Germany’s Next Topmodel

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Seriendaten
Deutscher TitelGermany’s Next Topmodel
ProduktionslandDeutschland
Jahr(e)seit 2006
Produktions-
unternehmen
Staffel 1–7: Tresor TV
seit Staffel 8: RedSeven[1]
Länge60–150 Minuten
Episoden218 in 14 Staffeln
GenreReality-Show, Castingshow
IdeeTyra Banks
(America’s Next Top Model)
ModerationHeidi Klum
Erstausstrahlung25. Januar 2006 auf ProSieben

Germany’s Next Topmodel (kurz: GNTM) ist eine deutsche Castingshow im Reality-TV-Format des Senders ProSieben. Die seit 2006 jährlich ausgestrahlte Sendung wird von Heidi Klum moderiert und ist eine glokalisierte Adaption des amerikanischen Next-Topmodel-Formats.

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel der Castingshow ist es, Deutschlands „nächstes Topmodel“ zu finden; im Unterschied zu bloßen Schönheitswettbewerben, bei denen die schönste Frau gekürt wird.[2] In den sogenannten Challenges, die in jeder Staffelepisode stattfinden, werden die Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert.[3] Diese dienen in erster Linie dazu, eine interessante Fernsehshow zu inszenieren.[4]

In einer frühen Folge einer Staffel findet das sogenannte Umstyling statt, bei dem in der Regel der Haarschnitt und teilweise auch die Haarfarbe der Kandidatinnen geändert wird. Bei starken Veränderungen, wenn beispielsweise aus einem Langhaar- ein Kurzhaarschnitt werden soll, werden die emotionalen Reaktionen der Kandidatinnen und mögliche Konflikte mit der Jury thematisiert.[5] Bestandteil beinahe jeder Sendung sind zudem Fotoaufnahmen unter einem ungewöhnlichen Motto. In der Sendung werden nur die Vornamen der Teilnehmerinnen sowie zur Unterscheidung gegebenenfalls der erste Buchstabe des Nachnamens genannt.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klum machte es bei Vertragsunterzeichnung zur Bedingung, dass vorwiegend in der Nähe ihres Wohnsitzes bei Los Angeles gedreht wird, um in Kontakt mit ihren Kindern bleiben zu können. So folgten z. B. in der siebten Staffel auf zwei Wochen Anfangsdrehzeit in Deutschland und Thailand dreieinhalb Monate Drehzeit am Ausgangsdrehort Los Angeles.[6]

Neues Produktionsunternehmen ab der achten Staffel wurde RedSeven Entertainment, das bereits Austria’s Next Topmodel produzierte. Als Grund für den Wechsel wurde neben rückläufiger Quoten vermutet, dass die bisherige Produktionsfirma Tresor TV auch für die Produktion der Konkurrenzsendung Das perfekte Model auf VOX verantwortlich zeichnete.[1]

Die Episodenanzahl nahm zunächst mit der Anzahl der Endrundenteilnehmerinnen von 10 (Staffel 1) über 13 (Staffel 2) auf 16 (Staffeln 3–7) zu und pendelte sich dann auf 14 (Staffel 8) bzw. 15 (Staffeln 9–11) ein.

Die Vermarktung der Siegerinnen erfolgte zunächst gemeinsam durch die von Klums Vater geführte Heidi Klum GmbH und die ProSieben-Tochter Redseven Artists. Seit 2010 liegt sie ausschließlich bei ONEeins, einer 100-prozentigen Tochter der Heidi Klum GmbH.[7]

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jury besteht aus Heidi Klum und zwei (anfänglich drei) weiteren Angehörigen der Modebranche. Zumeist am Ende jeder Folge legt die Jury fest, welche Kandidatinnen an der nächsten Folge teilnehmen dürfen. Die Jurymitglieder sind gleichzeitig die Coaches der Kandidatinnen, seit Staffel 11 coacht jeder Juror (außer Klum) ein festes Team. In der 14. Staffel wird Heidi Klum keine feste Jury neben sich sitzen haben. Stattdessen wird sich die Jury in jeder Folge aus Heidi Klum und einem Gastjuror zusammensetzen.[8]

