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Georg von Sachsen (1893–1943)

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Georg von Sachsen um 1911
Signatur

Georg von Sachsen SJ, (vollständiger Name: Friedrich August Georg Ferdinand Albert Carl Anton Paul Marcellus; * 15. Januar 1893 in Dresden; † 14. Mai 1943 im Groß Glienicker See in der Nähe von Berlin) war der letzte Kronprinz des Königreiches Sachsen und Offizier der sächsischen Armee, zuletzt im Range eines Oberstleutnants.

Nach dem Zusammenbruch der Monarchie in Deutschland 1918 und der Abdankung des Kaisers und der Bundesfürsten wurde er römisch-katholischer Priester. 1925 trat er in die Gesellschaft Jesu ein. Er setzte sich bis zu seinem Tode für die Ökumene ein und hielt zahlreiche Predigten. Während der Zeit des Nationalsozialismus widmete er sich als missliebiger Angehöriger eines ehemaligen Königshauses verstärkt der Beratertätigkeit. Darüber hinaus war er im Berliner Una-Sancta-Kreis, einem ökumenischen Gesprächs- und Widerstandskreis, tätig und mit Persönlichkeiten des Attentats vom 20. Juli 1944 bekannt.

Im Mai 1943 erlitt Pater Georg während des Schwimmens im Groß-Glienicker See bei Berlin einen Herzanfall, an dessen Folgen er im Alter von 50 Jahren verstarb.

Prinzenjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elternhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg (links) mit seinem Bruder Christian auf einer Fotografie von August Kotzsch, um 1900.

Georg wurde am 15. Januar 1893 als erstes Kind des sächsischen Prinzen Friedrich August von Sachsen, des späteren Königs Friedrich August III., und dessen Ehefrau Luise von Sachsen, geborene Erzherzogin von Österreich-Toskana, im Taschenbergpalais des Residenzschlosses Dresden geboren. Die Geburt fand, dem Hofzeremoniell folgend, in Gegenwart des Königspaares und des Hausministers statt, um die Identität des Kindes bezeugen zu können. Georgs Geschwister waren die Prinzen Friedrich Christian und Ernst Heinrich sowie die Prinzessinnen Margarethe, Maria Alix und Anna Monika.

Am Tag nach seiner Geburt wurde Georg in der Silbernen Kapelle des Taschenbergpalais durch Bischof Ludwig Wahl auf die Namen Friedrich August GEORG Ferdinand Albert Carl Anton Maria Paulus Marcellus getauft. Taufpate war Johann Georg von Sachsen. Taufzeugen waren König Albert und dessen Gemahlin Carola sowie die Großeltern Ferdinand IV. und Maria Antonia. Am 2. März 1902 empfing Georg das das erste Mal das Bußsakrament.[1]

Kindheit und Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedingt durch Staats- und Repräsentationsverpflichtungen, fanden Georgs Eltern nur wenig Zeit, sich Georg zu kümmern. Aus diesem Grund oblag die Erziehung des Prinzen der Gouvernanten seiner Mutter Josefine Dallery, einer in Dresden geborenen Französin. Die Vorschulunterrichtung erfolgte ab 1899 durch den Religionslehrer und Hofprediger Georg Kummer (1855–1918), Hofkaplan Eberhard Klein (1850–1931) sowie weitere Gelehrte. Die als unbeschwert geltende Kindheit Georgs wurde jedoch bald durch elterliche Konflikte getrübt, die im Dezember 1902 schließlich zur Trennung des Paares führten und etwa einen Monat später mit der Scheidung endeten. Insbesondere Georg, der als schüchternes Kind galt und ein inniges Mutter-Sohn-Verhältnis gepflegt hatte, litt unter dem Weggang der Mutter vom Hof sehr, zumal sein Vater jede Erinnerung an sie aus dem Alltagsleben der Kinder verbannte und viel Wert auf religiös orientierte Erziehung legte. So sollte Georg, innerfamiliör Jury gerufen, zu Verzicht und Genügsamkeit erzogen werden. Vom Großvater erhielt er eine wertvolle Reliquie des Heiligen Aloisius, Georgs Lieblingsheiligen. Die Vorliebe für den jungen Jesuiten Aloisius behielt er lebenslang bei.[2]

Kronprinzenjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kronprinz Georg nach seinem Eintritt in die Sächsische Armee, um 1905

Mit der Thronbesteigung seines Vaters im Jahre 1904 wurde Georg im Alter von elf Jahren Kronprinz und besuchte ab diesem Zeitpunkt die von seinem Großvater eigens dafür gegründete „Prinzenschule“, die in den Räumlichkeiten des Taschenbergpalais untergebracht und ausschließlich Prinzensöhnen sowie den männlichen Nachkommen von höheren Beamten vorbehalten war. Das Bildungsziel dieser Institution lag in der Vermittlung konservativer Aspekte. Die mehrheitlich protestantischen Lehrer wurden hierfür nebenamtlich von Dresdner Gymnasien und von der Kadettenanstalt entsandt. Zu Georgs Klasse gehörten Friedrich Krug von Nidda und von Falkenstein, Werner von Schmieden, der spätere Arzt Helmut Schulze (1892–1917) sowie der gleichnamige Sohn von Victor Alexander von Otto. Nach den Erinnerungen eines ehemaligen Lehrers war Georg ein pflichtbewusstes und gewissenhaftes Kind, der seinen Mitschülern geistig so weit voraus war, dass seine Arbeiten im Rahmen der Klasse kaum zu benoten waren, ohne den Anschein einer Bevorzugung zu erwecken. Überhaupt galt Georgs Streben der Maxime „Allen alles zu sein“. Parallel zum Unterricht genoss der mittlerweile der Kinderstube entwachsene Georg eine vormilitärische Erziehung, die vom späteren Generalmajor Georg von O’Byrn übernommen wurde, um ihn umfassend auf seine spätere Militärkarriere vorzubereiten.[3]

An seinem 12. Geburtstag, dem 15. Januar 1905, trat Georg unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant und Verleihung des Hausordens der Rautenkrone der Sächsischen Armee bei. Dort wurde er der 1. Kompanie des 1. Königlich Sächsischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 unter dem Kommando von Oskar von Ehrenthal mit Sitz auf der heutigen Stauffenbergallee in der Albertstadt zugeteilt, wobei der Dienst analog zur Schulverpflichtung erfolgte. Sein Duzfreund war hier Arnold Friedrich Vieth von Golßenau. Zu Ostern 1905 erfolgte seine Erstkommunion. Wenngleich Georgs Vater durch seine Staatsverpflichtungen jetzt kaum noch Zeit für die Kinder aufbringen konnte, so fand zumindest Georg ab 1906 in der neu an den Hof gekommenen Prinzessin Maria Immacolata von Bourbon-Sizilien (1874–1947), der zweiten Ehefrau des Prinzen Johann von Sachsen, mütterlichen Ersatz. Beide unterhielten zeitlebens eine enge freundschaftliche Beziehung zueinander. Im Jahr darauf, 1907, wurde Georg durch den Apostolischen Vikar Bischof Aloys Schäfer gefirmt.[4][5]

Zwei Jahre später, am 9. März 1912, schloss Georg mit dem Bestehen der mündlichen Prüfung des Abiturs seine schulische Ausbildung ab.[6]

In den anschließenden Ferien reiste Georg mit der Erlaubnis seines Vaters durch Griechenland, Albanien, Bosnien und Montenegro. General Adolph von Carlowitz begleitete den Kronprinzen und zeichnete bis zum Kriegsausbruch zusätzlich für dessen militärische Erziehung verantwortlich. Nach seiner Rückkehr nahm Georg erste königliche Repräsentationsaufgaben wahr. Unter anderem besuchte er das städtische Gewerbemuseum in Dresden sowie eine Geigenfabrik in Markneukirchen. Im September des gleichen Jahres bezog er die Königliche Villa in Strehlen und gründete seinen eigenen Hausstand. Dort studierte er in Privatvorlesungen für drei Monate Staatswissenschaft. Zum 1. Oktober 1912 trat er zusammen mit seinem Bruder Friedrich Christian seinen Militärdienst im (Leib-)Grenadier-Regiment Nr. 100 an, wo er zum Gruppen- und Zugführer ausgebildet wurde. Der Eintritt der beiden Prinzen bewirkte für das Regiment eine gehörige Steigerung seines Prestiges, was zu einem erhöhten Zulauf von Offiziersanwärtern führte. Ausgefüllt war Georgs Militärzeit mit Drill- und Exerziermärschen. Aber auch Reitunterricht, Schießübungen und diverse Lehrgänge gehörten dazu. Daneben nahm er an zahlreichen Manövern teil. Am 20. März 1913 erfolgte seine Beförderung zum Oberleutnant. Ein für ihn ab Sommer 1914 vorgesehenes Studium in Leipzig und Freiburg im Breisgau wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereitelt, den er, wie viele Nationalisten dieser Zeit, euphorisch begrüßte.[7]

Erster Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1914/15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Ausbruch des Krieges wurde Georg Ordonnanzoffizier ohne Kommando bei der 3. Armee unter Generaloberst Freiherr Max von Hausen an der französischen Front. Hier erlebte er, aus den rückwärtigen Gebieten heraus, die Schlachten an der Sambre und Marne. Sein militärischer Begleiter und Adjutant dieser Zeit war der spätere Major Lionel Graf Vitzthum von Eckstädt. Im Oktober folgte Georgs Ernennung zum Hauptmann. Im gleichen Monat stellten sich bei ihm schwere Knie- und Handgelenksentzündungen ein, die Bettruhe und eine längere Kur in Wiesbaden erzwangen. Mit Beginn der Herbstschlacht in der Champagne 1915 war Georg wieder diensttauglich. Im Wesentlichen beschränkten sich seine neuerlichem Fronttätigkeiten auf die Interessenvertretung seines Vaters gegenüber der höheren Generalität. Aber auch Stellungsbesichtigungen, Truppenbesuche bei Angehörigen der sächsischen Regimenter in vorderster Linie sowie Lazarettbesuche gehörten zu seinem Aufgabenrepertoire. In diesem Jahr kam der Kronprinz auch erstmals mit der Gesellschaft Jesu in Kontakt. Zu deren Mitglied Johann Baptist von Dalwigk (1873–1941), seinerzeit Feldgeistlicher, pflegte er bald offenen Kontakt.[8]

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kronprinz Georg, um 1916

Von Februar bis April 1916 diente Georg im 5. Infanterie-Regiment Nr. 104 als Regimentsadjutant. Die nasskalten Bedingungen zogen häufigere Erkrankungen nach sich, die mit späteren Jahren arthrotische Beschwerden verursachten und letztlich zur Teilversteifung seiner Wirbelsäule führten. Darüber hinaus litt Georg zu dieser Zeit, hervorgerufen durch unmittelbare Fronteinwirkungen, an einer leichten Art von Kriegsneurose, die sich bei ihm durch starke Nervosität, Unruhe und Todesängste äußerten. Dieses Leiden konnte Georg in einem längeren Kuraufenthalt im Sommer 1916 überwinden. Nach seiner Genesung fand er ab dem 28. Juli Verwendung als Nachrichtenoffizier bei der Heeresgruppe „Gallwitz“. Bei der Schlacht an der Somme diente er in dieser Position als Verbindungsoffizier zwischen dem Armee- und Korpsstäben sowie zum Großen Hauptquartier. Dazwischen besuchte er im Auftrag des Vaters erneut die sächsischen Truppen an der Westfront. Durch das Leid der Menschen und Soldaten um ihn herum gewann er Interesse am Priestertum.[9]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Frühjahr 1917 diente Georg im Generalstab der 4. Armee bei der Heeresgruppe „Kronprinz Rupprecht“ mit Hauptquartier in Cambrai. Unter anderem war er dort mit der Planung und Vorbereitung des Aufbaus der Siegfriedstellung betraut. Am 21. Mai 1917 erfolgte in dieser Stellung seine Beförderung zum jüngsten Major der Sächsischen Armee. Als dieser wurde Georg im Juni 1917 zum Bataillonskommandeur des 2. Sächsischen Landwehr-Regiments Nr. 101 ernannt und an die Ostfront kommandiert, wo das Regiment Bestandteil der 46. Landwehr-Division wurde und im Raum Dubatowka an der Wilia im Stellungskampf stand. Die Position als Bataillonsführer bedeutete für das sächsische Königshaus ein beträchtliches Risiko. Obwohl Georg bei diesen Kämpfen mehrmals unter Beschuss geriet, schwärmte er in seinen Feldpostbriefen von seinen Einsätzen und der Todesgefahr. Im September wurde Georg zum Stab des Königlich-Sächsischen Feldartillerie-Regiments 49 nach Galizien kommandiert, wo er im heutigen ukrainischen Chorostkow nach kurzer Unterweisung Abteilungskommandeur von vier Batterien wurde.

Dieser Einsatz währte jedoch nur kurz, denn schon einen Monat später wurde er vom Königshof in die Heimat zurückgerufen, wo er auf eine Rundreise durch die sächsischen Provinzen geschickt wurde, um der sich verschlechternden Moral entgegenzuwirken, die als Folge der prekären Ernährungs- und Rohstofflage aber auch durch zunehmende Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung entstanden war. Nach dem mehr oder minder glücklosen Unterfangen übernahm Georg zum 1. Dezember das Kommando über das nach ihm benannte 5. Infanterie-Regiment Nr. 104, das sich bei seiner Übernahme im Raum Smorgon-Krewo in Ruhestellung befand. Die Kampfhandlungen zwischen deutschen und russischen Verbänden wurden infolge der fortgeschrittenen Waffenstillstandsvereinbarungen nur wenige Tage nach Georgs Antritt eingestellt.[10]

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infolge der weiter vorangetriebenen Friedensverhandlungen zwischen dem Deutschen Reich und Russland, die im März 1918 mit dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk besiegelt wurden, erfolgte im Februar die Rückführung von Georgs Regiment, mittlerweile der 40. Division unterstellt, an die Westfront. Dort wurde die Division der Armeeabteilung C unterstellt, deren Regimenter konzentrisch im Raum Verdun und Metz eingesetzt. Georgs Regiment verteidigte hier den St.-Mihiel-Bogen, wo er am 13. Mai seine letzte Beförderung zum Oberstleutnant erhielt. Nach erneuter Stellungsverlagerung kämpfte das Regiment im Abschnitt Thieaucourt–Eilirey. Infolge einer schweren Erkrankung seines Vaters wurde Georg bald für mehrere Monate vom Frontdienst entbunden. Im Juli kehrte er zurück und übernahm als Kommandeur die 245. (sächsische) Infanterie-Brigade, mit Gefechtsraum Reims. Ab August erfolgten mit dieser Brigade Stellungskämpfe im Verband der Maasgruppe Ost nordöstlich Verdun und später östlich im Raum Chaumewald–Soumazannes. Etwa Anfang September 1918 holte ihn sein Vater zur Unterstützung der Staatsgeschäfte endgültig nach Dresden zurück.[11]

Revolutionswirren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser entsandte ihn umgehend zum Großen Hauptquartier nach Reims, wo er persönlich bei General Erich Ludendorff vorsprechen sollte, um ihm gegenüber den sächsischen Standpunkt darzulegen, dass ein alsbaldiger Verständigungsfrieden unbedingt erforderlich sei, um eine mögliche Revolution noch zu vermeiden. Dort angekommen, hörte Ludendorff den Ausführungen zu und erwiderte, dass er sehr bedauere, dass der sächsische Kronprinz unter die Defätisten gegangen sei, stand auf und verließ ohne ein Wort des Abschiedes den Raum.[12][5] Georg reiste daraufhin nach Dresden zurück, wo ihn sein Vater mit der Bildung eines neuen Kabinetts beauftragte, um den im Königreich an Einfluss gewinnenden revolutionären Kräften entgegenzuwirken. Doch der von Georg angestrengte Dialog zwischen dem Monarchen und gemäßigten Sozialdemokraten bezüglich eines neuen sächsischen Staatsrates führte nicht zum gewünschten Erfolg.[13]

Die mit dem Kieler Matrosenaufstand begonnene Novemberrevolution griff in nur wenigen Tagen auf das gesamte Reich über und führte letztlich zur Abdankung des Kaisers Wilhelm II. und der Bundesfürsten, was den Zusammenbruch des deutschen Monarchismus bedeutete. Im Zuge dieser Ereignisse sah sich Georgs Vater am Abend des 8. November gezwungen, die sächsische Residenzstadt zu verlassen. Nach seiner Abreise bemächtigte sich ein Arbeiter- und Soldatenrat der gesetzgebenden und vollziehenden Gewalt in Dresden, proklamierte die Absetzung des Königs und zwang ihn, am 13. November auf Schloss Guteborn eine entsprechende Abdankungsurkunde zu unterzeichnen. In dieser erklärte der ehemalige König seinen Thronverzicht, jedoch nicht den seiner Nachkommen, um im Falle einer Wiederherstellung der monarchischen Staatsform die legitime Thronbesteigung Georgs zu ermöglichen. Dieser hatte zwischenzeitlich bei der Familie von Harry von Vietinghoff (1860–1932) im Schloss Neschwitz Unterschlupf gefunden, wo er anfangs mit sich und dem Schicksal seines Vaters haderte. Die Bitte eines Staatsmannes, es seinem Vater gleichzutun und seinen Thronverzicht zu erklären, um einer möglichen Ausweisung zu begegnen, beantwortete Georg: „Ich will immer ein Staatsmann sein, der es ernst mit seinen Pflichten nimmt, aber ein inneres von Gott geknüpftes Band vermag ich nicht zu zerreißen!“[14]

Wandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Rosenthaler Wallfahrtskirche erklärte Georg im Winter 1918 vor der Mutter Gottes, sein weiteres Leben ausschließlich in den Dienste des Herrn zu stellen.

In der Abgeschiedenheit der Oberlausitzer Dörfer legte sich Georgs Groll über den Untergang der Monarchie und den Verlust der Königskrone seines Vaters rasch. Entbunden von staatsmännischen und militärischen Verpflichtungen, fühlte sich der Noch-Kronprinz in seinen täglichen Gebeten „freier werdend für Gott“, wie er rückblickend seine Wandlung beschrieb. So kam es, dass er bei einer dieser Andachten in der Wallfahrtskirche zu Rosenthal gegenüber der Mutter Gottes erklärte, auf Krone und Besitz zu verzichten und stattdessen sein weiteres Leben dem Dienste der Kirche widmen zu wollen.[13] Einen ersten Schritt hierzu hatte er bereits am 15. Januar 1918 – seinem 25. Geburtstag – getan, als er dem Dritten Orden der Franziskaner als Terziarier unter dem Ordensnamen Ludwig, angelehnt an Ludwig IX., beigetreten war. Zudem hatte Georg in frühen Kindheitsjahren gegenüber seiner Familie bereits den Wunsch geäußert, einmal Priester werden zu wollen, was im Hinblick auf seine künftige Rolle als König jedoch niemals ernsthaft in Erwägung gezogen werden konnte. Nun begeisterte er sich für diese Art von Gedankenspiel von neuem.[15][13]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Fortsetzung seiner Offizierslaufbahn oder eine Stelle im Staatsdienst schieden für ihn als ehemals königlicher Repräsentant aus. So entschied sich Georg für ein Studium an der Universität Breslau, wo er die Studiengänge Nationalökonomie, Volkswirtschafts- und Soziallehre und im Hinblick auf seine christlichen Ambitionen Kirchengeschichte und Apologetik belegte.[13] In Breslau wurde er überdies Mitglied der katholischen Studentenverbindung Winfridia. Unterkunft fand er während dieser Zeit beim Grafen Nikolaus von Ballestrem. Eine weitere Stufe auf dem Weg zum Priestertum nahm Georg am 2. Februar 1919 in der Antoniuskirche zu Carlowitz, wo er sein franziskanisches Ordensgelübde ablegte. Die folgende Fastenzeit verlebte Georg zusammen mit seinem Bruder Friedrich Christian in Rom, wo er bei den Grauen Schwestern in der Via dell’Olmata bei Santa Maria Maggiore wohnte.[16]

Anfang September 1919 unterrichtete Georg seinen Vater über seinen Wunsch, Priester zu werden, worauf sich dieser Bedenkzeit erbat. Am 8. September gab er seinem ältesten Sohn zu dessen Vorhaben unter vier Bedingungen sein Einverständnis. Georg sollte in der Familie verbleiben, auf seine Rechte als Erstgeborener verzichten, sich als Priester einem Bischof unterstellen und keinesfalls Jesuit werden. Georg stimmte den drei erstgenannten Punkten zu, letzteren wollte er mit seinem Vater erneut besprechen, wenn er diesen Wunsch einmal hegen wollte.[17]

Seinem Ziel folgend, besuchte Georg fortan Vorlesungen in Philosophie und Kirchenrecht – ab dem Wintersemester 1919/1920 an der Universität Tübingen, um sich für ein künftiges Theologiestudium das nötige Wissen anzueignen. Zugleich war er dort Mitglied der katholischen Studentenverbindung Guestfalia. Am 22. Oktober 1919 ereilte ihn die Nachricht, dass Papst Benedikt XV. seinem Wunsch, Priester zu werden, den Segen erteilt hatte. Die nunmehr öffentliche Bekanntgabe stieß bei den Anhängern der Monarchie, aber auch bei der katholischen Kirche auf erhebliche Bedenken. So waren Bischof Franz Löbmann (Apostolischer Vikar von Sachsen und Apostolischer Präfekt der Lausitz) und der Breslauer Erzbischof Adolf Kardinal Bertram anfangs noch der Auffassung, dass Georg weiterhin in der politischen Verantwortung für Sachsen stehen müsse. Georg hielt jedoch eine Wiederkehr monarchischer Verhältnisse für ausgeschlossen und hielt an seinem Entschluss fest. Ab Oktober 1920 studierte er an der Universität in Freiburg am Breisgau Theologie und war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Hohenstaufen. Im Herbst 1923 bestand er das Abschlussexamen.[18]

Priesterweihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als letzte Schritte zum Priestertum erhielt Georg im September durch Erzbischof Karl Fritz die Tonsur und am 29. September folgten die Niederen Weihen. Am 9. Oktober trat er in das Priesterseminar in St. Peter im Schwarzwald ein. Dort festigte er seine Kontakte zur Gesellschaft Jesu. Aufgrund der herrschenden inflationären Krise war die Ernährung der dortigen Priesteranwärter mangelhaft, so dass der Regens erlaubte, sich Nahrung von zu Hause zuschicken zu lassen, was Georg wahrnahm. Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars erhielt er zu Ostern am 15. März 1924 seine Subdiakonatsweihe, der eine Woche später die Diakonatsweihe folgte. Am 15. Juli 1924, dem 900. Todestag des Kaisers Heinrich II., empfing Georg am Grab der heiligen Herzogin Hedwig von Andechs in Trebnitz (Schlesien) durch Bischof Christian Schreiber von Meißen die Priesterweihe.[19][13]

Priesterjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschaft Jesu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Schloss Sybillenort, dem Wohnsitz seines Vaters, feierte Pater Georg sein erstes Messopfer, Aufnahme 1932

Als solcher feierte Pater Georg am Tag darauf, dem Feste der Muttergottes von Berge Karmel, im Schloss Sibyllenort, dem Wohnort seines Vaters, sein erstes Messopfer; Primizprediger war sein Onkel Max von Sachsen.[20] Nach seiner Weihe wirkte Georg als Aushilfspriester vornehmlich in seinem Heimat-Bistum Meißen – insbesondere in den Orten Langewiese, der Mutterpfarrei von Sibyllenort, Trebnitz sowie Breslau, was Georg als sehr glückliche Zeit beschrieb. Mitte August 1924 arbeitete er erstmals in der Hofkirche in Dresden. Etwa zu dieser Zeit entschied sich Georg, entgegen dem ausdrücklichen Wunsch seines Vaters, Jesuit zu werden. Bischof Schreiber, der ihn gerne in seiner Diözese gehalten und für ihn die Stelle als Domprobst in Bautzen vorgesehen hatte, zeigte sich hierüber enttäuscht, stellte sich Georgs Entschluss nicht in den Weg. Wie Georg es versprochen hatte, unterrichtete er seinen Vater hierüber und bat ihm um Erlaubnis. Dieser lehnte zunächst ab, gab aber schließlich nach einem neuerlichen Treffen am 28. August 1924 unter der Bedingung sein Einverständnis, dass Georg auf seine künftige Stellung als „Chef des Hauses“ zu verzichten habe, was er akzeptierte.

Widerstand gegen seine Pläne gab es ausgerechnet auf Seiten der Gesellschaft Jesu, die auf den Antrag eines Kronprinzen zurückhaltend reagierte. Nachdem sich der Provinzial der oberdeutschen Provinz, Augustin Bea, von der Ernsthaftigkeit dessen Wunsches überzeugen ließ, wurde Georgs Antrag wie jeder andere behandelt. Nach positivem Entscheid ging Georg ab Oktober 1924 zum Weiterstudium in das jesuitische Canisianum in Innsbruck, um das Ordensleben aus unmittelbarer Nähe zu erleben. Ostern 1925 weilte er in Rom und bat bei einer Privataudienz vor Papst Pius XI. sowie beim Ordensgeneral Wladimir Ledóchowski um die Aufnahme in die Gesellschaft Jesu, deren Zusage Georg für die oberdeutsche Jesuitenprovinz erhielt, zu der seine sächsische Heimat gehörte. Am 10. Juli folgte seine Zulassung zum Ordenseintritt und am 15. September 1925 trat er in Tisis in das Noviziat ein.[21]

Ordensstudium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Ordenseintritt wurde in seiner sächsischen Heimat kontrovers diskutiert. Die Presse veröffentlichte Berichte, worin Georg u. a. Fahnenflucht sowie Verrat vorgeworfen und er der vorsätzlichen Provokation bezichtigt wurde. Hiervon unbeirrt, folgte der weitere Weg Georgs den Ausbildungsregularien des Jesuitenordens. So folgten in den Jahren 1927/28 philosophische Studien am Berchmanskolleg in Pullach bei München. Dort legte er im September 1927 sein erstes Gelübde ab. Als sich Ende 1927 die bisherigen Provinzen im Zuge einer Gebietsreform änderten, entschied er sich für die ostdeutsche Provinz, zu der seine sächsische Heimat nun gehörte.

Dementsprechend wechselte Georg in das Scholastikat der niederdeutschen Provinz in Valkenburg. Im September und zu Weihnachten 1928 folgten Besuche in Dresden, wo Georg, entgegen der anderslautenden Meinung wenige Jahre zuvor, begeistert begrüßt wurde. Im Frühjahr 1929 hielt er, ebenfalls unter großem öffentlichen Interesse, als Festprediger ein Triduum zur Tausendjahrfeier in Meißen. Nach dem Abschluss seines Studiums predigte er ab Sommer 1930 für die nächsten zwei Jahre im schlesischen Mittelsteine (Grafschaft Glatz). Er hielt Triduen, religiöse Wochen, Exerzitien für die verschiedenen Stände, aber auch Vorträge in ganz Deutschland.[22][5]

