Geschichte der Landwirtschaft in der Schweiz

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Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich die Schweiz vom Agrarstaat zu einem Industriestaat entwickelt.[1] Aufgrund der guten Produktionsbedingungen (hochwertige Böden, ausreichend Niederschläge, Verfügbarkeit von Produktionsmitteln) ist das Ertragsniveau und die Produktionsintensität hoch im internationalen Vergleich. Der Selbstversorgungsgrad lag in den letzten Jahren relativ konstant bei 60 Prozent, rund 40 Prozent der Lebensmittel wurden importiert.[2] Beim Pflanzenbau beträgt der Selbstversorgungsgrad hingegen nur rund 37 Prozent und ist seit 2014 rückläufig.[3] Die ackerfähige Fläche (Fruchtfolgefläche) beträgt 500 Quadratmeter pro Einwohner, was ein Viertel des internationalen Durchschnitts von 2000m² darstellt. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz beim globalen Ernährungssicherheitsindex auf Rang 6.[2] Eine autarke Ernährung wäre in der Schweiz möglich, wenn die Ernährungsgewohnheiten angepasst würden.[4]

32,8 Prozent der Fläche der Schweiz sind für die Landwirtschaft unproduktive Flächen. Diese setzen sich zusammen aus Gletscher, Fels etc. mit 25,3 Prozent und den Siedlungsflächen mit 7,5 Prozent. Inklusive Alpwirtschaft sind 35,9 Prozent der Fläche landwirtschaftlich nutzbar, 31,3 Prozent sind Wald und Gehölz.[5] Rund 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden als Grünland genutzt, 26 Prozent als Ackerland und 2,3 Prozent für Dauerkulturen.[6] Die Flächennutzung des Ackerlandes teilte sich 2018 u. a. auf in 143'506 ha Getreide (davon 60'253 ha Futtergetreide), 47'003 ha Silo- und Grünmais, 30'133 ha Hackfrüchte (davon 18'578 ha Zuckerrüben), 30'060 ha Ölsaaten, 12'127 ha Freilandgemüse, 5'057 ha Hülsenfrüchte (davon 3'891 ha Futtererbsen) und 359 ha nachwachsende Rohstoffe (davon 187 ha Raps).[7] Zwischen 1979/85 und 2004/09 gingen 295 km² (6,8 %) von den intensiv genutzten Ackerflächen verloren, wovon 43,9 Prozent für neue Siedlungen aufgewendet wurden. Auch die Umwandlung von Äckern in Heimweiden spielt eine wichtige Rolle.[8] Im Jahr 2016 lag der Anteil der Landwirtschaft an den gesamten anthropogenen Treibhausgasemissionen der Schweiz bei 12,4 Prozent.[9]

2017 trug der Primärsektor, zu dem neben der Landwirtschaft auch die Forstwirtschaft und die Fischerei zählen, mit 4,3 Milliarden Franken rund 0,7 Prozent zur gesamten Bruttowertschöpfung bei.[10] IP-Suisse bewirtschaftet rund 25 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche,[11] die biologische Landwirtschaft (siehe auch Bio Suisse) kommt auf 16 Prozent.[12] In den gebirgigen Regionen dominieren die Viehzucht und Milchwirtschaft. Im Mittelland dagegen liegt der Schwerpunkt beim Getreide- (Gerste, Hafer, Roggen und Weizen), Kartoffel-, Mais-, Zuckerrüben- und zunehmend Rapsanbau. Die bedeutendsten Obstbaugebiete liegen in der West- und Ostschweiz. Nach der Korrektion der Rhone konnte sich im Kanton Wallis der Aprikosenanbau etablieren.[13] In den Kantonen Wallis, Waadt, Neuenburg und Genf, in der Deutschschweiz, in der Drei-Seen-Region sowie in den Kantonen Aargau, Zürich, Schaffhausen, Graubünden und im Tessin wird Weinbau betrieben.

Das Trinkwasser ist durch die Landwirtschaft teilweise mit Pflanzenschutzmitteln und Nitraten belastet. In einigen Gemeinden wurde z. B. der Höchstwert des Pestizids Chlorthalonil (seit 2020 verboten) überschritten. Auch die Herbizide Atrazin (bereits seit 2007 verboten) und Chloridazon konnten vermehrt im Grundwasser nachgewiesen werden. Durch die intensive Landwirtschaft im Mittelland ist dieses Gebiet besonders von den Verunreinigungen betroffen, ebenso das Zürcher Weinland.[14][15][16] Aber auch in den Schweizer Alpen werden vereinzelt Herbizide eingesetzt.[17] Ebenso setzt die Forstwirtschaft Pflanzenschutzmittel ein, beispielsweise um Holzpolter vor Käfern und Pilzen zu schützen.[18]

Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken (vgl. Gentechnik in der Schweiz und Mais im Bundeshuus).[19] Als Futtermittel hingegen wurden GVOs zugelassen.[20]

Agroscope ist das Kompetenzzentrum der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung und soll einen Beitrag für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft sowie eine intakte Umwelt leisten und zur Verbesserung der Lebensqualität in der Schweiz beitragen.[21] Im Hinblick auf das Bevölkerungswachstum und den Folgen der globalen Erwärmung steht die landwirtschaftliche Forschung vor grossen Herausforderungen. Die Agroscope-Forschung für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt wird als Investition in die Nahrungssicherung der Zukunft angesehen.

Am Ende des 20. Jh. bekam der Ab-Hof-Verkauf wieder mehr Bedeutung.[22]

Vorgeschichte (bis 1850)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bedeutung in vielen Regionen des schweizerischen Mittellandes war über Jahrhunderte geprägt durch die Dreizelgenwirtschaft. Diese dreifeldrige Fruchtwechsel gliederte sich wie folgt:

  1. Jahr: Winterung; Wintergetreide (meist Dinkel[23])
  2. Jahr: Sommerung; Sommergetreide (meist Hafer[24] oder Gerste)
  3. Jahr: Brache

In jeder Zelge besass der einzelne Bauer seinen Acker. Es handelte sich nicht um einen Arbeitsverband von Bauern, sondern um eine Dorfgemeinschaft. Die Dreizelgenwirtschaft liess eine intensive Viehhaltung nicht zu. Die gemeinsame Weide auf der Brache, der ungedüngten Allmend und den Stoppelfeldern sowie die mangelhafte Winterfütterung boten nur ein karges Futter. Jahrhundertelang wurden Waldbäume entastet, Lebhäge „auf den Stock gesetzt“ und die blattreichen Zweige auf den Lauben als Winterfutter aufgehängt und getrocknet. Nicht zu Unrecht sprach man später von Waldvernichtung, Waldmisshandlung oder Waldschinderei. Hochwald, wie wir ihn heute kennen, war selten vorhanden; buschförmige Vegetation herrschte vor. Die Landwirtschaft erstarrte in der Dreizelgenwirtschaft.[25]

In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts setzte die Agrarrevolution im Mittelland ein und zog sich zunächst bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hin.[26] Für die Landwirtschaft bedeutet das 18. Jahrhundert die Morgenröte einer neuen, besseren Zeit. Junge Landedelleute nahmen die Bewirtschaftung ihrer Landgüter selbst in die Hand und suchten die Landwirtschaft, insbesondere die Viehhaltung, zu heben und zu fördern. Die Fesseln der Dreizelgenwirtschaft wurden gesprengt.[25] Man begann mit der Stallfütterung, der sorgfältigen Lagerung von Mist und Gülle und baute auf der früheren Brachzelg Kartoffeln und Futterklee an.[26] Die Allmende wurde parzelliert und unter den Bauern aufgeteilt. Ein neues Ziel trat in den Vordergrund, nämlich genug Vieh zu halten, um das eigene Land mit ausreichend Hofdünger zu versorgen.[25] Während der Hungerkrise 1770–71 verbreitete sich der Kartoffelanbau.[27]

Mitten in dieser Entwicklung brach 1789 die Französische Revolution aus. Man war aufgeschlossen für Neuerungen.[25]

1816 war das Jahr ohne Sommer. Infolge kam es zu Missernten und Hungersnöten und einer grossen Auswanderungswelle,[28][29] mitverursacht durch Konjunktureinbrüche in der Textilindustrie.[30] Die im 19. Jahrhundert neu aufkommenden Talkäsereien verwerteten Milchüberschüsse und die dabei anfallende Molke ermöglichte zusammen mit Kartoffeln eine vermehrte Schweinehaltung.[26] Um 1850 als die Kartoffelfäule grosse Teile der Ernte vernichtete, kam es erneut zu einer Auswanderungswelle.[28]

Gründung erster Bildungs- und Kontrollstationen (zwischen 1850 und 1880)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mussten die Menschen lernen, sich den Erfordernissen einer Industriegesellschaft anzupassen. Völlig neue Technologien veränderten ihren Alltag und die Naturwissenschaften boten ganz andere als die bisher geltenden Erklärungen für die Lebensvorgänge und die landwirtschaftliche Produktion an.

