Gerhard Raff

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Gerhard Raff (2003) mit seiner „Wirtemberg“-Trilogie (seit 2015 vier Bände)

Gerhard Raff (* 13. August 1946 in Stuttgart-Degerloch) ist ein deutscher Historiker, Schriftsteller und Mitinhaber des Landhege Verlags.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Raff studierte Geschichte und evangelische Theologie an der Universität Tübingen und promovierte dort 1984 bei Hansmartin Decker-Hauff mit einer Arbeit über die Ursprünge des Hauses Württemberg, die 1988 unter dem Titel „Hie gut Wirtemberg allewege I: Das Haus Württemberg von Graf Ulrich dem Stifter bis Herzog Ludwig“ veröffentlicht und in der Folgezeit mit bislang drei Folgebänden fortgeführt wurde.

Freier Schriftsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Raff lebt als freier Schriftsteller in Stuttgart-Degerloch. Für seine schwäbischen Geschichten, die in der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht und 1985 unter dem Titel „Herr, schmeiß Hirn ra!“ als Buch erschienen, wurde er im gleichen Jahr mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet. Heute verfasst er für dieselbe Zeitung die Kolumne „Raffs Raritäten“, die wöchentlich erscheint. Seit 2003 schreibt er monatlich für das Evangelische Gemeindeblatt für Württemberg.[1]

Seit 2002 ist er Mitglied im Komitee der Stauferfreunde und seit 2004 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift „Suevica - Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte“.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chronik der Stadt Stuttgart 1954–1960, Stuttgart 1978
  • Herr, schmeiß Hirn ra!, Stuttgart/Leipzig 1985, ISBN 3-421-06257-9
„Der ge-Raffte Himmel“ (Hie gut Wirtemberg allewege) von Ursula Stock
  • Hie gut Wirtemberg allewege I: Das Haus Württemberg von Graf Ulrich dem Stifter bis Herzog Ludwig. Mit einer Einleitung von Hansmartin Decker-Hauff. Stuttgart 1988, ISBN 3-89850-110-8
  • Hie gut Wirtemberg allewege II: Das Haus Württemberg von Herzog Friedrich I. bis Herzog Eberhard III. Mit den Linien Stuttgart, Mömpelgard, Weiltingen, Neuenbürg, Neuenstadt am Kocher und Oels in Schlesien, Degerloch 1993, ISBN 3-89850-108-6
  • Mehr Hirn!, Stuttgart/Leipzig 1995, mit Illustrationen von Loriot, ISBN 3-421-05016-3
  • Raffs Raritäten, München 1998, ISBN 3-421-05162-3
  • Die schwäbische Geschichte, Stuttgart/Leipzig 2000, ISBN 3-89850-020-9
  • Hie gut Wirtemberg allewege III: Das Haus Württemberg von Herzog Wilhelm Ludwig bis Herzog Friedrich Karl. Mit den Linien Stuttgart, Winnental, Neuenstadt am Kocher, Neuenbürg, Mömpelgard und Oels, Bernstadt und Juliusburg in Schlesien und Weiltingen. Degerloch 2002, ISBN 3-89850-084-5
  • Eiserne Ration für furchtlose und treue Württemberger, Stuttgart/Leipzig 2003, ISBN 3-89850-102-7
  • Das dritte Hirn, Stuttgart/Leipzig 2005, ISBN 978-3-943066-05-0
  • Die Gschicht vom Mose ond de Zehn Gebot, Schwaigern 2011, ISBN 978-3-943066-03-6
  • Schwäbische Juwelen, Schwaigern 2012, ISBN 978-3-943066-05-0
  • Gerhard Raff kann auch Hochdeutsch, Schwaigern 2013, ISBN 978-3-943066-22-7
  • Hie gut Wirtemberg allewege IV: Das Haus Württemberg von Herzog Eberhard Ludwig bis Herzog Carl Alexander unter besonderer Berücksichtigung der Christina Wilhelmina von Grävenitz. Mit den Linien Stuttgart und Winnental. Degerloch 2015, ISBN 978-3-943066-39-5

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Website von Gerhard Raff
  2. Thomas Faltin: Auch Bestsellerautoren fürchten den Flop (PDF; 2061 KB), in: Stuttgarter Zeitung vom 7. Juni 2013. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  3. Geschichts- und Kulturvereins Köngen e.V.: Verleihung des Daniel-Pfisterer-Preises 2010 an Dr. phil. Gerhard Raff auf geschichtsverein-koengen.de. Abgerufen am 1. Mai 2013.
  4. schwäbische mund.art e.V.: Preisverleihung an Dr. Gerhard Raff auf mund-art.de. Abgerufen am 1. Mai 2013.
  5. Holger Gayer: Gepriesener Benefizschwätzer, in: stuttgarter-zeitung.de vom 27. Oktober 2013. Abgerufen am 26. November 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]