Gesellschaft der Freunde

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Dieser Artikel erläutert den Berliner jüdischen Verein Gesellschaft der Freunde.
  • Es gab jüdische Vereine dieses Namens auch in Leipzig, Breslau, Wiesbaden und Frankfurt (Main).
  • Zu der Religiösen Gesellschaft der Freunde siehe Quäkertum.
  • Zu dem griechischen Geheimbund siehe Filiki Eteria.

Die Gesellschaft der Freunde war von 1792 bis zu ihrem Verbot 1935 ein jüdischer Hilfsverein in Berlin. Seine Mitglieder unterstützten sich gegenseitig in Fällen von Armut, Arbeitslosigkeit, Krankheit und Tod.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die „Gesellschaft der Freunde“ am 29. Januar 1792 auf Initiative von Isaac Euchel, Aaron Halle-Wolfssohn, Joseph Mendelssohn, Nathan Oppenheimer und Aron Neo. Zunächst war die Gesellschaft eine Organisation aufklärerischer Junggesellen, die sich aktiv in tagespolitische Auseinandersetzungen, beispielsweise um die „frühe Beerdigung“, einmischte. Um 1820 wandelte sie sich. Sie wurde zum kulturellen Zentrum der jüdischen Gemeinde und zum wichtigsten Verein des Berliner Judentums, geleitet von angesehenen und wirtschaftlich erfolgreichen Persönlichkeiten. Ihren Sitz hatte sie zu jener Zeit auf dem eigenen Grundstück im Berliner Stadtzentrum, Neue Friedrichstraße 35, unweit des Alexanderplatzes und der Synagoge Heidereutergasse.

Ab 1880 zog sich der Verein aus der Öffentlichkeit zurück und wurde zum informellen Zentrum der Führungskräfte der in Berlin ansässigen Privat- und Aktienbanken, Verlagshäuser, Chemie-, Elektro- und anderer wichtiger Unternehmen. In der Zeit der Weimarer Republik kam es zu einer steigenden Beitrittszahl von Mitgliedern ohne jüdischen Hintergrund. Am 25. November 1935 erfolgte das Verbot der Gesellschaft durch die Nationalsozialisten.

Mitglieder (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sebastian Panwitz: Die Gesellschaft der Freunde 1792–1935. Berliner Juden zwischen Aufklärung und Hochfinanz. („Haskala“; Bd. 34). Georg Olms, Hildesheim 2007, ISBN 978-3-487-13346-1, 335 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fehler in den Lebensdaten Pringsheim, anderer Namensträger?