Mit dem 19. Jahrhundert beginnen in der Schweiz daher auch die Versuche kantonale landwirtschaftliche Lehranstalten ins Leben zu rufen. Mit der neuen Bundesverfassung des Jahres 1848 beginnt sich auch in der Schweiz der moderne Wohlfahrtsstaat zu entwickeln. Die Staatsrechnung der Fünfzigerjahre weist die ersten, allerdings noch sehr bescheidenen landwirtschaftlichen Subventionen aus.[31]

1851 wurde der Konsumverein Zürich gegründet und 1853 die landwirtschaftliche Schule Strickhof[32]. Auf Initiative der Ökonomischen Gesellschaft Bern (OGG),[33] wurde 1860 in die landwirtschaftliche Schule Rütti in der Gemeinde Zollikofen gegründet.[32][34]

Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts musste die Schweiz ihr Brotgetreide selbst anbauen. Die Hauptaufgabe der Landwirtschaft sah die Obrigkeit in der Selbstversorgung der Feudal und Stadtstaaten mit Getreide. Erst um 1860 fing man an, grössere Mengen von Getreide aus den Donauländern und aus Übersee zu importieren.[35] Die Mechanisierung der Landwirtschaft setzte ein.[26]

1865 wurde Wander gegründet, 1866 die Anglo-Swiss Condensed Milk Company und Nestlé. 1868 begann die Juragewässerkorrektion und 1872 trat das erste Bundesgesetz zur Bekämpfung der Viehseuchen in Kraft,[36] der Bundesrat rief die Abteilung Viehseuchenpolizei ins Leben. 1880 wurde der Höchststand beim Hopfenanbau erreicht.[37]

Die Geburtsstunde der Forschungsanstalten (1874–1914)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Schritt des schweizerischen Bundes hin zu landwirtschaftlichen Forschungsanstalten[38] war der Ausbau der ETH Zürich, wo 1878 die beiden ersten Eidg. landwirtschaftlichen Versuchsanstalten entstanden: die Schweiz. Samenkontrollstation und die Schweiz. Agrikulturchemische Untersuchungsstation. Beide Stationen wuchsen sehr rasch. Vor allem die Samenkontrollstation entwickelte sich zu einem Institut von Weltruf. Ihr Gründer, Friedrich Gottlieb Stebler, leitete sie 42 Jahre lang geschickt und erfolgreich. Untersucht wurden Dünge- und Futtermittel, Böden, Milch, Weine, Hofdünger usw. Einen Schwerpunkt bildete die Weiterentwicklung von Analysemethoden.[39] Dies war der Ausgangspunkt zur späteren Gründung des Standorts Reckenholz der heutigen Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART. Allerdings wurde der zweite Standort, Tänikon TG, erst 1969[40] eröffnet, damals als Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik.[41]

Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Westschweizer Reben von Krankheiten heimgesucht. Dies war die Geburtsstunde der Waadtländer Rebenforschungsstation im Jahr 1886 und schliesslich auch der Eidgenössischen Forschungsanstalt in Changins, die durch die Fusion der Eidg. Forschungsstation für landwirtschaftliche Chemie (1886 gegründet), des Eidgenössischen Saatgut-Kontrolllabors (1898 gegründet) und der Eidgenössische Rebenforschungsstation (1915 gegründet) entstand.[41] Die Versuchsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Wädenswil existierte bereits seit 1890. 1902 übernahm der Bund diese Anstalt.[40] Diese beiden Standorte, Changins und Wädenswil, fusionierten etwas mehr als hundert Jahre später zur Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW.

In Liebefeld, Bern, liess der Bund am Ende des 19. Jahrhunderts einen Versuchsanstalts-Neubau mit Vegetationshalle und Versuchskäserei errichten. Die Gebäude wurden 1901 bezogen. Liebefeld wurde damit Standort für die folgenden drei Anstalten: die Versuchsanstalt für Agrikulturchemie, die Schweizerische milchwirtschaftliche Versuchsanstalt und der Gutsbetrieb für Bewilligungen zum Vertrieb landwirtschaftlicher Hilfsstoffe mit Zentralverwaltung.[41] Aus dieser Zentralverwaltung der schweizerischen landwirtschaftlichen Versuchs- und Untersuchungsanstalten ging die Forschungsanstalt für Nutztiere hervor. Sie verlegte 1974 ihren Standort nach Posieux.[42] Die Standorte Liebefeld und Posieux fusionierten genau hundert Jahre nach der Gründung zur Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP.

1874 fiel der Bundesbeschluss zur Errichtung des eidgenössischen Fohlenhofes in Thun für die Aufzucht von Zuchthengsten der Freiberger-Rasse. 1927 kamen zehn Stuten dazu und der Fohlenhof wurde zum Eidgenössischen Gestüt. Ab 1998 heisst er Schweizerisches Nationalgestüt. Seit 2009 gehört er zusammen mit Agroscope Liebefeld-Posieux ALP zur Einheit ALP-Haras.[43]

1884 erfolgte der Bundesbeschluss über die Förderung der Landwirtschaft.[44][45]

1885 hatte der Dinkel beim Wintergetreide noch einen Anteil von 33 Prozent.[23] In jenem Jahr wurde die landwirtschaftliche Schule Cernier gegründet[32] und 1886 die landwirtschaftliche Schule Plantahof. Ebenfalls 1886 wurde der Verband Ostschweizerischer Landwirtschaftlicher Genossenschaften (Volg)[46] und Henckell, Zeiler & Cie (Hero) gegründet.[47] 1895 wurde die 1. Centralschweizerische Natur-Milch-Exportgesellschaft durch 21 Genossenschafter der Käserei Hochdorf gegründet und 1899 in Schweizerische Milchgesellschaft (heute Hochdorf Holding) umbenannt. 1897 wurde der Schweizer Bauernverband, 1889 der Verband Landwirtschaftlicher Genossenschaften von Bern und benachbarter Gebiete (VLG Bern)[48], 1890 der Verband Schweizerischer Konsumvereine, 1892 die Berneralpen Milchgesellschaft gegründet[49].

1893 erfolgte Bundesgesetz über die Förderung der Landwirtschaft.[44][45]

1898 wurde die Zuckerfabrik Aarberg gegründet,[50] 1899 die LV-St.Gallen. Ebenfalls 1899 mussten wegen der Maul- und Klauenseuche 30'000 Tiere gekeult werden.[36] 1905 wurde die MIBA Genossenschaft gegründet und die beiden Konkurrenten Anglo-Swiss Condensed Milk Company und Nestlé fusionierten zur Nestlé und Anglo Swiss Condensed Milk Company. Das Küherwesen wurde etwa noch bis ins Jahr 1900 betrieben[51].

