Gerhard Lauer

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Gerhard Lauer 2014

Gerhard Lauer (* 14. November 1962 in Karlsruhe) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Professor für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen.

Er studierte an den Universitäten Saarbrücken, Tübingen und München Germanistik, Philosophie, Deutsch als Fremdsprache, Musikwissenschaft und Judaistik. 1992 schloss er bei Wolfgang Frühwald in München seine Dissertation zur Wissenschaftsgeschichte des Exils ab, im Nebenfach bei Robert Spaemann und Harald Weinrich. 2000 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit zum Judentum und seiner Literatur in der Frühen Neuzeit. 2002 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der Universität Göttingen (Nachfolge Albrecht Schöne und Wilfried Barner) und ist seitdem dort ordentlicher Professor. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Mitgründer des Journal of Literary Theory.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Constantin Brunner im Kontext. Ein Intellektueller zwischen Kaiserreich und Exil. Hg. zusammen mit Irene Aue-Ben-David und Jürgen Stenzel. de Gruyter, Berlin, Jerusalem 2014. ISBN 978-3-1103-7382-0
  • Herder und die Künste. Ästhetik, Kunsttheorie, Kunstgeschichte. Hg. zusammen mit Elisabeth Décultot. Winter, Heidelberg 2013. ISBN 978-3-8253-6132-7
  • Kunst und Empfindung. Zur Genealogie einer kunsttheoretischen Fragestellung in Deutschland und Frankreich im 18. Jahrhundert. Hg. zusammen mit Elisabeth Décultot. Winter, Heidelberg 2012. ISBN 978-3-8253-5890-7
  • Lexikon Literaturwissenschaft. Hundert Grundbegriffe. Hg. zusammen mit Christine Ruhrberg. Reclam, Stuttgart 2011. ISBN 978-3-1501-0810-9
  • Literaturwissenschaftliche Beiträge zur Generationsforschung. Wallstein, Göttingen 2010. ISBN 978-3-8353-0571-7
  • Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann. Hg. zusammen mit Michael Ansel und Hans-Edwin Friedrich. de Gruyter, Berlin, New York 2009. ISBN 978-3-1102-0136-9
  • Grenzen der Literatur. Zu Begriff und Phänomen des Literarischen. Hg. zusammen mit Simone Winko und Fotis Jannidis. de Gruyter, Berlin, New York 2009. ISBN 978-3-1101-8930-8
  • Die Rückseite der Haskala. Geschichte einer kleinen Aufklärung. Wallstein, Göttingen 2008. ISBN 978-3-8353-0345-4
  • Das Erdbeben von Lissabon und der Katastrophendiskurs im 18. Jahrhundert. Hg. zusammen mit Thorsten Unger. Wallstein, Göttingen 2008, 2. Aufl. 2014. ISBN 978-3-8353-0267-9
  • Exile, Science, and Bildung : The Contested Legacies of German Emigre Intellectuals. Ed. with David Kettler. Palgrave Macmillian, New York 2005. ISBN 978-1-4039-6843-2
  • Regeln der Bedeutung. Zur Theorie der Bedeutung literarischer Texte. Hg. zusammen mit Fotis Jannidis, Matias Martinez und Simone Winko. de Gruyter, Berlin, New York 2003. ISBN 978-3-1101-7558-5
  • Rückkehr des Autors. Zur Erneuerung eines umstrittenen Begriffs. Hg. zusammen mit Fotis Jannidis, Matias Martinez und Simone Winko. Niemeyer, Tübingen 1999. ISBN 978-3-4843-5071-7
  • Die verspätete Revolution. Erich Kahler. Wissenschaftsgeschichte zwischen konservativer Revolution und Exil. de Gruyter, Berlin, New York 1995. ISBN 978-3-1101-4397-3

Weblinks[Bearbeiten]