Gesetze zur Homosexualität

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Status von gleichgeschlechtlichen Paaren in Europa
  • Gleichgeschlechtliche Ehe
  • Eingetragene Partnerschaft
  • Unregistrierte Partnerschaft
  • Keine Anerkennung oder unbekannt
  • Ehe durch Verfassung nur als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert
  • Staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften in Nordamerika (Stand: 2022)
  • Gleichgeschlechtliche Ehe
  • Anerkennung im Ausland geschlossener gleichgeschlechtlicher Ehen
  • Andere Formen von Partnerschaften
  • Die gerichtliche Entscheidung über die Aufhebung der gesetzlichen und Verfassungsverboten der gleichgeschlechtlichen Ehe wird angefochten.
  • Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die sexuellen Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.

    Historische Entwicklung in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im § 20 des mittelassyrischen Gesetzes ca. aus dem Jahre 1100 v. Chr. wird männliche Homosexualität unter die Strafe der Kastration gestellt: „Wenn ein Mann seinem Genossen beiwohnt, man es ihm beweist und ihn überführt, so soll man ihm beiwohnen und ihn zu einem Verschnittenen machen.“[1]

    Das erste bekannte gesetzliche Verbot sexueller Beziehungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe bei Zuwiderhandlung stammt etwa aus dem Jahr 550 v. Chr. und wurde wohl während des jüdischen Babylonischen Exils im Buch Levitikus niedergeschrieben. Es ist umstritten, ob dieses Strafmaß je verhängt wurde. Jedenfalls sollte dadurch die Abgrenzung des Judentums vom Heidentum verstärkt werden, das man vor allem wegen seines Götzendienstes ablehnte.

    Gleichgeschlechtliche Beziehungen waren in einigen anderen Religionen erlaubt oder sogar geschätzt.

    Frühe Gesetze mit einer positiven gesellschaftlichen Wertung von Homosexualität gab es wohl um 600 v. Chr. im alten Kreta und Sparta, die jedem Mann eine päderastielle homoerotische Freundschaft auferlegten.

    In der römisch-vorchristlichen Gesetzgebung konnte sich der griechische Brauch nicht durchsetzen: Beischlaf zwischen Männern wurde moralisch nicht gutgeheißen, weil er – im Gegensatz zur Ansicht der Griechen – mit dem Männlichkeitsideal als nicht vereinbar angesehen wurde. Er war nur mit Sklaven erlaubt und ansonsten strafbar (Geldstrafe, im römischen Heer Prügelstrafe).

    Im 1. Jahrhundert nach Christus berichtet Tacitus im Kapitel 12 seines Buches Germania von der angeblichen Todesstrafe gegenüber sich sexuell passiv verhaltenden Männern (latein.: corpore infames) bei den Germanen: Sie „versenkt man in Kot und Sumpf, wobei noch Flechtwerk über sie gelegt wird.“[2][3] Aufgrund der innerhalb der historischen Forschung allerdings kontrovers diskutierten Frage nach der Glaubwürdigkeit der diesbezüglichen Aussage des Tacitus sowie aufgrund der Angaben anderer antiker Autoren zum Sexualleben der Germanen, denen zufolge bei manchen germanischen Völkerschaften gleichgeschlechtliches Sexualverhalten auch akzeptiert worden sei, wird aktuell eher angenommen, Homosexualität habe zumindest bei einigen germanischsprachigen Völkern die Funktion eines Initiationsritus der Jungmannschaft gehabt und sei durchaus auch toleriert worden.[4][5][6]

    Nachdem das Christentum als Staatsreligion des römischen Reiches eingeführt war, bestand die Strafandrohung nach dem Codex des oströmischen Kaisers Theodosius I. in öffentlicher Verbrennung. Diese Strafe wurde jedoch selten angewendet, und Beischlaf zwischen Männern wurde ungeniert betrieben.[7] Der oströmische Kaiser Justinian I. hat in zweien der von ihm erlassenen Gesetze (justinianische Novellen von 538 und 559) die Sodom-Geschichte umgedeutet und als Strafe für den Beischlaf zwischen Männern die Enthauptung vorgesehen. Das diente nach Gisela Bleibtreu-Ehrenberg dazu, der Bevölkerung Gotteslästerer und Sodomiter als Sündenböcke zu präsentieren, die man für die damals häufigen Erdbeben und Pestwellen verantwortlich machen konnte. Insofern seien die Todesstrafen nicht durch das Christentum motiviert gewesen, sondern weltlich-politisch zu erklären[7].

    Ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden sexuelle Handlungen zwischen Männern, die unter dem Begriff Sodomie gefasst wurden, nicht mehr als zwar sündig, aber meist völlig legale Praxis angesehen, sondern als Verbrechen geahndet, das fast überall in Europa die Todesstrafe zur Folge haben konnte.

    Im Zuge der Aufklärung, verstärkt durch die Französische Revolution, kam es zu einer Reihe von Reformen, die entweder die komplette Abschaffung der Sodomie-Gesetze wie in Frankreich oder zumindest die Umwandlung in eine Gefängnisstrafe zur Folge hatten.

    Mit dem Kolonialismus verbreiteten sich diese Verbote vor allem in britischen Kolonien, begleitet von der repressiven Sexualmoral der Viktorianischen Zeit. Im 19. Jahrhundert war der wissenschaftlich-medizinische Versuch, Homosexualität als Krankheit und nicht als moralisches Verbrechen zu beschreiben, ein erster emanzipatorischer Schritt, weil die Homosexualität als Krankheit straffrei bleiben konnte.

    In den Anfangsjahren der Sowjetunion war im Rahmen einer allgemeinen Reform der Sexualgesetze Homosexualität nicht mehr strafbar. Unter Stalin wurde 1934 die Strafbarkeit wieder eingeführt,[8] und diese Einstellung galt für Jahrzehnte in fast allen kommunistischen Ländern.

    Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erfolgte dann in vielen Ländern der Welt die Entkriminalisierung der Homosexualität. Für Europa sehr maßgeblich waren hierbei die höchstgerichtlichen Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat mehrmals festgestellt, dass eine strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen menschenrechtswidrig sei.[9]

    Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wird in verschiedenen Ländern weltweit die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.

    Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die seit der Constitutio Criminalis Carolina geltende Strafdrohung gegen „widernatürliche Unzucht“ wurde nach der Reichsgründung in der konservativsten deutschen Version – der preußischen – als § 175 reichsweit übernommen und setzte damit liberalere Regelungen wie etwa die bayerische von 1813 außer Kraft. Die Nationalsozialisten strichen 1935 das Wort „widernatürlich“ und führten einen weiteren Paragrafen (175a RStGB) ein. Der so erheblich verschärfte § 175 StGB („Unzucht zwischen Männern“) wurde 1957 in der DDR faktisch außer Kraft gesetzt durch die mit der Strafrechtsänderungsgesetz von 1957 geschaffene Möglichkeit, von einer Strafverfolgung abzusehen, wenn eine gesetzwidrige Handlung mangels schädigender Folgen keine Gefahr für die sozialistische Gesellschaft darstellt; in der Bundesrepublik wurde er 1969 auf sexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 21 Jahren beschränkt. Dieses so genannte Schutzalter wurde 1968 (Ost) bzw. 1973 (West) auf 18 Jahre herabgesetzt.

    1988 strich die Volkskammer der DDR ihre gegen Homosexualität gerichtete Sondergesetzgebung (§ 151 StGB) ersatzlos, das Schutzalter lag also wie bei Heterosexuellen bei 14 Jahren. Dieses Schutzalter war in den neuen Bundesländern bis zum 9. März 1994 rechtswirksam, zeitgleich existierte in den alten Bundesländern ein Schutzalter von 18 Jahren nach § 175.

    Der Deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14/16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung. Dadurch sank mit Wirkung zum 10. März 1994 das Schutzalter für Homosexuelle in Westdeutschland, während es in Ostdeutschland für Homo- und Heterosexuelle in Teilbereichen stieg.

    Seit Ende der 1990er bestimmte in Deutschland die staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche und gesellschaftliche Diskussion. Am 30. Juni 2017 beschloss der Bundestag die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.[10] Nachdem am 7. Juli auch der Bundesrat zugestimmt hatte, wurde das Gesetz am 21. Juli 2017 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet.[11]

    Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In der Schweiz wurde 1942 die Strafbarkeit von sexuellen Handlungen unter erwachsenen Männern abgeschafft und mit Art. 194 ein Schutzalter von 20 Jahren eingeführt, im Gegensatz zu 16 Jahren bei verschiedengeschlechtlichen Handlungen. Mit der Strafrechtsreform von Dezember 1990 wurde das unterschiedliche Schutzalter aufgehoben. Es gilt nun 16 Jahre als Schutzalter, wobei auch keine Strafbarkeit unter 16 Jahren besteht, wenn die Alter der Sexualpartner nicht mehr als drei Jahre auseinanderliegen. Seit dem 1. Januar 2007 sind landesweit staatlicherseits gleichgeschlechtliche Paare infolge des Partnerschaftsgesetzes rechtlich anerkannt. Bei einer Referendumsabstimmung am 26. September 2021 befürwortete das Schweizer Stimmvolk die Einführung der Ehe für alle. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist seit dem 1. Juli 2022 möglich.[12] [veraltet]

    Artikel 8 der Schweizerischen Bundesverfassung verbietet Diskriminierung aufgrund der Lebensform. Dies gilt aber nur in der Beziehung Bürger/Staat und nicht Bürger/Bürger.

    Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert galten in den österreichischen Ländern verschiedene Halsgerichtsordnungen (Landgerichtsordnungen), welche der Constitutio Criminalis Carolina sehr ähnlich waren.

    1768 führte Maria Theresia mit der Constitutio Criminalis Theresiana ein einheitliches Strafrecht für die österreichischen und böhmischen Lande ein, welches stark an die Carolina angelehnt war und auch noch die Todesstrafe für Sodomie (darunter extra homosexuelle Handlungen beiderlei Geschlechts) vorsah.

    1787 wurde sie vom großen Reformer Joseph II. durch sein Josephinisches Strafgesetz abgelöst, welches eine Todesstrafe nur mehr im Standrecht vorsah. Im Gegensatz zu anderen Delikten blieb das im Falle der Sodomie auch 1795, 1803 und 1933 so. Damit war Österreich das erste Land Europas, welches die Todesstrafe für Sodomie abschaffte. Stattdessen gab es öffentliche Züchtigung, zeitliche öffentliche Arbeit, strenges Gefängnis und Verbannung. Außerdem erwähnte es heterosexuelle „Unzucht wider die Natur“ nicht.

    Im Strafgesetzbuch von 1803 wurde in den §§ 113–114 mit dem Ausdruck „Unzucht wider die Natur“ wieder alles summiert und als Strafe Kerker zwischen 6 Monaten und einem Jahr eingeführt.

    Nach den §§ 129 I b (Tat) und 130 (Strafmaß) des Strafgesetzes (StG) von 1852 waren sexuelle Beziehungen zwischen Frauen und solche zwischen Männern als „Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts“ zur Gänze verboten und wurden mit schwerem Kerker von einem bis zu fünf Jahren bestraft. Zwischen 1920 und 1938 war Österreich, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, bei der Anzahl der Verurteilungen europaweit führend. Im „Dritten Reich“ wurde das Strafgesetz nie angepasst, aber die Rechtsprechung im Oberlandesgericht wurde mit der Zeit angepasst, sodass sie in etwa dem verschärften § 175 im Altreich entsprach, und die Verurteilungen erreichten einen neuen Höhepunkt. Nach 1945 wurde wie vor 1938 weitergemacht.

    Die kleine Strafrechtsreform 1971 ersetzte dieses Totalverbot durch vier neue Bestimmungen des StG: (in Klammer die §-Nummer des Strafgesetzbuches (StGB) nach der großen Strafrechtsreform am 1. Jänner 1975)

    • § 129 I StG (§ 209 StGB): „[männliche] Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter 18 Jahren“ (6 Monate – 5 Jahre)
    • § 500 StG (§ 210 StGB): „gewerbsmäßige [männliche] gleichgeschlechtliche Unzucht“ (Prostitution)
    • § 517 StG (§ 220 StGB): „Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts“ (= Gutheißung)
    • § 518 StG (§ 221 StGB): „Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht“

    Das Werbeverbot wurde auch zur Begründung herangezogen, dass gleichgeschlechtliche Pornografie absolut unzüchtig und damit (auch in Sex-Shops) verboten ist.[13] 1988 wurde das Mindestalter des Täters auf 19 Jahre angehoben und somit ein Übergangsbereich geschaffen. 1989 wurde § 210 aufgehoben und 1997 die §§ 220 und 221. Es gab mehrere parlamentarische Anläufe auch § 209 abzuschaffen, von denen die knappste 1996 mit Stimmengleichheit ausging. Erst mit Erkenntnis (Sachentscheidung) vom 21. Juni 2002 hob der VfGH diese Bestimmung auf. Grund war die sich ändernde Strafbarkeit des älteren Partners im Laufe der Jahre bei ein und demselben Paar mit zwei Jahren Altersunterschied. Der VfGH gewährte aber der Regierung eine Schonfrist von 6 Monaten, um die Schutzbestimmungen im Sexualstrafrecht anzupassen.

    Am 14. August 2002 trat der § 209 außer und die Ersatzlösung § 207 b in Kraft. Dieser ist zwar geschlechtsneutral formuliert, aber verfolgt und abgeurteilt werden noch überwiegend männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Es gab kein Amnestiegesetz wie in Deutschland und die Vorstrafen wegen der alten §§ sind, unter Beachtung der Verjährungsfristen, oft bis heute evident (Stichtag 12. Juli 2005 insgesamt 1434 Personen, davon 558 wegen § 129 I b vor 1971). In den Fällen, in denen sich Betroffene an den EGMR gewandt haben, wurde bis jetzt in jedem Fall einer Verurteilung nach § 209 die Republik Österreich zur Aufhebung des Urteils und Schadensersatz verurteilt.

    Am 1. Jänner 2010 wurde das Institut der eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt.

