Gerach (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gerach
Gerach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 2′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Baunach
Höhe: 276 m ü. NHN
Fläche: 7,78 km2
Einwohner: 925 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96161
Vorwahl: 09544
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 133
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bamberger Str. 1
96148 Baunach
Webpräsenz: http://www.vg-baunach.de
Bürgermeister: Gerhard Ellner (SPD)
Lage der Gemeinde Gerach im Landkreis Bamberg
Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Pommersfelden Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Coburg Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Forchheim Zückshuter Forst Winkelhofer Forst Steinachsrangen Semberg Lindach (gemeindefreies Gebiet) Koppenwinder Forst Hauptsmoorwald Geisberger Forst Eichwald (Oberbayern) Ebracher Forst Ebracher Forst Walsdorf (Oberfranken) Rattelsdorf Baunach Reckendorf Lauter (Oberfranken) Gerach (Oberfranken) Gundelsheim (Oberfranken) Hallstadt Schlüsselfeld Zapfendorf Wattendorf Viereth-Trunstadt Strullendorf Stegaurach Stadelhofen Schönbrunn im Steigerwald Scheßlitz Priesendorf Pommersfelden Pommersfelden Pettstadt Oberhaid (Oberfranken) Litzendorf Lisberg Königsfeld (Oberfranken) Kemmern Hirschaid Frensdorf Ebrach Buttenheim Burgwindheim Burgebrach Breitengüßbach Bischberg Altendorf (Landkreis Bamberg) MemmelsdorfKarte
Über dieses Bild

Gerach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Baunach. Sie liegt im Naturpark Haßberge etwa 20 km nördlich von Bamberg und etwa zehn Kilometer südlich von Ebern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn Rentweinsdorf (Landkreis Haßberge), Reckendorf und Baunach (beide Landkreis Bamberg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerach gliedert sich in drei Ortsteile:[2]

  • Gerach (950 Einwohner)
  • Mauschendorf (76)
  • Laimbachsmühle (2)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerach wurde am 10. März 1396 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung selbst ist vermutlich erheblich älter. In zahlreichen Verkäufen und Schenkungen ging Gerach in den folgenden Jahrhunderten durch viele Hände und gehörte zeitweise den Herren von Schaumburg und von Rotenhan. 1750 ging der Ort in den Besitz des Fürstbistums Bamberg über. Als Teil des Hochstiftes Bamberg fiel Gerach bei der Säkularisation 1803 an Bayern. Bei Grenzbereinigungen wurde es 1810 dem Großherzogtum Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1961 796
1971 905
1987 927
1989 962
1991 957
1993 965
1994 954
1995 967
1996 1000
1997 1007
Jahr Einwohner
1998 998
1999 1019
2000 1018
2001 1014
2002 1000
2003 1010
2004 996
2005 996
2006 1012
2007 1005
Jahr Einwohner
2008 983
2009 979
2010 968
2011 966
2012 958
2013 946
2014 911
2015 925

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Gerhard Ellner (SPD), der in der Stichwahl mit 69,9 % der Stimmen gegen seinen Herausforderer Gerhard Wölflein (CSU) gewann. 2014 wurde Ellner bei einem Gegenkandidaten mit 67,22 % der Stimmen im Amt bestätigt. Sein Vorgänger war Gunther Stegner (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 1996, 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

1996 2002 2008 2014
CSU 3 5 4 5
UWG 2 4 5 4
SPD 2 3 3 3
CW 1
Gesamt 8 12 12 12

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortswappen erinnert an die Adelsfamilie von Rotenhan, Besitzer des Dorfes vom 15. bis 18. Jahrhundert. Gleichzeitig ist der Hahn das Symboltier des Heiligen Vitus, dem die katholische Ortskirche geweiht ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die spätromanische Kirche Sankt Vitus gilt als eine der ältesten Kirchen in Franken und stammt teilweise aus dem 12. Jahrhundert. Ein Relief auf der Kirchentür stellt den Märtyrer Vitus betend in einem Kessel heißen Öls dar. Am Vorplatz der Kirche befindet sich ein Kriegerehrenmal.

Auf einem Dorfrundgang sind historische Fachwerkhäuser, steinerne Feldkreuze und Felsenkeller im Sandsteinhügel zu sehen. Im Ortsteil Mauschendorf steht die denkmalgeschützte Gaststätte Zur Jägersruh, eine der ältesten im Landkreis.

Gerach nahm mehrmals erfolgreich am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teil.

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1114&attr=590&modus=automat&tempus=20100828/153306&hodie=20100828/182255

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gerach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien