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Gesetze zur Homosexualität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Status von gleichgeschlechtlichen Paaren in Europa
  • Gleichgeschlechtliche Ehe
  • Eingetragene Partnerschaft
  • Unregistrierte Partnerschaft
  • Anerkennung im Ausland geschlossener Ehen
  • Keine Anerkennung
  • Ehe durch Verfassung nur als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert
  • Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die sexuellen Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.

    Historische Entwicklung

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    Im § 20 des mittelassyrischen Gesetzes ca. aus dem Jahre 1100 v. Chr. wird männliche Homosexualität unter die doppelte Strafe der Kastration und Vergewaltigung gestellt: „Wenn ein Mann seinem Genossen beiwohnt, man es ihm beweist und ihn überführt, so soll man ihm beiwohnen und ihn zu einem Verschnittenen machen.“[1]

    Das erste bekannte gesetzliche Verbot sexueller Beziehungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe bei Zuwiderhandlung stammt etwa aus dem Jahr 550 v. Chr. und wurde wohl während des jüdischen Babylonischen Exils im Buch Levitikus niedergeschrieben. Es ist umstritten, ob dieses Strafmaß je verhängt wurde. Jedenfalls sollte dadurch die Abgrenzung des Judentums vom Heidentum verstärkt werden, das man vor allem wegen seines Götzendienstes ablehnte.

    Gleichgeschlechtliche Beziehungen waren in einigen anderen Religionen erlaubt oder sogar geschätzt.

    Frühe Gesetze mit einer positiven gesellschaftlichen Wertung einer bestimmten (kriegerischen und altersasymmetrischen) Form von Homosexualität gab es wohl um 600 v. Chr. im alten Kreta und Sparta, die jedem Mann eine päderastielle homoerotische Freundschaft auferlegten.

    Im Römischen Recht konnte sich der griechische Brauch nicht durchsetzen: Sexuelle Handlungen zwischen Männern wurden moralisch nicht gutgeheißen, weil sie mit dem Männlichkeitsideal als nicht vereinbar angesehen wurden. Sie waren nur mit Sklaven erlaubt und ansonsten strafbar (Geldstrafe, im römischen Heer Prügelstrafe).

    Im 1. Jahrhundert n. Chr. berichtet Tacitus im Kapitel 12 seines Buches Germania von der angeblichen Todesstrafe gegenüber sich sexuell passiv verhaltenden Männern (latein.: corpore infames) bei den Germanen: Sie „versenkt man in Kot und Sumpf, wobei noch Flechtwerk über sie gelegt wird.“[2][3] Aufgrund der innerhalb der historischen Forschung allerdings kontrovers diskutierten Frage nach der Glaubwürdigkeit der diesbezüglichen Aussage des Tacitus sowie aufgrund der Angaben anderer antiker Autoren zum Sexualleben der Germanen, denen zufolge bei manchen germanischen Völkerschaften gleichgeschlechtliches Sexualverhalten auch akzeptiert worden sei, wird aktuell eher angenommen, Homosexualität habe zumindest bei einigen germanischsprachigen Völkern die Funktion eines Initiationsritus der Jungmannschaft gehabt und sei durchaus auch toleriert worden.[4][5][6]

    Nachdem das Edikt Cunctos populos 380 das Christentum gestärkt hatte, bestand die Strafandrohung nach dem Codex des oströmischen Kaisers Theodosius I. in öffentlicher Verbrennung. Diese Strafe wurde jedoch selten angewendet. Der oströmische Kaiser Justinian I. deutete in den justinianischen Novellen von 538 und 559 die Sodom-Geschichte um und drohte als Strafe für homosexuelle Handlungen zwischen Männern die Enthauptung an. Das diente nach Gisela Bleibtreu-Ehrenberg dazu, der Bevölkerung Gotteslästerer und Sodomiter als Sündenböcke zu präsentieren, die man für die damals häufigen Erdbeben und Pestepidemien verantwortlich machen konnte. Insofern seien die Todesstrafen nicht durch das Christentum motiviert gewesen, sondern weltlich-politisch zu erklären[7].

    Ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurden sexuelle Handlungen zwischen Männern, die unter dem Begriff Sodomie gefasst wurden, nicht mehr als zwar sündig, aber meist völlig legale Praxis angesehen, sondern als Verbrechen geahndet, das fast überall in Europa die Todesstrafe zur Folge haben konnte.

    Im Zuge der Aufklärung, verstärkt durch die Französische Revolution, kam es zu einer Reihe von Reformen, die entweder die komplette Abschaffung der Sodomie-Gesetze wie in Frankreich oder zumindest die Umwandlung in eine Gefängnisstrafe zur Folge hatten.

    Mit dem Kolonialismus wurde das Verbot der Homosexualität vor allem in britischen und deutschen Kolonien eingeführt. Im 19. Jahrhundert war der wissenschaftlich-medizinische Versuch, Homosexualität als Krankheit und nicht als moralisches Verbrechen zu beschreiben, ein erster emanzipatorischer Schritt, weil die Homosexualität als Krankheit straffrei bleiben konnte.

    In den Anfangsjahren der Sowjetunion war im Rahmen einer allgemeinen Reform der Sexualgesetze Homosexualität nicht mehr strafbar. Unter Stalin wurde 1934 die Strafbarkeit wieder eingeführt,[8] und diese Einstellung galt für Jahrzehnte in fast allen kommunistischen Ländern.

    In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte dann in vielen Ländern der Welt die Entkriminalisierung der Homosexualität. Für Europa sehr maßgeblich waren hierbei die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der mehrmals festgestellt hat, dass eine strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen menschenrechtswidrig sei.[9]

    Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wurde in vielen Ländern die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt.

    Die seit der Constitutio Criminalis Carolina geltende Strafdrohung gegen „widernatürliche Unzucht“ wurde nach der Reichsgründung 1871 in der konservativsten deutschen Version – der preußischen – als § 175 reichsweit übernommen und setzte damit liberalere Regelungen (z. B. Straflosigkeit nach dem Strafgesetzbuch für das Königreich Bayern) außer Kraft, die Mindeststrafe wurde allerdings von sechs Monaten auf einen Tag Gefängnisstrafe herabgesetzt. Die Nationalsozialisten strichen 1935 das Wort „widernatürlich“ und führten zusätzlich § 175a Reichsstrafgesetzbuch ein. Die DDR kehrte zur Fassung des § 175 StGB von 1871 zurück, faktisch außer Kraft gesetzt wurde er durch die mit der Strafrechtsergänzungsgesetz von 1957 geschaffene Möglichkeit, von einer Strafverfolgung abzusehen, wenn eine gesetzwidrige Handlung mangels schädigender Folgen keine Gefahr für die sozialistische Gesellschaft darstellt, der § 175a wurde zunächst beibehalten. In der Bundesrepublik wurde der § 175 zunächst in der nationalsozialistischen Fassung beibehalten, 1969 wurde die Strafbarkeit auf homosexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 21 Jahren beschränkt.

    Dieses so genannte Schutzalter wurde 1968 (DDR) bzw. 1973 (Bundesrepublik) auf 18 Jahre herabgesetzt.

    1988 strich die Volkskammer der DDR ihre gegen Homosexualität gerichtete Sondergesetzgebung (§ 151 StGB) ersatzlos, das Schutzalter lag also wie bei Heterosexuellen bei 14 Jahren.

    Der Deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14/16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung. Dadurch sank mit Wirkung zum 11. Juni 1994[10] das Schutzalter für Homosexuelle in Westdeutschland, während es für Heterosexuelle und in Ostdeutschland auch für Homosexuelle in Teilbereichen stieg (siehe sexueller Missbrauch von Jugendlichen).

    Seit Ende der 1990er bestimmte in Deutschland die staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche und gesellschaftliche Diskussion. Am 1. August 2001 trat das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft.

    Am 30. Juni 2017 beschloss der Bundestag die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.[11] Nachdem am 7. Juli auch der Bundesrat zugestimmt hatte, wurde das Gesetz am 21. Juli 2017 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet und trat am 1. Oktober 2017 in Kraft.[12]

    In der Schweiz wurde 1942 die Strafbarkeit von sexuellen Handlungen unter erwachsenen Männern abgeschafft und mit Art. 194 Strafgesetzbuch ein Schutzalter von 20 Jahren eingeführt, im Gegensatz zu 16 Jahren bei verschiedengeschlechtlichen Handlungen. Mit der Strafrechtsreform von Dezember 1990 wurde das unterschiedliche Schutzalter aufgehoben. Es gilt nun ein einheitliches Schutzalter von 16 Jahren, wobei aber keine Strafbarkeit für sexuelle Handlungen mit unter 16-Jährigen besteht, wenn das Alter der Sexualpartner nicht mehr als drei Jahre auseinanderliegt. Zum 1. Januar 2007 wurden landesweit gleichgeschlechtliche Paare infolge des Partnerschaftsgesetzes rechtlich anerkannt. Infolge der Volksabstimmung vom 26. September 2021 wurde die gleichgeschlechtliche Ehe zum 1. Juli 2022 möglich.[13]

    Artikel 8 der Schweizerischen Bundesverfassung verbietet Diskriminierung aufgrund der Lebensform. Dies gilt aber nur in der Beziehung Bürger/Staat und nicht Bürger/Bürger.

    Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert galten in den österreichischen Ländern verschiedene Halsgerichtsordnungen (Landgerichtsordnungen), welche der Constitutio Criminalis Carolina sehr ähnlich waren, die in Artikel 116 die Todesstrafe für Unzucht mit einem Tier oder einer Person gleichen Geschlechts androhte.

    1768 führte Maria Theresia mit der Constitutio Criminalis Theresiana ein einheitliches Strafrecht für die österreichischen und böhmischen Lande ein, das die Todesstrafe für widernatürliche Unzucht mit Tieren, Toten, zwischen Personen einerlei Geschlechts, aber auch zwischen Mann und Frau und am eigenen Körper vorsah (Artikel 74).

    1787 wurde sie vom großen Reformer Joseph II. durch sein Josephinisches Strafgesetz abgelöst, welches die Todesstrafe nur mehr im Standrecht vorsah. Für Unzucht mit Tieren oder einer Person des eigenen Geschlechts gab es öffentliche Züchtigung, zeitliche öffentliche Arbeit, strenges Gefängnis und Verbannung (§§ 71 und 72). Das Strafgesetz von 1803 legte den Strafrahmen auf Kerker zwischen sechs Monaten und einem Jahr (§§ 113 und 114) fest. Das Strafgesetz (StG) von 1852 erhöhte den Strafrahmen auf schweren Kerker von einem bis zu fünf Jahren (§§ 129 und 130). Zwischen 1920 und 1938 war Österreich, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, bei der Anzahl der Verurteilungen europaweit führend. Während des Anschluss Österreichs wurde diese Bestimmungen des Strafgesetzes nicht geändert, aber die Rechtsprechung, die bisher nur beischlafähnliche Handlungen nach den vorgenannten Bestimmungen bestraft hatte, wurde mit der Zeit angepasst, sodass sie in etwa dem verschärften § 175 im Altreich entsprach, und die Verurteilungen erreichten einen neuen Höhepunkt. Auch nach 1945 hielt die Rechtsprechung an der erweiterten Auslegung fest.[14]

    Die kleine Strafrechtsreform 1971 ersetzte dieses Totalverbot durch vier neue Bestimmungen des StG (in Klammer die §-Nummer des am 1. Januar 1975 in Kraft getretenen Strafgesetzbuchs):

    • § 129 StG (§ 209 StGB): „[männliche] Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter 18 Jahren“ (Strafe 6 Monate–5 Jahre)
    • § 500a StG (§ 210 StGB): „gewerbsmäßige [männliche] gleichgeschlechtliche Unzucht“ (Prostitution, Strafe bis zu 2 Jahre)
    • § 517 StG (§ 220 StGB): „Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts“ (Gutheißung, Strafe bis zu 6 Monate oder Geldstrafe)
    • § 518 StG (§ 221 StGB): „Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht“ (Vereinigungen, Strafe bis zu 6 Monate oder Geldstrafe)

    Das Werbeverbot wurde auch zur Begründung herangezogen, dass gleichgeschlechtliche Pornografie absolut unzüchtig und damit (auch in Sex-Shops) verboten ist.[15] 1988 wurde das Mindestalter des Täters auf 19 Jahre angehoben und somit ein Übergangsbereich geschaffen. 1989 wurde § 210 aufgehoben und 1997 die §§ 220 und 221. Es gab mehrere parlamentarische Anläufe auch § 209 abzuschaffen, von denen die knappste 1996 mit Stimmengleichheit ausging. Erst mit Erkenntnis (Sachentscheidung) vom 21. Juni 2002 hob der VfGH diese Bestimmung auf. Grund war die sich ändernde Strafbarkeit des älteren Partners im Laufe der Jahre bei ein und demselben Paar mit zwei Jahren Altersunterschied. Der VfGH gewährte aber der Regierung eine Schonfrist von 6 Monaten, um die Schutzbestimmungen im Sexualstrafrecht anzupassen.

    Am 14. August 2002 trat der § 209 außer und die Ersatzlösung § 207 b in Kraft. Dieser ist zwar geschlechtsneutral formuliert, aber verfolgt und abgeurteilt werden noch überwiegend männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Es gab kein Amnestiegesetz wie in Deutschland und die Vorstrafen wegen der alten §§ sind, unter Beachtung der Verjährungsfristen, oft bis heute evident (Stichtag 12. Juli 2005 insgesamt 1434 Personen, davon 558 wegen § 129 I b vor 1971). In den Fällen, in denen sich Betroffene an den EGMR gewandt haben, wurde bis jetzt in jedem Fall einer Verurteilung nach § 209 die Republik Österreich zur Aufhebung des Urteils und Schadensersatz verurteilt.

    Am 1. Jänner 2010 wurde das Institut der eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt.

    Es wurde eine Gleichstellung der Ehe ab 1. Jänner 2016 angekündigt. Seit Oktober 2017 prüfte der Verfassungsgerichtshof, das höchste Gericht Österreichs, auf dem Amtsweg das Eheverbot für homosexuelle Paare auf seine Verfassungskonformität.[16] Im Dezember beschloss er die Eheöffnung bis spätestens 1. Jänner 2019.[17][18]

    Die gleichgeschlechtliche Ehe ist seit dem 1. Januar 2019 in Österreich möglich.[19]

    Heutige Situation

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    Homosexualität straflos
  • Gleichgeschlechtliche Ehen
  • Andere Formen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
  • Anerkennung im Ausland geschlossener gleichgeschlechtlicher Ehen
  • Anerkennung von in anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehen
  • Bedingte Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften auf Bundes- jedoch nicht Landesebene (gestreift: Nur regionale Anerkennung)
  • Keine Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
  • Einschränkung der Meinungsfreiheit
  • Vereine Homosexueller strafbar
  • Homosexualität strafbar
  • De jure unter Strafe, de facto keine Strafverfolgung
  • Strafverfolgung
  • Todesstrafe im Gesetz, aber für homosexuelle Handlungen nicht vollstreckt
  • Todesstrafe wird vollstreckt (in gestreiften Gebieten Vollstreckung durch Rebellen)
  • Viele Länder dieser Welt haben heute noch Gesetze gegen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen. In manchen Ländern wird es gerichtlich als eine Beleidigung der Ehre einer Person angesehen, jemanden öffentlich als homosexuell zu bezeichnen. Zum Beispiel verklagten Jason Donovan und Liberace eine Zeitung, die ihnen unterstellte, schwul zu sein, mit gerichtlichem Erfolg.[20] 2003 wurde Tony Halme, Mitglied des finnischen Parlamentes, mit rechtlichen Schritten gedroht, da er die Präsidentin Tarja Halonen als Lesbe bezeichnet haben soll – obwohl in beiden Ländern Homosexualität gesetzlich erlaubt ist.

    Heute sind homosexuelle Handlungen in allen westlichen Industrieländern straffrei. Strafgesetze existieren weiterhin in Teilen der so genannten Dritten Welt. Teilweise handelt es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen Staaten, um die Wiederbelebung religiöser Gesetze, die in früheren Zeiten nur selten angewandt worden waren. Auf der Ebene der UNO wurde 2008 eine UNO-Deklaration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen die Strafbarkeit von Homosexualität in der Dritten Welt gestartet. Zu den Unterzeichnern gehören alle 27 EU-Staaten, alle südamerikanischen Staaten der Mercosur sowie unter anderem Kanada, Israel, Australien, Neuseeland und Japan. Im März 2009 erklärten die Vereinigten Staaten diese UNO-Deklaration zu unterzeichnen.[21]

    Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

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    In einigen Ländern ist die Ehe bisher für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet worden:

    In Ecuador und einigen Bundesstaaten Mexikos besteht für gleichgeschlechtliche Ehepaare kein Adoptionsrecht.

    Weltweite Übersicht

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    Dies ist eine Liste mit Gesetzen aus aller Welt, die sich mit Homosexualität befassen. Sie ist alphabetisch nach Kontinenten geordnet. Diese Liste kann jedoch nicht aussagen, wie Homosexualität generell in einem Land gesehen wird. Viele Nationen, die negative Gesetze dazu hatten oder noch haben, können auch Gesellschaftsformen sein, die Homosexualität nicht aktiv verfolgen. Wiederum gibt es Länder, in denen keine/kaum Gesetze gegen Homosexualität existieren, Homosexuelle aber gesellschaftlich geächtet oder sogar verfolgt werden. Schutz davor, z. B. in Form von Antidiskriminierungsgesetzen, ist nicht immer gewährleistet.

    Da es Staaten mit (teil-)autonomen Gebieten gibt, die abweichende gesetzliche Regelungen haben, sind diese extra aufgelistet.

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    *  Ägypten Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre – – nein Bestraft als „gewohnheitsmäßige Unzucht“; Siehe auch Homosexualität in Ägypten
    *  Algerien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Algerien
    *  Angola Grünes Häkchensymbol für ja legal – nein Siehe Homosexualität in Angola, seit Januar 2019 legal[27]
    *  Äquatorialguinea Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Siehe Homosexualität in Äquatorialguinea
    *  Äthiopien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 10 Tage – nein Siehe Homosexualität in Äthiopien
    *  Benin Grünes Häkchensymbol für ja legal – – nein Siehe Homosexualität in Benin
    *  Botswana Grünes Häkchensymbol für ja legal – – nein Siehe Homosexualität in Botswana
    *  Burkina Faso Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre 2 Jahre[28] – nein Siehe Homosexualität in Burkina Faso
     Burundi Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 2 Jahre Bußgeld – nein Im April 2009 wurde Homosexualität illegalisiert.[29]
     Dschibuti Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Zwar bestehen keine Verbote, dafür muss aber mit ablehnenden Reaktionen der Bevölkerung und der Behörden gerechnet werden.[30][31][32]
    *  Elfenbeinküste Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Siehe Homosexualität in der Elfenbeinküste
     Eritrea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 10 Tage – nein
     Eswatini Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    Freiheitsstrafe Bußgeld – nein
    *  Gabun Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Gabun hat 2020 Homosexualität nach kurzzeitiger Strafbarkeit legalisiert.[33][34] Siehe Homosexualität in Gabun
    *  Gambia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich[35] Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Gambia
    *  Ghana Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    ? ? – nein Siehe Homosexualität in Ghana
    *  Guinea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 6 Monate – nein Siehe Homosexualität in Guinea
    *  Guinea-Bissau Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Guinea-Bissau
    *  Kamerun Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Kamerun
    *  Kap Verde Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Siehe Homosexualität in Kap Verde
    *  Kenia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Kenia
    *  Komoren Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 JahreBußgeld– nein Siehe Homosexualität auf den Komoren
    *  Demokratische Republik Kongo Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in der Demokratischen Republik Kongo
    *  Republik Kongo Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in der Republik Kongo
     Lesotho Grünes Häkchensymbol für ja legal – nein seit 2012 legal[36]
    *  Liberia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 1 Jahr Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Liberia
    *  Libyen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Libyen
    *  Madagaskar Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Madagaskar
    *  Malawi Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 14 Jahre–– nein Siehe Homosexualität in Malawi
    *  Mali Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 7 Jahre[37]?– nein Siehe Homosexualität in Mali
    *  Marokko Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre 6 Monate – nein Siehe Homosexualität in Marokko
    *  Mauretanien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe – nein Siehe Homosexualität in Mauretanien
     Mauritius Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Der oberste Gerichtshof erklärte am 4. Oktober 2023 die Kriminalisierung von gleichgeschlechtlichem Sex für verfassungswidrig.[38]
    *  Mosambik Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – ja Siehe Homosexualität in Mosambik
    *  Namibia Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Anerkennung im Ausland geschlossener gleichgeschlechtlicher Ehen nein Siehe Homosexualität in Namibia
    *  Niger Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre[39]5 Jahre– nein Siehe Homosexualität in Niger
    *  Nigeria Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre
    bzw. Todesstrafe
    Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Nigeria „Geschlechtsverkehr unnatürlicher Art“, wobei der Kommentar zu den Strafrechtskapiteln als Terminus „unnatürliche Delikte“ beinhaltet: Sodomie, Analverkehr und Bestialität. Eine massive und weltweit[40] umstrittene[41] Verschärfung der Gesetze, welche nun auch jegliches Zeigen einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, Küssen und inner-, wie außerhalb des Landes geschlossene Partnerschaften streng verbietet, wurde 2014 verabschiedet.[42] In 12 nördlichen Bundesstaaten gilt die Sharia, in der als Maximalstrafe die Todesstrafe durch Steinigung[43] vorgesehen ist.[44]
     Ruanda Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
    *  Sambia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre –– nein Siehe Homosexualität in Sambia; Artikel 87 des Strafgesetzbuches beschreibt H. als „Vergehen gegen die Moral“ und Artikel XV, § 155 stellt „Geschlechtsverkehr gegen die Natur“ unter Strafe.[45][46][47]
    * Sansibar (halbautonomer Teilstaat Tansanias) Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 25 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Tansania: Die Insel Sansibar gehört zum Staat Tansania, hat aber eine eigenständige Gesetzgebung, welche seit 13. April 2004 für Männer 25 Jahre Gefängnis vorsieht und für Frauen bis zu 7 Jahre.[48] Dies gilt auch bei Leben, Feiern oder Arrangieren von gleichgeschlechtlichen Heiraten oder Lebensgemeinschaften.[49]
    *  São Tomé und Príncipe Grünes Häkchensymbol für ja legal[50]––– nein Siehe Homosexualität in São Tomé und Príncipe
    *  Senegal Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre 1 Jahr – nein Das Parlament beschloss im März 2026 die Erhöhung der Strafe auf fünf bis zehn Jahre[51], siehe Homosexualität in Senegal
     Seychellen Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Nicht strafbar, es gibt jedoch Verurteilungen aufgrund des „Sittenverbrechens“.
    *  Sierra Leone Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich –– ja? Siehe Homosexualität in Sierra Leone, Die Antikorruptionskommission ließ verlauten, dass qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland unter einem besonderen Schutz stehen, der sogar Diskriminierung aufgrund der Sexualität verbietet.
    *  Simbabwe Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    3 Jahre Geldstrafe – nein Siehe Homosexualität in Simbabwe; seit Juni 2006 gibt es ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormalitäten“. Damit ist Sodomie als „Handlung, die Kontakt zwischen zwei Männern beinhaltet und von einer vernünftigen Person als unanständige Handlung angesehen wird“ definiert und somit sogar Händchenhalten u. ä. strafbar.[52][53]
     Somalia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre bzw. Todesstrafe 3 Monate – nein Gebiete unter der Schari'a bestrafen mit dem Tod.
    *  Südafrika Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ja Weltweit fünftes Land und einziges in Afrika mit Ehe für Gleichgeschlechtliche. Siehe Homosexualität in Südafrika
    *  Sudan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslang – – nein Siehe Homosexualität im Sudan: Strafgesetz an die Schari'a angelehnt. Die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen wurde 2020 abgeschafft.[54]
     Südsudan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre – nein
    *  Tansania Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 14 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Tansania: Auf dem Festland gilt das alte Kolonialgesetz, welches für Geschlechtsverkehr zwischen Männern bis zu 14 Jahre Haft vorsieht.[49] Wenn Minderjährige (<18) beteiligt sind, kann daraus bis lebenslang werden.[55][56]
    Für die Insel Sansibar siehe den eigenständigen Eintrag oben.
    *  Togo Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Togo
    *  Tschad Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal– Siehe Homosexualität in Tschad
    *  Tunesien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Tunesien
    *  Uganda Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe lebenslange Freiheitsstrafe strafbar nein Siehe Homosexualität in Uganda: Seit 2000 stehen männliche wie weibliche Homosexualität unter Strafe. Durch eine Verfassungsänderung wurde das Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (auch im Ausland, auch aus Asylgründen) unter Strafe gestellt.[57] Für schwere Fälle wurde 2023 die Todesstrafe eingeführt.
    *  Zentralafrikanische Republik Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 2 Jahre Geldstrafe – nein Siehe Homosexualität in der Zentralafrikanischen Republik

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Land:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
     Afghanistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe – nein Unter den Taliban wird die Todesstrafe verhängt. Auch bevor die Taliban an die Macht kamen, galten h. Handlungen als Verbrechen, die gemäß Gesetz von 1976 mit Freiheitsstrafe bestraft wurden.[58]
    *  Armenien Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Armenien
    *  Aserbaidschan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Aserbaidschan
    *  Bahrain Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Bahrain
     Bangladesch Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich 10 Jahre – nein
    *  Bhutan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Homosexuelle Handlungen seit 2021 entkriminalisiert, siehe Homosexualität in Bhutan
    *  Brunei Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe – nein Siehe Homosexualität in Brunei
    *  Volksrepublik China Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Ehegesetz wird überarbeitet. Siehe Homosexualität in China
    *  Georgien Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– ja Siehe Homosexualität in Georgien. In den de-facto abgefallenen und von Russland protegierten Landesteilen Abchasien und Südossetien ist georgisches Recht faktisch nicht durchsetzbar
     Hongkong (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––In Erwägung In Erwägung 2005 stellte das Parlament das Schutzalter mit dem für Heterosexuelle gleich.
    *  Indien Grünes Häkchensymbol für ja legal – – ja nein Im Juli 2009 erklärte der Delhi High Court das Verbot h. Handlungen für verfassungswidrig.[59] Am 11. Dezember 2013 hob der Supreme Court diese Entscheidung auf und erklärte den § 377 für verfassungsgemäß, Bestrafung von Homosexualität sei kein Verfassungsbruch. Das Urteil stellt es der Politik aber frei, den § 377 durch ein Gesetz abzuschaffen.[60] Am 6. September 2018 hob der Supreme Court das Verbot homosexueller Handlungen als verfassungswidrig auf.[61] Siehe Homosexualität in Indien
    *  Indonesien Grünes Häkchensymbol für ja legal außer in der Provinz Aceh[62] ––– nein Siehe Homosexualität in Indonesien
     Irak Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 15 Jahre[63]?– nein Todesstrafe sollte 2001 eingesetzt werden. Die US-Besatzung (vgl. Irakkrieg) setzte ein Gesetz von 1969 wieder in Kraft, gemäß dessen § 393 I bestraft wird, wer mit einem Mann oder einer Frau Analverkehr hat. 2024 wurden homosexuelle Handlungen überhaupt unter Strafe gestellt.[64]
    *  Iran Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Männer: Todesstrafe;
    Frauen: 100 Peitschenhiebe
    Männer und Frauen: 100 Peitschenhiebe – nein Geschlechtsanpassende Operation wird vom Staat unterstützt, um Geschlechtsidentität zu heilen. Hinrichtungen von H. werden jedoch fortgesetzt. Im Jahre 2005 wurden die Jugendlichen Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni gehängt, offiziell wegen der Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen. Während einige westliche Medien und Organisationen der Ansicht waren, das Urteil wäre allein wegen homosexueller Handlungen gefällt worden[65], sahen andere, wie Human Rights Watch, keinen Beweis für einvernehmliche homosexuelle Handlungen und hielten einen Übersetzungsfehler für möglich.[66] Siehe Homosexualität im Iran
    *  Israel Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Anerkennung im Ausland geschlossener, gleichgeschlechtlicher Ehen. Einführung von Eingetragenen Partnerschaften sind in Beratung ja Breite Unterstützung für Legalisierung der gleichgeschl. Ehe. Paaren stehen Adoptionsrecht und Steuerprivilegien zu. Siehe Homosexualität in Israel
    *  Japan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– In ErwägungBisher Antidiskriminierungsvorschrift nur in Tokio. Landesweites Antidiskriminierungsgesetz im Gesetzgebungsverfahren (Stand Juni 2023). Siehe Homosexualität in Japan
     Jemen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Todesstrafe – nein
    *  Jordanien Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein siehe Homosexualität in Jordanien
    *  Kambodscha Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Kambodscha
    *  Kasachstan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein siehe Homosexualität in Kasachstan
    *  Katar Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre Bußgeld – nein siehe Homosexualität in Katar
     Kirgisistan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
     Kuwait Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 7 Jahre Bußgeld – nein
     Laos Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Das amerikanische Außenministerium berichtet, dass H. nicht diskriminiert werden. Dies wurde durch Interviews von H. in Laos von 1992 bestätigt.
    *  Libanon Grünes Häkchensymbol für ja legal ? – nein Siehe Homosexualität im Libanon
     Macau (Sonderverwaltungszone der Volksrep. China) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
    *  Malaysia Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 20 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Malaysia; der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Anwar Ibrahim, der selbst wegen seiner angeblichen Homosexualität eingesperrt wurde, hat Einspruch erhoben. Die Tochter des Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad, Marina Mahathir, rief im Oktober 1998 zu einem Ende der Diskriminierung auf Grund der Sexualität auf.[67] Doch ihr Vater warnte im Oktober 2001 schwule Minister anderer Länder sein Land zu besuchen.[68]
     Malediven Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld – nein
     Mongolei Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
     Myanmar Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal lebenslänglich 10 Jahre – nein
    *  Nepal Grünes Häkchensymbol für ja legal – –Ehe ja Siehe Homosexualität in Nepal.
    *  Nordkorea Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Nordkorea
     Oman Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld – nein
     Osttimor Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
    *  Pakistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich 2 Jahre – nein Siehe Homosexualität in Pakistan
     Palästina Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Männer, Westjordanland) /
    Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer, Gazastreifen)
    Gazastreifen: 10 Jahre?– nein Siehe Homosexualität in den Palästinensischen Autonomiegebieten
    *  Philippinen Grünes Häkchensymbol für ja legal ––In Beratung nein Siehe Homosexualität auf den Philippinen
    *  Republik China (Taiwan) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe ja Siehe Homosexualität in Taiwan
    *  Saudi-Arabien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Todesstrafe Gefängnis bzw. Peitschenhiebe – nein Siehe Homosexualität in Saudi-Arabien
    *  Singapur Grünes Häkchensymbol für ja legal – – nein Gleichgeschlechtliche Ehe von der Verfassung verboten.

    Siehe Homosexualität in Singapur.

    *  Sri Lanka Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre Bußgeld – nein De jure illegal, jedoch faktisch geduldet. Eine offizielle Entkriminalisierung bzw. Legalisierung von Homosexualität ist geplant (Siehe Homosexualität in Sri Lanka)
    *  Südkorea Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Für Militärpersonen strafbar. Siehe Homosexualität in Südkorea.
    *  Syrien Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 3 Jahre Bußgeld – nein H. gilt nach Artikel 520d des syrischen Strafgesetzes als „widernatürliche Praktiken“. Siehe Homosexualität in Syrien
     Tadschikistan Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
    *  Thailand Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe ja Siehe Homosexualität in Thailand
    *  Türkei Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in der Türkei
     Turkmenistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    2 Jahre Bußgeld – nein Siehe Homosexualität in Turkmenistan
     Usbekistan Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    3 Jahre Bußgeld – nein
    *  Vereinigte Arabische Emirate Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal Freiheitsstrafe 6 Monate – nein De jure illegal. Schari'a-Todesstrafen wurden im Rahmen einer Gesetzesreform 2021 abgeschafft. Das mögliche Strafmaß unterscheidet sich zwischen den Emiraten. De facto erfolgt seit mindestens 2015 keine Strafverfolgung mehr.[69] Siehe Homosexualität in den Vereinigten Arabischen Emiraten
    *  Vietnam Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Unregistrierte gleichgeschlechtliche Partnerschaft nein Siehe Homosexualität in Vietnam

    Die gleichgeschlechtliche Ehe wurde in ganz West- und Nordeuropa eingeführt. Homosexuelle Handlungen sind in allen ganz oder teilweise in Europa gelegenen Ländern mit Ausnahme der russischen Teilrepublik Tschetschenien de jure legal.

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    *  Albanien Grünes Häkchensymbol für ja legal– (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Albanien
    *  Andorra Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Andorra
    *  Belarus Grünes Häkchensymbol für ja legal– nein Siehe Homosexualität in Belarus
    *  Belgien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Belgien war weltweit das zweite Land, das nach den Niederlanden 2003 die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte. Siehe Homosexualität in Belgien
    *  Bosnien und Herzegowina Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Gleichstellungsgesetz seit 2003; siehe Homosexualität in Bosnien und Herzegowina
    *  Bulgarien Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in Bulgarien
    *  Dänemark Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Dänemark
    *  Deutschland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[12] ja Siehe Homosexualität in Deutschland
    *  Estland Grünes Häkchensymbol für ja legalEhe[70] ja Siehe Homosexualität in Estland
    *  Färöer (autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[71] ja Siehe Homosexualität auf den Färöern
    *  Finnland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Finnland
    *  Frankreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe (seit 2013) ja Siehe Homosexualität in Frankreich
    * Gibraltar Gibraltar (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[72] Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    *  Griechenland Grünes Häkchensymbol für ja legalEhe[73] ja Siehe Homosexualität in Griechenland
    *  Guernsey (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legalEhe[74] – Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    *  Irland Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Irland; Am 22. Mai 2015 wurde per Volksabstimmung eine Verfassungsänderung und damit die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule beschlossen.[75]
    *  Island Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Island
    *  Isle of Man (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    *  Italien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Italien. Ein Gesetz zur landesweiten Einführung von eingetragenen Partnerschaften trat am 5. Juni 2016 in Kraft.[76][77]
    *  Jersey (Kronbesitzung der britischen Krone) Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe[78] Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    *  Kosovo Grünes Häkchensymbol für ja legal – ja Siehe Homosexualität im Kosovo
    *  Kroatien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft[79] ja Siehe Homosexualität in Kroatien
    *  Lettland Grünes Häkchensymbol für ja legalEingetragene Partnerschaft ja Gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung verboten. Siehe Homosexualität in Lettland
    *  Liechtenstein Grünes Häkchensymbol für ja legalEhe In Erwägung Siehe Homosexualität in Liechtenstein
    *  Litauen Grünes Häkchensymbol für ja legalEingetragene Partnerschaft ja* *Wird durch Gesetz gegen „Förderung der Homosexualität“ unterlaufen. Siehe Homosexualität in Litauen
    *  Luxemburg Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Luxemburg
    *  Malta Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Malta
    *  Moldau Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in der Republik Moldau
    *  Monaco Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft nein Siehe Homosexualität in Monaco
    *  Montenegro Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft[80] ja Siehe Homosexualität in Montenegro
    *  Niederlande Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Die Niederlande waren weltweit das erste Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe 2001 erlaubte. Siehe Homosexualität in den Niederlanden
    *  Nordmazedonien Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in Nordmazedonien
    *  Norwegen Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Norwegen
    *  Österreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja (nur die Arbeitswelt betreffend) Siehe Homosexualität in Österreich
    *  Polen Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in Polen
    *  Portugal Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Portugal erlaubte als achtes Land weltweit 2010 die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Portugal
    *  Rumänien Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in Rumänien
    * Russland Grünes Häkchensymbol für ja legal außer in der autonomen Region Tschetschenien– nein „Homo-Propaganda“ steht seit 2013 unter Strafe. Einstufung der LGBT-Bewegung als extremistisch 2023.[81] Siehe Homosexualität in Russland und zur Ausnahme Homosexualität in Tschetschenien. In den ukrainisch besetzten Teilen Südwestrusslands ist russisches Gesetz nicht mehr durchsetzbar.
    *  San Marino Grünes Häkchensymbol für ja legalEingetragene Partnerschaft[82] nein Siehe Homosexualität in San Marino
    *  Schweden Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Schweden
    *  Schweiz Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja*In Art. 8 der Bundesverfassung[83]
    Siehe auch Homosexualität in der Schweiz
    *  Serbien Grünes Häkchensymbol für ja legal– (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Serbien
    *  Slowakei Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in der Slowakei
    *  Slowenien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität in Slowenien
    *  Spanien Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Spanien erlaubte als drittes Land weltweit 2005 aufgrund diverser Gesetzesinitiativen die gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Spanien
    *  Tschechien Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft ja Eingetragene Partnerschaft gegen Veto des Präsidenten mit absoluter Mehrheit beschlossen.[84] Das Gesetz ist am 1. Juli 2006 in Kraft getreten.[85] Siehe Homosexualität in Tschechien
    * Ukraine Grünes Häkchensymbol für ja legal– ja Siehe Homosexualität in der Ukraine. In den von Russland besetzten Landesteilen (Teile des Donbass sowie der Südostukraine einschließlich Krim) ist das völkerrechtlich gültige ukrainische Recht nicht durchsetzbar, dort werden de facto russische Gesetze angewendet, siehe Homosexualität in Russland.
    *  Ungarn Grünes Häkchensymbol für ja legal Eingetragene Partnerschaft; (Einführung der Ehe in Beratung) ja Meinungs- und Informationsfreiheit seit 2021 eingeschränkt; siehe Homosexualität in Ungarn
    *  Vatikanstadt Grünes Häkchensymbol für ja legal– nein H. ist gesetzlich legal, aber gegen die Lehre der Staatskirche. Siehe Homosexualität in der Vatikanstadt
    *  Vereinigtes Königreich Grünes Häkchensymbol für ja legal Ehe ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
    *  Zypern Grünes Häkchensymbol für ja legalEingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Zypern. Im von der Türkei besetzten und nur von dieser anerkannten Nordzypern ist (süd-)zyprisches Recht seit 1974 faktisch nicht durchsetzbar.

