Gerdau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der niedersächsischen Gemeinde Gerdau. Weitere Bedeutungen des Begriffes finden sie unter Gerdau (Begriffsklärung).


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gerdau
Gerdau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerdau hervorgehoben
52.96666666666710.41666666666752Koordinaten: 52° 58′ N, 10° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Suderburg
Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 37,97 km²
Einwohner: 1485 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29581
Vorwahl: 05808
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 009
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Uelzener Str. 2
29581 Gerdau
Webpräsenz: www.gerdau.de
Bürgermeister: Otto Schröder (CDU)
Lage der Gemeinde Gerdau im Landkreis Uelzen
Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelKarte
Über dieses Bild

Gerdau ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Die Gemeinde Gerdau gehört zur Samtgemeinde Suderburg.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gerdau besteht aus den Ortschaften Bargfeld, Barnsen, Bohlsen, Gerdau, Groß Süstedt und Holthusen II. Im Gegensatz zu anderen vereinten Gemeinden ist Gerdau nur der zweitgrößte Ortsteil hinter Bohlsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1004 erstmals urkundlich erwähnt, als Herzog Bernhard von Sachsen die curtis gerdauge an das Michaeliskloster in Lüneburg abtrat. Weite Namen waren 1197 Gherdou, 1302 Gerdowe, 1322 villa Gherdowe, 1369 to der Gherdowe, 1460 Gherdauw, 1530 Gerdow bis 1662 Gerdau. 1225 wurde erstmals eine Mühle im Ortsteil Bohlsen genannt. Später entwickelte sich hier an der Gerdau die Wassermühle Bohlsen, die heute im Landkreis Uelzen die einzige noch im Betrieb befindliche Wassermühle darstellt.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bargfeld, Barnsen, Bohlsen, Groß Süstedt und Holthusen II eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Gerdau setzt sich aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen Gesamt
2006 7 3 1 11 Sitze
2011 7 (62,3 %) 3 (22,6 %) 1 (12,1 %) 11 Sitze [3]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Die St. Michaeliskirche in Gerdau wurde 1004 erstmals urkundlich erwähnt. Die ev.-luth. Kirche wurde auf den Grundmauern eines ehemaligen gotischen Backsteinbaus errichtet. Sie wurde 1890 renoviert und vergrößert.

Östlich der Ortschaft Barnsen ist der Flugplatz Uelzen angesiedelt. Der Platz verfügt über eine 800 Meter lange Asphaltbahn und wird neben der privaten Sportfliegerei auch von Geschäftsfliegern genutzt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gerdau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien