Gerry-Weber-Stadion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gerry Weber Stadion
Außenfassade
Außenfassade des Gerry-Weber-Stadions
Daten
Ort DeutschlandDeutschland Halle in Westfalen, Deutschland
Vorlage:Coordinate/Wartung/Stadion
Eigentümer Gerry Weber Management & Event GmbH & Co. OHG
Betreiber Gerry Weber Management & Event GmbH & Co. OHG
Baubeginn 1992
Eröffnung 1993
Oberfläche Naturrasen
Parkett
PVC-Bodenbelag
Kapazität 11.500 Plätze (Gerry Weber Open)
10.500 Plätze (u. a. Handball)[1]

Das Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westf.) ist eine Multifunktionsarena.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadion wurde 1992/93 erbaut. Seit 1993 findet im Stadion das ATP-Rasentennisturnier statt. Ursprünglich hieß das Turnier Gerry Weber Open und seit 2019 Noventi Open. Darüber hinaus finden ganzjährig Veranstaltungen aus den Bereichen Sport, Musik und Fernsehen in der Arena statt.

Die Zuschauerkapazität ist abhängig von der Art der Veranstaltung und variiert mit Einbau eines erhöhten Bodens. Bei Veranstaltungen auf der Nullebene (Betonsohle) der Arena liegt die Besucherkapazität bei 11.500 Personen,[1] bei eingebautem erhöhtem Boden bei etwa 10.500 Personen. Durch die Installation zweier Heizungssysteme (Infrarotstrahler, Öl/Gasheizung) ist eine ganzjährige Nutzung der Arena möglich. Ein zur Handball-Weltmeisterschaft 2007 im Jahr 2006 erbauter Cateringbereich umgibt auf 2.000 Quadratmetern drei Viertel des Stadions und ist unterhalb der Zuschauergalerie gelegen. Das Stadion verfügt über ein zweiteiliges, in 88 Sekunden schließbares Dach.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Tennisturnier war die Halle u. a. Spielstätte für Davis-Cup-Heimspiele (1993, 1994 und 2006), Spiele der deutschen Handballnationalmannschaft (unter anderem bei der Weltmeisterschaft 2007) oder das deutsche Volleyball-Pokalfinale. Außerdem wurden in der Halle mehrere Basketball-Länderspiele sowie WM-Boxkämpfe ausgetragen.

Von 2006 bis 2015 fanden die Endspiele des deutschen Volleyballpokalfinals in Halle statt.[2]

Konzerte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Sportveranstaltungen finden auch Konzerte im Gerry-Weber-Stadion statt: José Carreras, Plácido Domingo, Luciano Pavarotti, José Cura und Anna Netrebko waren ebenso in Halle zu Gast wie Rod Stewart, Andrea Bocelli, Whitney Houston, Eros Ramazzotti oder Elton John. Auch Künstler wie Peter Maffay, Florian Silbereisen, André Rieu, PUR, Andrea Berg oder Sarah Connor traten mehrfach in Ostwestfalen auf. Außerdem dient die Halle regelmäßig als TV-Produktionsstätte.[1]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuschauerplätze Gerry-Weber-Stadion: 11.500 Sitzplätze (Gerry Weber Open), 10.500 Sitzplätze (weitere Sportveranstaltungen, Konzerte mit Mittelbühne), bis zu 8.500 Zuschauer (Konzerte mit Kopfbühne)
Court 1 : 3.500 (feste Tribüne) + 520 (mobile Tribüne)
Court 2 : 400
Parkplätze Bis zu 3.700 PKW-Stellflächen
Öffentlicher Nahverkehr Haltepunkt Gerry-Weber-Stadion, RB 75 Haller Willem

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gerry-Weber-Stadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Gerry Weber Stadion gerry-weber-stadion
  2. Sport1.de: Volleyball: Pokalfinale künftig nicht mehr in Gerry-Weber-Stadion. In: Sport1.de. (sport1.de [abgerufen am 31. Oktober 2018]).