    Es wurde eine Gleichstellung der Ehe ab 1. Jänner 2016 angekündigt. Seit Oktober 2017 prüfte der Verfassungsgerichtshof, das höchste Gericht Österreichs, auf dem Amtsweg das Eheverbot für homosexuelle Paare auf seine Verfassungskonformität.[14] Im Dezember beschloss er die Eheöffnung bis spätestens 1. Jänner 2019.[15][16]

    Die gleichgeschlechtliche Ehe ist seit 1. Jänner 2019 in Österreich möglich.[17]

    Heutige Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Homosexualität legal
  • Gleichgeschlechtliche Ehen
  • Andere Formen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
  • Anerkennung (im In- oder Ausland geschlossener) gleichgeschlechtlicher Ehen
  • Bedingte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften auf Bundes- jedoch nicht Landesebene
  • Keine Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
  • Einschränkung der Meinungsfreiheit
  • Homosexualität illegal
  • De jure unter Strafe, de facto keine Strafverfolgung
  • Empfindliche Strafen
  • (lebenslängliche) Haft
  • Todesstrafe
  • Viele Länder dieser Welt haben heute noch Gesetze gegen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen. In manchen Ländern wird es gerichtlich als eine Beleidigung der Ehre einer Person angesehen, jemanden öffentlich als homosexuell zu bezeichnen. Zum Beispiel verklagten Jason Donovan und Liberace eine Zeitung, die ihnen unterstellte, schwul zu sein, mit gerichtlichem Erfolg.[18] 2003 wurde Tony Halme, Mitglied des finnischen Parlamentes, mit rechtlichen Schritten gedroht, da er die Präsidentin Tarja Halonen als Lesbe bezeichnet haben soll – obwohl in beiden Ländern Homosexualität gesetzlich erlaubt ist.

    Heute sind homosexuelle Handlungen in allen westlichen Industrieländern straffrei. Strafgesetze existieren weiterhin in Teilen der so genannten Dritten Welt. Teilweise handelt es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen Staaten, um die Wiederbelebung religiöser Gesetze, die in früheren Zeiten nur selten angewandt worden waren. Auf der Ebene der UNO wurde 2008 eine UNO-Deklaration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen die Strafbarkeit von Homosexualität in der Dritten Welt gestartet. Zu den Unterzeichnern gehören alle 27 EU-Staaten, alle südamerikanischen Staaten der Mercosur sowie unter anderem Kanada, Israel, Australien, Neuseeland und Japan. Im März 2009 erklärten die Vereinigten Staaten diese UNO-Deklaration zu unterzeichnen.[19]

    Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    In einigen Ländern bzw. Jurisdiktionen ist die Ehe bisher für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet worden:

    Diese ist jedoch nicht überall mit den gleichen Rechten verbunden. So ist in Portugal zwar die Stiefkindadoption leiblicher Kinder erlaubt, aber die gemeinsame Adoption nichtleiblicher Kinder durch gleichgeschlechtliche Paare ist verboten.[21] Die Zivilehen in den US-Bundesstaaten werden von der US-Bundesregierung für Zwecke, die dem Bund zustehen (Besteuerung, Einwanderung etc.), seit 2013 anerkannt, seit 2015 auch in jeder anderen Hinsicht. Ehen des Coquille-Stammes verleihen bestimmte Stammesrechte an das eingeheiratete Mitglied des Stamms.

    Weltweite Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Dies ist eine Liste mit Gesetzen aus aller Welt, die sich mit Homosexualität befassen. Sie ist alphabetisch nach Kontinenten geordnet. Diese Liste kann jedoch nicht aussagen, wie Homosexualität generell in einem Land gesehen wird. Viele Nationen, die negative Gesetze dazu hatten oder noch haben, können auch Gesellschaftsformen sein, die Homosexualität nicht aktiv verfolgen. Wiederum gibt es Länder, in denen keine/kaum Gesetze gegen Homosexualität existieren, Homosexuelle aber gesellschaftlich geächtet oder sogar verfolgt werden. Schutz davor, z. B. in Form von Antidiskriminierungsgesetzen, ist nicht immer gewährleistet.

    Da es Staaten mit (teil-)autonomen Gebieten gibt, die abweichende gesetzliche Regelungen haben, sind diese extra aufgelistet.

    Afrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Höchst-
    strafe
    Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    * Agypten Ägypten Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre nein Bestraft als „gewohnheitsmäßige Unzucht“; Siehe auch Homosexualität in Ägypten
    * Algerien Algerien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Algerien
    * Angola Angola Grünes Häkchensymbol für ja legal –– nein Siehe Homosexualität in Angola, seit Januar 2019 legal[22]
    * Äquatorialguinea Äquatorialguinea Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Äquatorialguinea
    * Athiopien Äthiopien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 10 Tage nein Siehe Homosexualität in Äthiopien
    * Benin Benin Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Benin
    * Botswana Botswana Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Botswana; das Urteil gegen das Strafgesetz ist noch nicht rechtskräftig[23]
    * Burkina Faso Burkina Faso Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Burkina Faso
    Burundi Burundi Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 2 Jahre Bußgeld nein Im April 2009 wurde Homosexualität illegalisiert.[24]
    Dschibuti Dschibuti Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Zwar bestehen keine Verbote, dafür muss aber mit ablehnenden Reaktionen der Bevölkerung und der Behörden gerechnet werden.[25][26][27]
    * Elfenbeinküste Elfenbeinküste Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in der Elfenbeinküste
    Eritrea Eritrea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 10 Tage nein  
    Eswatini Eswatini Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    Freiheitsstrafe Bußgeld nein  
    * Gabun Gabun Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Gabun hat 2020 Homosexualität nach kurzzeitiger Strafbarkeit legalisiert.[28][29] Siehe Homosexualität in Gabun
    * Gambia Gambia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 14 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Gambia
    * Ghana Ghana Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    ? ? nein Siehe Homosexualität in Ghana
    * Guinea-a Guinea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 6 Monate nein Siehe Homosexualität in Guinea
    * Guinea-Bissau Guinea-Bissau Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Guinea-Bissau
    * Kamerun Kamerun Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Kamerun
    Kap Verde Kap Verde Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Kap Verde
    * Kenia Kenia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Kenia
    Komoren Komoren Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität auf den Komoren
    * Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in der Demokratischen Republik Kongo
    *Kongo Republik Republik Kongo Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in der Republik Kongo
    Lesotho Lesotho Grünes Häkchensymbol für ja legal nein seit 2012 legal[30]
    * Liberia Liberia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Bußgeld Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Liberia
    * Libyen Libyen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Libyen
    * Madagaskar Madagaskar Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Madagaskar
    * Malawi Malawi Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre[31] nein Siehe Homosexualität in Malawi
    * Mali Mali Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Mali
    * Marokko Marokko Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 6 Monate nein Siehe Homosexualität in Marokko
    * Mauretanien Mauretanien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe nein Siehe Homosexualität in Mauretanien
    Mauritius Mauritius Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld nein  
    * Mosambik Mosambik Grünes Häkchensymbol für ja legal ja (seit 2007) Siehe Homosexualität in Mosambik
    * Namibia Namibia Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Verboten[32] nein Siehe Homosexualität in Namibia[33]; Abschaffung der Illegalität für Männer geplant (Stand Mai 2021)[34]
    Niger Niger Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Niger
    * Nigeria Nigeria Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre
    bzw. Todesstrafe
    Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Nigeria „Geschlechtsverkehr unnatürlicher Art“, wobei der Kommentar zu den Strafrechtskapiteln als Terminus „unnatürliche Delikte“ beinhaltet: Sodomie, Analverkehr und Bestialität. Eine massive und weltweit[35] umstrittene[36] Verschärfung der Gesetze, welche dann auch soziale Beziehungen wie Restaurantbesuch sowie Medienkonsum einschränkt wird derzeit beraten.[37] In 12 nördlichen Bundesstaaten gilt die Sharia, in der als Maximalstrafe die Todesstrafe durch Steinigung[38] vorgesehen ist.[39]
    Ruanda Ruanda Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    * Sambia Sambia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre nein Siehe Homosexualität in Sambia; Artikel 87 des Strafgesetzbuches beschreibt H. als „Vergehen gegen die Moral“ und Artikel XV, Paragraf 155 stellt „Geschlechtsverkehr gegen die Natur“ unter Strafe.[40][41][42]
    * Sansibar Sansibar (halbautonomer Teilstaat Tansanias) Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 25 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Tansania: Die Insel Sansibar gehört zum Staat Tansania, hat aber eine eigenständige Gesetzgebung, welche seit 13. April 2004 für Männer 25 Jahre Gefängnis vorsieht (mit Mord gleichgesetzt) und für Frauen bis zu 7 Jahre.[43] Dies gilt auch bei Leben, Feiern oder Arrangieren von gleichgeschlechtlichen Heiraten oder Lebensgemeinschaften.[44]
    Sao Tome und Principe São Tomé und Príncipe Grünes Häkchensymbol für ja legal[45] nein Siehe Homosexualität in São Tomé und Príncipe
    * Senegal Senegal Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre 1 Jahr nein Homosexualität in Senegal[46][47]
    Seychellen Seychellen Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Nicht strafbar, es gibt jedoch Verurteilungen aufgrund des „Sittenverbrechens“.
    * Sierra Leone Sierra Leone Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich ja? Siehe Homosexualität in Sierra Leone, Die Antikorruptionskommission ließ verlauten, dass qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland unter einem besonderen Schutz stehen, der sogar Diskriminierung aufgrund der Sexualität verbietet.
    * Simbabwe Simbabwe Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    3 Jahre Geldstrafe nein Siehe Homosexualität in Simbabwe; seit Juni 2006 gibt es ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormalitäten“. Damit ist Sodomie als „Handlung, die Kontakt zwischen zwei Männern beinhaltet und von einer vernünftigen Person als unanständige Handlung angesehen wird“ definiert und somit sogar Händchenhalten u. ä. strafbar.[48][49]
    Somalia Somalia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre bzw. Todesstrafe 3 Monate nein Gebiete unter der Schari'a bestrafen mit dem Tod.
    * Sudafrika Südafrika Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Weltweit fünftes Land und einziges in Afrika mit Ehe für Gleichgeschlechtliche. Siehe Homosexualität in Südafrika
    * Sudan Sudan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslang nein Siehe Homosexualität im Sudan: Strafgesetz an die Schari'a angelehnt. Die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen wurde 2020 abgeschafft.[50]
    Sudsudan Südsudan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre nein
    * Tansania Tansania Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 14 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Tansania: Auf dem Festland gilt das alte Kolonialgesetz, welches für Geschlechtsverkehr zwischen männlichen Homosexuellen bis zu 14 Jahre Haft vorsieht.[44] Wenn Minderjährige (<18) beteiligt sind, kann daraus bis lebenslang werden.[51][52]
    Für die Insel Sansibar siehe den eigenständigen Eintrag.
    * Togo Togo Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Togo
    Tschad Tschad Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Siehe Homosexualität in Tschad
    * Tunesien Tunesien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Tunesien
    * Uganda Uganda Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 20 Jahre Bußgeld Verboten nein Siehe Homosexualität in Uganda: Seit 2000 stehen männliche wie weibliche Homosexualität unter Strafe. Durch eine Verfassungsänderung wurde das Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (auch im Ausland, auch aus Asylgründen) unter Strafe gestellt.[53]
    Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 2 Jahre Geldstrafe nein Siehe Homosexualität in der Zentralafrikanischen Republik

    Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Höchst-
    strafe
    Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    Afghanistan Afghanistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe nein Unter den Taliban wird die Todesstrafe verhängt. Auch bevor die Taliban an die Macht kamen, galten h. Handlungen als Verbrechen, die gemäß Gesetz von 1976 mit Freiheitsstrafe bestraft wurden.[54]
    Armenien Armenien Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Armenien
    Aserbaidschan Aserbaidschan Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Aserbaidschan
    Bahrain Bahrain Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Bahrain
    Bangladesch Bangladesch Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich 10 Jahre nein  
    Bhutan Bhutan Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Homosexuelle Handlungen seit 2021 entkriminalisiert, siehe Homosexualität in Bhutan
    Brunei Brunei Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe nein Siehe Homosexualität in Brunei
    * China Volksrepublik Volksrepublik China Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Ehegesetz wird überarbeitet. Siehe Homosexualität in China
    Georgien Georgien Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Georgien
    Hongkong Hongkong (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China) Grünes Häkchensymbol für ja legal In Erwägung Ehe noch unter Erwägung. 2005 stellte das Parlament das Mindestalter für den Beischlaf mit dem für Heterosexuelle gleich.
    * Indien Indien Grünes Häkchensymbol für ja legal ja nein Im Juli 2009 erklärte der Delhi High Court das Verbot h. Handlungen für verfassungswidrig.[55] Am 11. Dezember 2013 hob der Supreme Court diese Entscheidung auf und erklärte den Paragraphen 377 für verfassungsgemäß, Bestrafung von Homosexualität sei kein Verfassungsbruch. Das Urteil stellt es der Politik aber frei, den Paragraphen 377 durch ein Gesetz abzuschaffen.[56] Am 6. September 2018 hob der Supreme Court das Verbot homosexueller Handlungen als verfassungswidrig auf.[57] Siehe Homosexualität in Indien
    * Indonesien Indonesien Grünes Häkchensymbol für ja legal außer in der Provinz Aceh[58] nein Ein Antrag aus 2003, h. Handlungen zu verbieten, ist gescheitert. Siehe Homosexualität in Indonesien
    Irak Irak Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal ? ? nein Todesstrafe sollte 2001 eingesetzt werden. Die US-Besatzung setzte ein Gesetz von 1969 wieder in Kraft. Nach diesem wird gem. § 393 I bestraft, wer mit einem Mann oder einer Frau mit oder ohne deren Zustimmung Analverkehr hat.
    * Iran Iran Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Männer Todesstrafe;