    Nord- und Mittelamerika

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Homosexuelle Handlungen sind auf dem gesamten nord- und mittelamerikanischen Festland legal. Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
     Amerikanische Jungferninseln Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe– amerikanisches Hoheitsgebiet unter der Souveränität der Vereinigten Staaten
    *  Antigua und Barbuda Grünes Häkchensymbol für ja legal – ––– Siehe Homosexualität auf Antigua und Barbuda
     Aruba (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande) Grünes Häkchensymbol für ja legal – – Ehe ja
    *  Bahamas Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität auf den Bahamas
    *  Barbados Grünes Häkchensymbol für ja legal - –– nein Siehe Homosexualität auf Barbados
    *  Belize Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– ja Siehe Homosexualität in Belize
     Bermuda (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– In Erwägung
     Britische Jungferninseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––––
    *  Costa Rica Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe nein Siehe Homosexualität in Costa Rica
     Curaçao (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande) Grünes Häkchensymbol für ja legal – – Ehe ja
    *  Dominica Grünes Häkchensymbol für ja legal[86] – –– nein Siehe Homosexualität auf Dominica
    *  Dominikanische Republik Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in der Dominikanischen Republik
    *  El Salvador Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in El Salvador
    *  Grenada Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre –– nein Siehe Homosexualität in Grenada
     Grönland (selbstverwalteter Bestandteil Dänemarks) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe[87] ja[88]
     Guadeloupe (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe[89] ja
    *  Guatemala Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– ja Siehe Homosexualität in Guatemala
    *  Haiti Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Haiti
    *  Honduras Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Honduras; Verbot von gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption seit 2005 in Verfassung.
    *  Jamaika Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)[90]
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre 2 Jahre – nein §76 des Offenses against the Person Act (aus britischer Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Siehe Homosexualität in Jamaika
     Cayman Islands (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– ja
    *  Kanada Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ja Siehe Homosexualität in Kanada
    *  Kuba Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe ja gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt durch Volksabstimmung 2022[91]; siehe Homosexualität in Kuba
     Martinique (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe[92] ja
    *  Mexiko Grünes Häkchensymbol für ja legal –– ja ja

    Siehe Homosexualität in Mexiko

    *  Nicaragua Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Siehe Homosexualität in Nicaragua; im Zuge einer Strafrechtsreform durch die sandinistische Regierung wurde die Strafbarkeit homosexueller Handlungen mit Wirkung zum März 2008 abgeschafft.[93]
    *  Panama Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Panama[94]
     Sint Maarten (autonomes Gebiet des Königreichs der Niederlande) Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – ja Anerkennung von in den Niederlanden geschlossenen Ehen
    *  St. Kitts und Nevis Grünes Häkchensymbol für ja legal – –– nein Siehe Homosexualität auf St. Kitts und Nevis
    *  St. Lucia Grünes Häkchensymbol für ja legal[95] – nein Siehe Homosexualität auf St. Lucia
    *  St. Vincent und die Grenadinen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 10 Jahre ? – nein Siehe Homosexualität auf St. Vincent und den Grenadinen
    *  Trinidad und Tobago Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 5 Jahre?– nein Siehe Homosexualität in Trinidad und Tobago
     Turks- und Caicosinseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
    *  Vereinigte Staaten Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe unterschiedlich1 1 Antidiskriminierungsgesetze nur teilweise auf kommunaler bzw. bundesstaatlicher Ebene. (Siehe auch Homosexualität in den Vereinigten Staaten)

    Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Höchststrafe Mindeststrafe Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
     Amerikanisch-Samoa (Außengebiet der Vereinigten Staaten) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein [96]
    *  Australien Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Eingetragene Partnerschaft; Ehe ja Siehe Homosexualität in Australien
     Cookinseln Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein 2023 legalisiert[97]
     Fidschi Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– ja Nach einer Gerichtsentscheidung wurde das Strafgesetz überarbeitet.[98]
     Französisch-Polynesien (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe[99] nein
     Guam (Außengebiet der Vereinigten Staaten) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe[100] nein
     Kiribati Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld – nein
     Marshallinseln Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Entkriminalisierung bei Strafrechtsreform 2004[101]
     Föderierte Staaten von Mikronesien Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
     Nauru Grünes Häkchensymbol für ja legal––– nein 2016 legalisiert[102]
     Neukaledonien (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe[103] nein
    *  Neuseeland Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe[104] ja Siehe Homosexualität in Neuseeland
     Niue Grünes Häkchensymbol für ja legal –– – nein
     Palau Grünes Häkchensymbol für ja legal – – – nein Die Legalisierung erfolgte 2014.[105]
     Papua-Neuguinea Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld – nein
     Salomonen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal[106] 14 Jahre Bußgeld – nein Homosexualität ist de jure illegal, wird jedoch nicht mehr verfolgt. Die Legalisierung wird seit 2009 im Parlament diskutiert.
     Samoa Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal 7 Jahre Bußgeld – nein Homosexuelle Handlungen werden trotz Verbot strafrechtlich nicht verfolgt. Ein 2011 gestellter Antrag, welcher die offizielle Legalisierung homosexueller Handlungen forderte, wurde jedoch verworfen.
     Tokelau (abhängiges Gebiet Neuseelands) Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
     Tonga Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    10 Jahre Bußgeld – nein
     Tuvalu Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    14 Jahre Bußgeld – nein
     Vanuatu Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein
     Wallis und Futuna (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ?

