Georg Wailand

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Georg Wailand (* 24. August 1946 in Wien) ist ein österreichischer Winzer, Wirtschaftsjournalist und -publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wailand wurde als Sohn eines Beamten der C Laufbahn geboren, der in der Zeit des Nationalsozialismus denunziert und ins Arbeitslager verschickt worden war. Nach Matura und Wehrdienst studierte er an der Hochschule für Welthandel in Wien.

Danach war Wailand als freier Sportjournalist für die Tageszeitung Neues Österreich tätig, später schrieb er u. a. für die Welt am Montag. 1970 wurde er Wirtschaftsredakteur der Boulevardzeitung Express. 1971 wechselte er zur Kronen Zeitung, wo er 1974 das Wirtschaftsressort übernahm. 1982 wurde er auch Herausgeber des Wirtschaftsmagazins Gewinn. 1991 wurde er stellvertretender Chefredakteur der Kronen Zeitung. 2012 wurde er geschäftsführender Chefredakteur des Blattes. Er galt als Vertrauter Hans Dichands, widersprach ihm jedoch im allzu positiven Umgang mit der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).[1]

Seit 1976 ist er Lehrbeauftragter im Fach Wirtschaftspublizistik an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Er ist Eigentümer des Weinguts Wailand in Döbling. Darüber hinaus ist er derzeit Aufsichtsratsmitglied der Constantia Industries AG.[2] Zuvor war er Mitglied des Aufsichtsrats des Flughafens Wien und der Handelskette Libro, wofür er kritisiert wurde.[1]

Er ist mit einer Niederländerin verheiratet und Vater von zwei Kindern.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Reichen und die Superreichen in Österreich. Hoffmann und Campe, Hamburg 1977, ISBN 3-455-08948-8.
  • Wer regiert Österreich? Knaus, Hamburg 1983, ISBN 3-8135-3538-X.
  • Mit Gustav Raab: Unser Geld '88. Steuern sparen. Geld gewinnen. Pensionsreform. Kremayr & Scheriau, Wien 1987, ISBN 3-218-00462-4.
  • Mit Gustav Raab: Gewinnen mit der Steuerreform. Unser Geld '89. Kremayr & Scheriau, Wien 1988, ISBN 3-218-00481-0.
  • Mit Gustav Raab: Ihr Geld kann mehr. Unser Geld 90. Kremayr & Scheriau, Wien 1989, ISBN 3-218-00504-3.
  • Mit Michael Fembek: Gewinnen online. Das Internet-Handbuch für moderne Geldanleger. Die besten Adressen, nützliche Übersichten und viele wertvolle Tipps. Wailand und Waldstein, Wien 2000, ISBN 3-901184-13-9.

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Michael Fembek: Gewinnen wie ein Börsenprofi. Das erste Börsenbuch mit Trainingsdiskette. Mehrteiliges Werk, Wailand und Waldstein, Wien 1992, ISBN 3-901184-01-5.
  • Unsere Zukunft ist bunt. Das ganz andere Österreich. Ergebnisse aus der UNIQA-Zukunftsstudie. Signum, Wien u. a. 1999, ISBN 3-85436-310-9.
  • Mit Michael Fembek: Die besten Karten im Pensions-Poker. Leitfaden durch alle Vorsorgemodelle. Vermögensaufbau mit Turbo-Effekt. Gewinn Verlag, Wien 1999, ISBN 3-901184-10-4.
  • Mit Michael Fembek: Kredite zum Anbeißen. Der neue Gewinn-Ratgeber. Gewinn Verlag, Wien 2002, ISBN 3-901184-17-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Ingrid Brodnig: Herrn Wailands Gespür fürs Geld. In: Falter, 43/2012.
  2. Ein Seniorchef für die „Kronen Zeitung“. In: Die Presse, 10. Oktober 2012.
  3. Christoph Leitl verleiht Julius Raab Ehrenmedaille an Klaus Liebscher und Georg Wailand. APA-Meldung vom 16. September 2014, abgerufen am 19. März 2015.