Gert Wunderlich (Typograf)

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Gert Wunderlich (* 18. November 1933 in Leipzig) ist ein deutscher Buchgestalter, Schrift-, Plakatentwerfer und Typograf. Er ist ein bedeutender Grafik-Designer des deutschsprachigen Raumes. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gert Wunderlich erlernte in den Deutschen Grafischen Werkstätten Leipzig den Beruf des Schriftsetzers und absolvierte von 1953 bis 1958 ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Irmgard Horlbeck-Kappler, Wolfgang Mattheuer und Elisabeth Altmann im Grundstudium sowie bei Albert Kapr, Oskar Zech und Otto Erler im Fachstudium. Er schloss das Studium mit dem Diplom ab.

Von 1958 bis 1960 arbeitete er als Buchgestalter in der Druckerei Fortschritt Erfurt. Die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBKD) folgte 1959. 1964 wurde er Sekretär der Internationalen Buchkunst-Ausstellung (IBA) Leipzig 1965. Das von ihm entworfene Ausstellungsplakat mit dem einprägsamen Zeichen machte ihn international bekannt. 1966 bekam er eine Aspirantur an der HGB bei Albert Kapr, wurde 1967 Assistent und 1968 Oberassistent. 1971 erfolgte die Berufung zum Dozenten an die HGB. Im selben Jahr nahm ihn der Bund Deutscher Buchkünstler, Offenbach/Main als Mitglied auf.

Zum Professor mit künstlerischer Lehrtätigkeit wurde Gert Wunderlich 1979 berufen und leitete fortan bis 1994 die Abteilung Buchgestaltung/Gebrauchsgrafik. 1982 wurde er Vorsitzender des ICOGRADA-Komitees der DDR. 1988 lehrte Gert Wunderlich als Gastdozent an der Academy of Art & Design Beijing/Volksrepublik China. 1991 bis 1999 oblag ihm die Ausbildung von Meisterschülern. 1992 erfolgte die Berufung zum Professor »Neuen Rechts« an die HGB. Bis 1999 war er zudem Leiter der Fachklasse für Typografie/Buchgestaltung/Plakat an der HGB.

Nach der Emeritierung in Leipzig 1999 übernahm Gert Wunderlich erneut eine Gastdozentur an der Academy of Art & Design Beijing, die Vorträge an der Universität Xiamen und an der Kunsthochschule in Suzhou einschloss. Als anerkannter Grafiker und Typograf war seine Mitarbeit als Juror häufig bei nationalen und internationalen Buch-, Plakat- und Grafik-Design-Wettbewerben gefragt: So zu Wettbewerben »Schönste Bücher der DDR«, »Schönste Bücher aus aller Welt«, der IBA, der Plakat-Biennale in Warszawa, der Biennale des Graphic-Design Brno, beim Plakatwettbewerb »Auschwitz warnt«, zur Biennale des Plakates in Lahti oder dem Wettbewerb um die »Besten Plakate des Jahres«. Dem Kuratorium zur Verleihung des Gutenberg-Preises der Städte Leipzig und Mainz gehörte er von 1992 bis 2011 an.

Wunderlich zählt zu jenen Typografen, die eine klassische Ausbildung an der HGB Leipzig nach dem II. Weltkrieg erhielten. Bereits in den fünfziger Jahren sind Einflüsse des Expressionismus und des Bauhauses zu erkennen, die zu einer zeitgemäßen Auffassung führten, ohne vertraute Traditionen zu verlassen oder gänzlich mit ihnen zu brechen. Er ist Vertreter der »Leipziger Schule« auf dem Gebiet der Typografie, deren Auffassung darin bestand, neben Bewährtem Neues zu begründen. Sein Credo lautete: Die typografische Form sollte dem Inhalt adäquat sein, jedoch sind Formen zu wählen, die Texte nachhaltig erlebbar machen, ohne die Lesbarkeit zu vernachlässigen. Der Leser als Adressat hat ein elementares Recht auf ein typografisches Ordnungsprinzip, das ihm ein Erfassen von Texten erleichtert.

Schriftentwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1958 entwarf er die »Antiqua 58«, welche als Probegrad von Typoart Dresden gefertigt wurde. Seit 1957 entstanden weitere Akzidenzschriftentwürfe, u.a.: »Egeria-Grotesk«, 1962, die als Vorstufe für die Maxima gilt. 1963/64 wurde der Entwurf der linearen Antiqua Maxima[1] manuell gezeichnet und zunächst für den Bleisatz produziert. Sie gehört in den 1980er Jahren zu den meist genutzten Groteskschriften in der DDR, war als große Schriftfamilie unter den Kriterien Lesbarkeit, Formschönheit und Ausdruckskraft konzipiert. Zum Sortiment gehören auch kyrillische und griechische Schriftzeichen mit entsprechenden Sonderzeichen und Akzente für mehr als 20 Sprachen. Außerdem enthält die Maxima generell erstmals Mediävalziffern und Kapitälchen.[2] Die Schrift fand Anwendung für alle Buchgenre, für Telefonbücher, im Bereich des Grafik-Design, u.a. auch im Nahverkehr in Berlin (U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn). Mit der Privatisierung von Typoart Dresden wurde 1990 die Tätigkeit eingestellt. Erst im Jahre 2006 widmete sich die Hamburger Firma Elsner + Flake einer Überarbeitung (Redesign) im »Open-Type-Pro-Format«. Die Schrift erhielt den Namen »Maxima Now« und ist vorerst in 25 lateinischen Schnitten verfügbar – mit Mediävalziffern und Kapitälchen in 6 Versionen. Sie ist mit Sonderzeichen und Akzenten für 79 Sprachräume einsetzbar.

Buchgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem abgeschlossenen Hochschulstudium ist Gert Wunderlich als Buchgestalter in Erscheinung getreten. Erste Schritte unternahm er in der Druckerei Fortschritt Erfurt mit der Gestaltung von Bild-Textbänden über die Gedenkstätten der NS-Konzentrationslager Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück sowie Kunst- und Bildbänden. »Er hat das (Buch) immer als einen einheitlichen, in sich stimmigen Gesamtorganismus begriffen. Ausgehend von einem achtungsvollen Verhältnis gegenüber Literatur beziehungsweise gegenüber dem spezifischen Inhalt des jeweiligen Buches, setzt er die einzelnen Elemente in ein spannungsreiches, aber stets ausgewogenes Verhältnis zueinander. Vielleicht repräsentiert er, neben seinen beiden älteren Mitstreitern Albert Kapr und Walter Schiller, eine letzte große geschlossene Leistung der Buchkunsttradition, die sich in Leipzig erneut seit Mitte der fünfziger Jahre herausbildete und in der Abgeschlossenheit der DDR reifte, auch bei großen materiellen Schwierigkeiten und tangiert von kulturpolitischen Auseinandersetzungen.«[3]

Die bedeutenden Traditionen der Buchgestaltung der Vergangenheit, die avantgardistischen Leistungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und natürlich die spannungsvollen Entwürfe seiner Lehrer und Kollegen an der HGB regten sein buchkünstlerisches Schaffen an. Nicht nur separate Einband- oder Buchumschlaggestaltungen, sondern die ganzheitliche Buchgestaltung als schöpferische Aufgabe war das eigentliche Anliegen, gekennzeichnet von eigenwilligen Interpretationen des vorgegebenen Stoffes. Verlage wie der Kongreß Verlag Berlin, Verlag der Kunst Dresden, E.A. Seemann Leipzig, F.A. Brockhaus Leipzig, Deutscher Verlag für Musik Leipzig, Domowina-Verlag Bautzen, Edition Leipzig, Reclam-Verlag Leipzig gehörten bis 1990 zu den wichtigsten Auftraggebern für aufwändig gestaltete Bild- und Textbände.

Von Bedeutung ist die Zusammenarbeit mit Illustratoren und Grafikern, mit dem Ziel, Texte und Grafik unterschiedlichster Inhalte und grafischer Techniken im bibliophilen Buch zu vereinen. Das gelingt mit außergewöhnlichen Formaten, wertvollen Papieren und Kombinationen derselben unter Berücksichtigung spezieller Handschriften der Künstler Karl-Georg Hirsch, Baldwin Zettl, Jiří Šalamoun, Willi Sitte, Eckhard Froeschlin, Josef Hegenbarth, Hans Fronius, Winfried Wolk, Hans Ticha, Egbert Herfurth, Rolf Münzner, Achim Freyer, Inge Jastram, Wolfgang Henne, Johannes Vennekamp, Volker Pfüller, Hartwig Ebersbach, Rolf Kuhrt, Hans Meid u.a. Die Verlage wie Verlag Faber & Faber Leipzig, Büchergilde Gutenberg Frankfurt/Main, Edition Curt Visel Memmingen, Herausgeber und Pressen wie die burgart-presse Jens Henkel Rudolstadt und der Leipziger Bibliophilen-Abend, sehen in Gert Wunderlich einen herausragenden und einfühlsamen Gestalter für komplizierte Textstrukturen, auch für differenziert zu behandelnde Grafik und deren Zusammenspiel im Buch. Einen breiten Raum nehmen Künstlermonografien ein, für die Gert Wunderlich eine adäquate Präsentation schuf. Die bibliophilen Ausgaben mit oft vom originalen Druckstock vervielfältigten Illustrationen renommierter Grafiker sind besonders hervorzuheben.

Plakat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein unverzichtbares Betätigungsfeld sieht Gert Wunderlich im Plakat. Hier ist das Spektrum der Themen ebenso vielseitig, wie sein typografischer Einfallsreichtum. Der Umgang mit Schrift als Plakattitel oder Begleitinformation ist geprägt vom sicheren Umgang mit den Typen selbst, der Kenntnis ihrer Entstehung und der Eigenart ihrer Charaktere. »Gleichermaßen lakonisch setzt Gert Wunderlich die kyrillischen Zeichen im Plakat ‚Grafik-Design‘ einer Ausstellung seines Fachbereichs in Moskau. Rote Schnipsel auf Knallgelb konterkarieren die schwarzen Jirij-Ju-Ja’s des Kyrillischen und sind doch zugleich selbst Rhythmus im Sinne von Schrift. Kein Wunder, dass die Neue Sammlung in München das Plakat gleich nach der Wende eingesammelt hat.«[4]

Das zu behandelnde Thema ist die Vorgabe für die Wahl der Typen, die virtuos auf der Plakatfläche zu einem harmonischen Ganzen gefügt werden – seien es Antiqua, Fraktur oder serifenlose Typen. »Es gibt eine ganze Serie von beispielhaften Plakaten zu Galerie-Ausstellungen in der HGB, die Gert Wunderlich über viele Jahre gestaltet hat. Hier zeigt er feines Einfühlungsvermögen, um für den jeweiligen Künstler eine adäquate gestalterische Lösung zu finden, sowie äußerste Sensibilität bei der Schrift-Bild-Kombination.«[5] Neben zahlreichen Auftragsarbeiten zu Theater, Ausstellungen, Jubiläen und Veranstaltungen nehmen seit den 1970er Jahren gesellschaftlich relevante Themen immer mehr Raum ein. Mit der von ihm gegründeten Edition »affiche directe« reagiert Gert Wunderlich auf gesellschaftliche Prozesse, soziale Ungerechtigkeiten, politische Ereignisse über den nationalen Rahmen hinaus. Das Plakatschaffen erweist sich von jeher als anregender Faktor für die Arbeit auf dem Sektor der Buchgestaltung. Wunderlich erhielt seit 1957 mehr als 100 Auszeichnungen für »Schönste Bücher der DDR« und »Schönste Buchumschläge« und seit 1966 mehr als 30 »Beste Plakate«. Er entwickelte zahlreiche Signete und CI: IBA 1959 und 1971, Schönste Bücher aus aller Welt, Leipziger Theater, Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig, HGB Leipzig 1988 und 1991.