    Frauen 100 Peitschenhiebe

    Männer und Frauen: 100 Peitschenhiebe nein Geschlechtsanpassende Operation wird vom Staat unterstützt, um Geschlechtsidentität zu heilen. Hinrichtungen von H. werden jedoch fortgesetzt. Im Jahre 2005 wurden die Jugendlichen Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni gehängt, offiziell wegen der Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen. Während einige westliche Medien und Organisationen der Ansicht waren, das Urteil wäre allein wegen homosexueller Handlungen gefällt worden[59], sahen andere, wie Human Rights Watch, keinen Beweis für einvernehmliche homosexuelle Handlungen und hielten einen Übersetzungsfehler für möglich.[60] Siehe Homosexualität im Iran
    * Israel Israel Grünes Häkchensymbol für ja legal Anerkennung im Ausland geschlossener, gleichgeschlechtlicher Ehen. Einführung von Eingetragenen Partnerschaften sind in Beratung ja Breite Unterstützung für Legalisierung der gleichgeschl. Ehe. Paaren stehen Adoptionsrecht und Steuerprivilegien zu. Siehe Homosexualität in Israel
    * Japan Japan Grünes Häkchensymbol für ja legal ja* In Tokyo gibt es ein Antidiskriminierungsgesetz. Jedoch übermäßig starke Opposition zum Partnerschaftsgesetz. Siehe Homosexualität in Japan
    Jemen Jemen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe nein  
    * Jordanien Jordanien Grünes Häkchensymbol für ja legal nein siehe Homosexualität in Jordanien
    * Kambodscha Kambodscha Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Kambodscha
    Kasachstan Kasachstan Grünes Häkchensymbol für ja legal nein siehe Homosexualität in Kasachstan
    * Katar Katar Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld nein siehe Homosexualität in Katar
    Kirgisistan Kirgisistan Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Kuwait Kuwait Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 7 Jahre Bußgeld nein  
    Laos Laos Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Das amerikanische Außenministerium berichtet, dass H. nicht diskriminiert werden. Dies wurde durch Interviews von H. in Laos von 1992 bestätigt.
    * Libanon Libanon Grünes Häkchensymbol für ja legal ? nein Siehe Homosexualität im Libanon
    Macau Macau (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China) Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    * Malaysia Malaysia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 20 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Malaysia; der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Anwar Ibrahim, der selbst wegen seiner angeblichen Homosexualität eingesperrt wurde, hat Einspruch erhoben. Die Tochter des Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad, Marina Mahathir, rief im Oktober 1998 zu einem Ende der Diskriminierung auf Grund der Sexualität auf.[61] Doch ihr Vater warnte im Oktober 2001 schwule Minister anderer Länder sein Land zu besuchen.[62]
    Malediven Malediven Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld nein  
    Mongolei Mongolei Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Myanmar Myanmar Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich 10 Jahre nein  
    * Nepal Nepal Grünes Häkchensymbol für ja legal In Beratung ja* Siehe Homosexualität in Nepal. Schutz der sexuellen Orientierung in der Verfassung von 2010 verankert, seit Dezember 2007 Homosexualität nicht mehr strafbar
    Korea Nord Nordkorea Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Öffentliche Erwähnung von H. ist gesellschaftlich tabu, wird aber rational behandelt und als natürlich (jedoch nicht dem Ideal entsprechend) betrachtet. Nordkoreaner haben kaum Bezug zu dem Begriff Homosexualität und sehen darin eher eine Veranschaulichung von westlichem Kapitalismus und einem vom Konsum gezeichneten „Dive-Lifestyle“ als eine sexuelle Orientierung. In der Koreanischen Volksarmee kommen homosexuelle Partnerschaften, im Westen als „revolutionäre Genossenschaften“ übersetzt, häufig vor und werden als natürlich betrachtet.
    Oman Oman Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld nein  
    Osttimor Osttimor Grünes Häkchensymbol für ja legal nein
    * Pakistan Pakistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich 2 Jahre nein Siehe Homosexualität in Pakistan
    Palastina Autonomiegebiete Palästina Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Männer, Westjordanland) / Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer, Gaza)
    nein
    * Philippinen Philippinen Grünes Häkchensymbol für ja legal In Beratung nein Siehe Homosexualität auf den Philippinen
    * Taiwan Republik China (Taiwan) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Taiwan
    * Saudi-Arabien Saudi-Arabien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Gefängnis bzw. Peitschenhiebe nein Siehe Homosexualität in Saudi-Arabien
    * Singapur Singapur Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich 2 Jahre nein Siehe Homosexualität in Singapur. Gesetz wird selten gebraucht, normalerweise nur dann, wenn die Verbreitung von AIDS befürchtet wird, wie z. B. bei Sexpartys. Regierung hat offiziell zur Tolerierung gegenüber Verschiedenartigkeit aufgerufen. Ehem. Ministerpräsident Goh Chok Tong gab an, dass offen Schwule ohne Probleme in der zivilen Arbeitswelt angestellt werden können.
    Sri Lanka Sri Lanka Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre Bußgeld nein De jure illegal, jedoch faktisch geduldet. Eine offizielle Entkriminalisierung bzw. Legalisierung von Homosexualität ist geplant (Siehe Homosexualität in Sri Lanka)
    * Korea Sud Südkorea Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Südkorea (Artikel 31 der Nationalen Menschenrechtskommission besagt, dass „niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf“)
    * Syrien Syrien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld nein H. gilt nach Artikel 520d des syrischen Strafgesetzes als „widernatürliche Praktiken“. Siehe Homosexualität in Syrien
    Tadschikistan Tadschikistan Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    * Thailand Thailand Grünes Häkchensymbol für ja legal In Beratung nein Siehe Homosexualität in Thailand
    * Turkei Türkei Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in der Türkei
    Turkmenistan Turkmenistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    2 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität in Turkmenistan
    Usbekistan Usbekistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    3 Jahre Bußgeld nein  
    Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Freiheitsstrafe, Verhängung der Todesstrafe umstritten[63] keine nein Allgemein gilt die Schari'a, wird aber in den großen Emiraten durch spezielle Gesetze eingeschränkt (keine Todesstrafe). In Abu Dhabi liegt die Höchststrafe bei 14 Jahren Haft (Artikel 80 des StGB von Abu Dhabi), in Dubai bei 10 Jahren (Artikel 177 des StGB von Dubai). Genaue Rechtslage ist unklar und auch unter Experten umstritten. Üblich sind aber Verurteilungen zu ca. 5–6 Jahren Haft. Siehe Homosexualität in den Vereinigten Arabischen Emiraten
    * Vietnam Vietnam Grünes Häkchensymbol für ja legal Unregistrierte gleichgeschlechtliche Partnerschaft nein Siehe Homosexualität in Vietnam

    Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Homosexuelle Handlungen sind in allen ganz oder teilweise in Europa gelegenen Ländern legal. Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    * Albanien Albanien Grünes Häkchensymbol für ja legal (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Albanien
    * Andorra Andorra Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft, ab 2023 Ehe ja Siehe Homosexualität in Andorra
    * Belarus Belarus Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Belarus
    * Belgien Belgien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Belgien war weltweit das zweite Land, das nach den Niederlanden 2003 die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte. Siehe Homosexualität in Belgien
    * Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Gleichstellungsgesetz seit 2003; siehe Homosexualität in Bosnien und Herzegowina
    * Bulgarien Bulgarien Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Bulgarien
    * Danemark Dänemark Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Dänemark
    * Deutschland Deutschland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[11] Ja Siehe Homosexualität in Deutschland
    * Estland Estland Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft[64] ja Siehe Homosexualität in Estland
    * Faroer Färöer (autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[65] ja Siehe Homosexualität auf den Färöern
    * Finnland Finnland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Finnland
    * Frankreich Frankreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe (seit 2013) ja Siehe Homosexualität in Frankreich
    * Gibraltar Gibraltar (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[66] Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    * Griechenland Griechenland Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Griechenland
    * Guernsey Guernsey (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[67] Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    * Irland Irland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Irland; Am 22. Mai 2015 wurde per Volksabstimmung eine Verfassungsänderung und damit die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule beschlossen.[68]
    * Island Island Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Island
    * Isle of Man Isle of Man (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    * Italien Italien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Italien. Ein Gesetz zur landesweiten Einführung von eingetragenen Partnerschaften trat am 5. Juni 2016 in Kraft.[69][70]
    * Jersey Jersey (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[71] Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    * Kosovo Kosovo Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität im Kosovo
    * Kroatien Kroatien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft[72] ja Siehe Homosexualität in Kroatien
    * Lettland Lettland Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung verboten. Siehe Homosexualität in Lettland
    * Liechtenstein Liechtenstein Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft In Erwägung Siehe Homosexualität in Liechtenstein
    * Litauen Litauen Grünes Häkchensymbol für ja legal – (in Beratung) ja* *Wird durch Gesetz gegen "Förderung der Homosexualität" unterlaufen. Siehe Homosexualität in Litauen
    * Luxemburg Luxemburg Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Luxemburg
    * Malta Malta Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Malta
    * Moldau Republik Moldau Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in der Republik Moldau
    * Monaco Monaco Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft nein Siehe Homosexualität in Monaco
    * Montenegro Montenegro Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Montenegro
    * Niederlande Niederlande Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Die Niederlande waren weltweit das erste Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe 2001 erlaubte. Siehe Homosexualität in den Niederlanden
    * Nordmazedonien Nordmazedonien Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Nordmazedonien
    * Norwegen Norwegen Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Norwegen
    * Osterreich Österreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja (nur die Arbeitswelt betreffend) Siehe Homosexualität in Österreich
    * Polen Polen Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Polen
    * Portugal Portugal Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Portugal erlaubte als achtes Land weltweit 2010 die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Portugal
    * Rumänien Rumänien Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Rumänien
    * Russland Russland No legal nein „Homo-Propaganda“ steht seit 2013 wieder unter Strafe. Siehe Homosexualität in Russland
    * San Marino San Marino Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft[73] nein Siehe Homosexualität in San Marino
    * Schweden Schweden Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Schweden
    * Schweiz Schweiz Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja* In Art. 8 der Bundesverfassung[74]
    Siehe auch Homosexualität in der Schweiz
    * Serbien Serbien Grünes Häkchensymbol für ja legal – (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Serbien
    * Slowakei Slowakei Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in der Slowakei
    * Slowenien Slowenien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Slowenien
    * Spanien Spanien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Spanien erlaubte als drittes Land weltweit 2005 aufgrund diverser Gesetzesinitiativen die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Spanien
    * Tschechien Tschechien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Eingetragene Partnerschaft gegen Veto des Präsidenten mit absoluter Mehrheit beschlossen.[75] Das Gesetz ist am 1. Juli 2006 in Kraft getreten.[76] Siehe Homosexualität in Tschechien
    * Ukraine Ukraine Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in der Ukraine. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim ist ukrainisches Recht nicht durchsetzbar, dort gilt de facto russisches Recht, siehe Homosexualität in Russland.
    * Ungarn Ungarn Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) ja Informationsfreiheit seit 2021 eingeschränkt; siehe Homosexualität in Ungarn
    * Vatikanstadt Vatikanstadt Grünes Häkchensymbol für ja legal nein H. ist gesetzlich legal, aber gegen die Lehre der Staatskirche. Siehe Homosexualität in der Vatikanstadt
    * Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    * Zypern Republik Zypern Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Zypern

    Nord- und Mittelamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Homosexuelle Handlungen sind auf dem gesamten nord- und mittelamerikanischen Festland legal. Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Höchst-
    strafe
    Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    Jungferninseln Amerikanische Amerikanische Jungferninseln Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe amerikanisches Hoheitsgebiet unter der Souveränität der Vereinigten Staaten
    Antigua und Barbuda Antigua und Barbuda Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 15 Jahre Strafe für Männer und Frauen
    Aruba Aruba (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande) Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Nach Auffassung der Niederländischen Regierung muss das zum Niederl. Königreich gehörende Aruba gleichgeschl. Ehen anerkennen, wogegen sich aber die Regierung in Aruba stellt. Gegen eine Gerichtsentscheidung zugunsten der Niederl. Regierung hat Aruba Rechtsmittel eingelegt.
    * Bahamas Bahamas Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität auf den Bahamas
    * Barbados Barbados Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich nein Gesetze werden überprüft.

    Siehe Homosexualität auf Barbados

    * Belize Belize Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Belize
    Bermuda Bermuda (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal In Erwägung  
    Jungferninseln Britische Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal  
    * Costa Rica Costa Rica Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe nein Siehe Homosexualität in Costa Rica
    Dominica Dominica Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre nein Siehe Homosexualität auf Dominica
    Dominikanische Republik Dominikanische Republik Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in der Dominikanischen Republik
    El Salvador El Salvador Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in El Salvador
    Grenada Grenada Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre nein Siehe Homosexualität in Grenada
    Guadeloupe Guadeloupe (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[77] ja  
    Guatemala Guatemala Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Siehe Homosexualität in Guatemala
    Haiti Haiti Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Haiti
    Honduras Honduras Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Honduras; Verbot von gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption seit 2005 in Verfassung.
    * Jamaika Jamaika Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)[78]
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre 2 Jahre nein §76 des Offenses against the Person Act (aus britischer Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Siehe Homosexualität in Jamaika
    Cayman Islands Cayman Islands (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ja  
    *Kanada Kanada Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Kanada
    * Kuba Kuba Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Kuba[79]
    Martinique Martinique (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[80] ja  
    * Mexiko Mexiko Grünes Häkchensymbol für ja legal unterschiedlich* ja * Zivilgemeinschaften in Coahuila und Ehe in Mexiko-Stadt

    Siehe Homosexualität in Mexiko

    Niederlandische Antillen Niederländische Antillen (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande) Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Nur Anerkennung von in den Niederlanden geschlossenen Ehen.
    Nicaragua Nicaragua Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Nicaragua; im Zuge einer Strafrechtsreform durch die sandinistische Regierung wurde die Strafbarkeit homosexueller Handlungen mit Wirkung zum März 2008 abgeschafft.[81]
    Panama Panama Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Panama[82]
    Saint Kitts Nevis St. Kitts und Nevis Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre nein Siehe Homosexualität auf St. Kitts und Nevis
    Saint Lucia St. Lucia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre Bußgeld nein Siehe Homosexualität auf St. Lucia
    Saint Vincent Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre ? nein Siehe Homosexualität auf St. Vincent und den Grenadinen
    * Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Trinidad und Tobago
    Turksinseln und Caicosinseln Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    * Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten Grünes Häkchensymbol für ja legal (landesweit seit 2003) Ehe (landesweit seit 2015) unterschiedlich1 1 Antidiskriminierungsgesetze nur teilweise auf kommunaler bzw. bundesstaatlicher Ebene. (Siehe auch Homosexualität in den Vereinigten Staaten)

    Ozeanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Höchst-
    strafe
    Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    Samoa Amerikanisch Amerikanisch-Samoa (Außengebiet der Vereinigten Staaten) Grünes Häkchensymbol für ja legal nein [83]
    * Australien Australien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft; Ehe ja Siehe Homosexualität in Australien
    Cookinseln Cookinseln Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld nein  
    Fidschi Fidschi Grünes Häkchensymbol für ja legal ja Nach einer Gerichtsentscheidung wurde das Strafgesetz überarbeitet.[84]
    Franzosisch-Polynesien Französisch-Polynesien (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[85] nein  
    Guam Guam (Außengebiet der Vereinigten Staaten) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[86] nein  
    Kiribati Kiribati Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld nein  
    Marshallinseln Marshallinseln Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Entkriminalisierung bei Strafrechtsreform 2004[87]
    Mikronesien Foderierte Staaten Mikronesien Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Nauru Nauru Grünes Häkchensymbol für ja legal nein 2016 legalisiert[88]
    Neukaledonien Neukaledonien (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[89] nein  
    * Neuseeland Neuseeland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[90] ja Siehe Homosexualität in Neuseeland
    Niue Niue Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Palau Palau Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Die Legalisierung erfolgte 2014.[91]
    Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld nein  
    Salomonen Salomonen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal[92] 14 Jahre Bußgeld nein Homosexualität ist de jure illegal, wird jedoch nicht mehr verfolgt. Die Legalisierung wird seit 2009 im Parlament diskutiert.
    Samoa Samoa Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 7 Jahre Bußgeld nein Homosexuelle Handlungen werden trotz Verbot strafrechtlich nicht verfolgt. Ein 2011 gestellter Antrag, welcher die offizielle Legalisierung homosexueller Handlungen forderte, wurde jedoch verworfen.
    Tokelau Tokelau (abhängiges Gebiet Neuseelands) Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Tonga Tonga Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld nein  
    Tuvalu Tuvalu Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld nein  
    Vanuatu Vanuatu Grünes Häkchensymbol für ja legal nein  
    Wallis Futuna Wallis und Futuna (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Pacte Civil de Solidarité ?  

    Südamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Homosexuelle Handlungen sind in ganz Südamerika außer Guyana legal. Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homo-
    sexuelle
    Handlungen
    Höchst-
    strafe
    Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    * Argentinien Argentinien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe In einigen Städten Siehe Homosexualität in Argentinien
    * Bolivien Bolivien Grünes Häkchensymbol für ja legal – (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Bolivien
    * Brasilien Brasilien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe In einigen Städten und Regionen Nur einige Regionen schützen vor Diskriminierung. Andere haben keinerlei Gesetze dazu. Siehe Homosexualität in Brasilien
    * Chile Chile Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft; Ehe (ab März 2022) ja Eingetragene Partnerschaft parlamentarisch Januar 2015 verabschiedet. Siehe Homosexualität in Chile
    * Ecuador Ecuador Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Ecuador
    Falklandinseln Falklandinseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe nein  
    Franzosisch-Guayana Französisch-Guayana (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja  
    * Guyana Guyana Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich In Erwägung Legalisierung von Homosexuellen Handlungen wird derzeit diskutiert. Siehe Homosexualität in Guyana
    * Kolumbien Kolumbien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Im Juli 2011 entschied das Verfassungsgericht, dass gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe haben. Das Parlament wurde durch das Urteil verpflichtet, bis 20. Juni 2013 ein Gesetz zur Eheöffnung zu verabschieden. Im April entschied das Verfassungsgericht mit sofortiger Wirkung die Ehe landesweit zu öffnen. Siehe Homosexualität in Kolumbien
    * Paraguay Paraguay Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Paraguay
    * Peru Peru Grünes Häkchensymbol für ja legal – (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Peru
    * Suriname Suriname Grünes Häkchensymbol für ja legal nein Siehe Homosexualität in Suriname
    * Uruguay Uruguay Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Die Eheöffnung wurde im April 2013 verabschiedet.[93] Siehe Homosexualität in Uruguay
    * Venezuela Venezuela Grünes Häkchensymbol für ja legal – (in Beratung) In Beratung Siehe Homosexualität in Venezuela


