Georg Weber (Offizier)

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Georg Weber (* 28. April 1890 in Weisenheim; † 14. November 1958 in München) war ein Offizier, zuletzt Major der Reserve, der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.

Beförderungen

  • 1. Oktober 1911 Fahnenjunker-Gefreiter
  • 25. Oktober 1911 Fahnenjunker-Unteroffizier
  • 25. Oktober 1913 Leutnant
  • 17. Januar 1917 Oberleutnant
  • 31. März 1920 Charakter als Hauptmann
  • 1. Januar 1934 Regierungsrat
  • 1. November 1934 Oberregierungsrat
  • 1. April 1935 Ministerialrat
  • 1. Januar 1938 Ministerialdirigent
  • 9. April 1938 Rangabzeichen eines Generalmajors verliehen
  • 21. Oktober 1940 Rangsabzeichen eines Generalleutnants verliehen
  • 10. Februar 1943 Hauptmann a. D.
  • 1. Oktober 1943 Major d.R.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weber trat am 1. August 1911 als Fahnenjunker und Kompanieoffizier dem Königlich Bayerischen Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“ Nr. 22 bei, wo er bis zu seiner Abkommandierung zur Kriegsschule verblieb. Diese besuchte er vom 1. Oktober 1912 bis Juli 1913. Im Rahmen des Ersten Weltkrieges fungierte Weber als Zugführer im Reserve-Infanterie-Regiment 8, kam später zur Feldluftschifferabteilung und diente in verschiedenen Feldfliegerabteilungen. Nach der Demobilisierung dieser Fliegerabteilungen im Januar 1919 kehrte er am 7. Januar 1919 als Kompanieoffizier zum Infanterie-Regiment 22 zurück, wechselte jedoch schon bald in das Schützen-Regiment 1 über. Am 31. März 1920 schied er dann aus den Militärdienst als Hauptmann aus.

Vom 1. April 1920 bis zum 30. November 1932 ging er einer freiberuflichen Tätigkeit nach. Zum 1. Dezember 1932 trat er als Hilfsreferent für das Fliegerwesen bei der Obersten SA-Führung bei und war zugleich Leiter des Fliegerkorps der Landesgruppe Bayern des Deutschen Luftsportverbandes. Diese Stelle hielt er bis Ende Dezember 1933 inne. Anschließend trat Weber der im geheimen Aufbau begriffenen Luftwaffe als Regierungsrat bei. Dort war er bis Mitte April 1940 zunächst Referent z. b. V., später Gruppenleiter z. b. V. und Abteilungsleiter z. b. V. in der Zentralabteilung des Reichsluftfahrtministeriums. Am 17. April 1940 stieg Weber dort zum Amtsgruppenchef z. b. V auf. Diese Position hielt er bis zum 17. Mai 1944 inne. Vom 18. Mai bis zum Kriegsende war Weber Beamter z. b. V im Reichsluftfahrtministerium. Während seiner dortigen Dienstzeit war er vom 2. Oktober 1943 bis zum 8. Mai 1945 als Major der Reserve zum aktiven Wehrdienst einberufen worden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Friedrich Hildebrandt: Die General der Luftwaffe 1935–1945, Habermehl-Nuber, Biblio Verlag, Osnabrück 1991, ISBN 376481701-1, S. 476f