Gert Wunderlich ist mit der Gebrauchsgrafikerin Sonja Wunderlich[6] (* 1935) verheiratet, mit der er gemeinsam Werke gestaltete.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriftgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Akzidenzschrift. 1957/1958. Entwurf.
  • Antiqua 58. 1958. Probegrad im Bleisatz 28p. 1963, Typoart Dresden. Akzente für Polnisch. Entwurf. (Der Probegrad wurde nach 1999 im Institut für Buchkunst Leipzig entsorgt.)
  • Antiqua 58, kursiv. 1958. Entwurf.
  • Buchkunst, Versalalphabet. 1958. Entwurf.
  • Chamois. 1958/1962. Entwurf einer Akzidenzschrift.
  • Linear-Antiqua. 1961/1962. Entwurf/Proben im Bleisatz.
  • Egeria-Grotesk. 1962. Entwurf einer Linear-Antiqua.

Elektronische Schriftherstellung durch Typoart Dresden:

  • Lector, mager. Bleisatzprobe mit kursiv, 1963. Fotosatz 1989. Mitarbeit Fritz Richter. (Die Fertigung wurde durch Privatisieren von Typoart Dresden 1990 eingestellt.)2016 erfolgte die Ergänzung von Kursiv, Fett, Schmalfett in Zusammenarbeit mit Reymund Schröder.
  • Maxima, mager. 1963/1964. Bleisatz, 6-48 p. 1969. Fotosatz 1981.
  • Maxima, mager kursiv. 1963/1964. Bleisatz, 6-48 p. 1966. Fotosatz, 1987.
  • Maxima, halbfett. 1963/1964. Bleisatz, 6-48 p. 1966. Fotosatz 1981.
  • Maxima-Kyrillisch, mager. 1964. Bleisatz, 1973. Fotosatz, 1982. Mitarbeit Hans-Peter Greinke.
  • Maxima-Kyrillisch, mager kursiv. 1964. Bleisatzprobe, 1973. Fotosatz 1982.
  • Maxima-Kyrillisch, halbfett. 1964. Bleisatzprobe, 1973. Fotosatz, 1982.
  • Maxima-Kyrillisch, halbfett kursiv. 1964. Fotosatz, 1983.
  • Maxima, zart. Lateinisches Figurenverzeichnis für alle Versionen dieser Schriftfamilie (Majuskeln, Minuskeln, Ligaturen, Punkturen, Majuskel- und Minuskelziffern, Bruchziffern, Zeichen) 1979/1981.
  • Maxima-Kapitälchen, zart. 1979/1986
  • Maxima, schmal halbfett. 1979/1982.
  • Maxima, schmal fett. 1979/1983.
  • Maxima, fett. 1979/1981.
  • Maxima, schmal mager. 1979/1985.
  • Maxima, extra fett. 1979/1987.
  • Maxima-Kyrillisch, Sonderfiguren mager. 1982. Ergänzungen in mager kursiv, halbfett, halbfett kursiv.
  • Maxima-Kyrillisch, halbfett, mit Sonderfiguren. Entwurf 1982.
  • Maxima-Griechisch, mager. 1983/1985. Mitarbeit Fritz Richter.
  • Maxima-Griechisch, kursiv. 1983/1985. Mitarbeit Fritz Richter.
  • Maxima-Griechisch, halbfett. 1983/1985. Mitarbeit Fritz Richter.
  • Maxima, licht schattiert. 1984. Mitarbeit Fritz Richter.
  • Maxima-Griechisch, halbfett kursiv. 1985. Mitarbeit Fritz Richter.
  • Maxima-Kapitälchen, mager. 1964/1986.
  • Maxima Schulbuch-Version. 80er Jahre.
  • Maxima-Egyptienne. Probewort. 1988.
  • Maxima, halbfett kursiv. 1988.
  • Maxima-Vietnamesisch, mager. 1988.
  • Maxima, zart kursiv. 1990.

Anmerkung: Die gesamte Maxima-Schriftfamilie, incl. Kyrillisch und Griechisch, des schriftherstellenden Betriebes Typoart Dresden/Leipzig wird seit 2012 unter der Bezeichnung »Avus pro« (My Fonts) angeboten. Neben dem Namen des Designers, also Urhebers Gert Wunderlich ist fälschlicherweise eine weitere Person als »Designer« genannt, die mit diesem Schriftentwurf in der etwa 25-jährigen Entwicklungszeit nichts gemein hat. Von einem »Redesign« der »Typoart-Maxima« durch Dritte ist keinesfalls auszugehen.

  • Maxima Now. 2006–2009. Redesign durch Elsner+Flake, Hamburg. 31 Versionen: Darunter Kapitälchen in sechs Versionen, alle 31 Versionen mit zusätzlichen Mediävalziffern.

Buchgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Schifner: Otto Pankok. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1963.
  • Raquel Tibol: David Alfaro Siqueiros. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1966.
  • Ferdinand Anton: Kunst der Maya. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1968.
  • Wolfgang Hütt: Lea Grundig. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1969.
  • Weggefährten. 25 Künstler der DDR. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1970.
  • Wolfgang Hütt: Willi Sitte. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1972.
  • Berthold Beiler/Heinz Föppel (Hrsg.): Erlebnis, Bild Persönlichkeit. VEB Fotokinoverlag Leipzig, 1973.
  • Budissin Bautzen. VEB Domowina Verlag Bautzen. 1973. (mit Sonja Wunderlich)
  • Heinz Mode: Fabeltiere und Dämonen. Edition Leipzig, 1973.
  • Ferdinand Anton: Die Kunst der Goldländer. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1974.
  • Helmut Zeraschi: Der Esel, die Großmutter und andere Musikinstrumente. Illustrationen: Sonja Wunderlich. VEB Deutscher Verlag für Musik Leipzig, 1974.
  • VBK-DDR (Hrsg.): Gebrauchsgrafik in der DDR. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1975.
  • J. Markschiess-van Trix/Bernhard Nowak: Artisten- und Zirkusplakate. Edition Leipzig, 1976. (mit Sonja Wunderlich)
  • Walter Böttger: Kultur im alten China. Illustrationen: Sonja Wunderlich. Urania-Verlag Leipzig/Jena/Berlin, 1977.
  • Fritz Kämpfer: Becher, Humpen und Pokale. Edition Leipzig, 1977.
  • Josef Horschik: Steinzeug. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1978.
  • Alma Reed: José Clemente Orozco. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1979.
  • Dieter Nadolski/Arkadi Miltschin: Lektorieren und Redigieren von Fachliteratur. VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1979.
  • Horst Büttner/Günter Meißner: Bürgerhäuser in Europa. Edition Leipzig, 1980.
  • Johannes Forner: Die Gewandhauskonzerte zu Leipzig 1781–1981. VEB Deutscher Verlag für Musik Leipzig, 1981.
  • Magdalena George: Max Schwimmer. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1982.
  • Rudolf Weinhold: Ton in vielerlei Gestalt. Edition Leipzig, 1982. (mit Sonja Wunderlich)
  • Mexiko. VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig, 1982. (mit Sonja Wunderlich)
  • Lothar Willmann/Werner Rietdorf/Horst Baeseler: Überflug. VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig, 1982. (mit Sonja Wunderlich)
  • Georg Brühl: Herwarth Walden und ‚Der Sturm‘. Edition Leipzig, 1983. (mit Sonja Wunderlich)
  • Allgemeines Künstler-Lexikon. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1983.
  • Dieter Nadolski: Altes Gebrauchszinn. Edition Leipzig, 1983.
  • Willi Geismeier: Die Malerei der deutschen Romantiker. VEB Verlag der Kunst Dresden, 1984.
  • Max Beckmann: Ebbi. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig/Büchergilde Gutenberg Frankfurt am Main, 1984.
  • HAP Grieshaber/Hans Marquardt: Liebe Nani, liebe Ricca … Buchverlag Der Morgen Berlin, 1985.
  • Fritz Erpel: Max Beckmann. Leben im Werk. Die Selbstbildnisse. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft Berlin, 1985.
  • Norbert Hornig: Leipziger Plakatkunst. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1985.
  • Dieter Nadolski: Zunftzinn. Edition Leipzig, 1986.
  • Lain S. Bangdel: Nepal. Zweitausendfünfhundert Jahre nepalesische Kunst. Illustrationen: Sonja Wunderlich. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1987.
  • Heiteres und Bissiges von Marx und Engels. Illustrationen: Egbert Herfurth. Dietz Verlag Berlin, 1987.
  • Dietmar Debes (Hrsg.): Zimelien. Bücherschätze der Universitätsbibliothek Leipzig. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1988. (mit Sonja Wunderlich)
  • Hans Henning (Hrsg.): Blätter der Erinnerung. Aus Stammbüchern von Frauen des 18. und 19. Jahrhunderts. Verlag für die Frau Leipzig, 1988.
  • Heinz Schönemann: Wolfgang Mattheuer. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1988.
  • Günter Meißner: Werner Tübke. VEB E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1989. (mit Sonja Wunderlich)
  • Hellmut Rademacher: Theaterplakate. Edition Leipzig, 1990.
  • Georg Brühl: Die Cassirers. Edition Leipzig, 1991. (mit Sonja Wunderlich)
  • Sylke Wunderlich: Emailplakate. Edition Leipzig, 1991. (mit Sonja Wunderlich)
  • Michael Stuhr: Der Krakauer Marienaltar von Veit Stoss. E. A. Seemann Verlag Leipzig, 1992. (mit Sonja Wunderlich)
  • Gärten der Goethezeit. Edition Leipzig, 1993. (mit Sonja Wunderlich)
  • Johannes Forner (Hrsg.): Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. 150 Jahre Musikhochschule 1843–1993. Verlag Kunst und Touristik Leipzig GmbH, 1993.
  • Von zart bis extrafett. Typografik von Gert Wunderlich 1957-1998. Gert Wunderlich Leipzig, 1998.
  • Egbert Herfurth/Gert Wunderlich: Von Affe bis Zebra. Prestel Verlag München/London/New York, 2001.
  • Claus Baumann/Thomas Topfstedt: Kunst im Bau. Sparkasse Leipzig/E. A. Seemann Leipzig, 2003.
  • Stiftung Plakat OST (Hrsg.): Graphik-Design-Splitter. Sonja & Gert Wunderlich. Gert Wunderlich Leipzig, 2013.
  • Gert und Sylke Wunderlich: Zittauer Fayencen. Historischer Überblick mit zahlreichen Abbildungen aus Museen und Sammlungen. Sammlung Sonja und Gert Wunderlich. Stiftung Plakat OST/Gert Wunderlich Leipzig, 2016.