Um 1900 gab es beim Steinobstbau Probleme mit der Schrotschusskrankheit. Lediglich der Aprikosenanbau hat sich im Wallis seit der Rhonekorrektion, durchgesetzt.[45]

Die 1907 gegründete Organisation Zentralverband schweizerischer Milchproduzenten (ZVSM) vertritt als nationale Dachorganisation in der Schweiz zusammen mit ihren regionalen Mitgliedsorganisationen die Interessen der Schweizer Milchproduzenten. Im selben Jahr gründeten 62 Genossenschaften den Zentralschweizerischen Milchverband Luzern (MVL) (heutige Emmi AG). 1909 begann man im Kanton Genf mit dem Anbau von Chicorée.[52] 1910 wurde die Emmentalische Obstweingenossenschaft Ramsei und 1911 der Schweizerische Obstverband[45] gegründet. Im gleichen Jahr wurde die Laiteries Genevoises Réunies (heutige LRG Groupe) gegründet. 1913 mussten wegen der Maul- und Klauenseuche 46.000 Tiere gekeult werden.[36] Von 1871/80 bis 1913 hat sich der Export von Käse auf 36 Mio. kg verdoppelt; ein Viertel der Milchproduktion ging damals in den Export.[53] Die Kastanienproduktion war bis 1914 bedeutend.[54] Der Brentan bei Castasegna im Bergell ist der grösste Edelkastanienwald Europas.[55] Im Kanton Tessin gingen die registrierten Selven (Kastanienhaine) von Beginn des 19. Jahrhundert bis im Jahr 2000 um etwa drei Viertel zurück. Auf der Alpennordseite sind die Selven praktisch ganz verschwunden.[56][57]

Erster Weltkrieg (1914–1918)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als am 1. August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, war die Schweiz völlig unvorbereitet: unzureichende Lebensmittelproduktion im eigenen Land, die Zufuhren aus dem Land unterbrochen, die einheimische Ernte wohl vor der Türe, aber Mann und Ross für die Grenzwache mobilisiert. Die Schweiz importierte zu diesem Zeitpunkt rund 85 Prozent des Getreidebedarfes.[58]

1914 wurde die Schweizerische Käseunion gegründet.[59] 1916 wurde die Sais gegründet, um pflanzliche Öle und Fette aus Italien zu importieren.[60] 1917 sind die Getreideimporte auf die Hälfte gesunken.[61] Ab 1917 wurden die Grundnahrungsmittel schrittweise durch Lebensmittelmarken rationiert, bis im letzten Kriegsjahr schliesslich praktisch alle Esswaren rationiert waren.[62][63][64] Ebenfalls 1917 nahm in Mühlethurnen eine Sauerkrautfabrik den Betrieb auf. Infolge wird das Gürbetal auch als Chabisland bezeichnet. 1918 wurde das Einsammeln und die Verwertung der Maikäfer zur Gewinnung von Tierfutter vom Bund organisiert.[65]

Diese Engpässe, besonders in der Lebensmittelversorgung während des Ersten Weltkrieges, lösten auch in der landwirtschaftlichen Forschung grosse Veränderungen aus. Die Prioritäten der Forschung wurden mehr und mehr auf den Ackerbau gelegt und Fragen des Futterbaus und der Tierhaltung traten in den Hintergrund.[58]

Zwischen den Weltkriegen (1919–1938)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man wollte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges möglichst rasch von den kriegswirtschaftlichen Massnahmen Abschied nehmen und zur freien Marktwirtschaft zurückkehren. Dies hatte für die Landwirtschaft fatale Folgen. Während des Ersten Weltkrieges waren die Preise für landwirtschaftliche Güter stark angestiegen, um nachher umso brutaler zusammenzubrechen.

Die Bedeutung des Getreideanbaus zur Ernährungssicherung hatte man erkannt und die schlimmen Erfahrungen zu Beginn des Ersten Weltkrieges nicht vergessen. So versuchte der Bundesrat schon kurz nach Kriegsende den inländischen Getreideanbau durch ein Einfuhrmonopol, verbunden mit der Übernahme des Inlandsgetreides zu einem Garantiepreis zu stützen und vor den Schwankungen des Weltmarktes zu schützen.[66]

Am 1. Januar 1920 wurden die beiden Anstalten "Schweizerische Samenuntersuchungs- und Versuchsanstalt" und "Schweizerische agrikulturchemische Untersuchungsanstalt" vereinigt. Ab diesem Termin galt auch der neue Name: Eidgenössische landwirtschaftliche Versuchsanstalt Zürich - Oerlikon (ELVA).[67] Im gleichen Jahr ging aus den in den Kriegsjahren gegründeten regionalen Butterzentralen die Schweizerische Butterzentrale und 1932 die Butyra hervor.[68]

1922 wurde die landwirtschaftliche Schule Grangeneuve in der Gemeinde Posieux gegründet.[32]

1925 fuhren die ersten Verkaufswagen der Migros in Zürich aus. 1927 wurde das Milchverarbeitungsunternehmen Cremo gegründet, 1930 Provins und die Einkaufsgenossenschaft für Inlandtabak Société coopérative pour l'achat du tabac indigène (Sota)[69], 1932 der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP).[70] Ab 1933 galt das Filialverbot (bis 1945). Die J. R. Geigy AG begann 1935 mit der Produktion von Insektiziden. 1937 wurde der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft gegründet[71]. Im selben Jahr wurde der Kartoffelkäfer erstmals in der Schweiz nachgewiesen. Zwei Jahre später wurde die Schweiz. Kartoffelkommission gegründet (1999 umbenannt in Swisspatat).[27]

Der Höhepunkt des Heilkräuteranbaus wurde zwischen 1932 und 1947 erreicht.[72]

Zweiter Weltkrieg (1939–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bestreben, aus früheren Fehlern zu lernen und sie nach Möglichkeit nicht zu wiederholen, reagierte man ziemlich rasch, als die politischen Ereignisse die Lage in Europa immer mehr verschärften. Rechtzeitig wurden die richtigen kriegsvorsorglichen Massnahmen in die Wege geleitet. Während zu Beginn des Ersten Weltkrieges alle kriegswirtschaftlichen Massnahmen von Fall zu Fall getroffen wurden und quasi aus dem Nichts heraus umgesetzt werden mussten, war man bei Kriegsbeginn 1939 in verschiedenen Beziehungen bedeutend besser vorbereitet.[73]

Mit dem Kriegsausbruch stand die Anpassung und Vermehrung der landwirtschaftlichen Produktion im Zentrum (→ Plan Wahlen). 1939 begann die Rationierung der Lebensmittel. Im selben Jahr wurde von der Firma Roland Murten die Produktion von Knäckebrot und 1941 diejenige von Zwieback aufgenommen. Ebenfalls 1941 wurden zwei fleischlose Tage pro Woche, sowie die Milchkontingentierung eingeführt.[64] Der Anbau von Gerste als Futtermittel gewann an Bedeutung.[74]

Ende September 1943 erwarb der Bund an der Nordgrenze von Zürich-Affoltern das Gut Reckenholz.[75] 1945 bis 1948 wurde die Rationierung gestaffelt aufgehoben.[64]

Angestossen durch den Natürlichen Landbau der Lebensreformbewegung sowie durch das Konzept der ̉biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise entwickelten Bäuerinnen und Bauern der schweizerischen Bauernheimatbewegung in den 1940er und 1950er Jahren den organisch-biologischen Landbau als eigenständiges ökologisches Landbausystem. Aufbauend auf ihren Erfahrungen und unter Leitung von Hans Müller (1891–1988) und seiner Frau Maria (1894–1969) war das Ziel der Heimatbewegung, die bäuerliche Lebensweise in der industrialisierten Welt vor dem Untergang zu bewahren.[76]

Nachkriegsjahre und die Auswirkungen der Anbauschlacht (1946–1960)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dank dem amerikanischen Marshallplan flossen enorme Geldsummen ins kriegsgeschädigte Westeuropa. Dies ermöglichte das so genannte "Nachkriegs-Wirtschaftswunder". Die zwei bis drei Jahrzehnte nach dem Krieg gelten als Zeit zunehmender Modernisierungseuphorie und verstärkter Technokratisierungstendenzen. Kaum ein Entscheidungsträger dachte daran, die Perfektion und Effizienz technischer Errungenschaften zu bezweifeln. Die Landwirtschaft wurde von einem Strukturwandel ohnegleichen erfasst, ihr Gesicht veränderte sich grundlegend.[77] Mit Einsatz von chemischen Herbiziden, Fungiziden, Insektiziden hatte die Grüne Revolution begonnen.[26]

Im Jahre 1947 wurde die während des Krieges geltende Preiskontrolle wieder aufgehoben und die freie Konkurrenz löste die amtliche Preislenkung wieder ab.[77] Das Jahr 1947 war ein sogenannter Jahrhundertsommer.[78] 1948 wurden von der Migros die ersten Selbstbedienungsläden eröffnet. 1949 wurde die Schweizerische Genossenschaft für Schlachtvieh- und Fleischversorgung (heutige Proviande) gegründet.[79] Bis in die 1940er Jahre wurden noch Faserpflanzen angebaut, welche jedoch von den modernen Kunstfasern verdrängt wurden.[80] Ab den 1950er Jahren wurden Zugpferde von Traktoren verdrängt.[81][82] 1951 wurde in der Westschweiz die Union des producteurs suisses gegründet.[83][84] Die Anbau- und Verwertungsgenossenschaft AVG begann 1952 mit dem Versand von Biokisten.[85] Der Anbau von Hülsenfrüchten gewann wieder an Bedeutung.[86]

Am 1. Januar 1954 trat das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Förderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes (Landwirtschaftsgesetz) in Kraft.[87] 1955 gründete der Migros-Genossenschafts-Bund das Unternehmen Conserves Estavayer SA (CESA). Die 1783 in der Gemeinde Ballaigues gegründete Forges du Creux, welche Sensen herstellte, wurde 1956 geschlossen.[88] 1957 hatte Biotta der erste Bio-Rüebli-Saft abgefüllt. 1958 wurde der Fleischverarbeiter Micarna gegründet und 1959 durfte die Migros eine befristete Versuchsphase des Milchverkaufs starten.[89] Im selben Jahr brachte die Firma Somalon das erste Bio-Birchermüesli auf den Markt.

Von 1945 bis 1959 stieg der Wert der landwirtschaftlichen Ausfuhren – v. a. von Käse und Zuchtvieh – von 30 auf 470 Mio. Franken.[90]

Zeit ab 1960[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dem Landwirtschaftsgesetz von 1951 zugrunde liegende Vorstellung, dass man durch eine grosszügige Förderung des Ackerbaus die Überproduktion bei Fleisch und Milch vermeiden könne, erwies sich als trügerisch. Die Situation, vor allem in der Milchwirtschaft, prägte die Debatten und das Handeln der Agrarpolitik[91] in diesen Jahren. Auch in der Europäischen Gemeinschaft (EG) war die Überproduktion ein grosses Problem. Während dieser Periode setzte man den Schwerpunkt der Forschung besonders auf die Entwicklung schonender Produktionsmethoden und die Verbesserung der Qualität des Erntegutes.[92]

1960 wurde der Schweizerische Verband für künstliche Besamung (SVKB) gegründet, 1963 die Zuckerfabrik Frauenfeld[50]. 1964 nahm die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften ihren Anfang. Im selben Jahr wurde die Ernst Sutter AG, die Mifroma und zur Vermarktung von Nutztieren 1966 die Anicom gegründet. Ebenfalls 1964 kam das erste Tamtam auf den Markt. 1969 wurde die Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik in Tänikon TG eröffnet.[40] Per Januar 1972 wurde die Verwendung von DDT in der Landwirtschaft verboten.

Das Europäische Naturschutzjahr von 1970 sowie der Bericht Die Grenzen des Wachstums von 1972 führten zu einem gestärktem öffentlichen Umweltbewusstsein.[93] Nach der zweiten Juragewässerkorrektion (1962–1973) entwickelte sich das Grosse Moos zu einem der wichtigsten Gemüsebaugebiete der Schweiz. 1973 wurde die Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen (SZG) gegründet[94]. Ebenfalls 1973 wurde das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) als private Stiftung von Biobauern gemeinsam mit Wissenschaftlern gegründet. Es setzte sich zum Ziel, die Biobauern durch Forschungsprojekte und Beratung zu unterstützen. Durch das Institut erfolgte die Ausrichtung der 1. IFOAM-Konferenz 1977 in Sissach.[95] Ebenfalls 1977 ist die Infektiöse Bovine Rhinotracheitis erstmals massiv in der Schweiz aufgetreten.[96][97] 1978 wurde bei Genf die Kooperative Les jardins de Cocagne („Schlaraffengärten“) als Solidarische Landwirtschaft gegründet.[98][99] Seit dem selben Jahr wird Topinambur im Berner Seeland wieder erwerbsmässig angebaut.[100] 1980 wurde die Schweizerische Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern (Kleinbauern-Vereinigung) gegründet.[101] 1981 trat das erste Tierschutzgesetz in Kraft.[102] Im selben Jahr wurde die Vereinigung Schweizerischer Biologischer Landbauorganisationen (VSBLO) und 1982 ProSpecieRara gegründet. Seit 1985 überwacht die Nationale Bodenbeobachtung (NABO) mit einem Messnetz aus 103 Dauerbeobachtungsstandorten die Entwicklung der Schadstoffgehalte der Böden.[103] Im selben Jahr wurde die Gesamtschweizerische Vereinigung zur Förderung einer Genbank alter Obstsorten und Hochstamm-Obstgärten gegründet.

Zwischen 1911 und 1983 hat sich der Schweinebestand vervierfacht und mit rund 2,2 Mio. Tieren wurde 1983 der höchste Bestand erreicht.[104] Um der Eutrophierung entgegen zu wirken, wurde 1982 damit begonnen den Baldeggersee künstlich zu belüften.[105] 1974 erfolgte in Frankreich und anschließend in der Schweiz eine künstliche Verpilzung des Maikäfers. Seit 1984 werden biotechnische Methoden zur Bekämpfung des Borkenkäfers eingesetzt.[65]

In der Uruguay-Runde (1986–1994) verpflichtete sich die Schweiz zum Abbau der Preisstützungen und der Exportsubventionen.[91] 1986 wurden Tomaten und Gurken zum ersten Mal Hors-Sol angebaut.[70] Im selben Jahr gab das Bundesamt für Gesundheit wegen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 die Empfehlung ab, Freilandprodukte zu waschen und Kinder sollten während zwei Jahren ganz auf den Konsum verzichten. Der Schaden der Gemüseproduktion wurde auf 9,7 Millionen Franken geschätzt.[70] Am 1. November 1986 flossen durch den Grossbrand von Schweizerhalle Agrochemikalien mit dem Löschwasser in den Rhein, was ein grosses Fischsterben verursachte und infolge der Öko-Bewegung weiteren Auftrieb verlieh.[106] Im selben Jahr wurde das erste Präparat zugelassen, um Schadinsekten mittels Verwirrungstechnik zu bekämpfen.[107] Der Torfabbau – welcher ab 1945 stark zurückging – wurde durch die 1987 angenommene Rothenthurm-Initiative verboten.[108] Im gleichen Jahr wurde die Bio-Stiftung Schweiz gegründet.[109] 1988 wurde ein biotechnologisch erzeugter Labaustauschstoff für die Käseproduktion zugelassen (weitere GVO-Erzeugnisse folgten).[110] 1989 wurde IP-Suisse gegründet sowie der Verein gegen Tierfabriken.

Neue Konzepte in der Agrarpolitik (ab 1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgehend von verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in den sechziger und siebziger Jahren wurde basierend auf der integrierten Schädlingsbekämpfung, der integrierte Pflanzenschutz und daraus später die Integrierte Produktion (IP) für die Schweiz abgeleitet. Heute wird IP in der Schweiz sehr oft mit der Produktion nach ÖLN oder Suisse Garantie gleichgesetzt und ist somit zum Standard für die gute landwirtschaftliche Praxis geworden.[111] Das Suisse Garantie-Label mit der Schweizerfahne soll garantieren, dass die Wertschöpfung zum grössten Teil in der Schweiz stattgefunden hat.[112][113][114]

Zur Verwertung und Verarbeitung von Schlachtnebenprodukten wurde 1990 die Centravo gegründet. Im selben Jahr trat in der Schweiz der erste Fall von Rinderwahnsinn (BSE) auf. Seither gilt ein Verbot Tiermehl an Wiederkäuer zu verfüttern.[36] Ebenfalls 1990 wurde der Verein Schweizer Allianz Gentechfrei (SAG) gegründet.[115] 1991 wurden die landwirtschaftlichen Betriebe durch das Gewässerschutzgesetz zu einer ausgeglichenen Düngerbilanz verpflichtet.[116] Im selben Jahr wurde vom Kassensturz aufgedeckt, dass von Bauern und Eier-Lieferanten Freilandeier in Umlauf gebracht wurden, welche gar keine waren.[117] Ebenfalls 1991 wurde der Verein Permakultur Schweiz gegründet (→ Permakultur).[118] Durch ein verstärktes Gesundheits- und Umweltbewusstsein der wohlhabenden Schichten, erhielten städtische Gemüsemärkte wieder mehr Bedeutung.[119]

1992 wurde der biologische Landbau staatlich anerkannt und die ersten Bio Suisse-Verarbeitungsrichtlinien sind erschienen.[120] Auch die Hors-sol-Produktion wurde 1992 als Produktionsart anerkannt[70] und Gemüse und Beeren von 1996 bis 2016 nach einer privatrechtlichen Vereinbarung entsprechend deklariert.[121] Zudem wurde 1992 mit der Einführung von produktunabhängigen Direktzahlungen die Preis- von der Einkommenspolitik entkoppelt[122] sowie die Würde der Kreatur in der Bundesverfassung festgeschrieben. Seit dem selben Jahr gilt ein Verbot für die Käfighaltung von Hühnern. Auch La Via Campesina wurde 1992 gegründet und 1993 die Agrargenossenschaft Fenaco[48]. Am 8. August 1993 wurde die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) gegründet. Im gleichen Jahr begann der Bund RAUS-Beiträge auszuzahlen. Ebenfalls 1993 lancierte Coop in Zusammenarbeit mit Bio Suisse die Marke Naturaplan[123] und in der Schweiz wurde zum ersten Mal Kenaf angebaut.[80] 1994 hat der Bund das Forschungsinstitut für biologischen Landbau anerkannt und subventioniert dieses seitdem im Rahmen einer Leistungsvereinbarung.[38] 1995 wurde der Höhepunkt bei den BSE-Erkrankungen von Rindern erreicht.[36] Im selben Jahr hat auch Migros ein eigenes Bio-Label lanciert.[124] Ebenfalls 1995 wurde die Stiftung für das Tier im Recht gegründet.

1996 wurde eine neue Verfassungsgrundlage (Art. 104 Bundesverfassung) eingeführt. Gemäss dieser sorgt der Bund dafür, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur sicheren Versorgung der Bevölkerung, zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, zur Pflege der Kulturlandschaft und zur dezentralen Besiedlung des Landes.[122] Im selben Jahr begann der Bund BTS-Beiträge zu bezahlen und es kam, infolge des Rinderwahnsinns, zu einem Einbruch des Rindfleischkonsums.[36] Ebenfalls 1996 wurde die Marke UrDinkel lanciert und 1997 der Schweizerische Demeter-Verband gegründet.[125] 1998 wurde die UFA AG, Swiss Dairy Food[126] und im Bereich der künstlichen Besamung von Schweinen die SUISAG[127] gegründet. Um die Jahrtausendwende setzte Denner als Erster in der Schweiz auf ESL-Milch.[128]

Die grossen Probleme mit der bisherigen Agrarpolitik und die veränderten Wertvorstellungen der Gesellschaft in Bezug auf Umweltbewusstsein und Lebensqualität riefen dringend nach neuen Konzepten auch in der Agrarpolitik. Am 1. Januar 1999 trat das neue Landwirtschaftsgesetz Bundesgesetz vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG)[129] mit den Hauptzielen «mehr Markt, mehr Ökologie» in Kraft. Es war klar geworden, dass die Gesellschaft längerfristig nur eine umweltschonende, tiergerechte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Produktionsweise tolerieren wird. Die Zielvorgabe war klar: eine flächendeckende, umweltgerechte und ressourcenschonende Landbewirtschaftung, die auch die Pflege und den Erhalt unserer Kulturlandschaft beachtet.[130] Die staatlichen Preis- und Abnahmegarantien wurden aufgehoben und der Ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) als Voraussetzung für Direktzahlungen eingeführt.[122] Im selben Jahr wurde auch die Schweizerische Käseunion und die Butyra aufgehoben,[68] sowie die Schweizerische Branchenorganisation für Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen Swiss granum gegründet.[131]

Im Jahr 2000 wurde das Verbot der Tiermehlverfütterung an Wiederkäuer auf alle Nutztiere ausgeweitet.[36] Ende August 2000 fand der erste Bio Marché in Zofingen statt. Am 13. November 2000 wurde Syngenta gegründet. Die Öko-Qualitätsverordnung ist am 1. Mai 2001 in Kraft getreten. Die Trockenheit im Jahr 2003 führte zu Ertragseinbussen von durchschnittlich 20 Prozent, in manchen Regionen bis zu 50 Prozent.[132] Der u. a. in Frankreich zur biologische Schädlingsbekämpfung eingesetzte Asiatische Marienkäfer wurde 2004 zum ersten Mal in der Schweiz entdeckt. Von 2004 bis 2009 wurde die Milchkontingentierung schrittweise aufgehoben und die Versteigerung bei der Verteilung der Zollkontingente von Fleisch, die zur Fleischeinfuhr zu einem tieferen Zollansatz berechtigen, eingeführt.[122] Am 27. November 2005 haben die Stimmberechtigten die Gentechfrei-Initiative (Gentech-Moratorium in der Landwirtschaft) angenommen. Gab es 1950 noch 150'000 Milchbauern, waren es 2005 noch 31'000. Im Jahr 2006 wurde das European Milk Board gegründet.[68] Die Ausbringung von Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft wurde per 1. Oktober 2006 untersagt.[133] Um die Emissionen von Mikroplastik nicht weiter zu befördern, will der Branchenverband Bio Suisse ab 2020 auch keine Gärreste mehr aus Biogasanlagen, in denen auch in Kunststoff verpacktes Material vergärt wird, auf seinen Feldern verteilen.[134]

2007 wurden die Exportsubventionen für landwirtschaftliche Primärprodukte abgeschafft und Finanzmittel für die Marktstützung zu den Direktzahlungen umgelagert. Die Grenzabgaben für Brotgetreide und Futtermittel wurden reduziert.[122] Seither haben die jährlichen Futtermittelimporte von rund 1,4 auf 1,8 Millionen Tonnen (1.800.000.000 kg) zugenommen. Insgesamt werden rund 15 Prozent der Futtermittel importiert. Beim Raufutter liegt der Importanteil bei 2 Prozent, beim Kraftfutter hingegen bei 61 Prozent.[135] Letzt genannter Wert lag 1990 noch bei rund 20 Prozent.[136] Unter anderem für die Käseherstellung in der Schweiz gilt nun der Freihandel mit der Europäischen Union (→ Bilaterale Verträge zwischen der Schweiz und der Europäischen Union).[126] Seither haben bei Quark und Käse die Importe stärker zugenommen als die Exporte[137] und der Produktionswert bei den Zuckerrüben ist massiv gesunken.[138][139][140] 2008 trat das neue Tierschutzgesetz in Kraft.[141] Im selben Jahr wurde der Convenience-Backwaren-Konzern Aryzta gegründet und der Pilz Monilinia fructicola[142] erstmals in einer Schweizer Aprikosenanlage entdeckt. Die nationale Genbank von Agroscope Changins-Wädenswil hat im Februar 2009 erstmals eine Serie von Saatgutproben zur sicheren Einlagerung in das Svalbard Global Seed Vault nach Norwegen gesandt.[143] Nachdem die Milchkontingentierung auf den 1. Mai 2009 aufgehoben wurde, hat sich am 29. Juni 2009 die Branchenorganisation Milch (BO Milch) gegründet.[144] Im selben Jahr wurde erstmals die Japanische Esskastanien-Gallwespe[145] und die Tomatenminiermotte[146] in der Schweiz nachgewiesen sowie der Verein Tier im Fokus gegründet.

Zeit ab 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bio-Anbaufläche 2019 in Hektar, und Anteil an der Landwirtschaftsfläche[147]
Kanton ha %
Aarau 6.794 11,30
Appenzell Ausserrhoden 2.841 23,94
Appenzell Innerrhoden 453 6,36
Basel-Landschaft 3.853 17,99
Basel-Stadt 174 41,13
Bern 25.676 13,38
Freiburg 66.75 8,90
Genf 1.584 14,07
Glarus 2.190 31,55
Graubünden 36.943 65,76
Jura 8.011 19,72
Luzern 8.061 10,66
Neuenburg 3.037 9,67
Nidwalden 1.232 20,78
Obwalden 2.731 35,05
Schaffhausen 1.030 6,49
Schwyz 2.905 12,26
Solothurn 5.236 16,66
St. Gallen 9.857 13,84
Tessin 3.097 22,21
Thurgau 7.816 15,81
Uri 1.038 15,36
Waadt 11.476 10,57
Wallis 7.675 21,24
Zug 1.729 16,25
Zürich 10.584 14,60

Per 1. Januar 2010 wurde die Kastration ohne Schmerzausschaltung in der Schweineproduktion verboten und die Registrierungpflicht für Geflügelhaltungen eingeführt, welche auch für Hobbyhaltungen gilt.[148][149] Bio Suisse appellierte 2010 an die Politik, mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, da gemäss dem Agrarbericht von 2009 nur 1,1 Prozent der Direktzahlungen in den Bio-Landbau geflossen sind.[150] Im Juli 2011 wurde die Kirschessigfliege zum ersten Mal in der Schweiz entdeckt.[151] Im selben Jahr wurde die Vegane Gesellschaft Schweiz gegründet. Am 9. März 2012 wurde die Alpkäserei Urnerboden AG gegründet.[152] Nach einer Übergangsfrist von fünf Jahren, sind Vollspaltenböden im Liegebereich der Rinderproduktion seit 1. September 2013 verboten.[153] Bei der Kalbfleischproduktion ist die Haltung der Kälber auf Spaltenböden komplett verboten.[154] Am 1. Juli 2014 trat das Freihandelsabkommen Schweiz-China in Kraft.[155] Im gleichen Jahr wurden die Direktzahlungen stärker auf die Ziele von Artikel 104 der Bundesverfassung ausgerichtet und die Instrumente zur Umsetzung der Qualitätsstrategie gestärkt.[122] Ebenfalls 2014 wurde die Kommission Schweizer Rapsöl in den Verein Schweizer Rapsöl (VSR) überführt.[156] 2015 hat die Weltorganisation für Tiergesundheit den Status der Schweiz von „controlled BSE risk“ zu „negligible BSE risk“ geändert, was für die Fleischwirtschaft eine Erleichterung in Bezug auf den Export bedeutet.[157] Der Fleischkonsum nimmt immer weiter ab und die Fleischabsätze im Schweizer Detailhandel sind seit 2015 kontinuierlich gesunken (Stand 2019).[158] Ebenfalls 2015 wurde das Nationale Bioforschungsforum (NBFF) von Agroscope, Bio Suisse und dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau gegründet.[159] 2016 begann Coop Produkte aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft (Demeter) ins Sortiment aufzunehmen, Migros folgte 2019. Bei Demeter Schweiz ist u. a. die Enthornung verboten und die Aufzucht männlicher Küken vorgeschrieben (vgl. Zweinutzungshuhn). Seit dem 1. Februar 2017 muss die Trächtigkeit von Kühen vor dem Weg zur Schlachtung angegeben werden. So soll verhindert werden, dass jedes Jahr etwa 15.000 trächtige Kühe geschlachtet werden.[160]

Am 6. Mai 2017 wurde in Nuglar der erste Weltacker (2000 m²) der Schweiz eröffnet.[161] Im Juni 2017 wurde der Japankäfer erstmals in der Schweiz entdeckt.[162] Am 8. August 2017 wurde der Hof eines Tierquälers mit einem grossen Polizeiaufgebot und Unterstützung des Militärs geräumt (siehe Fall Hefenhofen). Mit der Volksabstimmung vom 24. September 2017 wurde der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit angenommen (siehe unten). Der neue Verfassungsartikel 104a unterstützt die Umsetzung der Agenda 2030 in der Schweiz.[163] Am 15. November 2017 hat der Bundesrat den Standardvertrag der BO Milch, für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2021, für allgemeinverbindlich erklärt.[164]

Zwischen September 2017 und August 2018 ist der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln stark angestiegen.[165] 2018 um 13,3 Prozent auf über 3 Milliarden Franken, was 9,9 Prozent des Lebensmittelmarktes in der Schweiz entspricht.[166] Im Gegenzug machte sich bei den Produkten aus der konventionellen Landwirtschaft einen Umsatzrückgang bemerkbar.[165] Nach einer bald zehnjährigen Übergangsfrist ist die Vollspaltenbodenhaltung in der Schweineproduktion seit dem 1. September 2018 verboten.[167][168] Daraufhin sind viele Bauern aus der Schweineproduktion ausgestiegen. Infolge kam es ab 2019 zu einem sprunghaften Anstieg von Schweinefleischimporten, vor allem aus Deutschland.[169] 2020 wurden bis September insgesamt bereits rund 5300 Tonnen importiert, im ganzen Jahr 2017 waren es erst rund 1000 Tonnen.[170]

Am 1. Januar 2019 sind die Exportsubventionen für bestimmte Agrargrundstoffe in verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten aufgehoben worden (Schoggigesetz).[171][172] Anstelle der Exportsubventionen werden seit 2019 Getreidezulagen an die Getreideproduzenten ausbezahlt.[173] Im Jahr 2019 wurden neue Rekorde bei den Hühnereiern aufgestellt. Unter anderem wurden zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Eier gelegt (Überproduktionen werden durch Subventionen abgegolten).[174][175][176][177] Dagegen hat die Gesamtmilchproduktion im selben Jahr um mehr als 3 Prozent abgenommen.[178] Inzwischen hat selbst der grösste Schweizer Milchverarbeiter Emmi damit begonnen, vegane Milchersatzprodukte herzustellen.[179] Dennoch wurden 2019 immer noch über 370 Mio. Franken Subventionen für die Milchwirtschaft ausbezahlt.[180] Nach dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Biodiversitätskonvention) hat sich die Schweiz dazu verpflichtet, biodiversitätsschädigende Subventionen (Umweltschädliche Subventionen) bis 2020 anzupassen oder abzuschaffen (Aichi-Ziele).[181][182][183] Durch die immer grösseren Traktoren kommt es zu starken Bodenverdichtungen. Gab es 1990 erst 23 Traktoren mit einem Gewicht von über 10 Tonnen, waren es 2019 bereits 4867.[184] Noch extremer sind Rübenroder zur Ernte von Zuckerrüben, welche ein Gewicht von bis zu 60 Tonnen aufweisen können.[185]

Seit dem 1. Januar 2020 müssen Schafe und Ziegen in der Tierverkehrsdatenbank registriert und mit zwei Ohrmarken gekennzeichnet werden.[186] Der Verkauf von Chlorpropham, das wichtigste Keimhemmungsmittel für die Lagerung von Industrie-Kartoffeln, ist seit dem 15. August 2020 verboten, bestehende Lagerbestände durften noch bis zum 30. September 2020 verwendet werden.[187] Im September 2020 startete Agroscope einen Freisetzungsversuch mit Samuraiwespen, um die 2004 erstmals in der Schweiz entdeckte Marmorierte Baumwanze zu bekämpfen.[188][189] Nach einer bereits guten Mostapfel-/Mostbirnenernte 2018, gab es davon auch 2020 reichlich. Da der Bund seit 2009 keine Exportsubventionen mehr für Obstsaftkonzentrat ausbezahlt, hat sich der Schweizer Obstverband dieser Aufgabe angenommen. Das Geld dafür kommt aus einem Rückbehalt, den die Bauern entrichten, wenn sie das Mostobst abliefern. Im Gegenzug dafür, erhalten die Bauern eine Abnahmegarantie für das Mostobst. Ebenso wird dies mit Tafelobst gehandhabt. 76 Prozent der Mostäpfel wurden 2020 in der Ostschweiz geerntet. Gesamtschweizerisch lag der Bio-Anteil bei den Mostäpfeln bei 12 Prozent und bei den Mostbirnen bei 22 Prozent.[190]

Wegen zu hohen Rückständen des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil im Grundwasser, müssen heute einige Gemeinden Trinkwasser zukaufen, um das eigene kontaminierte Wasser mit weniger kontaminiertem Wasser verdünnen zu können.[191][192] Bereits 2014 wurde bei mehr als der Hälfte aller Grundwassermessstellen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Bei rund 20 Prozent der Messstellen lagen die Konzentrationen von Pflanzenschutzmittel-Metaboliten über 0,1 µg/l.[193] Von 2014 bis 2017 haben Atrazin, Bentazon und Metolachlor jedes Jahr an mehreren Messstellen den Grenzwert überschritten.[194] Von 2012 bis 2019 exportierte die Schweiz mehr als 180 Tonnen Pestizide, welche in der Schweiz nicht oder nicht mehr zugelassen sind.[195] Laut Greenpeace ist es höchste Zeit für eine Agrarwende und die Einhaltung der Umweltgesetze.[196] Auch Klimastreik Schweiz fordert weitgehende Änderungen in der Landwirtschaft.[197][198]

Zwischen 1990 und 2000 sind die Emissionen von Luftschadstoffen aus der Landwirtschaft, auf Grund der rückläufigen Nutztierhaltung, etwas zurückgegangen. Seither sind die Emissionen in etwa konstant geblieben. Die Landwirtschaft trägt noch immer zu rund 93 Prozent der gesamtschweizerischen Ammoniakemissionen bei. Bei Methan liegt dieser Wert bei über 80 Prozent und bei Lachgas bei ca. 80 Prozent.[199] Infolge gelangt nach wie vor zu viel Stickstoff in den Stickstoffkreislauf und wegen den Phosphoremissionen, auch zu viel Phosphor in den Phosphorkreislauf, wodurch u. a. die Biodiversität geschädigt und der Klimawandel verstärkt wird.[200] Die Eidgenössischen Räte haben deshalb 2020 einen Absenkpfad für Nährstoffverluste beschlossen, jedoch ohne verbindliche Ziele festzulegen.[201] Der Bauernverband wehrte sich gegen die neue Agrarpolitik und wollte, dass die AP22+ sistiert wird.[202] Andere bäuerliche Organisationen (IP-Suisse, Bio Suisse, Mutterkuh Schweiz, Demeter und Kleinbauern-Vereinigung) hatten sich hingegen gegen eine Sistierung ausgesprochen.[203] Am 14. Dezember 2020 wurde die Sistierung vom Ständerat mit 28 zu 16 Stimmen angenommen.[204] Aus Sicht der Agrarallianz ist der Entscheid des Ständerats enttäuschend.[205] WWF Schweiz von der Agrarallianz fordert, dass der Nationalrat den Entscheid im Frühjahr dringend korrigieren muss.[206]

Die meisten Freihandelsabkommen der Schweiz wurden im Rahmen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abgeschlossen. Die Schweiz ist weiterhin bestrebt, Freihandelsabkommen auszuhandeln und bestehende zu modernisieren, damit der Export von Agrarprodukten (Käse und andere Milchprodukte, Trockenfleisch, Getränke, Schokolade und Zuckerwaren) besser ausgeschöpft werden kann.[207] Da genügend Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien gesammelt werden konnten, wird es am 7. März 2021 zur ersten Abstimmung über ein Freihandelsabkommen in der Schweiz überhaupt kommen.[208][209] Die Agrarstatistiken einiger Handelspartner sind online verfügbar.[210][211] 2019 wurde in Bern das Kompetenzzentrum Plattform Agrarexport gegründet. Die Gründungsmitglieder sind die Centravo Holding AG, Fromarte, Proviande, Switzerland Cheese Marketing und die Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie (VMI).[212]

Durch den aktiven Veredelungsverkehr wird z. B. Milch importiert, welche in der Schweiz zu Käse für den Export verarbeitet wird.[213] Oder es wird Butter importiert, um ihn in verarbeiteter Form als Schmelzkäse wieder zu exportieren. Alleine Emmi hat 2020 zu diesem Zweck bereits über 100 Tonnen Butter importiert.[214] Für Importe des aktiven Veredelungsverkehrs muss bei der Eidgenössischen Zollverwaltung ein Gesuch eingereicht werden. Falls eine Einfuhr bewilligt wird, entfällt die Zollabgabe auf dem importierten Rohstoff, bei der Milch 76 Rappen pro Liter.[215] Hingegen wird beim passiven Veredelungsverkehr ein Rohstoff exportiert und in verarbeiteter Form wieder importiert.[216] Da wird u. a. Rahm exportiert und als Dosenrahm wieder importiert. Oder Schweizer Äpfel werden im Ausland zu Apfelmus verarbeitet. Seit der neuen Swissness-Regelung, dürfen die Rahmdosen seit Anfang 2017 nicht mehr mit dem Schweizerkreuz ausgezeichnet werden.[217]

Seit dem 1. Januar 2021 wird eine Enteignung von Kulturland durch den Bund – etwa für den Bau einer Strasse (z. B. Autobahnausbau Luterbach–Härkingen) – drei Mal höher entschädigt.[218][219] Am 22. Januar 2021 hat Bundespräsident Guy Parmelin an der virtuellen Berliner Agrarministerkonferenz teilgenommen.[220] Vom 27. Januar bis 5. März 2021 hat Proviande wieder eine Einlagerungsaktion für Kalbfleisch beschlossen, welche der Bund mit drei Millionen Franken unterstützt.[221] Nicht nur auf diesem Weg fliessen Bundesgelder in die Fleischindustrie. Werbekampagnen für Fleisch werden mit jährlich über sechs Millionen Franken gefördert.[222] Ein Versuch durch einen Vorstoss von Beat Jans diese Bundessubventionen abzuschaffen, wurde 2017 vom Nationalrat abgelehnt.[223]

Seit der Jahrtausendwende ist die Direktvermarktung wieder gewachsen,[224] insbesondere bei den Bio-Betrieben.[225] In den letzten Jahren hat der Anbau von Ingwer stark zugenommen.[226] Auch Nutzhanf wird heute wieder vermehrt angebaut.[227] Ein weiteres Nischenprodukt sind Baumnüsse, wo der Anbau in den letzten Jahren stark zugenommen hat[228][229] und Linsen.[230] Auch Safran – traditionellerweise nur im Oberwalliser Dorf Mund angebaut – Süsskartoffeln und Cornichons werden wieder vermehrt angebaut.[231][232][233] Auch der Anbau von Tannenbäumen hat in den letzten Jahren zugenommen. Viele Bäume werden aus Dänemark und Deutschland importiert.[234][235] 2020 verkaufte Coop nur noch Tannenbäume aus Schweizer Anbau.[236] Im Maggiadelta (seit 1997) und der Magadinoebene wird Reis angebaut.[237][238] Zudem wurden auch auf der Alpennordseite erfolgsversprechende Versuche durchgeführt.[239] Auch Sojabohnen und Spargeln werden in der Schweiz vermehrt angebaut.[240][241] Zudem wurde auf der Alpennordseite wieder eine Edelkastanienplantage angesiedelt.Referenzfehler: Es fehlt ein schließendes </ref>.[242] Ein weiteres Projekt von Growcer soll in Gossau entstehen.[243] In Zürich soll eine Pilotanlage vom ETH-spin-off Yasai, mit finanzieller Unterstützung durch Fenaco, realisiert werden.[244][245]

Volksinitiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Mitte der 2010er Jahre wurde und wird das Schweizer Stimmvolk zu mehreren landwirtschaftlichen Vorlagen an die Urnen gerufen (Stand März 2019):

Persönlichkeiten der schweizerischen Agrarforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst August Grete (1848–1919)

Ernst August Grete wurde am 29. September 1848 in Celle (Hannover) geboren. Er widmete sich an der Universität Göttingen dem Studium der klassischen Philologie und wechselte später ins pädagogische Seminar. Nach seinem philologischen Studium wechselte er zu dem wissenschaftlichen Gebiet. 1878 wurde er Leiter der chemischen Untersuchungsstation an der landwirtschaftlichen Abteilung des Eidgenössischen Polytechnikums in Zürich, der ersten Schweizerischen agrikulturchemischen Untersuchungsstation. Dort arbeitete er mehr als 40 Jahre.[254]

Jacob Gujer (1716–1785)

Jacob Gujer war ein einfacher Bauer, der als Kleinjogg ab dem Kazereutihoff, alias "Chlyjogg", wohl der berühmteste Schweizer Bauer wurde. Dies verdankte er dem zürcherischen Stadtarzt Hans Caspar Hirzel, der 1761 ein kleines Buch mit dem Titel die "Wirtschaft eines philosophischen Bauers" herausgab. Chlyjogg wurde 1718 in Wermatswil geboren und bewirtschaftete dort einen ererbten Hof mit neuen, von ihm selbst ausgedachten Methoden.[255] 1769 übernahm er als Pächter die Staatsdomäne Katzenrütti, ganz in der Nähe der damaligen Reckenholz-Höfe. Der Hof umfasste rund 68 Hecktaren Acker- und Wiesland, dazu ein Stück Reben und etwas Laubwald. Chlyjogg setzte die in Wermatswil erprobten Methoden fort. Er erprobte die Anwendung von Gips und begann mit der Stallfütterung, um mehr Hofdünger zu erhalten. Viele berühmte Persönlichkeiten, wie Goethe oder Herzog Karl August von Weimar besuchten den Katzenrüttihof. Auch andere berühmte Zeitgenossen wie Rousseau oder Pestalozzi haben das erfolgreiche Arbeiten Kleinjoggs gewürdigt.[256]

Rudolf Koblet (1904–1983)