Staffel Juroren
1 Heidi Klum Peyman Amin Bruce Darnell Armin Morbach
2 Boris Entrup
3 Rolf Scheider
4
5 Kristian Schuller Qualid „Q“ Ladraa
6 Thomas Hayo Thomas Rath
7
8 Enrique Badulescu
9 Wolfgang Joop
10
11 Michael Michalsky
12
13
14 Heidi Klum

Neben der regulären Jury wirken in jeder Staffel auch Personen aus der Mode-, Musik- oder Schauspielbranche als Gastjuroren mit.[9]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sendung steht in der Öffentlichkeit gelegentlich unter Kritik, die Kandidatinnen würden wie „Ware“ behandelt. Zwar können die Models die gestellten Aufgaben aus persönlichen Gründen, etwa aus Schamgefühl bei freizügigen Fotos oder Phobien, verweigern, doch könnte sich dies negativ auf Entscheidungen der Jury auswirken. Die Kandidatinnen werden fast ausschließlich als Mädchen bezeichnet.

2009 berichtete die taz, dass bis dahin keiner der bisherigen Gewinnerinnen eine internationale Model-Karriere gelungen sei.[10] Louisa von Minckwitz, die Geschäftsführerin von Louisa Models, einer der größten deutschen Modellagenturen, sagte in einem Interview der Süddeutschen Zeitung, dass die Sendung ein falsches Bild der gesamten Branche zeichne. Insbesondere kritisierte sie vollkommen abwegige „Prüfungssituationen“, denen sich die Teilnehmerinnen aussetzen müssen, und das unrealistische Verhalten des Model-Bookers Peyman Amin.[11]

Spiegel Online bezeichnete im Januar 2010 die Kandidatinnen der Sendung als typische Beispiele für einen dauernd gestylten, ständig plappernden Frauentyp, der stellvertretend für die Frauenklischees des Senders ProSieben stehe[12]. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung konstatierte anhand des Beispiels der Produktion eine Rückkehr des Sexismus, dem sich junge Frauen, anders als in der Vergangenheit, freiwillig unterwerfen. Hierbei würden die Protagonistinnen der Sendung unter dem Vorwand, sie aufs harte Business vorzubereiten, dauerhaft gedemütigt. Den überwiegend weiblichen Zuschauern werde es so ermöglicht, über Möchtegernmodels zu lachen, die zum Beispiel über die eigenen Beine oder über die deutsche Sprache stolpern.[13]

In einer repräsentativen Umfrage des mingle-Trends gaben 78 % der Befragten an, in Heidi Klums Modelshow eine Gefahr für junge Mädchen zu sehen. Insbesondere ältere Personen und Eltern sehen die Auswirkungen der Sendung auf Jugendliche kritisch.[14]

Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jury wurde wiederholt vorgeworfen, einerseits die Kandidatinnen wie Kinder zu behandeln, gleichzeitig aber zu erwarten, dass die zum Teil Minderjährigen spontan lasziv und sexy wirken können.[15] In der Kommunikation zwischen Kandidatinnen und Jury ist eine schablonenhafte Verwendung immer wiederkehrender Phrasen erkennbar.[16] Gelegentlich scheint die Jury selbst im Umgang mit den Kandidatinnen überfordert zu sein.[17]

Heidi Klum wurde 2009 vom stern vorgeworfen, die Sendung vorrangig zur Eigenwerbung zu nutzen bzw. ihren Werbepartnern, befreundeten Designern oder ihrem damaligen Ehemann Seal eine Plattform zu bieten[18]. Ebenfalls 2009 wurde Klum von der feministischen Zeitschrift Emma aufgrund ihres Umgangs mit den Kandidatinnen in Germany’s Next Topmodel zum „Pascha des Monats“ gekürt[19]. Das NDR-Medienmagazin Zapp warf Anfang 2010 Heidi Klum vor, sich in ihrer inszenierten Show als Scharfrichter aufzuspielen und bezeichnete sie als fragwürdiges Vorbild. Der Vorwurf lautete, es gehe nicht um die Förderung von Talenten, sondern lediglich um eine gute Quote.[20]

Tierschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten äußerte Kritik an der am 13. Mai 2010 ausgestrahlten GNTM-Folge, in der zum wiederholten Male Tiere zum Einsatz kamen. Elefanten wurden in der Episode zusammen mit den Kandidatinnen bei einem Foto-Shooting abgelichtet und Totenkopfäffchen angeleint über den Laufsteg getragen. Diese Situationen seien schädigend und stressig für die Tiere. Vier Pfoten forderte ProSieben und Tresor TV gleichzeitig dazu auf, „in Zukunft nur noch auf menschliche Akteure zu setzen“.[21] Auch in der Folge vom 31. März 2011 wurde erneut ein Tier in der Sendung zur Schau gestellt, diesmal ein Schimpanse, der mit einem Anzug eingekleidet war. Vier Pfoten kritisierte diese Präsentation des Affen und sagte, ein Affe habe „in einer Fernsehkulisse nichts verloren“. Das Tier zeige in der Folge keine Freude, sondern vielmehr „das typische so genannte »Angstgrinsen«“.[22] Allerdings sind die in den beiden Folgen gezeigten Handlungen gesetzlich nicht verboten. 2013 kritisierte das Wal- und Delfinschutz-Forum die Haltungsbedingungen für Delfine im Dolphin Bay-Delfinarium im Atlantis Dubai, in dem Dreharbeiten durchgeführt worden waren.[23]

Verträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen weiteren Kritikpunkt stellen die Verträge dar, welche die Teilnehmerinnen schließen müssen. Die Modelverträge werden von Fachleuten als „Knebelverträge“ bezeichnet, welche sogar aufgrund der Sittenwidrigkeit als unwirksam anzusehen seien. Die Verträge, welche festlegen, dass die Teilnehmerinnen bis zu 40 % ihrer Gagen abgeben müssen, können weiterhin ohne deren Zustimmung einseitig verändert werden. Auch der Verband lizenzierter Modellagenturen kritisierte die Verträge als „völlig unangemessene Benachteiligung der Teilnehmerinnen“.[24][25] 2011 beendeten zwei Kandidatinnen der fünften Staffel ihre Verträge mit anwaltlicher Hilfe,[26][27] nachdem sich bereits seit 2009 Teilnehmerinnen aus den Verträgen befreit hatten.[28][29] Besonders rasch klagte sich die Siegerin der sechsten Staffel, Jana Beller, nach nur zwei Monaten aus dem Vertrag.[30] Vor Beginn der siebten Staffel wurden in Reaktion Vertragsänderungen bekanntgegeben, nach denen die drei Finalistinnen über zwei Jahre ein festes Monatseinkommen erhalten sollen.[31]

Diskurse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sozialwissenschaftlerin Ulrike Prokop konstatiert als Herausgeberin der Reihe Kulturanalysen in Kritiken zu Germany’s Next Topmodel: „Studierende der Erziehungswissenschaften haben sich für eine berufliche Zukunft entschieden, die zu dem Frauenbild, dem glamourösen Lebensentwurf und zu den Einkommensträumen, die in Germany’s next Topmodel bestimmend sind, in scharfem Gegensatz steht.“

2011 konzipierten und gestalteten zwei Studenten im Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die transkribierten Texte des Finales 2011 als Drama mit dem Titel Das ist der Tag, von dem ihr noch euern Enkelkindern erzählen werdet in der Aufmachung eines Reclam-Buches. Über das Projekt wurde in den Medien und Blogs als Satire an der Sprachqualität der Sendung berichtet.[32][33][34]