Bibliophile Bücher (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Haufe (Hrsg.): Wer in Liebesfrüchten wehlet … Gustav Kiepenheuer Verlag Weimar, 1973. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Friedrich Engels: Der deutsche Bauernkrieg. Ministerium für Kultur/HGB Leipzig (Hrsg.), 1974. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Goethe in Leipzig. Insel-Verlag Anton Kippenberg Leipzig, 1982. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Ernesto Cardenal: Lateinamerikanische Psalmen. Union Verlag Berlin, 1986. Radierungen: Winfried Wolk.
  • Matthias Biskupek: Schwarz angesagt und andere bestechende Gefühle. Bezirksgruppe Gera der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchgestaltung der HGB Leipzig, 1989. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Stärker als ein Fels. Texte um Sisyphos. Edition Leipzig, 1990. Illustrationen: Hans Fronius, Heidrun Hegewald, Karl-Georg Hirsch, Harald Metzkes, Wolfgang Mattheuer, Baldwin Zettl.
  • Herbert Kästner (Hrsg.): 35 Jahre Bibliophilie in Leipzig. Pirckheimer Gesellschaft Leipzig, 1991.
  • Nikolai Gogol: Die Nase. Edition Curt Visel Memmingen, 1993. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Kerstin Hensel: Kahlkuss. burgart-presse Jens Henkel Rudolstadt, 1993. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Volker Ebersbach: Apokalyptisches Gebet. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 1993.
  • Dorothee Sölle/Josef Hegenbarth: Die Arche Noah. Edition burgart Jens Henkel Rudolstadt, 1994. Pinselzeichnungen: Josef Hegenbarth.
  • Bella Achmadulina: Das Geräusch des Verlusts. Institut für Buchkunst Leipzig, 1995, Holzschnitte: Karl-Georg Hirsch.
  • Antonin Artaud: Van Gogh, der Selbstmörder durch die Gesellschaft. Büchergilde Gutenberg Frankfurt/Main, Wien, 1995. Radierungen: Eckhard Froeschlin.
  • Uwe Johnson: Wenn Jerichow zum Westen gekommen wäre. Leipziger Bibliophilen-Abend, 1995. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Matthias Biskupek: Rot angeschwärzt und andere bestechende Gefühle. burgart-presse Jens Henkel Rudolstadt, 1996. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Edition Curt Visel Memmingen, 1996. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Peter Gosse: Gerhard Kurt Müller zum 70. Geburtstag. Leipziger Bibliophilen-Abend, 1996. Mappengestaltung.
  • Edgar Allan Poe: Drei Erzählungen. Leipziger Bibliophilen Abend, 1996. 6. „Leipziger Druck“. Lithografien/Zeichnungen: Jiří Šalamoun.
  • Bertolt Brecht: Flüchtlingsgespräche. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 1997. 7. „Leipziger Druck“. Holzschnitte: Hans Ticha.
  • Johannis von Saaz: Der Ackermann und der Tod. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 2000. Steindrucke: Rolf Münzner.
  • Vorstand des Leipziger Bibliophilen-Abends (Hrsg.): Hommage à Herbert Kästner. Leipzig, 2001. Acrylstich: Egbert Herfurth. Texte: Volker Braun, Elmar Faber, Lothar Lang.
  • Herbert Kästner (Hrsg.): Zehn Jahre Leipziger Bibliophilen-Abend. Leipzig, 2001.
  • Karl-Georg Hirsch: …eigentlich müßte man sich erschießen. Verlag Faber & Faber Leipzig, 2001.
  • Die graphischen Bücher. Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts. Verlag Faber & Faber Leipzig, 2001–2006. Band 21–30: Anna Seghers: Aufstand der Fischer von St. Barbara. Lithografien: Willi Sitte; August Stramm: Sancta Susanna. Lithografien: Achim Freyer; Wolfgang Borchert: Laterne, Nacht und Sterne. Radierungen: Inge Jastram; Martin Walser: Ein Flugzeug über dem Haus und andere Geschichten. Transparentlithografien: Johannes Vennekamp; Klaus Mann: Anja und Esther. Linolschnitte: Wolfgang Henne; Franz Jung: Das Trottelbuch. Transparentlithografien: Volker Pfüller; Joseph Roth: Hotel Savoy. Holz- und Scherenschnitte: Hartwig Ebersbach; Volker Braun: Provokation für mich. Holzschnitte: Rolf Kuhrt; Erich Mühsam: Billys Erdengang. Holzschnitte: Artur Dieckhoff; Bazon Phönix Phlebas Brock: Kotflügel. Typografiken: Gert Wunderlich; Kurt Tucholsky: Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte. Radierungen und Federzeichnungen: Gudrun Brüne.
  • Matthias Biskupek: Goldener Schnitt und andere ästhetische Katastrophen. burgart-presse Jens Henkel Rudolstadt, 2002. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Totentänze. 6 Bände. Texte: Kerstin Hensel, Hubert Schirneck, Peter Gosse, Volker Braun, Kathrin Schmidt, Richard Pietraß. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 1998–2002. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Volker Braun: Der berüchtigte Christian Sporn. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 2004. Radierungen: Joachim John.
  • Walter Jens: Ich, ein Jud. burgart-presse Jens Henkel Rudolstadt, 2004. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Bertolt Brecht: Freiheit und Democracy oder der anachronistische Zug. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 2006. Kupferstiche: Baldwin Zettl.
  • Je älter der Hirsch, je mehr Zacken. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 2008.
  • Hermann Kant: Kennung. Leipziger Bibliophilen-Abend, Leipzig, 2008. Holzstiche: Karl-Georg Hirsch.
  • Rolf Hochhuth: Warum ein Elser-Denkmal – und wo? Leipziger Bibliophilen-Abend, 2010. Radierung: Rolf Kuhrt.
  • Petrarca/Shakespeare/Rilke: Sonette. Leipziger Bibliophilen-Abend Leipzig, 2010. Holzschnitte: Robert Schmiedel. Radierungen: Michael Triegel. Steindrucke: Rolf Münzner.
  • Herbert Kästner (Hrsg.): Leipziger Bibliophilen-Abend – Das zweite Jahrzehnt. Leipzig, 2011.
  • Werner Heiduczek: Die traurige Geschichte von Schneewittchen. Verlag Faber & Faber Leipzig, 2011. Zeichnungen: Egbert Herfurth.

