George Eman Vaillant

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George Vaillant, 2014

George Eman Vaillant (* 16. Juni 1934) ist ein US-amerikanischer Psychiater und Hochschullehrer.

Leben und Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vater von George Eman Vaillant war der Ethnologe George Clapp Vaillant, der 1945 Selbstmord beging. Dies mag das Interesse des Sohnes für das Fach Psychiatrie begründet haben.[1] Seine Ausbildung erhielt er am Harvard College in Cambridge (Massachusetts) und an der Harvard Medical School. Eine psychoanalytische Zusatzausbildung erfolgte am Boston Psychoanalytic Institute. Danach spezialisierte er sich vor allem auf die Erforschung von psychischen Abwehrvorgängen, Alkoholismus und nach einer Lebensgestaltung, die zur Zufriedenheit führt.[2] Er wird als Redner auf vielen Fachtagungen in der ganzen Welt eingeladen.

Vaillant ist verheiratet und lebt hauptsächlich in Kalifornien.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theoretical Hierarchy of Adaptive Ego Mechanisms. In: Archives of General Psychiatry 24, (1971) 107–118.
  • Adaptation to Life, Boston, MA, Little, Brown, 1977 (also Lippincott Williams & Wilkins, Hardcover, 396pp ISBN 0-316-89520-2, einschließlich deutscher, koreanischer und chinesischer Übersetzungen). (Nachdruck mit neuem Vorwort von 1995 von Harvard University Press, Cambridge, MA).
  • Natural History of Alcoholism, Cambridge, MA, Harvard University Press (1983).[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Saur: Der weite Weg zum Glück. in: Süddeutsche Zeitung, Magazin, Heft 13/2013; online-Fassung, abgerufen am 9. September 2017.
  2. Stavros Mentzos: Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuerer Perspektiven. © 1982 Kindler, Fischer-Taschenbuch, Frankfurt 1992, ISBN 3-596-42239-6; S. 62 ff. zu Stw. „Abwehrmechanismen“.
  3. Natural History of Alcoholism, Cambridge, Google-Books Teil-Digitalisat