Gesine Krüger (Historikerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Gesine Krüger (* 1962) ist eine deutsche Historikerin.

Krüger studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Hannover sowie Geschichte und deutsche Literaturwissenschaft an der University of Cape Town in Südafrika. Sie promovierte 1995 an der Universität Hannover mit einer Arbeit zur Rezeption des deutschen Kolonialkrieges in Namibia 1904 bis 1907.

Von 1996 bis 2002 war Krüger wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg. 2002 habilitierte sie sich an der Universität Hannover mit einer Studie zur Verbreitung der Schrift in Südafrika. Seit 2003 ist sie außerordentliche und seit 2007 ordentliche Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich mit einem Schwerpunkt zur kolonialen und postkolonialen Geschichte Afrikas. 2007/2008 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 2013 leitet sie gemeinsam mit Sebastian Scholz das Historische Seminar der Universität Zürich.

Gesine Krüger ist Mitherausgeberin des Onlinemagazins Geschichte der Gegenwart.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwischen Gott und Staat. Die unabhängigen Kirchen in Südafrika (= Bibliothek Afrikanische Geschichte. Bd. 1). Ergebnisse Verlag, Hamburg 1989, ISBN 3-925622-55-1.
  • Kriegsbewältigung und Geschichtsbewußtsein. Realität, Deutung und Verarbeitung des deutschen Kolonialkriegs in Namibia 1904 bis 1907 (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. 133). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35796-6 (Zugleich: Hannover, Universität, Dissertation, 1995).
  • Schrift – Macht – Alltag. Lesen und Schreiben im kolonialen Südafrika. Böhlau, Köln u. a. 2009, ISBN 978-3-412-20116-6 (Zugleich: Hannover, Universität, Habilitations-Schrift, 2002).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]