Plakate (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig. 1965.
  • Woche des Buches. 1968.
  • Lesen, entdecken, erleben. 1969.
  • Zehn Jahre Neues Opernhaus Leipzig. 1970.
  • 8. Kunstausstellung Bezirk Leipzig. 1972.
  • Internationale Buchkunst-Ausstellung Leipzig. 1971.
  • Brecht im Plakat. 1978.
  • Thomas-Mann-Ehrung der DDR. 1975.
  • Tod jedem Faschismus. 1975.
  • Ausstellung Typografie, Schrift, Buch, Plakat. Gert Wunderlich. 1976.
  • 100 ausgewählte Grafiken. 1977.
  • Leipziger Theater: Der Ring des Nibelungen. 1976.
  • Ehrung zum 50. Jahrestag der Gründung – Bund proletarisch revolutionärer Schriftsteller Deutschlands. Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands. 1978.
  • Theater International Leipzig. 1977/1980.
  • Ausstellung G. W. Buchgestaltung, Typografie, Plakat, Satzschrift. 1981.
  • hochrüsten = totrüsten. 1983.
  • 100 Jahre Deutsches Buch- und Schriftmuseum Leipzig. 1884–1984. 1984.
  • Sztuka Książki i grafika. Wrocław 1985.
  • Leipziger Theater: Der Aufstieg auf den Fudschijama. 1986.
  • 100 beste Plakate des Jahres 1985. 1986.
  • Heinrich Heine: Das ist des Schönen Los auf Erden …. 1987.
  • Ausstellung Sonja & Gert Wunderlich Plakate. 1987.
  • Leipziger Buchkunst & Grafik-Design. 1991.
  • Schönste Bücher aus aller Welt. 1982/1991.
  • Victor Hugo: Die Zukunft gehört dem Buch und nicht der Bombe, dem Frieden und nicht dem Krieg. 1988. (iba 1989)
  • 225 Jahre Jubiläum der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Malerei, Grafik, Buchgestaltung, Plakat, Fotografie. 1989.
  • Grafik Design. Ausstellung des Fachbereiches Buchkunst/Grafik-Design der HGB in Moskau. 1989.
  • Mein Leipzig lob ich mir! 1990. (mit Sonja Wunderlich)
  • Vernunft gegen Gewalt. 1992.
  • 60. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. 1993.
  • Festkonzert. 150 Jahrfeier Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. 1993.
  • Über das Vergnügen Bücher zu machen. 1995.
  • Ex oriente lux. 1995
  • quo vadis littera? 1996
  • IHM gelingt der Jahrtausendschritt. Bertolt Brecht 1898–1998. 1998. Entwurf.
  • Ausstellung von zart bis extra fett. Typografik von Gert Wunderlich. 1998.
  • Aggressoren 1939/1999. 1999.
  • An alle, an alle, an alle. 2002.
  • Jan Tschichold. 100. Geburtstag. 2002
  • Karl-Georg Hirsch/Gert Wunderlich. Greifenstein. 2003.
  • Competence for peace: ¡UN! Competence for war: ¿USA? 2003
  • Ausstellung Typo-Ego-Ich-AG. Typographik von Gert Wunderlich. 2004.
  • Hiroshima/Nagasaki. terror. 2005.
  • Roter Teppich für Rechtsextreme – Wie lange noch? 2009.
  • Auschwitz. 1940 – 1945 – 2005. Das deutsche Jahrhundertverbrechen. 2005.
  • Future. 2007.
  • die ausbeutung des menschen durch den menschen höret nimmer auf. 2007/2013.
  • nie wieder faschismus. 2006.
  • Hemmungsloser Maximalprofit tötet Moral. 2008.
  • Irrtum: »Nicht der Mensch ist das Maß aller Dinge…« sondern das Kapital. 2009.
  • Bertolt Brecht: Kinderhymne. 2010.
  • Durch Deutschland geht ein tiefer Riss … 2011.
  • Fukushima – apocalyptic prelude. 2011.
  • Ausstellung Typographie – ein Spiel? 2013/2014
  • Stefan Zweig, 1938. Man haßt nicht denselben Landesfeind wie 1914...2014.
  •  »Heldentod«. 2014.
  • Terroristen. 2015.
  • I.S. Stop forever. 2015/2016.
  • Bertolt Brecht: Das große Carthago... 2016.
  • nato-aggression ? 2016.
  • Ogaki Matsuri Festival. Japan. 2016.

Personalausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976: Typografie, Buch, Schrift, Plakat. Deutsche Bücherei, Leipzig.
  • 1976: Plakate, Satzschriften, Buchgestaltung Gert Wunderlich. Galerieausstellung, Amsterdam.
  • 1978: Sonja + Gert Wunderlich. Buchkunst, Illustration, Typografie, Satzschrift. Kulturzentrum der DDR, Warszawa.
  • 1981: Buchgestaltung, Typografie, Plakat, Satzschrift. Georg-Maurer-Bibliothek, Leipzig.
  • 1987: Sonja & Gert Wunderlich Plakate. Galerie Ernst Friedel Maischein, Bad Dürkheim.
  • 1998: von zart bis extrafett. Galerie der HGB, Leipzig. (Oeuvre-Ausstellung)
  • 1999: Ausstellungen in Beijing, Xiamen, Suzhou mit Studienarbeiten der HGB-Fachklasse.
  • 2000: Das Schaffen des Buchgestalters Gert Wunderlich. Pirckheimer- Gesellschaft, Magdeburg.
  • 2000: Buch- und Schriftgestaltung. Pavillon-Presse, Weimar.
  • 2001: Buchhandlung und Papierwerkstatt Liebricht & Kläfker, Bremen-Lesum.
  • 2002: Typografie im Schloss. Schloss Delitzsch.
  • 2003: Gert Wunderlich. Mit Studienarbeiten der HGB-Fachklasse. Grafik-Design-Schule, Anklam.
  • 2003: BuchKunstBuch mit Karl-Georg Hirsch. Galerie G. Sauer-Encke, Greifenstein.
  • 2004: Gert Wunderlich Typografik. Brandenburgische Kunstsammlungen, Cottbus. (Œuvre-Ausstellung).
  • 2006: Buchstäbliches. Galerie „interim“, Taucha.
  • 2006: Schönste Bücher. Haute Couture der Buchgestaltung von Eugen Götz-Gee, Bern und Gert Wunderlich, Leipzig. Musée Gutenberg Fribourg/Schweiz.
  • 2013: Typographie – ein Spiel? Gert Wunderlich. Haus des Buches, Leipzig.
  • 2014: Typographie – ein Spiel? Gert Wunderlich. Literaturhaus, Magdeburg.

