Gerhard Schmidt (Produzent)

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Gerhard Schmidt bei der Preisverleihung der Deutschen Akademie für Fernsehen 2015

Gerhard Schmidt (* 1941 in Berlin) ist ein deutscher Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Schmidt studierte in Bonn und Köln Jura, orientalische Sprachen und Soziologie. Er nahm mit Hansjürgen Hilgert an der Bonner Bühne für sinnliche Wahrnehmung mit teil. Ihre gemeinsam produzierten Filme Flucht und Morgengrauen erhielten dort das Prädikat „Wertvoll“.

1964 erhielten Schmidt und Hilgert, in Zusammenarbeit mit Gerd Hergen Lübben und Georg Müller-Egert für ihren dritten Kurzfilm, Aus dem Leben des Georg Wenzel, im Rahmen der Mannheimer XIII. Internationalen Filmwoche den Bundesfilmpreis.[1][2]

Gerhard Schmidt gründete diverse Filmproduktionen wie den Produzentenverband NRW oder die Deutsche Akademie für Fernsehen.

Er arbeitete unter anderem als Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen und Unterhaltungsprogrammen, sowie seit 1988 als Geschäftsführer von Produktionsfirmen (Cologne Film, Gemini Film, Eyeworks).

Gerhard Schmidt engagiert sich außerdem für medienpolitische Belange in Nordrhein-Westfalen.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesfilmpreis nach Bonn. Team Hilgert-Schmidt erhielt Kulturfilmprämie; in: Bonner Rundschau, 14. Oktober 1964.
  2. Vgl. im „Bundesarchiv“: Kurzfilm Aus dem Leben des Georg Wenzel (1964)