George Friedrich von der Albe

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Rittergut Condehnen um 1860, Sammlung Alexander Duncker

George Friedrich von der Albe (* 1662 in Pollwitten, Ostpreußen; † 9. Januar 1717 in Halberstadt) preußischer Generalleutnant und Amtshauptmann in Lötzen.

Leben[Bearbeiten]

Er entstammte einem alt-adeligem preußischem Geschlecht, die auf dem Rittergut Condehnen lebten. 1692 wurde er Major im Sonsfeldschen Dragonerregiment. Im Januar 1703 wurde er Oberst und am 21. Januar 1710 Brigadier der Kavallerie. 1711 starb sein Kommandeur Generalleutnant Friedrich Wilhelm von Wittenhorst-Sonsfeld und so wurde von der Albe am 19. Juni 1711 Kommandeur des Kürassier-Regiments Nr. 7 (damals noch ein Dragoner-Regiment ab 1717 Kürassiere). Am 12. Mai 1713 erfolgte die Ernennung zum Generalmajor. Von 1703 bis 1712 war er Amtsmann in Lötzen. Das Regiment kämpfte im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714), vermutlich war auch von der Albe dabei.

1715 kommandierte er die preußischen Truppen bei der erfolgreichen Belagerung von Wismar. Sie war zu dieser Zeit die größte Festung Europas.

Familie[Bearbeiten]

Er war mit einer Frau Hedwig von Raab aus Kleve verheiratet. Ihr Sohn Friedrich Wilhelm von der Albe († 17. Februar 1758) wurde Major der preußischen Armee und Kanon in Halberstadt. Er war mit Albertine Luise von Bismarck verheiratet, der Tochter des russischen Generalleutnants Ludolf August von Bismarck. Mit ihm starb die Linie aus.

Literatur[Bearbeiten]