Am 18. Februar 1932 reiste Georg wegen eines Schlaganfalls seines Vaters zum Schloss nach Sibyllenort. Als er dort eintraf, war dieser bereits verstorben. So blieb Georg nichts anderes übrig, als den Leichnam seines Vaters einzusegnen und für ihn zu beten. Danach wurde der Sarg per Sonderzug nach Dresden überführt.[23] Bei den anschließenden Trauerfeierlichkeiten in Dresden, bei denen etwa eine halbe Million Menschen zugegen waren, wurde Georg in seiner alten Heimat herzlich empfangen. Eine politische Verantwortung gegenüber Sachsen lehnte er weiterhin ab. So trat Georg am 29. September 1932 in die zweiten und damit letzten großen Exerzitien in St. Andrä (Kärnten) ein. Exerzitien führten Georg neben Wien nach Budapest und Bern.[24]

Berliner Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ökumene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1933 erfolgte seine Versetzung nach Berlin, wo er sich vornehmlich der Seelsorge widmete und maßgeblich an der dortigen Errichtung der Ordensniederlassung des Canisius-Kollegs mit dem katholischen Gymnasium am Lietzensee beteiligt war. Dem Nationalsozialismus und dessen Ansichten und Wertevorstellungen stand Georg ablehnend gegenüber. Insbesondere war ihm schwer erträglich, dass die NSDAP und deren staatliche Machthaber wesentliche, ihn persönlich prägende Werte – die monarchischen und dynastischen Traditionen in Sachsen und die christlich-abendländischen Grundlagen – zu zerstören suchten. Insofern fühlte er sich zum einen in seiner Familienehre gekränkt, zum anderen sah er sich in seinem Wirken als Seelsorger erheblich behindert. Durch die zunehmenden antisemitischen und antichristlichen Strömungen im Lande dachte er kurzzeitig daran, aus Deutschland zu emigrieren, entschied sich dann aber aus humanitären Verpflichtungen dagegen. Von der Gegenseite wurde Georg als Mitglied eines abgedankten Königshauses, als katholischer Priester und als Angehöriger des Jesuitenordens als suspektes Objekt betrachtet, was künftiges Spannungspotential herbeiführte.

Zunächst führte dessen Weg ihn im Frühjahr 1933 nach Budapest, später nach Wien und Genf, wo er die Fastenzeit größtenteils mit Beten verbrachte. Etwa um die gleiche Zeit machten sich bei ihm die ersten Anzeichen einer beginnenden Arthritis im Rücken bemerkbar. Im Herbst des gleichen Jahres hielt er Vorträge in Schweden. In den nächsten Jahren übte Georg weitere umfangreiche Exerzitien- und Vortragstätigkeiten in ganz Deutschland aus. Dabei setzte er sich verstärkt für die Ökumene ein. Daneben rief er verschiedene Bibelkreise ins Leben.

Bei seinen weiteren internationalen Reisen konnte Georg auf seine linguistische Begabung zurückgreifen. Neben seiner Muttersprache sprach er fließend französisch, italienisch, spanisch, englisch, polnisch und tschechisch, was ihm erlaubte, seine Predigten zumeist in der Sprache des Gastlandes zu halten. Am 2. Februar 1936 legte er sein letztes Gelübde ab und im Sommer des gleichen Jahres brach er zu einer mehrmonatigen Orientreise auf, die ihn nach Jerusalem, Haifa, Beirut, Alexandrien, Kairo und Galiläa führte, wo er vor den Trebnitzer Borromäerinnen weitere Exerzitien gab. In Rom durfte er noch einmal beim Papst vorsprechen. Alles in allem war Georg jedoch ab den späten 1930er Jahren in Berlin heimisch geworden. Er widmete sich hauptsächlich der Betreuung der katholischen weiblichen Vereine, war in der Mütterseelsorge tätig und kümmerte sich um die geistliche Betreuung der Laienbrüder im Canisius-Kolleg. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wollte Georg Feldseelsorger werden. Doch seine Rückenbeschwerden, zu der sich noch schmerzhafte Entzündungen eingestellt hatten, war inzwischen so weit fortgeschritten, dass er hierzu nicht mehr tauglich war.

Doch auch so war Georgs Dienst ausgefüllt. Die vielseitigen Aufgaben, aber auch die zunehmenden Fliegerangriffe auf Berlin ab 1940 führten jedoch bei ihm zur allmählichen Erschöpfung und verschlimmerten seine körperlichen Gebrechen, was ihn dazu zwang des Öfteren Erholung zu suchen, die er zumeist bei seiner Tante Maria Immaculata in Freiburg fand. Auch zu dem in der Nachbarschaft wohnenden Schriftsteller Reinhold Schneider unterhielt er freundschaftliche Beziehungen.[25]

Una-Sancta-Kreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pater Georg wirkte ab 1936 im Berliner Una-Sancta-Kreis. Dieser vom Pfarrer Paul Pietryga (1880–1945) gegründete Kreis umfasste circa 30 Mitglieder – darunter auf katholischer Seite den Generalleiter der Christkönigsgesellschaft Max Josef Metzger, Prior Aurelius Arkenau und Domvikar Wilhelm Wagner (1909–1944) sowie auf evangelischer Seite Pfarrer Hans Asmussen, Herausgeber der Zeitschrift Junge Kirche, die Frauenrechtlerin Gertrud Bäumer, Jochen Klepper sowie der spätere Bischof von Niedersachsen Hanns Lilje und andere Kirchenpersönlichkeiten wie Romano Guardini. Mitunter aber auch Gäste von Auswärts wie der Politiker und Schriftsteller August Winnig.

