Germania Fluggesellschaft

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Dieser Artikel behandelt die deutsche Fluggesellschaft Germania. Für die Schweizer Fluggesellschaft siehe Germania Flug.
Germania Fluggesellschaft mbH
Logo der Germania
Airbus A319-100 der Germania
IATA-Code: ST
ICAO-Code: GMI
Rufzeichen: GERMANIA
Gründung: 1986
Sitz: Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen Berlin-Schönefeld

Unternehmensform: GmbH
IATA-Prefixcode: 246
Leitung: Karsten Balke (CEO)
Mitarbeiterzahl: ca. 600[1]
Fluggastaufkommen: 2,2 Millionen[2] (2010)
Flottenstärke: 22 (+ 25 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.flygermania.com

Germania (ab 2003 zeitweise auch gexx) ist eine deutsche Linien- und Charterfluggesellschaft mit Sitz in Berlin und Basis auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sud Aviation Caravelle der SAT im Jahr 1979

Gründung und erste Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Germania ging aus der Kölner Fluggesellschaft SAT (Special Air Transport) hervor, die 1978 von türkischen Unternehmern gegründet worden war.[3] Sie begann ihren Flugbetrieb mit Fokker F-27 und fügte 1980 drei Maschinen des Typs Sud Aviation Caravelle hinzu, die gebraucht von LTU erworben wurden.[4][5] Bald wurde die Gesellschaft von dem Bremer Anwalt Hinrich Bischoff samt den drei Caravelle übernommen.[6] Diese Flugzeuge wurden 1985 durch zwei gebrauchte Boeing 727-100 aus den Beständen der Hapag-Lloyd Flug ersetzt.

Im Juni 1986 wurde die Germania Fluggesellschaft mbH gegründet und die Betriebsgenehmigung der SAT auf die Germania übertragen.[6] SAT wurde als Gesellschaft zum Verleasen von Flugzeugen weitergeführt.[6]

1987 kündigte Germania an, innerdeutsche Linienflüge anzubieten, erhielt jedoch keine Genehmigung des Bundesverkehrsministeriums.[7] Stattdessen einigte man sich auf einen langfristigen Leasingvertrag mit der Lufthansa.[8] Im selben Jahr wurden die ersten von insgesamt 13 Boeing 737-300 unter dem Firmennamen Germania in Betrieb genommen.[6]

1992 wurde der operative und technische Firmensitz zum Flughafen Berlin-Tegel verlegt. Im selben Jahr erhielt Germania den Zuschlag für den „Beamten-Shuttle“ zwischen Bonn und Berlin, nachdem das Hauptgeschäft für viele Jahre der Charterflugdienst, unter anderem für TUI, Condor und Neckermann Reisen war.[8]

1995 bestellte Germania zwölf Boeing 737NG. Mit der Auslieferung der ersten 737-700 (Luftfahrzeugkennzeichen D-AGEM) am 11. März 1998 stellte die Besatzung der Germania mit dem direkten Flug vom Boeing-Werksgelände in Everett zum Flughafen Berlin-Tegel (ca. 8117 km) einen Weltrekord in der Klasse mit 60 bis 80 Tonnen Startgewicht auf.[9]

Seit 1998 wurden immer mehr Flugzeuge an andere Gesellschaften (unter anderem Hapag-Lloyd Express, dba, Maersk Air und Delta Air Lines) verleast, ebenfalls vermarktete Germania als erste deutsche Fluggesellschaft den Rumpf ihrer Flugzeuge als Werbefläche, geworben wurde unter anderem für Siemens und verschiedene Reiseanbieter.

Entwicklung seit 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fokker 100 der Germania im Jahr 2005

Als nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 US-amerikanische Fluggesellschaften ihre Slots teilweise aufgaben, nutzte Germania die Gelegenheit und bot am 12. November 2001 zwischen Berlin-Tegel und Frankfurt am Main den ersten Linienflug unter eigener Verantwortung an.[6] 2002 kaufte die Germania aus dem Besitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau 19 Fokker 100 von US Airways, die sich unter Gläubigerschutz befand.

Ab Juni 2003 war die Fluglinie zwischenzeitlich unter der Marke Germania Express (auch gexx) als Billigfluggesellschaft tätig.