Die Philosophin Rebekka Reinhard stellte fest: „Die so genannten Topmodels sind ein Symptom unserer narzisstischen Kultur, in der der Schein das Sein, die Geste den Geist, die Form den Inhalt immer mehr verdrängt.“ Die Teilnehmerinnen der Show wären „keine moralischen Vorbilder, sondern Zicken“ und die Sendung würde das Bild vermitteln, dass der Sinn des Lebens darin bestünde „das eigene Ich permanent und penetrant in den Mittelpunkt zu rücken, es erst zur Marke und dann zum Bestseller zu machen.“[35]

Proteste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Finalshow der achten Staffel stürmten 2013 zwei Aktivistinnen von Femen Deutschland auf den Laufsteg. Auf ihre bloßen Oberkörper hatten sie die Mottos „Sadistic Show“ und „Heidi Horror Picture Show“ geschrieben. Sie protestierten dagegen, dass die Sendung „vermittle, dass Schönheit mehr wert ist als Bildung“.[36][37]

2014 kam es am Kölner Dom zu einer Protestveranstaltung mit rund 200 Teilnehmerinnen gegen das transportierte Frauenbild der Sendung, deren Finale wenige Kilometer entfernt stattfand.[38]

Studien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das dem Bayerischen Rundfunk unterstehende Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) veröffentlichte 2015 zwei Studien. Eine auf einer repräsentativen Befragung unter 1462 Kindern und Jugendlichen beruhende Studie ergab zunächst, dass der Anteil jener jugendlichen Mädchen, die nie GNTM sahen, in der Minderheit sei. Bei den GNTM-Seherinnen war der Gedanke, zu dick zu sein „hoch signifikant“ häufiger.[39] Die andere Studie stützt sich auf eine Befragung von 241 Patienten, die sich wegen Essstörungen gerade in therapeutischer Behandlung befanden. Dabei benannten 83 % der Befragten GNTM als jene Sendung, die das Schönheitsideal der Gesellschaft widerspiegeln würde. 70 Patienten gaben an, dass GNTM einen „sehr starken“ Einfluss auf ihre eigene Krankheit gehabt hätte, weitere 72 befanden hierzu „etwas Einfluss“ auf ihre Krankheit.[40] Die mediale Berichterstattung zu dieser Studie wurde hinterfragt.[41] Aufgrund einer Petition, die sich auf die IZI-Studie berief,[42] setzte sich die Kommission für Jugendmedienschutz mit der Sendung GNTM erneut auseinander; es wurde kein Jugendschutz-Verstoß festgestellt.[43]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1 (2006)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zehnten Folge wurde Lena Gercke zur Siegerin gekürt.

Finalistinnen der 1. Staffel *
Teilnehmerin[44] Platz Alter Wohnort Größe
Lena Gercke 1 17 Cloppenburg 178 cm
Yvonne Schröder 2 17 Frankfurt am Main 174 cm
Jennifer Wanderer 3 17 Wirsberg 178 cm
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 2 (2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Show verlängerte sich um drei Folgen, die Anzahl der Bewerberinnen nahm um fast 50 % zu. Die Siegerin war Barbara Meier.

Finalistinnen der 3. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Barbara Meier 1 20 Amberg 174 cm Studentin (Mathematik)
Anni Wendler 2 21 Schwerin 177 cm Verkäuferin
Hana Nitsche 3 21 Oftersheim 172 cm Abiturientin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 3 (2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siegerin Jennifer Hof startete keine Model-Karriere. Dagegen nutzten Endrundenteilnehmerinnen wie Sarah Knappik und Gina-Lisa Lohfink ihre TV-Bekanntheit für eine weitergehende Präsenz im Medienbereich.

Finalistinnen der 3. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Jennifer Hof 1 17 Rodgau 180 cm Schülerin
Janina Delia Schmidt 2 24 Hamburg 177 cm Friseurin
Christina Leibold 3 21 Volkach-Fahr 175 cm Studentin (Medienmanagement)
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 4 (2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach wie im Vorjahr 16 Episoden gab es mit Sara Nuru die erste Siegerin mit einem Migrationshintergrund.