Die vertraulichen Zusammenkünfte erfolgten monatlich und fanden in den Räumlichkeiten von Renata Kracker von Schwarzenfeld (1913–1942), der Ehefrau von Rudolf-Christoph von Gersdorff unweit des Bahnhofs Charlottenburg statt. Der Kreis verstand sich im weitesten Sinne als „Ökumene vor Ort“ und Hort geistiger und geistlicher Unabhängigkeit, in welchem Menschen verschiedener Konfessionen zusammenfinden konnten, um frei miteinander zu sprechen. Die Abende wurden zumeist von verschiedenen Vorträgen eingeleitet und im gemeinsamem Gebet beendet. Hierbei sprach Georg vor Vertretern beider Bekenntnisse in späteren Jahren unter anderem davon, die religiösen Gräben zwischen Rom und Wittenberg im Angesicht der zunehmenden Zerstörung Deutschlands endlich zu überwinden. Bei anderer Gelegenheit setzte er sich dafür ein, die Kirchenspaltung zu überbrücken, indem die Vergangenheit loszulassen sei, um über alles Trennende hinweg sich dem Neuen, Höheren und Übergreifenden gemeinsam zuzuwenden. Ein Großteil der Mitglieder des Berliner Una-Sancta-Kreises wurde bis Kriegsende von den nationalsozialistischen Machthabern ermordet, inhaftiert oder beging wie im Fall von Klepper Suizid.[26][27][5]

Beratertätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg unterhielt, bedingt durch seine Herkunft, seine kirchliche Arbeit, aber auch als Beichtvater und seine Stellung als Oberstleutnant a. D., verzweigte Beziehungen zu vatikanischen, fürstlichen, diplomatischen, aber auch zu militärisch-oppositionellen Kreisen, weshalb er durch die Gestapo überwacht, mehrmals verhört und seine Ordenswohnung wiederholt durchsucht wurde. Um die Berliner Niederlassung des Ordens nicht unnötig zu gefährden, sah er sich ab September 1941 gezwungen, die Villa seines Freundes Georg Herzog zu Mecklenburg in Berlin-Dahlem als vorübergehenden Wohnsitz zu nutzen. Von dort aus bemühte sich Georg darum, Oppositionelle, insbesondere jüdisch verfolgte Mitbürgern bei der Flucht aus Deutschland zu unterstützen oder sie dem Zugriff der Gestapo zu entziehen. Seine apostolischen Arbeiten und seine Beratertätigkeiten wurden jedoch durch die langen Fahrtwege so erschwert, dass er Anfang 1943 wieder in seine Ordenswohnung zurückkehrte.[28][29][5]

Zu genannten militärisch-oppositionellen Kreisen gehörte General Friedrich Olbricht, mit dem er seit mindestens 1940 im persönlichen und brieflichen Kontakt stand, wobei der Austausch der Korrespondenzen über Georg Alexander Herzog zu Mecklenburg abgewickelt wurde. Auch zu weiteren Persönlichkeiten des späteren Widerstandskreises vom 20. Juli 1944 pflegte Georg Kontakte. Als gesichert gelten seine Verbindung zum Stadtkommandanten von Berlin General Paul von Hase sowie zum Botschafter Ulrich von Hassell. Darüber hinaus unterhielt er über die Frau von Franz Halder Verbindungen zum besagten Generaloberst sowie zu Ludwig Beck. Obgleich Georgs Wirken auf diese Personen mangels verlässlicher Angaben beziehungsweise Aussagen nicht möglich sind, befürchtete er, so seine mehrmaligen Aussagen gegenüber Ordensbrüdern, eines Tages durch Polizei oder Geheimdienst verschleppt und umgebracht zu werden, was spätere Mutmaßungen über anderweitige Todesumstände nährte.[30][5]

Tod und Beisetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Neuen Gruft der Katholischen Hofkirche in Dresden fand Georg von Sachsen seine letzte Ruhestätte.

Am Vormittag des 14. Mai 1943 fuhr Georg von seiner Ordenswohnung an der Neuen Kantstraße 2 zum Groß Glienicker See, um zu schwimmen, was ihm von ärztlicher Seite wegen seines Rückenleidens angeraten worden war. Außerdem wollte er eine Predigt ausarbeiten. An diesem Tag herrschten Temperaturen jenseits von 36 °C. Nachdem er am späten Nachmittag und am Morgen des Folgetages nicht erschienen war, verständigten seine Ordensbrüder die Wasserschutzpolizei, welche den See sechs Stunden lang mit Suchleinen abfuhr. Jedoch wurden nur die von Georg abgelegten Kleider und seine Armbanduhr in einer nahen Badehütte gefunden. Zeugen wollten gegen 17:00 Uhr vom See kommend Hilferufe vernommen haben. Schließlich wurde ein Taucher angefordert. Die Suche blieb jedoch erfolglos. In der Zwischenzeit hatten sich die Geschwister Friedrich Christian, Ernst Heinrich sowie Maria am Unglücksort eingefunden, um sich bei der Suche nach dem Vermissten zu beteiligen. Auch General Olbricht nebst Adjutant war anwesend. Drei Wochen später, am 5. Juni, wurde er im Schilf treibend gefunden.

