Gesprengte Ketten

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Stummfilmdrama selben Titels von 1915 siehe Gesprengte Ketten (1915).
Filmdaten
Deutscher Titel Gesprengte Ketten
Originaltitel The Great Escape
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1963
Länge 165 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie John Sturges
Drehbuch James Clavell
W. R. Burnett
Produktion John Sturges
James Clavell
Musik Elmer Bernstein
Kamera Daniel L. Fapp
Walter Riml
Schnitt Ferris Webster
Besetzung

Gesprengte Ketten ist ein 1963 entstandener US-amerikanischer Kinofilm. Er handelt von einem Massenausbruch aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager während des Zweiten Weltkriegs. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und hat sich größtenteils wie im Film dargestellt tatsächlich ereignet. Grundlage für das Drehbuch war das Buch The Great Escape von Paul Brickhill. 1988 wurde mit Gesprengte Ketten – Die Rache der Gefangenen eine Fortsetzung für das Fernsehen produziert.

Die Filmproduktionsfirma Mirisch Corporation produzierte den Film für den Filmverleih United Artists.

Inhalt[Bearbeiten]

Eine Gruppe alliierter Kriegsgefangener – vorwiegend Offiziere der Luftstreitkräfte, die wiederholt Ausbruchsversuche unternommen hatten – wird 1944 ins Stalag Luft III, ein neues und als besonders ausbruchssicher geltendes Lager in Sagan im heutigen Polen eingeliefert. Kaum angekommen, versuchen sich die „Profis“ bereits wieder in neuen Fluchtversuchen, die jedoch alle misslingen. So beschließen Amerikaner und Briten zusammen und unter Führung des Briten Squadron Leader Roger Bartlett, genannt Big X, eine groß angelegte Flucht durch selbstgegrabene Tunnel. Insgesamt werden drei Tunnel gegraben – für den Fall, dass einer entdeckt werden sollte – und taufen sie auf „Tom“, „Dick“ und „Harry“. Die Gruppe wird von mehreren Spezialisten unterstützt. Flight Lieutenant Bob Hendley – „der Schnorrer“ – besorgt die gewünschten Gegenstände, egal ob Kamera, Textilien oder offizielle Papiere. Officer Louis Sedgwick – „der Handwerker“ – stellt mehrere Grabwerkzeuge sowie ein Belüftungssystem für die Tunnel her. Die beiden Flight Lieutenants Danny Valinski und William Dickes – „die Tunnelkönige“ – sind für das Graben der Tunnel verantwortlich. Lieutenant Sandy MacDonald – „das Gehirn“ – überwacht das Lager, beschafft Informationen und fungiert als Bartletts Berater. Lieutenant Commander Eric Ashley-Pitt – „der Verteiler“ – von der Royal Navy erarbeitet ein Verfahren den Erdschutt aus den Tunnelgrabungen heimlich auf dem Lagergelände zu verstreuen. Flight Lieutenant Griffith fungiert als „der Schneider“ und stellt aus den ergatterten Textilien zivile und militärische Kleidungsstücke her. Flight Lieutenant Dennis Cavendish – „der Vermesser“ – ist für die Karten und Vermessung verantwortlich. Haynes und Nimmo sind für die Ablenkungen verantwortlich. Lieutenant Colin Blythe – „der Fälscher“ – fälscht Dokumente und Ausweise. Wegen den schwierigen Arbeiten bei Kerzenlicht erblindet er fast durch eine fortschreitende Kurzsichtigkeit.

USAAF Captain Virgil Hilts – „der Bunkerkönig“ – verärgert die Wachen mit häufigen Fluchtversuchen und allgemeiner Respektlosigkeit. Hilts und Flying Officer Archibald Ives – „der Maulwurf“ – planen einen Ausbruch. Sie wollen sich nachts an einem toten Winkel des Zauns heranschleichen und von dort aus einen kleinen Tunnel graben, der sie in Freiheit bringen soll. Die Idee wird an Captain Rupert Ramsey, Bartlett, und Macdonald vorgetragen und stimmen dem zu, denn jeder unabhängige Fluchtversuch würde den Verdacht des großen kollektiven Fluchtversuchs ablenken. Jedoch werden Hilts und Ives während ihres Fluchtversuchs wieder gefangen genommen und müssen zur Strafe für mehrere Tage in den „Bunker“ verweilen. Nach der Freilassung aus dem „Bunker“ fordert Bartlett Hilts zu einer erneuten Flucht auf, allerdings nur unter der Primässe, die Umgebung des Gefangenenlagers zu erkunden – insbesondere die umliegenden Orte, Straßen, Polizeiwachen, Straßensperren und der kürzeste Weg zum nächsten Bahnhof – und sich danach freiwillig stellen lässt. Hilts lehnt den Vorschlag ab und bereitet mit den anderen Gefangenen die Feier zum amerikanischen Unabhängigkeitstag vor. Unterdessen freundet Hendley sich mit dem Wächter Werner an, was er allerdings dafür nutzt, um Dokumente zu stehlen oder Gegenstände für seine Kameraden zu schmuggeln.