Zum 28. März 2005 übernahm Germania 64 % der Anteile der dba. In der Folge wurden für diese zwölf Fokker 100 im Wet-Lease betrieben, gleichzeitig übernahm dba im Gegenzug 15 Strecken der Germania Express. In der Folge wurden zunächst keine Flüge unter dem Namen Germania mehr durchgeführt, da sämtliche Flugzeuge an andere Gesellschaften verleast waren. Die Kapitalverflechtung zwischen dba und Germania wurde im Sommer 2005 wieder rückgängig gemacht, die Zusammenarbeit wurde aber auf 14 Fokker 100 erweitert. Am 11. November 2005 verstarb Hinrich Bischoff, der langjährige Geschäftsführer der Fluggesellschaft.

Bis 2008 flog Germania nur noch im Wet-Lease für Hapag-Lloyd Express (später TUIfly) und dba (später Air Berlin) und verkaufte nach und nach elf der Fokker 100. Anfang März 2008 wollte Air Berlin Germania vollständig übernehmen. Der Versuch scheiterte allerdings an den Erben des verstorbenen Hinrich Bischoff. Kurz darauf kündigte Air Berlin vorzeitig die noch bis 2010 laufenden Leasingverträge für acht Fokker 100 der Germania.

Im Sommer 2008 nahm Germania erstmals wieder eigene Linienflüge auf. Statt einer geplanten Expansion mit elf neuen Zielen wurden im Oktober 2008 die letzten acht in der Flotte verbliebenen Fokker 100 ausgemustert.[10]

Im Frühjahr 2010 startete Germania nach rund zehn Jahren mit Flügen für TUI ihr Comeback als Ferienfluggesellschaft. Auf der ILA 2010 wurde eine Absichtserklärung zur Bestellung von fünf Airbus A319-100 im Rahmen einer Flottenmodernisierung unterzeichnet, diese wurde in der Folge in eine Festbestellung für drei A319-100 und zwei A321-200 umgewandelt. Darüber hinaus wurden drei A319-100 geleast.[11][12] Im Februar 2011 wurde die erste von insgesamt acht A319-100 in die Flotte aufgenommen.[13]

2011 kam es zur Gründung der Germania Technik Brandenburg (GTB) als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Germania.[6] Im März desselben Jahres begann der Bau eines zukünftig gemeinsam mit Air Berlin genutzten Wartungshangars auf dem Gelände des neuen Flughafens Berlin Brandenburg.[14]

Seit Juni 2011 betrieb die damals neugegründete Flynext für Germania zwei Airbus A319-100, von denen einer in Bremen und einer in Karlsruhe/Baden-Baden stationiert war.[15] Am 23. September 2011 übernahm Germania Flynext vollständig.[16] In der Folge wurde Flynext im Juni 2012 in Germania Express umbenannt.

Seit November 2011 führt Germania den Werksflugverkehr von Airbus zwischen den Produktionsstandorten Hamburg-Finkenwerder und Toulouse-Blagnac durch, den sie von OLT übernahm. Die beiden dafür eingesetzten Airbus A319-100 werden ergänzend an den Wochenenden eingesetzt, um von Bremen aus Urlaubsziele anzufliegen.

Anfang 2012 musterte Germania im Rahmen der Flottenmodernisierung ihre letzte Boeing 737-300 aus.

Ebenfalls 2012 kam es zur Gründung der gambischen Fluggesellschaft Gambia Bird im Rahmen der Erweiterung der Unternehmensgruppe Germania.[6] Von Anfang 2013 bis zur Betriebseinstellung Ende 2014 betrieb Germania für Gambia Bird einen Airbus A319-100 auf Strecken von Banjul nach Barcelona und London-Gatwick sowie auf innerafrikanischen Strecken.[17]

Am 4. April 2013 landete Germania als erste Fluggesellschaft auf dem neuen Flughafen Kassel-Calden.[18]

Zum Sommerflugplan 2013 stationierte Germania bis zu drei A319-100 auf dem Flughafen Bremen und fliegt von dort aus 17 Ziele in Europa an.[19] Außerdem wurde eine Boeing 737-700 auf dem Flughafen Erfurt-Weimar stationiert.

Zum 1. November 2013 zog Germania vom Berliner Flughafen Tegel zum Flughafen Berlin-Schönefeld um. Alle Flüge ab Berlin sollten ab diesem Zeitpunkt ausschließlich von Schönefeld aus stattfinden.[20]

Zum Ende des Sommerflugplans Ende Oktober 2013 wurde das langjährige Wetleasing mehrerer Maschinen für Air Berlin beendet und die Flugzeuge fortan wieder im eigenen Streckennetz eingesetzt.[21] Im November 2013 erhielt Germania den ersten von zwei Airbus A321-200, der exklusiv für Alltours und auch im Corporate Design von Alltours eingesetzt wird.[22]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz der Germania in Berlin

Im Jahr 2014 gründete Germania in Kooperation mit Hotelplan eine Schweizer Tochtergesellschaft mit dem Namen HolidayJet mit Basis auf dem Flughafen Zürich; der Flugbetrieb startete am 26. März 2015.[23] Bereits im Sommer 2015 kündigte Hotelplan die Zusammenarbeit mit Germania.[24] Diese erachtet die Kündigung als Vertragsbruch und besteht darauf, dass der Vertrag auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt ist. Im Herbst stellte Hotelplan die Zusammenarbeit mit Germania ein und HolidayJet wurde in Germania Flug umbenannt.

Im Oktober 2014 wurde die sofortige Ablösung der zwei Geschäftsführer Andreas Wobig (CEO) und Oliver Pawel (CCO) bekanntgegeben.[25]

Im Dezember 2014 eröffnete Germania einen eigenen Wartungshangar auf dem Flughafen Bremen. Ein Team aus Ingenieuren und Technikern der Germania Technik Brandenburg soll in dem Hangar arbeiten. Auch andere Fluggesellschaften können ihre Maschinen dort warten oder reparieren lassen.[26]

Zum Winterflugplan 2015/16 stationierte Germania einen Airbus A319-100 auf dem Flughafen Rostock. Dieser flog Ziele im Mittelmeerraum und auf den Kanaren an.[27]

Am 16. Februar 2016 stellte Germania eine Boeing 737-700 in einer Sonderbemalung vor. Anlass hierzu war das 30-jährige Jubiläum von Germania im selben Jahr.

Am 12. Juli 2016 bestellte Germania bei Airbus 25 A320neo mit einer Option für weitere 15 Maschinen. Diese sollen ab 2020Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren ausgeliefert werden.[28] Dadurch wird eine einheitliche Flotte der A320-Familie angestrebt.[29]

Darüber hinaus plant Germania für 2016 und 2017 eine weitere Vergrößerung der Drehkreuze. So wurden zusätzliche Maschinen auf den Flughäfen Nürnberg, Münster/Osnabrück und Erfurt-Weimar stationiert.[30]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Germania fliegt von ihren zahlreichen Drehkreuzen Ziele im Mittelmeerraum, auf den Kanaren und Balearen, Nord- und Osteuropa sowie im Nahen Osten an.[31]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 737-700 der Germania
Airbus A321-200 der Germania

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand April 2017 besteht die Flotte der Germania aus 22 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 13,3 Jahren:[32]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[33] Anmerkungen Sitzplätze[34]
Airbus A319-100 08 144
150
Airbus A320neo 25 + 15 Optionen; Auslieferung voraussichtlich ab 2020[28] - offen -
Airbus A321-200 04 1 mit Sharklets ausgestattet 215
Boeing 737-700 10 9 mit Winglets ausgestattet; D-AGER in 30 Jahre-Sonderbemalung; Ersatz durch A320neo 148
Gesamt 22 25

Ehemalige Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boeing 727-100 der Germania im Jahr 1987

In der Vergangenheit setzte Germania auch folgende Flugzeugtypen ein:[35][36]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Besitz der Germania befinden sich zwei Hotels in Deutschland, das Usedom Palace in Zinnowitz sowie das Hotel Waldhaus Prieros (nahe Berlin), in dem die Schulungen des fliegenden Personals abgehalten werden.[37] Das Anwesen ist der ehemalige Wohnsitz des ersten und einzigen Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Germania – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: SAT Special Air Transport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Germania – Reiseführer
 Wikinews: Germania – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über Germania. Unternehmensprofil. In: flygermania.com. Germania Fluggesellschaft mbH, abgerufen am 14. Januar 2016.
  2. Rainer W. During: Germania startet neu. In: Der Tagesspiegel. 20. April 2011 (online [abgerufen am 14. Mai 2013]).
  3. Germania. In: ueber-den-wolken.jimdo.com. Andreas Unterberg, abgerufen am 15. Juni 2013.
  4. Karl-Dieter Seifert: Der deutsche Luftverkehr 1955–2000. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2001, ISBN 3-7637-6121-7, S. 144.
  5. Manfred Soumagne: SE-210 Caravelle. In: ltu-flugzeuge.de. Abgerufen am 15. Juni 2013.
  6. a b c d e f g Unternehmensgeschichte. In: flygermania.com. Germania Fluggesellschaft mbH, abgerufen am 15. Juni 2013.
  7. Appetit auf Rosinen. Der Spiegel 25/1987, 15. Juni 1987, abgerufen am 30. November 2009.
  8. a b Michael Machatschke: Hinrich Bischoff – Phantom der Rollbahn. Mauerfall als persönliche Wende. In: manager-magazin.de. Dr. Arno Balzer für die Chefredaktion manager magazin, 4. Mai 2005, abgerufen am 15. Juni 2013.
  9. FAI Record ID #5336. In: fai.org. Fédération Aéronautique Internationale, abgerufen am 24. November 2013 (englisch).
  10. Germania gibt Linienflug-Expansionspläne auf. airliners.de, 17. Oktober 2008, abgerufen am 7. Oktober 2010.
  11. airliners.de – Germania setzt auf Airbus A319, 10. Juni 2010
  12. Germania zeichnet Auftrag für Airbus A319. Flug Revue online, 21. Juli 2010, abgerufen am 7. Oktober 2010.
  13. airliners.de – Germania nimmt ersten A319 in Empfang, 18. Februar 2011
  14. airliners.de – Grundsteinlegung für BBI-Wartungshangar, 21. März 2011
  15. flugrevue.de – Fluggesellschaft Flynext nimmt den Betrieb auf
  16. flugrevue.de – Germania übernimmt FLYNEXT, 23. September 2011
  17. Germania: Gambia Bird ist startklar. Neues Westafrika-Geschäft. In: airliners.de. 19. Oktober 2012, abgerufen am 15. Juni 2013.
  18. HNARundflug mit einer Boeing 737: Flughafen Kassel-Calden eröffnet am 4. April: „Germania“ landet als Erste, 5. März 2013
  19. flygermania.com – Germania gibt ersten Teil der Sommerprogramms 2013 ab Bremen bekannt, 31. August 2012
  20. Germania: Künftig ab Flughafen Berlin-Schönefeld – Danke und bye-bye, Tegel! In: airportzentrale.de. Pressemitteilung der Germania und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, 9. Juli 2013, abgerufen am 9. Juli 2013.
  21. austrianaviation.net – Germania beendet Air-Berlin-Wetlease, 2. September 2013
  22. ch-aviationGermania takes delivery of its first sharkletted A321-200 (englisch), abgerufen am 14. November 2013
  23. aerotelegraph.com – Schweizer Tochter von Germania: Holidayjet wird größer als geplant, 25. September 2014
  24. aerotelegraph.com – Hotelplan kündigt Germania Flug: Holidayjet fliegt im Winter schon nicht mehr, 31. August 2015
  25. Germania entlässt zwei Geschäftsführer. airliners.de, 14. Oktober 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  26. airliners.de – Germania Wartungshangar in Bremen abgerufen am 20. Januar 2015
  27. ch-aviationGermania to open Rostock base this winter (englisch), abgerufen am 8. Mai 2015
  28. a b AirbusGermania Group orders 25 Airbus A320neos, 12. Juli 2016 (englisch), abgerufen am 3. März 2017
  29. flygermania – Germania-Gruppe investiert mit Airbus A320neo in die Zukunft. Umfangreiche Flottenerneuerung ab 2020, 12. Juli 2016
  30. flygermania.com – Netzwerkausbau 2016/17: Germania stärkt Präsenz in der Fläche, 28. Oktober 2016
  31. flygermania.com – Streckennetz abgerufen am 3. März 2017
  32. planespotters.net – Germania Fleet Details and History (englisch), abgerufen am 10. April 2017
  33. AirbusOrders & deliveries (englisch), abgerufen am 3. März 2017
  34. flygermania.com – Germania-Flotte abgerufen am 3. März 2017
  35. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1978 bis 2007.
  36. Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Sutton, UK, 2008–2013.
  37. hotel-waldhaus-prieros.de