    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Int. Bar Association, H. Graupner, Ph. Tahmindjis: Sexuality and Human Rights. Haworth Press, 2005, ISBN 1-56023-555-1.
    • Marc Schüffner: Eheschutz und Lebenspartnerschaft. Duncker & Humblot, 2007, ISBN 3-428-12438-3.
    • Manfred Bruns, Rainer Kemper, LPartG – Handkommentar. 2. Auflage. Baden-Baden 2005, ISBN 978-3-8329-1182-9.
    • Christian Schäfer: Widernatürliche Unzucht (§§ 175, 175a, 175b, 182 a.F. StGB). Reformdiskussion und Gesetzgebung seit 1945. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2006.
    • Kai Sommer: Die Strafbarkeit der Homosexualität von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus: Eine Analyse der Straftatbestände im Strafgesetzbuch und in den Reformentwürfen (1871–1945). Peter Lang, Frankfurt am Main 1998.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Deutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Englisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Texte aus der Umwelt des Alten Testaments. Neue Folge. Band 1: Texte und Dokumente zum Rechts- und Wirtschaftsleben, S. 83; siehe auch: Nissinen,M./Stjerna,K.: Homoeroticism in the Biblical World: A Historical Perspective, 2004, S. 25.
    2. Bleibtreu-Ehrenberg, Gisela: Tabu Homosexualität. Die Geschichte eines Vorurteils, 1983 (=Bleibtreu-Ehrenberg), S. 17.
    3. Alfons Städele (Hrsg.): Tacitus. In: Cornelius Tacitus. Agricola. Germania. (Sammlung Tusculum). München; Zürich 1991, S. 334.
    4. Vgl. z. B.: Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie, 2. Auflage, München 2006.
    5. Greenberg, David: The Construction of Homosexuality, Chicago, London 1988, S. 242–255.
    6. Andreas Mohr: Eheleute, Männerbünde, Kulttransvestiten. Zur Geschlechtergeschichte germanischsprachiger gentes des ersten bis siebten Jahrhunderts. In: Europäische Hochschulschriften. 1. Auflage. Band 1064. Peter Lang, Frankfurt 2009, S. 63–121.
    7. a b Bleibtreu-Ehrenberg.
    8. Vgl. zur Entwicklung in den Anfangsjahren der Sowjetunion: Reich, Wilhelm: Die sexuelle Revolution, Frankfurt 1971, S. 211–214.
    9. [EGMR, NJW 1984, 541 (Fall Dudgeon gegen Vereinigtes Königreich); EUGRZ 1992, 477 (Fall Norris gegen Irland); ÖJZ 1993, 821 (Fall Modinos gegen Zypern)]
    10. Felicitas Wilke: Das ändert sich für homosexuelle Paare. Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2017
    11. a b Steinmeier unterzeichnet Gesetz zur Ehe für alle. Spiegel online vom 21. Juli 2017
    12. Der Bundesrat: Ehe für alle. Abgerufen am 17. Januar 2022.
    13. beispielsweise Entscheidungstext OGH 11Os76/88, 22. November 1988, im Rechtsinformationssystem des Bundes.
    14. VfGH prüft Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare in Österreich. Kurier vom 17. Oktober 2017
    15. Verfassungsgericht erlaubt Ehe für alle in Österreich. In: Die Zeit, abgerufen am 5. Dezember 2017.
    16. Verfassungsgericht erlaubt in Österreich die „Ehe für alle“. In: Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 5. Dezember 2017.
    17. Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare
    18. novo-magazin.de: Verleumdungsklagen und Maulkörbe: ITN gegen den Rest der Welt, Novo Nr. 27, März/April 1997, S. 28.
    19. Der Standard:USA gegen Diskriminierung von Homosexuellen
    20. Taiwan: Verfassungsgericht öffnet die Ehe. queer.de vom 24. Mai 2017)
    21. taz.de: Portugal führt Homoehe ein, 8. Januar 2010.
    22. CNN: Angola has decriminalized same-sex relationships, rights group says
    23. Botswana government to appeal against law legalising gay sex. The Guardian vom 6. Juli 2019 (englisch), abgerufen am 6. Juli 2019
    24. Amnesty International: Burundi abolishes the death penalty but bans homosexuality (englisch)
    25. auswaertiges-amt.de: Dschibuti / Reise- und Sicherheitshinweise / Besondere Strafrechtliche Vorschriften, Stand 1. Dezember 2006.
    26. unhcr.org: Djibouti: Situation of homosexuals in Djibouti; treatment by the public and by the authorities; state protection available (2002-2004) December 2004.
    27. talesmag.com: Real Answers to Real Questions – Djibouti, August 2005.
    28. Reuters: Gabon senate votes to decriminalise homosexuality
    29. [1]: Queer.de: Gabun verbietet Homosexualität
    30. ILGA.org: Sponsored Homophobia, Seite 142 (PDF-Dokument) (Memento vom 10. Oktober 2017 im Internet Archive)
    31. auswaertiges-amt.de: Malawi – Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand 9. Mai 2006.
    32. Keine Chance für Homo-Ehe, Allgemeine Zeitung, 3. März 2011.
    33. washingtonpost.com: Emily Wax: Namibia Chips Away at African Taboos on Homosexuality, 24. Oktober 2005.
    34. Sodomy law in Cabinet’s hands. The Namibian, 18. Mai 2021.
    35. BBC-Report: Die UNO befürchtet bei Verabschiedung des Gesetzes eine Weiterverbreitung von AIDS/HIV
    36. queer:EU:Resolution gegen Nigeria
    37. queer.de: Nigeria geht härter gegen Schwule vor, 11. Dezember 2006.
    38. Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 21. März 2007: Schwere Zeiten für Homosexuelle in Nigeria (Memento vom 28. Juli 2012 im Internet Archive)
    39. auswaertiges-amt.de: Nigeria – Reise- und Sicherheitshinweise – Besondere Strafrechtliche Bestimmungen, Stand vom 8. Dezember 2006.
    40. auswaertiges-amt.de: Sambia -Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 29. Juni 2006.
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    43. derstandard.at: Günter Spreitzhofer: Sansibar: Schatten im Paradies, 31. Januar 2005, aus: Südwind-Magazin 02/2005.
    44. a b amnesty.de: Jahresbericht 2005 – Tansania.
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    47. Gay Community Plays It Quietly in Face of Social Taboos (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive): Gay Community Plays It Quietly in Face of Social Taboos aus IRIN, 21. Januar 2005.
    48. dbna.de (Memento des Originals vom 28. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dbna.de: Verbot – Simbabwe stellt Händchen-Halten zwischen Schwulen unter Strafe, 18. Juli 2006.
    49. allheadlinenews.com (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive): Joanna Wypior: Public Displays Of Affection For Same-Sex Couples Now A Crime In Zimbabwe, 16. Juli 2006.
    50. Sudan drops death penalty for homosexuality. 76crimes.com, 15. Juli 2020, abgerufen am 17. Juli 2020.
    51. auswaertiges-amt.de: Tansania – Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 8. Juni 2006.
    52. kirchenserver.org: NAD – Netzwerk Afrika Deutschland (Memento vom 13. Februar 2007 im Internet Archive): Pädophiler Priester verurteilt, 12. August 2006.
    53. queer.de: nb: Uganda: Homo-Ehe unter Strafe, 8. Juli 2005.
    54. Michael Kirschner, Stefan Piller: Afghanistan: Homosexualität Gesetze, Rechts- und Alltagspraxis (Memento vom 21. September 2011 im Internet Archive). Auskunft der SFH-Länderanalyse. Bern, 2006.
    55. queer.de: Indien legalisiert Homosexualität
    56. tagesschau.de: Homosexualität in Indien wieder illegal. (Nicht mehr online verfügbar.) 11. Dezember 2013, archiviert vom Original am 14. Dezember 2013; abgerufen am 11. Dezember 2013.
    57. Homosexuelle Handlungen sind in Indien nicht mehr strafbar. Süddeutsche Zeitung, 6. September 2018
    58. Religionsgericht in Indonesien: Homosexuelles Paar wird ausgepeitscht. Faz.net, 17. Mai 2017
    59. Queer.de: Iran: Jugendliche gehängt, 21. Juli 2005 mit Auszug aus dem iranischen Strafrecht auf Deutsch in den Kommentaren.
    60. http://www.thenation.com/article/witnesses-execution?page=0,2 Richard Kim, Mitglied von Human Rights Watch’s LGBT advisory committee in TheNation.com: “Based on evidence collected from lawyers and human rights activists and from Iranian news sources, Scott Long, director of the Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender Rights Project at Human Rights Watch, concludes, ‘There is no evidence that this was a consensual act. The only reason to think this is what appears to be a mistranslation of the ISNA article. A whole tissue of speculation has been woven around mistranslations and omissions and this has been solidified into a narrative that this is a gay rights case.’”
    61. BBC News: World: Asia-Pacific PM’s daughter slams Malaysian anti-gay group, 23. Oktober 1998.
    62. BBC News: Gay ministers barred, Malaysia tells UK, 1. November 2001.
    63. United Arab Emirates (Memento vom 25. Juni 2009 im Internet Archive)
    64. Queer.de:Estnisches Parlament stimmt für Eingetragene Partnerschaft
    65. Aldo Keel: Die Färöer führen die Homo-Ehe ein. Neue Zürcher Zeitung vom 10. August 2017
    66. Chronicle: Gibraltar celebrates first same sex marriage
    67. GuernseyExpress:Guernsey will introduce same-sex marriage
    68. Referendum: Irland stimmt für gleichgeschlechtliche Ehe auf zeit.de.
    69. Italien führt Homopartnerschaft ein. In: Spiegel Online. 12. Mai 2016, abgerufen am 13. Mai 2019.
    70. LEGGE 20 maggio 2016, n. 76, Gazetta uffiziale, 11. Mai 2016, abgerufen am 13. Mai 2019
    71. Gaystarnews.com: Same-sex marriage finally legalized on island of Jersey
    72. http://www.tportal.hr/vijesti/hrvatska/342766/Povijesna-odluka-Hrvatska-ima-Zakon-o-zivotnom-partnerstvu.html
    73. Fortschrittlicher als Italien – San Marino: Parlament beschließt Lebenspartnerschaften. 16. November 2018, auf Queer.de, abgerufen am 2. Januar 2019.
    74. tages-anzeiger.ch: „Homo-Ehe“ ab 2007 möglich, 1. Mai 2006.
    75. gay-industries.com: Tschechien führt Homo-Ehe ein, kein Datum (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
    76. Gesetz Nr. 115/2006 Sb. über die eingetragene Partnerschaft (Memento vom 19. Mai 2007 im Internet Archive)
    77. Guadeloupe franceantilles.fr: Le premier marriage gay celebre a Sainte Anne
    78. auswaertiges-amt.de Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Jamaika.
    79. Queer:Homo-Ehe auf Kuba?
    80. Rewmi.com: Martinique Premier mariage homosexuell celebre deux femmes se sorit dit oui (Memento vom 20. Dezember 2016 im Internet Archive)
    81. queer.de: Nicaragua legalisiert Homosexualität
    82. Queer:Panama legalisiert Homosexualität
    83. American Samoa (Memento vom 22. April 2009 im Internet Archive)
    84. queer.de: dk: Fidschi stoppt Homo-Verhaftungen, 12. Juli 2006.
    85. Egaliteetrereconciliation.fr: Polynesie franchise le Premier marriage gay derange
    86. Guam Just Recognized Gay Marriage & It’s The First US Territory To Do So — But Won’t Be The Last
    87. Marshall Islands Consolidated Legislation − MARSHALL ISLANDS REVISED CODE 2004 (Memento vom 22. März 2012 im Internet Archive)
    88. Nauru legalisiert Homosexualität, queer.de vom 27. Mai 2016
    89. Citegay.fr: Novelle Caledonie le marriage gay fait Don nid
    90. queer.de: Neuseeland öffnet die Ehe
    91. Queer.de:Palau legalisiert Homosexualität
    92. auswaertiges-amt.de: Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Salomonen.
    93. spiegel.de: Neues Gesetz in Uruguay: Ja zur Homo-Ehe