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959/1965/1971/1977/1982/1989: Internationale Buchkunst-Ausstellungen. Leipzig.
  • Seit 1964: alle Kunstausstellungen der DDR. Dresden.
  • 1965: Typomundus 20/I. Toronto.
  • 1966/1968/1970/1972/1976/1978/1980/1984/1986/1988/1990/1996/2000/2002/2004/2014: Biennalen des Plakates. Warszawa.
  • 1966–2006: alle Biennalen der Gebrauchsgrafik. Brno.
  • 1966–1989/1991: Die besten Plakate des Jahres. Erfurt/Berlin.
  • 1970: Typomundus 20/II. Toronto.
  • 1972: Global eye. Tokio.
  • 1978/1982/1985/2001/2007/2012/2016: Triennale des politischen Plakates. Mons.
  • 1979/1981/1983/1985/1987/1989/1991/1993/2001/2003/2012: Biennalen des Plakates. Lahti.
  • 1979/1987/1993/2003/2005/2007/2009/2011: Internationale Geladene Plakatausstellung. Colorado.
  • 1985: L‘ image des mots. Paris.
  • 1989: Self-Image. Jerusalem.
  • 1989/1990: P 40. Plakate aus der DDR. Berlin/Hannover.
  • 1991/1993/1995: Premio internationale biennale »Felice Feliciano«. Verona.
  • 1992: Vereinigtes Deutschland. Plakatausstellung. Ogaki.
  • 1995/1997: Biennale des Plakates. Helsinki.
  • 1997: Taipei International Poster Festival.
  • 1996/1998/2001/2002/2005/2006/2008/2010/2012/2013/2016 Internationale Geladene Plakatausstellung. Ogaki
  • 2001: International Poster Triennal. Hong Kong.
  • 2007/2012: überklebt-Plakate aus der DDR. Schwerin/Stiftung Plakat OST, Berlin.
  • 2008/2009: Leipzig wirbt. Plakatkunst des XX. Jahrhunderts. Leipzig.
  • 2009/2010: Risse in der Zeit. München, Freising, Dresden.
  • 2009/2012/2014/2015/2016: plakat-sozial, Leipzig, Dresden.
  • 2010: Welt aus Schrift. Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek.
  • 2016: Masse und Klasse-Gebrauchsgrafik aus der DDR. Werkbundarchiv-Museum der Dinge, Berlin.

Weitere Ausstellungsbeteiligungen in: Altenburg, Berlin, Braunschweig, Budapest, Camaiore, Chemnitz, Damaskus, Emden, Erfurt, Essen, Frankfurt/Main, Genua, Hannover, Havanna, Heilbronn, Hong Kong, Kiew, Listowel, Mainz, München, Osaka, Osnabrück, Plovdiv, Prag, Seoul, Taipei, Toyama.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1958 1. Preis im nationalen iba-Plakatwettbewerb
  • 1958 1. Preis im nationalen Wettbewerb um neue Satzschriften
  • 1959/1965/1971/1977/1982/1989: Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der IBA, Leipzig
  • 1971 1. Preisträger im Satzschriftwettbewerb der RGW-Staaten für den Entwurf der Schrift »Maxima«
  • 1976 Kunstpreis der DDR
  • 1977 Wilhelm-Bracke-Medaille in Gold
  • 1978 Preis des Präsidenten der VIII. Internationalen Biennale der Gebrauchsgrafik Brünn
  • 1979 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig
  • 1984 Goldmedaille der XI. Biennale für Gebrauchsgrafik in Brno
  • 1984 gemeinsam mit Sonja Wunderlich »Goldene Letter« der Ausstellung »Schönste Bücher aus aller Welt«
  • 1986 Nationalpreis der DDR (III. Klasse für Kunst und Literatur)
  • 1989 gemeinsam mit Sonja Wunderlich Ehrenpreis des Ministers für Kultur der DDR zur IBA
  • 1990 Bronzemedaille der XIV. Biennale der Gebrauchsgrafik Brno
  • 1994/1998 2. Preis im Walter-Tiemann-Wettbewerb
  • 1998 Walter-Tiemann-OEuvre-Preis für das buch- und schriftkünstlerische Schaffen
  • 2004 Preis für das »Beste Design« der XXI. Biennale der Gebrauchsgrafik in Brno
  • Seit 1957 über 100 Auszeichnungen für »Schönste Bücher« und »Schönste Buchumschläge«
  • Seit 1966 mehr als 30 Auszeichnungen für »Beste Plakate«