    Homosexuelle Handlungen sind in ganz Südamerika außer Guyana legal. Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande:

    Land Homosexuelle
    Handlungen
    Höchststrafe Mindest-
    strafe
    Gleichgeschl.
    Partnerschaft
    oder Ehe
    Antidis-
    kriminierungs-
    gesetz
    Bemerkungen
    *  Argentinien Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe In einigen Städten Siehe Homosexualität in Argentinien
    *  Bolivien Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Eingetragene Partnerschaft ja Siehe Homosexualität in Bolivien
    *  Brasilien Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe In einigen Städten und Regionen Nur einige Regionen schützen vor Diskriminierung. Andere haben keinerlei Gesetze dazu. Siehe Homosexualität in Brasilien
    *  Chile Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Eingetragene Partnerschaft; Ehe (ab März 2022) ja Eingetragene Partnerschaft parlamentarisch Januar 2015 verabschiedet. Siehe Homosexualität in Chile
    *  Ecuador Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ja Siehe Homosexualität in Ecuador
     Falklandinseln (britisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe nein
     Französisch-Guayana (französisches Überseegebiet) Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ja
    *  Guyana Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein illegal (Männer)
    Grünes Häkchensymbol für ja legal (Frauen)
    lebenslänglich –– In Erwägung Legalisierung von Homosexuellen Handlungen wird derzeit diskutiert. Siehe Homosexualität in Guyana
    *  Kolumbien Grünes Häkchensymbol für ja legal –– Ehe ja Im Juli 2011 entschied das Verfassungsgericht, dass gleichgeschlechtliche Paare das Recht auf eine gleichgeschlechtliche Ehe haben. Das Parlament wurde durch das Urteil verpflichtet, bis 20. Juni 2013 ein Gesetz zur Eheöffnung zu verabschieden. Im April 2016 entschied das Verfassungsgericht mit sofortiger Wirkung die Ehe landesweit zu öffnen. Siehe Homosexualität in Kolumbien
    *  Paraguay Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Paraguay
    *  Peru Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– (in Beratung) ja Siehe Homosexualität in Peru
    *  Suriname Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– nein Siehe Homosexualität in Suriname
    *  Uruguay Grünes Häkchensymbol für ja legal ––Ehe ja Die Eheöffnung wurde im April 2013 verabschiedet.[107] Siehe Homosexualität in Uruguay
    *  Venezuela Grünes Häkchensymbol für ja legal ––– (in Beratung) In Beratung Siehe Homosexualität in Venezuela


    • Int. Bar Association, H. Graupner, Ph. Tahmindjis: Sexuality and Human Rights. Haworth Press, 2005, ISBN 1-56023-555-1.
    • Marc Schüffner: Eheschutz und Lebenspartnerschaft. Duncker & Humblot, 2007, ISBN 3-428-12438-3.
    • Manfred Bruns, Rainer Kemper, LPartG – Handkommentar. 2. Auflage. Baden-Baden 2005, ISBN 978-3-8329-1182-9.
    • Christian Schäfer: Widernatürliche Unzucht (§§ 175, 175a, 175b, 182 a.F. StGB). Reformdiskussion und Gesetzgebung seit 1945. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2006.
    • Kai Sommer: Die Strafbarkeit der Homosexualität von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus: Eine Analyse der Straftatbestände im Strafgesetzbuch und in den Reformentwürfen (1871–1945). Peter Lang, Frankfurt am Main 1998.

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1. ↑ Texte aus der Umwelt des Alten Testaments. Neue Folge. Band 1: Texte und Dokumente zum Rechts- und Wirtschaftsleben, S. 83; siehe auch: Nissinen,M./Stjerna,K.: Homoeroticism in the Biblical World: A Historical Perspective, 2004, S. 25.
    2. ↑ Bleibtreu-Ehrenberg, Gisela: Tabu Homosexualität. Die Geschichte eines Vorurteils, 1983 (=Bleibtreu-Ehrenberg), S. 17.
    3. ↑ Alfons Städele (Hrsg.): Tacitus. In: Cornelius Tacitus. Agricola. Germania. (Sammlung Tusculum). München; Zürich 1991, S. 334.
    4. ↑ Vgl. z. B.: Reinhard, Wolfgang: Lebensformen Europas. Eine historische Kulturanthropologie, 2. Auflage, München 2006.
    5. ↑ Greenberg, David: The Construction of Homosexuality, Chicago, London 1988, S. 242–255.
    6. ↑ Andreas Mohr: Eheleute, Männerbünde, Kulttransvestiten. Zur Geschlechtergeschichte germanischsprachiger gentes des ersten bis siebten Jahrhunderts. In: Europäische Hochschulschriften. 1. Auflage. Band 1064. Peter Lang, Frankfurt 2009, S. 63–121.
    7. ↑ Bleibtreu-Ehrenberg.
    8. ↑ Vgl. zur Entwicklung in den Anfangsjahren der Sowjetunion: Reich, Wilhelm: Die sexuelle Revolution, Frankfurt 1971, S. 211–214.
    9. ↑ [EGMR, NJW 1984, 541 (Fall Dudgeon gegen Vereinigtes Königreich); EUGRZ 1992, 477 (Fall Norris gegen Irland); ÖJZ 1993, 821 (Fall Modinos gegen Zypern)]
    10. ↑ Bundesgesetzblatt BGBl. Online-Archiv 1949 - 2022 | Bundesanzeiger Verlag. Abgerufen am 8. Oktober 2023.
    11. ↑ Felicitas Wilke: Das ändert sich für homosexuelle Paare. Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2017
    12. 1 2 Steinmeier unterzeichnet Gesetz zur Ehe für alle. Spiegel online vom 21. Juli 2017
    13. ↑ Schweiz führt Ehe für alle ein. In: Zeit Online. 1. Juli 2022, abgerufen am 10. August 2022.
    14. ↑ Egmont Foregger, Eugen Serini: Strafgesetz samt Nebengesetzen. 3. Auflage. Manz, Wien 15. September 1968, S. 114–115.
    15. ↑ beispielsweise Entscheidungstext OGH 11Os76/88, 22. November 1988, im Rechtsinformationssystem des Bundes.
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