Finalistinnen der 4. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Sara Nuru 1 19 München 176 cm Schülerin
Mandy Bork 2 17 Witten 175 cm Schülerin
Marie Nasemann 3 19 Gauting 177 cm Abiturientin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 5 (2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Rekord von über 21.000 Bewerbungen gewann mit Alisar Ailabouni zum ersten Mal eine nicht in Deutschland wohnhafte Kandidatin.

Finalistinnen der 5. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Alisar Ailabouni 1 20 OsterreichÖsterreich Mattighofen 178 cm Kellnerin
Hanna Bohnekamp 2 18 Hünxe-Drevenack 173 cm Schülerin
Laura Weyel 3 23 Düsseldorf 175 cm Studentin (Modemanagement)
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 6 (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staffelsiegerin Jana Beller stieg nach zwei Monaten aus dem Vertrag mit ONEeins aus. Die Zweitplatzierte der Sendung, Rebecca Mir, wurde Fernsehmoderatorin.

Finalistinnen der 6. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Jana Beller 1 20 Haltern am See-Lippramsdorf 173 cm Schülerin
Rebecca Mir 2 19 Monschau-Imgenbroich 178 cm Abiturientin
Amelie Klever 3 16 Hilden 173 cm Schülerin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 7 (2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurden mehr als drei Kandidatinnen ins Finale geschickt. Auch die Vergabe einer Wildcard war ein Novum.

Finalistinnen der 7. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Luisa Hartema 1 17 Moormerland-Jheringsfehn 178 cm Schülerin
Sarah-Anessa Hitzschke** 2 18 Wennigsen 178 cm Schülerin
Dominique Miller 3 21 Mannheim 175 cm Freiwilliges Soziales Jahr in Kindertagesstätte
Katarzyna „Kasia“ Lenhardt 4 16 Berlin 173 cm Schülerin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn
** Vorzeitig ins Finale gewählt[45]

Staffel 8 (2013)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum ersten Mal wurde die Anzahl der Episoden verringert, um zwei Folgen. Das Produktionsunternehmen wechselte.

Finalistinnen der 8. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Lovelyn Enebechi 1 16 Hamburg 178 cm Schülerin
Maike van Grieken 2 19 Emden 176 cm Auszubildende (Krankenschwester)
Luise Will 3 18 Rostock 183 cm Auszubildende (Krankenschwester)
Sabrina Elsner 4 21 Gägelow-Sternkrug 177 cm Krankenschwester
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 9 (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Jana Beller gewann mit Stefanie Giesinger zum zweiten Mal eine Kandidatin mit sibirischen Wurzeln.

Finalistinnen der 9. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Stefanie Giesinger 1 17 Kaiserslautern 178 cm Schülerin
Jolina Fust 2 17 Hamburg 180 cm Schülerin
Ivana Teklic 3 18 Bad Homburg vor der Höhe 178 cm Schülerin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 10 (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Finale wurde wegen einer Bombendrohung abgebrochen und zwei Wochen später fortgesetzt.

Finalistinnen der 10. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf
Vanessa Fuchs 1 18 Bergisch Gladbach 178 cm Schülerin
Anuthida Ploypetch 2 17 Lübeck 175 cm Schülerin
Ajsa Selimovic 3 18 Burladingen 175 cm Au-Pair
Katharina Wandrowsky 4 18 Winsen (Luhe) 178 cm Schülerin
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 11 (2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Novum wurden die Kandidatinnen in zwei den beiden männlichen Juroren zugeordneten Teams aufgeteilt (Team Weiß und Team Schwarz). Zum ersten Mal bestritten fünf Topmodel-Aspirantinnen das Finale.

Finalistinnen der 11. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf Team
Kim Hnizdo 1 19 Bad Homburg vor der Höhe 175 cm Studentin (Jura) Michalsky
Elena Carrière 2 19 Hamburg 177 cm Abiturientin Hayo
Fata Hasanovic** 3 20 Berlin 176 cm Studentin (Lehramt) Hayo
Jasmin Lekudere 4 20 OsterreichÖsterreich Dornbirn 177 cm Schülerin Hayo
Taynara Joy Silva Wolf 5 19 Stadtlohn 174 cm Studentin (Media Acting) Hayo
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn
** Bereits Teilnehmerin an Staffel 9[46]

Staffel 12 (2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Shoot Outs“ (Ausscheidungsduelle) wurden neu eingeführt.

Finalistinnen der 12. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Größe Beruf Team
Céline Bethmann 1 18 Koblenz 181 cm Schülerin Hayo
Serlina Hohmann** 2 22 Koblenz 178 cm Studentin Hayo
Romina Brennecke 3 20 Hambrücken 183 cm Verkäuferin (Mode), Model Michalsky
Leticia Wala-Ntumba*** 4 18 Ingolstadt 176 cm Schülerin Michalsky
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn
** Im Shoot Out unterlegen
*** Im Walk Off unterlegen

Staffel 13 (2018)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finalistinnen der 13. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Beruf Team
Toni Dreher-Adenuga 1 17 Stuttgart Schülerin Michael
Julianna Townsend 2 19 Klein-Winternheim Sängerin Michael
Pia Riegel 3 22 München Studentin (Marketing- und Kommunikationsmanagement) Michael
Christina Peno 4 21 Dudenhofen Einzelhandelskauffrau Thomas
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn

Staffel 14 (2019)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teamaufteilung entfiel wieder, nachdem statt einer festen Jury ein pro Folge wechselnder Gastjuror die Auftritte der Models im Verein mit Heidi Klum beurteilte.

Finalistinnen der 14. Staffel *
Teilnehmerin Platz Alter Wohnort Beruf
Simone Kowalski 1 21 Stade Studentin (Internationales Grundschullehramt)
Sayana Ranjan 2 20 Grevenbroich Studentin (International Business)
Cäcilia Zimmer 3 18 Freiburg Bundesfreiwillige
* Stand der Angaben zu den Teilnehmerinnen: Staffelbeginn[47]