Auf Befehl Bartletts werden die Arbeiten beim Tunnel Dick und Harry vorübergehend geschlossen. Durch Zufall wird der dritte angelegte Tunnel (Tom) bei einer Barackendurchsuchung am amerikanischen Unabhängigkeitstag von der Lagerleitung entdeckt. Die Gefangenen planen daher nach Fertigstellung gefälschter Dokumente sowie ziviler Kleidung die Flucht durch den zweiten Tunnel Harry. Hilts verpflichtet sich, die Umgebung des Lagers zu erkunden und stellt sich danach freiwillig den deutschen Soldaten. Die Informationen, die er erlangt, werden für benötigten Fluchtkarten verwendet. Der Tunnel Harry erweist sich bei der Flucht jedoch als zu kurz, so dass die Flüchtlinge etwa sieben Meter über eine vom Wachturm beleuchtete Wiesenfläche fliehen müssen. So wird der Ausbruch, als er bereits in vollem Gange ist, von den Wärtern bemerkt. Es gelingt nur 76 von 250 zum Ausbruch bereitstehenden Männern die Flucht aus dem Kriegsgefangenenlager. Danach zeigt der Film in kurzen Sequenzen die Flucht der Freigekommenen durch halb Europa.

Sie endet jedoch nur für drei der Flüchtigen erfolgreich. Valinksi und Dickes stehlen ein Ruderboot und rudern flussabwärts zum Seehafen, wo sie an Bord eines schwedischen Handelsschiff gehen. Sedgwick klaut ein Fahrrad und fährt durch die Landschaft, er versteckt sich später im Waggon eines Güterzuges, der nach Frankreich fährt, von wo er dort aus auf den französischen Widerstand trifft und helfen ihn dabei nach Spanien zu flüchten. Viele der Wiedergefangenen werden jedoch von der Gestapo aufgrund ihrer gefälschten Papiere und anderer Unstimmigkeiten aufgegriffen oder getötet. Hendley und Blythe stehlen ein Flugzeug und wollen in die neutrale Schweiz fliegen, doch wegen eines Motorschaden müssen sie notlanden. Blythe wird auf einer Anhöhe erschossen, während Hendley sich seinem Schicksal ergibt und festgenommen wird. Bartlett wird auf einem Bahnhof von Gestapo-Agent Herrn Kuhn identifiziert, doch Ashley-Pitt überwältigt und erschießt ihn mit seiner eigenen Waffe, damit Bartlett und sein Begleiter MacDonald flüchten können. Ashley-Pitt wird noch auf dem Bahnhof von einem Soldaten erschossen. Bartlett und MacDonald werden später von der Gestapo erkannt und festgenommen, während sie in einen Bus einsteigen wollen: MacDonald macht einen fatalen Fehler, indem er einem Gestapomann auf dessen auf Englisch gewünschte „Good luck!“ (deutsch:„Viel Glück!“) antwortet. Hilts stehlt ein Motorrad und fährt bis zur deutsch-schweizerischen Grenze, er wird jedoch von deutschen Soldaten verfolgt. An der Grenze angekommen springt er über die erste Grenzbefestigung, allerdings verfängt er sich am Stracheldraht der zweiten Grenzbefestigung und wird festgenommen. 50 Flüchtlinge, darunter auch Bartlett, MacDonald, Cavendish und Haynes, werden auf dem vermeintlichen Weg zurück in das Gefangenenlager, nachdem man sie für eine Pause von den Lkws absitzen lässt, mit einem Maschinengewehr erschossen. Nur wenige Ausbrecher, wie Hendley und Hilts, finden sich im Lager wieder ein. Dem Lagerkommandanten von Luger wird die Befehlsgewalt von der Waffen-SS entzogen, da er den Ausbruch aus dem Gefangenenlager nicht verhinderte.

Darstellung[Bearbeiten]

Mehr als ein Dutzend Schauspieler von Weltruf spielten mit. Unter ihnen waren Steve McQueen (der Bunkerkönig, nach Erlebnissen von Alvin W. Vogtle), Richard Attenborough (Big X), Charles Bronson (der Tunnelkönig), Donald Pleasence (der Fälscher), James Coburn (der Handwerker), David McCallum, Gordon Jackson (das Gehirn), James Donald (Lagerältester) und James Garner (der Schnorrer). An deutschen Schauspielern waren Hannes Messemer (der Kommandant), Robert Graf (das Frettchen) und Heinz Weiss vertreten. Der Film beinhaltet sowohl humoristische Einlagen über das Lagerleben und die Überlistung der Wachmannschaft als auch tragische Elemente, etwa die Erblindung des Dokumentenfälschers und die Ermordung der wieder gefassten alliierten Soldaten durch die Gestapo.

