Gerichtsbezirk Saalfelden

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Ehemaliger Gerichtsbezirk Saalfelden
Karte des Gerichtsbezirks Saalfelden
 Gerichtsbezirk Saalfelden
 Landesgericht Salzburg
Basisdaten
Bundesland Salzburg
Bezirk Zell am See
Sitz des Gerichts Saalfelden am Steinernen Meer
Kennziffer 5062
zuständiges Landesgericht  Salzburg
Fläche 875,48 km2
Aufgelöst 1. Juli 2017
Zugeteilt zu Zell am See
Gerichtsbezirk Saalfelden 2002
Gerichtsbezirk Saalfelden 2002

Der Gerichtsbezirk Saalfelden war bis Juni 2017 einer von neun Gerichtsbezirken in Salzburg und umfasste einen Teil des politischen Bezirks Zell am See.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohner Stand: 1. Jänner 2019

Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gerichtsbezirk Saalfelden wurde gemeinsam mit 20 anderen Gerichtsbezirken in Salzburg durch einen Erlass des k.k. Oberlandesgerichtes Linz am 4. Juli 1850 geschaffen und umfasste ursprünglich die 20 Steuergemeinden Aberg, Alm, Bergham, Ecking, Farmach, Gerling, Grießen, Haid, Hinterthal, Hohlwegen, Lenzing, Leogang, Lichtenberg, Pirzbichl, Saalfelden, Schwarzleo, Sonnberg, Uttenhofen, Ober-Weißbach und Winkl.[1]

Der Gerichtsbezirk bildete im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung[2] ab 1868 gemeinsam mit den Gerichtsbezirken Mittersill, Lofer, Taxenbach und Zell am See den Bezirk Zell am See.[3]

1923 wurde der Gerichtsbezirk Lofer aufgelöst und die Gemeinden wurden dem Gerichtsbezirk Saalfelden zugewiesen.

Am 1. Jänner 2003 wurde der Gerichtsbezirk Taxenbach aufgelöst und die Gemeinde Dienten am Hochkönig dem Gerichtsbezirk Saalfelden zugewiesen. Gleichzeitig wurden die Gemeinden Maishofen, Saalbach-Hinterglemm und Viehofen vom Gerichtsbezirk Zell am See dem Gerichtsbezirk Saalfelden zugewiesen.

Am 1. Juli 2017 wurde der Gerichtsbezirk Saalfelden aufgelassen und alle betroffenen Gemeinden dem Gerichtsbezirk Zell am See zugeteilt.[4][5] Damit umfasst dieser nun den gesamten Bezirk Zell am See.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Österreich ob der Enns 1850, XXV. Stück, Nr. 288: Erlaß des k. k. Oberlandesgerichtes für die Kronländer Oesterreich ob der Enns und Salzburg vom 4. Juli 1850 auf ALEX – Historische Rechts- und Gesetzestexte Online
  2. Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44. „Gesetz vom 19. Mai 1868 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen …“
  3. RGBl. Nr. 25/1867: „Verordnung des Justizministeriums, über die Aufstellung von reinen Bezirksgerichten im Herzogthume Salzburg“
  4. Neuordnung der Bezirksgerichte in Salzburg (Memento des Originals vom 23. August 2018 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.usp.gv.at auf dem Unternehmensservice Portal, abgerufen am 17. April 2016
  5. Neuordnung der Bezirksgerichte in Salzburg. Schließung ab 1. Juli 2017. auf help.gv.at, abgerufen am 1. Juli 2017

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]