Gerhard Schulze (Soziologe)

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Gerhard Schulze (* 14. September 1944) ist ein deutscher Soziologe und Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung und Wissenschaftstheorie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Schulze studierte in München und Nürnberg Soziologie. In Nürnberg wurde er 1975 promoviert und habilitierte sich 1978 bei Gerhard Wurzbacher. Von 1978 bis zu seiner Emeritierung im Oktober 2009 war er Inhaber der Professur für Methoden der Empirischen Sozialforschung und Wissenschaftstheorie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerhard Schulze ist einer breiteren Öffentlichkeit vor allem als Urheber des Begriffes Erlebnisgesellschaft bekannt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jugend und politischer Wandel. Zur gesellschaftlichen Bedeutung politischen Lernens (= Deutsches Jugendinstitut, Band 9), Juventa, München 1976, ISBN 3-7799-0213-3 (Dissertation Universität Erlangen, Nürnberg, Fachbereich Wirtschaft- und Sozialwissenschaften, 1975, 180 Seiten).
  • Politisches Lernen in der Alltagserfahrung. Eine empirische Analyse (= Deutsches Jugendinstitut, Band 11), Juventa, München 1977, ISBN 3-7799-0215-X.
  • Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart. Campus, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-593-34615-X. (2. Auflage 2005, ISBN 3-593-37888-4)
  • Kulissen des Glücks. Streifzüge durch die Eventkultur. Campus, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36305-4
  • Die beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft im 21. Jahrhundert? Hanser, München 2003, ISBN 3-446-20281-1 (Taschenbuchausgabe: Fischer, Frankfurt am Main, 2004, ISBN 3-596-16385-4).
  • Die Sünde. Das schöne Leben und seine Feinde. Campus, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-446-20672-8.
  • Krisen. Das Alarmdilemma. S. Fischer, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3-10-073607-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]