Produktionsgeschichte[Bearbeiten]

Alle Innenaufnahmen des Films entstanden in den Bavaria Studios bei München.[1] Das Gefangenenlager, welches im Film zu sehen ist, wurde im direkt an die Studios angrenzenden Perlacher Forst errichtet.[2] Der Schlussteil des Films – die Flucht durch Europa – wurde im Allgäu, in Füssen, bei Pfronten, Hopfen am See und bei Schwangau, mit Beteiligung der einheimischen Bevölkerung gedreht. Die Zug- und Bahnszenen filmte man auf der S-Bahnstrecke Großhesselohe - Holzkirchen, am Bahnhof Deisenhofen und auf Bahnstrecken in der Nähe von Markt Schwaben. Der Absturz des Flugzeugs von Hendley und Blythe wurde in der Nähe von Frauenried/Irschenberg gedreht.[3]

Die deutsche Erstaufführung war am 29. August 1963.[4]

Parallel zum Film veröffentlichte man den für den Film komponierten Great Escape March in einer von John Leyton gesungenen Version auf Single. Die ebenfalls von dem englischen Sänger und Schauspieler interpretierte deutschsprachige Coverversion erschien unter dem Titel Eine kann meine nur sein (Text: Kurt Hertha).[5]

Historisches[Bearbeiten]

Ende des „Harry“-Tunnels vor dem Waldrand

Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Jedoch hat sich die echte Flucht nicht, wie im Film dargestellt, bei sommerlichen, sondern bei winterlichen Wetterbedingungen mit Eis und Schnee ereignet. Sie fand in Wirklichkeit in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1944 im StammlagerStalag Luft III“ im niederschlesischen Sagan, etwa 160 km südöstlich von Berlin, statt.

Rezeptionen[Bearbeiten]

Die Produktionskosten betrugen 4 Millionen US-Dollar.[6] Der Film spielte allein in den USA rund 11,7 Millionen US-Dollar ein [7] und wurde zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 1963. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten Kriegsfilme.

Kritiken[Bearbeiten]

Gesprengte Ketten wurde von den Kritikern sehr positiv aufgenommen und erreichte bei Rotten Tomatoes, basierend auf 45 Kritiken, eine Bewertung von 93 Prozent. Zusammenfassend heißt es dort: „Mit einem tadellos langsamen und geduldvollen Handlungsaufbau sowie einem Ensemble für die Ewigkeit, ist Gesprengte Kette ein spannender Filmklassiker.“[8] In der IMDb ist er seit Erstellen der Liste der Top 250 Filme ständig vertreten und belegt aktuell Platz 121 (Stand: Januar 2016).[9]

„Hervorragend fotografierter und inszenierter Thriller um einen Massenausbruch alliierter Kriegsgefangener von John Sturges. Auch wenn dieser Film […] seine Längen hat, die gekonnte Machart und die brillante Besetzung machen dies wett. Besonders gelungen: die Sequenz, in der Steve McQueen in halsbrecherischer Motorrad-Fahrt von den Nazis gejagt wird.“

Prisma (Online-Filmdatenbank)[10]

„Vorzüglich besetzt und mit viel Routine inszeniert, ist der Film in erster Linie an den Spannungselementen des Stoffes interessiert.“

Lexikon des Internationalen Films[4]

Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat wertvoll.

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten]

Acadamy Awards

Golden Globe Awards.

Internationales Filmfestival Moskau

  • 1963: Auszeichnung in der Kategorie Bester Darsteller für Steve McQueen.
  • 1963: Nominierung in der Kategorie Bester Film (Goldene St. Georg).

Laurel Awards

  • 1964: Zweiter Platz in der Kategorie Bestes Drama.
  • 1964: Zweiter Platz in der Kategorie Beste Action Performance für Steve McQueen.
  • 1964: Vierter Platz in der Kategorie Beste Action Performance für James Garner.

National Board of Review

  • 1963 Auszeichnung in der Kategorie Top-Ten-Filme.

Writers Guild of America Award

  • 1963: Nominierung in der Kategorie Best Written Drama (Screenplay Adaptation) für James Clavell und W. R. Burnett.

Filmfehler[Bearbeiten]

Die Wagen des Zuges, den ein Teil der flüchtenden Kriegsgefangenen aus dem Bahnhof Neustadt benutzt, sind mit der Aufschrift der ehemaligen Deutschen Bundesbahn versehen, die zum Zeitpunkt der Flucht noch gar nicht existierte. Auf dem Ankunftsbahnhof erkennt man deutlich die schwache Übermalung zur Deutschen Reichsbahn, die zu dieser Zeit jedoch ein anderes Logo verwendete.