Nach Verständigung der Kriminalpolizei wurde der äußerlich unverletzte Leichnam zum Westend-Krankenhaus verbracht, wo die Pathologen Walter Koch (1880–1962) und Alexander Leo Christian von Damaris (1881–1945) als Todesursache Herzversagen ermittelten. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ergaben sich laut dem Obduktionsbericht nicht. Wenngleich Ernst Heinrich dies aufgrund der Aussagen von Augenzeugen lange Zeit anzweifelte und von einem Auftragsmord durch die Gestapo sprach. Der kirchliche Orden leitete sowohl vor als auch nach 1945 keine eigenen Ermittlungen zu den Todesumständen ein.[31][29][5]

Georgs Leichnam wurde am 6. Juni eingesegnet und nach Dresden überführt, wo er in der Silbernen Kapelle aufgebahrt und am 16. Juni 1943 in der Neuen Gruft der Wettiner in der Katholischen Hofkirche unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt wurde. Das NS-Regime hatte hierzu verfügt, dass die Anwesenden ausschließlich in Zivil und nicht uniformiert zu erscheinen hatten.[32][5]

Mit der Besetzung Dresdens durch die Rote Armee im Frühjahr 1945 wurde der Sarkophag Georgs durch sowjetische Soldaten, die in seinem Inneren Schmuck oder Wertsachen vermuteten, gewaltsam aufgebrochen. Nach erneutem Verschluss ließ die katholische Kirche den Sarkophag in einen Steinsarg einbetten.[29] Bei der Hochwasserkatastrophe 2002 erlitt die Ruhestätte schwere Schäden, die erst nach umfangreichen Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen behoben werden konnten.[33]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genealogie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • P. Georg, 15. Januar 1893–1943. Typoskript (Lebenserinnerungen)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg von Sachsen, Internationales Biographisches Archiv 38/1946 vom 9. September 1946, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
  • Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. 2. Auflage. F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, ISBN 3-929413-86-8.
  • Reiner Groß: Die Wettiner. W. Kohlhammer 2007, ISBN 978-3-17-018946-1
  • Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, ISBN 3-929413-97-3.
  • Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, ohne ISBN.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Georg von Sachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 9.;
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 8.;
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit., Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 9 f., S. 20.;
    Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 48.
  2. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 11–23.;
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 9 f., 14 f.;
    Dagmar Vogel: Dramatische Kronprinzenschicksale., Tauchaer Verlag 1995, S. 7f.
  3. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 23 f.;
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 11–13.;
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit., Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 15 f.
  4. Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit., Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 19 f., S. 21.
  5. a b c d e f g h Klaus Günzel: Ich möchte allein sein. Ein Leben ohne Kompromisse: Georg, Sachsens letzter Kronprinz., In: Die Zeit vom 28. Mai 1998. Abgerufen am 14. September 2017(Digital).
  6. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 24, 41.;
    Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 49.
  7. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 25–34;
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 16, 23.
  8. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 35 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit., Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 27.
  9. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 36 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 24.
  10. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 35–38, S. 42.
  11. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 38 f.
  12. Dagmar Vogel: Dramatische Kronprinzenschicksale., Tauchaer Verlag 1995, S. 9.
  13. a b c d e Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 50.
  14. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 43–45.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 26.
  15. Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 9 f., 27–29.
    Pater Alfred Rothe: P. Georg von Sachsen. in: Mitteilungen aus den deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu, Heft 114, 1953/56, S. 200.
  16. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 46–51.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 27–32.
  17. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 52 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 30 f.
  18. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 54–56.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 33 ff..
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 32 f.
  19. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 57 f.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 34 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 34–36.
  20. Albert Herzog Zu Sachsen: Die Wettiner in Lebensbildern, Graz Styria 1995, S. 367 f.
  21. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 58–61.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 38–43.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 38–43.
    Pater Alfred Rothe: P. Georg von Sachsen. In: Mitteilungen aus den deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu, Heft 114, 1953/56, S. 204 f.
  22. Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 47–49.
  23. Albert Herzog Zu Sachsen: Die Wettiner in Lebensbildern, Graz Styria 1995, S. 367 f.; 370.
  24. Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen, Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 44 ff.;
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 45–50.
  25. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 62–75.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 46, 54–56, 61–63.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 50–55.
  26. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 76–80.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 57–60.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 56–58.
    Erich Klausener: Georg von Sachsen. in: Una Sancta (Zeitschrift für ökumenische Begegnung), Heft 39, Jahrgang 1984, S. 32.
  27. Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 51.
  28. Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 64 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 58 f.
    Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 51.
    Dagmar Vogel: Dramatische Kronprinzenschicksale., Tauchaer Verlag 1995, S. 10.
  29. a b c Albert Herzog zu Sachsen: Kronprinz Georg von Sachsen. in: Gedenktage des Mitteldeutschen Raumes, 1993, S. 48.
  30. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 81 f.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 65.
  31. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 83–85.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 67–69.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 60–63.
    Siegfried Seifert: Pater Georg von Sachsen – Reinhold Schneider, eine Begegnung. In: Wesen und Widerstand, Band 1, 1997, S. 52.
    Erich Klausener: Georg von Sachsen. in: Una Sancta (Zeitschrift für ökumenische Begegnung), Heft 39, Jahrgang 1984, S. 34.
    Pater Alfred Rothe: P. Georg von Sachsen. In: Mitteilungen aus den deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu, Heft 114, 1953/56, S. 208.
  32. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 86.
    Elisabeth von Schönau: Vom Thron zum Altar. Georg Kronprinz von Sachsen. Ferdinand Schöningh, Paderborn 1955, S. 67–69 f.
    Clemens Brodkorb, Christoph Kentrup SJ: Georg von Sachsen. Kronprinz – Priester – Jesuit. Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2004, S. 63 f.
  33. Ralf Hübner: Könige haben wieder ihre Ruhe gefunden. In Lausitzer Rundschau 15. Juli 2003 (online)
  34. Johannes Sembdner: Georg von Sachsen. Kronprinz – Oberstleutnant – Tertiarier – Pater SJ, Verlag F. W. Cordier, Heiligenstadt 2006, S. 39.
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