Am 13. Februar 1904 wurde Rudolf Koblet in der Mühle Heiterthal, unweit von Kollbrunn im Zürcher Tösstal, geboren. Er besuchte die Industrieschule in Winterthur und begann im Jahre 1923 mit dem Studium an der Abteilung für Landwirtschaft der ETH. 1926 schloss er sein Studium mit dem Diplom als Ingenieur-Agronom ab. Nach einem Aufenthalt in Frankreich begab er sich nach Kanada, wo er sich auch Spezialkenntnisse als Volontär in der Seed Branch in Ottawa auf dem Gebiete der Samenkontrolle erwarb. 1929 trat er in die Leitung für Samenkontrolle in Oerlikon ein. Mit seiner Arbeit "Über die Keimung von Pinus Strobus unter besonderer Berücksichtigung der Herkunft der Samen" promovierte er 1932 zum Dr.sc.techn. der ETH. 1943 wurde ihm die Leitung der ganzen Versuchsanstalt übertragen. 1949 übernahm er die Leitung des Institutes für Pflanzenbau an der ETH.[257]

Hermann Müller-Thurgau (1850–1927)

Geboren wurde Hermann Müller-Thurgau in Tägerwilen am Bodensee. Er studierte Naturwissenschaften an der ETH Zürich und promovierte 1874 in Würzburg. Er wurde Leiter des Instituts für Pflanzenphysiologie an der Forschungsanstalt Geisenheim. Ab 1890 war er erster Direktor der Interkantonalen Versuchsanstalt und Schule für Obst-, Wein- und Gartenbau in Wädenswil[258], der heutigen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW. In Wädenswil wurde er Pionier auf dem Gebiet der Rebenzüchtung. Er gilt als Vater der Müller-Thurgau-Rebe, die 1882 gekreuzt worden war und die weltweit älteste wissenschaftlich durchgeführte Reben-Neuzüchtung ist. Sie verdrängte alte Sorten wie Elbling und Räuschling und ist die erfolgreichste Rebsorte, die durch Menschen gezielt gezüchtet wurde: Weltweit werden über 41'000 ha angebaut, was fast drei Mal der gesamten Rebfläche der Schweiz entspricht. Die grösste Verbreitung hat sie in Deutschland; in der deutschsprachigen Schweiz ist sie noch heute die wichtigste Weissweinsorte. Lange galt diese Rebsorte als Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner. Ein österreichisches Forscherteam hat 1998 aufgrund von molekulargenetischen Untersuchungen herausgefunden, dass es sich bei den Kreuzungspartnern der Sorte nicht um Riesling x Silvaner, sondern um Riesling x Madeleine Royal handelt. Wie diese «Verwechslung» geschehen konnte, hat man nie herausgefunden. Diese Erkenntnis gab dem zweiten Namen der Rebsorte, Müller-Thurgau, neuen Auftrieb.

Rudolf Salzmann (1912–1992)

Rudolf Salzmann wurde am 2. Januar 1912 in Bern geboren. In den Jahren 1930 bis 1933 absolvierte er sein Landwirtschaftsstudium an der ETH. Er betreute die Saatgutbeschaffung im Kriegsernährungsamt unter Friedrich Traugott Wahlen und übernahm dann etwas später eine Stelle in der Eidgenössischen Agrikulturchemischen Anstalt Liebefeld, wo er die pflanzenbaulichen Belange und Probleme der Anstalt bearbeitete. Im Jahre 1944 wurde ihm an der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Oerlikon die Leitung der Sektion «Kartoffelbau» übertragen. Seine Wahl zum Nachfolger von Direktor Koblet erfolgte am 1. November 1951. Damit übernahm er die Verantwortung sowohl für die wissenschaftliche Tätigkeit als auch für die organisatorischen und administrativen Belange. In den folgenden Jahren bis zur Realisierung 1969 war er Planer und Erbauer der Forschungsanstalt Reckenholz.[259]

Friedrich Gottlieb Stebler (1842–1935)

Friedrich Gottlieb Stebler wurde am 11. August in Safneren, im bernischen Seeland, als Sohn eines Landwirtes geboren. 1870 trat er in die landwirtschaftliche Schule Rütti ein. 1875 schloss er sein Studium als Doktor der Philosophie an die Universität Leipzig ab. Später gründete er eine private Samenkontrollstation im Mattenhof in Bern. 1876 siedelte er nach Zürich, um sich an der landwirtschaftlichen Abteilung des Polytechnikums zu habilitieren. Unter Steblers Leitung entwickelte sich die Samenkontrollstation auch für den internationalen Samenhandel zu einer anerkannt führenden Anstalt. Stebler leitete als Erster zahlreiche Futterbaukurse in allen Landesteilen. 1889 bis 1916 leitete er die Redaktion der schweizerischen landwirtschaftlichen Zeitung "Die Grüne". Am 3. Juni 1903 wurde er zum Ehrenmitglied der Royal Highland and Agricultural Society of Scotland in Edinburgh ernannt. In seinen späteren Jahren befasste er sich mit Volkskunde.[260]

Albert Volkart (1873–1951)

Albert Volkart wurde im Jahr 1873 in Zürich geboren. 1891 begann er sein Studium an der landwirtschaftlichen Abteilung des Polytechnikums. Nach der Diplomprüfung im Jahr 1894 trat er als Assistent von Friedrich Gottlieb Stebler in diese Anstalt ein, wo er, später als Adjunkt und Vorstand, während 35 Jahren wirken sollte. Volkart befasste sich intensiv mit Fragen des Pflanzenschutzes. Im Jahre 1917 wurde Volkart an Stelle des zurückgetretenen Friedrich Gottlieb Stebler Vorstand der Samenuntersuchungs- und Versuchsanstalt, und drei Jahre später wurde er der erste Leiter der Schweizerischen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon. 1925 übernahm er den Lehrstuhl für Pflanzenbau an der ETH und gilt seit diesen Jahren als Pionier des schweizerischen Ackerbaues.[261]

Friedrich Traugott Wahlen (1899–1985)

Der Name Friedrich Traugott Wahlen wird in der Schweiz eng verbunden mit der "Anbauschlacht" im Zweiten Weltkrieg. Wahlen wurde im Jahr 1899 in Gmeis bei Mirchel im Emmental geboren. Als Kleinkind wollte er unbedingt Bauer werden. 1917 begann er sein Landwirtschaftsstudium am Polytechnikum in Zürich. Im Folgenden war er 1929–1943 Vorstand der Eidgenössischen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon, danach bis 1949 Professor für Pflanzenbau an der landwirtschaftlichen Abteilung der ETH. Während dieser Zeit war er 1938–1945 im Eidgenössischen Kriegsernährungsamt tätig. 1942–1949 war er zudem als Ständerat des Kantons Zürich gewählt.

1949 folgte er einem Ruf der FAO (Food and Agricultural Organization), zuerst nach Washington und dann, 1951, nach Rom, wo er als Direktor der Abteilung für Landwirtschaft vorstand und 1950 bis 1952 Chef des Technischen Hilfsprogramms war. 1958 wurde er zum stellvertretenden Generaldirektor der FAO ernannt. Am 11. Dezember 1958 wählte ihn die Bundesversammlung in den Bundesrat, wo er zuerst das Justiz- und Polizeidepartement, später das Volkswirtschaftsdepartement und zuletzt als Aussenminister das Politische Departement führte. Bis 1965 war Wahlen Bundesrat.[262]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dienstleistungssektor. SWI swissinfo.ch, 12. Mai 2016, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  2. a b Ernährungssicherheit. Bundesamt für Landwirtschaft, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  3. Grosses Potential für den Schweizer Ackerbau. Schweizer Bauernverband, 26. Januar 2021, abgerufen am 26. Januar 2021.
  4. Schweiz: Flächen ermöglichen ausreichende Kalorienzufuhr. Agroscope, 19. Juli 2018, abgerufen am 23. Januar 2021.
  5. Flächennutzung. Bundesamt für Raumentwicklung, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  6. Landwirtschaftliche Nutzfläche. In: Agrarbericht 2020. Abgerufen am 10. Dezember 2020.
  7. Agrarbericht 2020. Flächennutzung. Bundesamt für Landwirtschaft, abgerufen am 20. Dezember 2020.
  8. Ackerland. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 10. Dezember 2020.
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  254. [vgl. Lehmann, Josef 2003:35]
  255. Das überlieferte falsche Geburtsjahr 1716 wurde korrigiert zu 1718 (Taufe am 30. Januar 1718) von Max Furrer: Der falsche und der richtige Kleinjogg: Nachforschungen in Taufbüchern zeigen Überraschendes zur Identität des Musterbauern Jacob Gujer; in: Neue Zürcher Zeitung, Jg. 238 Nr. 34, 10. Februar 2017, S. 19.
  256. [vgl. Lehmann, Josef 2003:16–17]
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