Das von Virgil Hilts geklaute Motorrad eines Wehrmachtssoldaten war eine modifizierte TR6 Trophy, ein Modell aus dem Jahr 1961 vom britischen Motorradhersteller Triumph Motorcycles.[11] Das Motorrad, mit dem er dann so spektakulär über die Grenzbefestigung springt, hat eine stark verbesserte Federung und einen verstärkten Blockmotor. Angesichts der Stunts ist es verständlich, dass für die Szenen keine Zündapp oder ein BMW mit Starrahmen genommen wurde, was zeitgemäß gewesen wäre. Zudem trägt Hilts eine Rolex Submariner Armbanduhr, welche erst nach dem Zweiten Weltkrieg hergestellt wurde.

Videospiele[Bearbeiten]

Es sind zwei Videospiele auf Basis des Films veröffentlicht worden.

  • 1986 wurde von Ocean Software das Computerspiel The Great Escape für die Heimcomputer ZX Spectrum, Commodore 64, Amstrad CPC sowie das Betriebssystem MS-DOS veröffentlicht.
  • Im Jahre 2003 erschien für die PlayStation 2, die Xbox und Windows-PC ebenfalls ein Videospiel unter dem Titel The Great Escape. Darin steuert der Spieler den Leveln entsprechend einen von vier verschiedenen Hauptcharakteren: Captain Virgil Hilts (Steve McQueen), Lieutenant Sandy McDonald (Gordon Jackson), Flying Officer Louis Sedgwick (James Coburn) und Flight Lieutenant Bob Hendley (James Garner). Es gibt aber noch viele weitere Charaktere aus dem Film, die der Spieler aber nicht steuern kann.
  • In dem Spiel Metal Gear Solid 3: Snake Eater (veröffentlicht 2006 für die PS2) nannte sich der Leiter der Mission, Major Zero, zunächst einmal in Major Tom um. Nachdem die erste Mission aufgrund des Spielinhalts misslang, änderte er seinen Namen wieder in Major Zero und glaubte dabei, dass es Unglück gebracht habe, weil der Tunnel Tom vor seiner Fertigstellung entdeckt wurde. Er war ein großer Fan von Bond- und Kriegsfilmen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Paul Brickhill: The Great Escape. Mit einer Einleitung von George Harsh. Norton, New York 2004, ISBN 0-393-32579-2.
  • Paul Brickhill, Allan A. Michie: Ein Tunnel in die Freiheit. In: Geheime Kommandosache. Verlag Das Beste 1965, DNB 452520614, S. 297ff. (deutsche Fassung von Reader's Digest)
  • Helma Türk, Christian Riml (Hrsg.): Gesprengte Ketten - The Great Escape, Behind the scenes. Fotografien des Kameramanns Walter Riml. Eigenverlag 2013, DNB 1053679688, S. 58ff, S. 72, (deutsch/englisch) (online)

Trivia[Bearbeiten]

  • Shaun das Schaf: In der Folge 20 Der große Ausbruch werden der Tunnelbau und die Filmmusik als Zitat verwendet.
  • Chicken Run – Hennen rennen: Auch in diesem Film wird die Thematik aufgegriffen und mit Knetfiguren umgesetzt.
  • Die Simpsons: In Episode 2 der Staffel 4 A Streetcar Named Marge wird der Film parodiert, vor allem in den Szenen mit Steve McQueen als "Bunkerkönig" (mit der Originalmusik).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Booklet zur DVD“ 2002.
  2. Return To The Great Escape Featurette (1993) [1 Of 3]. Ca. ab 8:30 min. Abgerufen auf YouTube am 5. März 2012.
  3. Helma Türk & Christian Riml (Hrsg.): Gesprengte Ketten - The Great Escape. Behind the scenes Fotografien des Kameramanns Walter Riml. Eigenverlag 2013, (online)
  4. a b Lexikon des internationalen Films. (CD-ROM-Ausgabe). Systhema, München 1997.
  5. Siehe CD „1000 Nadelstiche · Folge 5 (Teen Stars)“, Bear Family Records 2001.
  6.  Glenn Lovell: Escape Artist: The Life and Films of John Sturges. 1 Auflage. University of Wisconsin Press, 2008, ISBN 978-0-299-22834-7, S. 224.
  7. The Great Escape - Box Office Data. In: The Numbers. Abgerufen am 4. Januar 2016.
  8. Gesprengte Ketten. In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 4. Januar 2016 (englisch).
  9. Verlauf des Film in den Top 250
  10. Gesprengte Ketten bei prisma-online.de; abgerufen am 1. November 2008.
  11. Suzi Perry: The great on-road escape. In: Telegraph.co.uk. 27. Januar 2006, abgerufen am 5. Januar 2016.