Gerechte-Welt-Glaube

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Der Gerechte-Welt-Glaube (engl. Just-world hypothesis) bezeichnet eine generalisierte Erwartung, dass es in der Welt grundsätzlich gerecht zugeht und dass Menschen im Leben das bekommen, was ihnen zusteht.[1][2][3]

Es wurden Verfahren entwickelt, um den Gerechte-Welt-Glauben als Persönlichkeitsmerkmal zu messen.[4][5]

Mögliche Bedeutung hat der Glaube an eine gerechte Welt für die Verarbeitung von Unfallfolgen. Wichtig erscheint, ob der Unfall durch das Opfer als faires oder unfaires Schicksal betrachtet wird und ob negative Emotionen vorherrschen (im Sinne von „das Opfer hadert mit seinem Schicksal“).[6] Der Gerechte-Welt-Glaube kann eine wichtige persönliche Ressource bei der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen sein.[7] Ein anderes Beispiel ist die Bewältigung von Arbeitslosigkeit.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://portal.hogrefe.com/dorsch/gerechte-welt-glaube/
  2. Lerner, M.J. (1980). The belief in a just world: A fundamental delusion. New York: Plenum.
  3. Montada, L. & Lerner, M.J. (Eds., 1998). Responses to victimizations and belief in a just world. New York: Plenum.
  4. Dalbert, C. (1999). The world is more just for me than generally: About the personal belief in a just world scale's validity. Social Justice Research, 12, 79-98.
  5. Rubin, Z. & Peplau, L.A. (1975). Who believes in a just world? Journal of Social Issues, 31(3), 65-89.
  6. Montada, L. (1992). Attribution of responsibility for losses and perceived injustice. In L. Montada, S.H. Filipp & M.J. Lerner (Eds.), Life crises and experiences of loss in adulthood (pp. 133-161). Hillsdale, NJ: Erlbaum.
  7. Dalbert, C. (2001). The Justice Motive as a Personal Resource. Dealing with Challenges and Critical Life Events. New York: Kluwer Academic.
  8. Dalbert, C. (2004). Belief in a just world as a resource for unemployed young adults. In: C. Dalbert & H. Sallay (Eds.), The Justice Motive in Adolescence and Young Adulthood. Origins and consequences (pp. 175-188). London: Routledge.