Germany’s Next Topmodel – Siegerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Starauftritte in Finalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstrahlungszeiträume und Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel Folgen Zeitraum Sendeplatz Zuschauer Marktanteil Quelle
Durchschnittlich 14 – 49 Jahre Durchschnittlich 14 – 49 Jahre
1 10 25. Januar – 29. März 2006 Mittwoch, 20:15 Uhr 3,02 Mio. 2,29 Mio. 8,9 % 16,2 % [48][49]
2 14 1. März – 24. Mai 2007 Donnerstag, 20:15 Uhr 3,45 Mio. 2,58 Mio. 11,9 % 21,4 % [48]
3 17 28. Februar – 8. Juni 2008 3,67 Mio. 2,77 Mio. 12,9 % 23,2 % [48]
4 17 12. Februar – 21. Mai 2009 3,83 Mio. 2,89 Mio. 13,2 % 24,2 % [48]
5 17 4. März – 10. Juni 2010 3,01 Mio. 2,23 Mio. 10,2 % 18,1 % [48]
6 17 3. März – 9. Juni 2011 3,08 Mio. 2,27 Mio. 10,3 % 18,9 % [50]
7 17 23. Februar – 10. Juni 2012 2,68 Mio. 1,89 Mio. 9,0 % 15,9 % [51]
8 15 28. Februar – 2. Juni 2013 2,65 Mio. 1,85 Mio. 8,9 % 16,2 % [48]
9 15 6. Februar – 8. Mai 2014 2,66 Mio. 1,80 Mio. 8,7 % 15,6 % [52]
10 16 12. Februar – 28. Mai 2015 2,42 Mio. 1,64 Mio. 7,9 % 14,7 % [53]
11 15 4. Februar – 12. Mai 2016 2,73 Mio. 1,89 Mio. 8,9 % 17,2 % [54]
12 16 9. Februar – 25. Mai 2017 2,64 Mio. 1,82 Mio. 8,7 % 16,6 % [55]
13 16 8. Februar – 24. Mai 2018 2,38 Mio. 1,62 Mio. 8,1 % 16,9 % [56]
14 16 7. Februar – 23. Mai 2019 2,34 Mio. 1,64 Mio. 8,1 % 18,2 % [57]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Germany’s Next Topmodel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b „Topmodel“: ProSieben wechselt Produktionsfirma DWDL.de vom 6. Juni 2012
  2. Sasa Antic: "Du musst dich mehr verbiegen!": postmodern-neoliberale Inhalte der Fernsehsendung "Germany's Next Topmodel" und Identitätsentwicklung von Jugendlichen University of Vienna 2012. S. 26
  3. Jan Beeking: Inszenierung von Castingshows – eine Analyse am Beispiel von „Germany`s Next Topmodel“ Hochschule der Medien 2012, S. 19
  4. Franziska Bork Petersen: Authenticity and its Contemporary Challenges: On Techniques of Staging Bodies Stockholm University 2013. S. 118
  5. Alina Rosca: Die Reality TV Show „Germany’s Next Topmodel“: Eine Analyse mit dem Fokus auf die fernsehästhetische Gestaltungsstruktur, der genrecharakteristischen Mitteln und den vermittelten sozialen Aspekten University of Vienna 2011. S. 85–89
  6. ProSieben red! vom 10. Mai 2012
  7. vgl. z. B. Klum feuert „Topmodel“-Gewinnerin: „Kein professionelles Arbeiten mehr“, taz.de, 2. August 2011
  8. [1], abgerufen am 4. November 2018
  9. Alina Rosca: Die Reality TV Show „Germany’s Next Topmodel“ : Eine Analyse mit dem Fokus auf die fernsehästhetische Gestaltungsstruktur, der genrecharakteristischen Mitteln und den vermittelten sozialen Aspekten University of Vienna 2011. S. 57
  10. Der Klum-Klan, taz vom 18. Februar 2009
  11. Agentur-Chefin Louisa von Minckwitz im Interview: „Wir übergießen unsere Models nicht mit Salatsauce“, sueddeutsche.de vom 5. Juni 2008
  12. Frauenklischees bei ProSieben – Heidis hässliche Erbinnen, Spiegel.de vom 14. Januar 2010, abgerufen 3. Juli 2016
  13. Jörg Thomann: Die Rückkehr des Sexismus – Frauenquälen für die ganze Familie, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 7. Februar 2010, Nr. 5, S. 47, 10. Februar 2010, online unter faz.net (9. Februar 2010).
  14. Mehrheit der Deutschen sieht in „Germany's Next Topmodel“ ein schlechtes Vorbild. (Nicht mehr online verfügbar.) In: mingle-trend.respondi.com. 9. Juni 2010, archiviert vom Original am 21. Januar 2016; abgerufen am 20. Januar 2016.
  15. Klum Show: Zickenkrieg und gestörte Wahrnehmung, oe24.at vom 14. März 2008, abgerufen 3. Juli 2016
  16. vgl. z. B. Maike Jansen: „Germany’s Next Topmodel“ – Und ewig wiederholen sich die Heidi-Klum-Sätze, 9. April 2010, welt.de.
