Gero von Brehna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gero Graf von Brehna (* um 1020; † 1089) war ein Sohn Markgraf Dietrichs I. von der Lausitz († 1034) und Mathilde, der Tochter von Markgraf Ekkehard I. von Meißen, sowie der Bruder von Bischof Friedrich I. von Münster, Dedo II., Thimo. Verheiratet war er mit Bertha († 1089), Tochter von Sizzo II., Graf von Schwarzburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Gero kämpfte zunächst gemeinsam mit seinen Söhnen in der sächsischen Adelsrevolte gegen Kaiser Heinrich IV. Im Jahre 1088 aber übertrug er dem Kaiser 158 Hufen Land. Diese lagen in der Umgebung von Helfta und Schafstädt, im südlichen Teil des Hassegaus, dem Friesenfeld. In einer Urkunde Heinrichs IV. für die bischöfliche Kirche zu Naumburg aus dem gleichen Jahr heißt es, Gero wollte mit dieser Tat die Gunst des Kaisers gewinnen. Gero und seine Brüder Friedrich, Dedo, Thimo und Konrad verfügten nach 1064 gemeinsam über das Kloster Gerbstedt, welches eine wettinische Eigengründung ist.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich († 1105), Graf von Brehna ∞ Gerburga
  • Wilhelm († 1116), Graf von Camburg ∞ Gepa von Seeburg
  • Günther (* um 1045; † 1089), Bischof von Naumburg von 1079 bis 1089
  • Willa, Äbtissin von Gerbstedt
  • Thiedburga, Pröpstin von Gernrode

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Pätzold: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221 (= Geschichte und Politik in Sachsen. Bd. 6). Böhlau, Köln u. a. 1997, ISBN 3-412-08697-5 (Zugleich: Göttingen, Universität, Dissertation, 1996).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]