Arbeiten in Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Rohleder: … und ergeben hervorragende Gesamtleistung. Zu Gast bei Gert Wunderlich. 2 Jahrzehnte im Dienste des schönen, nutzerfreundlichen Buches. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Leipzig, Band 145, 1978, S. 777–780, mit 7 Abbildungen.
  • Walter Bergner: Gutenbergpreisträger Professor Gert Wunderlich. In: Papier und Druck. Druckformenherstellung. Leipzig 29 (1980)11. S. 161–168, mit 44 Abbildungen.
  • Albert Kapr: Gert Wunderlich. In: novum gebrauchsgraphik. München, 1981. 52. Jg., Heft 7, S. 12–19.
  • Gert Klitzke: Gert Wunderlich. Buchgestaltung. Typografie. Schrift. Plakat. Satzschrift. Faltblatt Georg Maurer Bibliothek Leipzig, 1981.
  • Herbert Kästner: Gruß an Gert Wunderlich. In: Marginalien, 151. Heft, 1998, S. 69–71.
  • Von zart bis extra fett. Typo-Grafik von Gert Wunderlich 1957–1998. Ein Beitrag für die Buch- und Schriftkunst in der Buchstadt Leipzig. Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig 1998, ISBN 3-932865-16-2. Enthält Bibliografie und Werkverzeichnis, S. 224–255. (Buch zur gleichnamigen Ausstellung, Galerie der Hochschule für Grafik und Buchkunst, 21. November–19. Dezember 1998).
  • Sylke Wunderlich: überklebt – Plakate aus der DDR, Kat. Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, 2007. S. 96, 111 f./114/132/155.
  • Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler. K. G. Sauer München/Leipzig, 2. Jg. 2007. Bd. 2, S. 1177 f.
  • Helmut Bähring/Kurt Rüddiger: Lexikon Buchstadt Leipzig. Von den Anfängen bis 1990. Leipzig, 2008. S. 278.
  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. 1. Auflage. Verlag Neues Leben, Berlin 2010. S. 1053–1055. ISBN 978-3-355-01761-9.
  • Julia Blume/Fred Smeijers: Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig. Institut für Buchkunst Leipzig. Leipzig, 2010. S. 202/203/204/205/206/207/208/209/273f.
  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. 1. Auflage. Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 1053–1055.
  • Horst Riedel: Stadtlexikon A bis Z. Pro Leipzig, (Hrsg.). Leipzig, 2012. S. 654.
  • Stiftung Plakat OST (Hrsg.): Graphik-Design-Splitter. Sonja & Gert Wunderlich. Leipzig, 2013. Bibliografie und Werkverzeichnis zu Sonja & Gert Wunderlich. Textbeiträge: Axel Bertram, Elmar Faber, Jochen Fiedler, Peter Gosse, Peter Guth, Anneliese Hübscher, Stephanie Jacobs (Grußwort), Herbert Kästner, Anita Kühnel, Horst Schuster. ISBN 978-3-00-042809-8.
  • Rainer Behrends: Einführung zur Ausstellung mit Arbeiten von Gert Wunderlich am 5. November 2013. In: Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie. Hrsg.: Pirckheimer-Gesellschaft im Harrassowitz Verlag. Wiesbaden, 1. Heft, 2014. S. I–XVI.

Gert Wunderlich – eigene Texte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • IBA Leipzig 1977. Kat. der Sonderausstellung der Buchgestalter und Typografiker. Vorwort. Leipzig, 1977. S. 5f.
  • Die Aufgaben der Abteilung Buchgestaltung in der Gegenwart. In: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Abteilung Buchgestaltung. Leipzig, 1985. S. 27–31.
  • Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (DDR). In: novum gebrauchsgraphik. München, 57. Jg., 1986, Heft 10. S. 44–51.
  • Eine Säule der Hochschule: Buchkunst. In: Leipziger Buchkunst und Grafik-Design. Arbeiten von Lehrern und Studenten des Fachbereiches Buchkunst/Grafik-Design an der HGB Leipzig. Kat. der Ausstellung im Klingspor-Museum. Offenbach/Main, 1991. S. 21f.
  • Oldřich Menhart, ein tschechischer Schriftkünstler. In: Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie. Hrsg.: Pirckheimer Gesellschaft im Aufbau-Verlag. Berlin/Weimar, 134. Heft, 1994. S. 91–99.
  • Gruß an Walter Schiller. In: Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie. Hrsg.: Pirckheimer-Gesellschaft im Harrassowitz Verlag. Wiesbaden, 3. Jg. 1995, 139. Heft 3. S. 8–11.
  • Horst Schuster – Büchermacher aus Leidenschaft. In: Horst Schuster. Buch und Akzidenz. Dresden, 2000. S. 10f.
  • Von Affe bis Zebra. Das andere Tieralphabet. Schriftgestaltung/Text, Illustration: Egbert Herfurth. München/London/New York, 2001.
  • Über Jiři Šalamoun. In: ich hab geträumt ich wär ein hund der träumt. Bildgeschichten von Hans Hillman und Jiří Šalamoun. Kat. Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek, 2011. S. 48f.
  • Schrift im Plakat. In: Stiftung Plakat OST (Hrsg.:): Graphik-Design-Splitter. Sonja & Gert Wunderlich. Leipzig, 2013. S. 154/156.
  • Zur Entstehung der Schrift. In: Ebenda. S. I-IV.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausführliche Darstellung in Text und Bild in: Stiftung Plakat OST (Hrsg.): Sonja & Gert Wunderlich – Graphik-Design-Splitter. Leipzig, 2013, S. I-XXIV.
  2. Die Firma Drescher, Pulsnitz, produzierte die Schrift in Holz und der Grafische Spezialbetrieb, Saalfeld, stellte Abreibefolien für lateinische und kyrillische Texte her.
  3. Hübscher, Anneliese: Engagement und Vielseitigkeit. Zit. nach: Von zart bis extra fett. Typo-Grafik von Gert Wunderlich 1957–1998. Leipzig, 1998, S. 7.
  4. Loesch, Uwe: Datumsgrenzen. Zit. nach: Von zart bis extra fett. Typo-Grafik von Gert Wunderlich 1957–1998. Leipzig, 1998, S. 25.
  5. Müller, Rolf F.: Mit der Überzeugungskraft der Schrift. Zit. nach: Von zart bis extra fett. Typo-Grafik von Gert Wunderlich 1957–1998. Leipzig, 1998, S. 26.
  6. Verband der Grafik-Designer der DDR und Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten: P40. Plakate aus der DDR, Berlin 1990, S. 88, 205, ISBN 978-3-8758-5184-7.