  17. Germany's Next Topmodel: Kampfhubschrauber Klum, sueddeutsche.de vom 17. Mai 2010, abgerufen 3. Juli 2016
  18. Heidis Masche mit den „Mädchen“, stern.de vom 12. Februar 2009
  19. Pascha des Monats: Heidi Klum, emma.de vom 1. Mai 2009
  20. Ausbeutung: Casting-Idole und ihre Wirkung, Zapp vom 25. November 2009
  21. „Germany’s Next Topmodel“ nimmt keine Rücksicht auf Tierschutz / VIER PFOTEN fordert: ProSieben Sendung in Zukunft ohne Wildtiere. In: presseportal.de. 14. Mai 2010, abgerufen am 20. Januar 2016.
  22. Schimpanse bei Heidi Klum — Tierschützer verärgert. In: morgenpost.de. 31. März 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.
  23. „Die Haltung ist katastrophal“: Tierschützer empört über Klum-Show in Delfinarium. In: Focus.de. 3. April 2013, abgerufen am 20. Januar 2016.
  24. Germany’s Next Topmodel: Heidi Klum und die Knebelverträge ihrer Models. In: Welt.de. 5. April 2008, abgerufen am 20. Januar 2016.
  25. Knebelverträge bei Heidi-Klum-Show. In: Bild.de. 5. April 2008, abgerufen am 20. Januar 2016.
  26. Topmodels lösen sich aus Verträgen. In: lz.de. 14. Mai 2011, abgerufen am 20. Januar 2016.
  27. Detmolder Model klagt gegen Heidi Klums Vater. Neue Westfälische, 3. März 2011, abgerufen am 21. Mai 2011.
  28. Hana Nitsche – Aus „GNTM“-Vertrag befreit. Gala.de, 11. Oktober 2009, abgerufen am 9. Juni 2011.
  29. Germany's next Topmodel: Ware Schönheit. Die Zeit online, 24. Juni 2010, abgerufen am 28. Mai 2011.
  30. Jana Beller beißt zurück. 6. August 2011.
  31. Neue Verträge bei "Germany's Next Topmodel" sueddeutsche.de, abgerufen am 28. Mai 2017.
  32. "Topmodel"-Show als Drama: "Wow, so richtig wie aus'm All". Spiegel Online, 10. Dezember 2011, abgerufen am 3. Juli 2016.
  33. Nadja Schlueter: „Germany’s Next Topmodel ist das Drama der heutigen Zeit“. Jetzt.de, 9. Dezember 2011, abgerufen am 11. Dezember 2011.
  34. Grischa Stanjek, Gregor Weichbrodt: Das ist der Tag. (Nicht mehr online verfügbar.) ignant.de, 8. Dezember 2011, archiviert vom Original am 7. Januar 2012; abgerufen am 11. Dezember 2011.
  35. telepolis: Heute gilt Schönheit kaum noch als Geschenk der Natur, sondern als eine Leistung, 19. November 2013
  36. Femen-Protest gegen „Germany’s Next Topmodel“: „Alles hat geklappt“, spiegel.de vom 31. Mai 2013
  37. Nackte aus der Klum-Show ist CDU-Politikerin. In: Bild. 5. Juni 2013, abgerufen am 16. Juni 2013.
  38. Anti-"GNTM"-Proteste: Kein Foto für Heidi, in: SPON, 8. Mai 2014, abgerufen am 20. Juli 2014.
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  40. Dafür muss ich nur noch abnehmen, br-online, 28. Januar 2015, pdf-Dokument
  41. Germany's Next Topmodel in der Kritik, fsf Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen, März 2015, pdf-Dokument
  42. GNTM im Fokus der mabb, Medienanstalt Berlin Brandenburg, 13. Mai 2015
  43. KJM prüft erneut “Germany’s Next Top Model”: Kein Jugendschutz-Verstoß festgestellt, Kommission für Jugendmedienschutz, 3. November 2015
  44. Steckbrief: Daten der Teilnehmerinnen der ersten Staffel (Memento vom 9. November 2007 im Internet Archive), ProSieben.de (in der Wayback Machine, Stand November 2007)
  45. GNTM 2012: Sarah-Anessa ist im Finale! maedchen.de vom 24. Mai 2012
  46. Diese GNTM-Kandidatin kommt uns doch bekannt vor! cosmopolitan.de, 18. Januar 2016, abgerufen am 2. März 2016
  47. Das sind die Models von Germany’s Next Topmodel 2019. ProSieben, abgerufen am 22. Januar 2019.
  48. a b c d e f Quotencheck: «Germany’s Next Topmodel». 31. Mai 2013, abgerufen am 3. Juli 2013.
  49. Uwe Mantel: Topquoten für Topmodels: Finale der Castingshow erzielt Rekordquote. DWDL.de (Düsseldorf: DWDL Online Medien GbR, 30. März 2006).
  50. Quotencheck: «Germany’s next Topmodel». 14. Juni 2011, abgerufen am 3. Juli 2013.
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