Georg von Viebahn (Statistiker)

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Johann Georg Wilhelm von Viebahn (* 10. Oktober 1802 in Soest; † 28. August 1871 in Oppeln) war ein preußischer Beamter und Statistiker.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seines Studiums wurde er 1821/1822 Mitglied einer Heidelberger Burschenschaft. Viebahn wurde 1832 Regierungsrat in Düsseldorf, später Geheimer Oberfinanzrat in Berlin, 1858 Regierungspräsident von Oberschlesien in Oppeln. 1844 begründete er zusammen mit Friedrich von Diergardt den Centralverein für das Wohl der arbeitenden Klassen. Er erstattete amtliche Berichte über die Weltausstellungen in London 1851 und Paris 1855, die er als Hauptvertreter des Zollvereins besuchte.

Er starb im Alter von 68 Jahren an Typhus.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er heiratete am 1. Oktober 1832 in Berlin Johanna Charlotte Auguste Luise Bitter (* 3. August 1815; † 12. Januar 1897). Das Paar hatte mehrere Kinder:

∞ 1872 Christine Ankersmit (* 13. Januar 1847; † 3. Februar 1884)
∞ 1887 Marie Wilhelmine Frederike Ankersmit (* 15. Februar 1848)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. Schreiner, Düsseldorf 1836 (online bei Google Books).
  • Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841. Digitalisat
  • Der englische Gewerbfleiss, seine geschichtliche Entwickelung, gegenwärtigen Hauptsitze und volkswirthschaftlichen Ergebnisse. Statistische Abhandlung, vorgetragen im wissenschaftlichen Verein in Berlin am 6. März 1852. Vieweg, Braunschweig 1852 (online bei Google Books).
  • (mit Schubarth:) Amtlicher Bericht über die Allgemeine Pariser Ausstellung von Erzeugnissen der Landwirthschaft, des Gewerbfleißes und der schönen Kunst im Jahre 1855. Decker, Berlin 1856 (online bei Google Books).
  • Statistik des zollvereinten und nördlichen Deutschlands. 3 Bände. Reimer, Berlin 1858–68 (online bei Google Books: Bd. 1, Bd. 2, Bd. 3).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 6: T–Z. Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5063-0, S. 131–133.
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 1909, Dritter Jahrgang, S.849