Get the F*ck out of my House

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Seriendaten
OriginaltitelGet the F*ck out of my House
Logo-get-the-fuck-out-of-my-house.jpg
ProduktionslandDeutschland
Jahr(e)seit 2018
Produktions-
unternehmen
UFA GmbH
GenreReality-Show
TitelmusikThe Chainsmokers & ColdplaySomething Just Like This
Moderation
Erstausstrahlung4. Januar 2018 auf ProSieben

Get the F*ck out of my House (kurz GTFOOMH, Englisch für Verpisst euch aus meinem Haus) ist eine aus den Niederlanden stammende Reality-Show, die dort erstmals 2016 auf RTL 5 lief. Die deutschsprachige Version wurde zum ersten Mal am 4. Januar 2018 auf dem Privatsender ProSieben ausgestrahlt. Die Sendung ist ein Wettstreit zwischen 100 Teilnehmern, die einen Monat lang in einem Haus leben. Die Kandidaten dürfen das Haus, damit aber auch die Show, jederzeit verlassen. Der Kandidat, der das Haus als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro.

Spielkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Haus auf insgesamt 116 Quadratmetern mit vier Betten, einer Küche und einem Badezimmer werden 100 Kandidaten rund um die Uhr von Kameras begleitet. Im Schnitt stehen jedem Kandidaten 1,16 Quadratmeter zur Verfügung.[1] Es gibt Spiele im Haus, zu denen die Teilnehmer gegeneinander antreten und Hausregeln, die die Kandidaten selbst aufstellen. Die Kandidaten dürfen das Haus jederzeit verlassen, sie beenden damit allerdings auch die Teilnahme an der Show. Der Kandidat, der das Haus als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro.[2] Die Teilnehmenden haben keinen Kontakt zur Außenwelt – elektronische Geräte mussten vor Beginn abgegeben werden. Jeder durfte eine Sammelbox mit Erinnerungsstücken, Hygieneartikeln und Kleidung mitbringen.[3]

Verglichen wird die Show mit dem Reality-TV-Format Big Brother unter verschärften Bedingungen.[4]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die teilnehmenden 45 Frauen und 55 Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zwischen 19 und 82 Jahren alt.[1] In der ersten Folge blieben nach sieben Rauswürfen und etlichen freiwilligen Auszügen 78 Teilnehmer,[5] nach der zweiten Folge mit fünf Rauswürfen und weiteren freiwilligen Auszügen 51 Teilnehmer im Spiel. Nach der dritten Folge befanden sich noch 35 Teilnehmer im Haus. Nach der vierten Folge waren noch 13 Teilnehmer übrig, die damit am Finale teilnahmen. In der fünften und letzten Folge (Finale) am 1. Februar 2018 gewann Kandidat Oliver das Preisgeld in Höhe von 100.000 €.

Spielverlauf Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teilnehmer verließen im Lauf der Sendung in folgender Reihenfolge das Haus[6]

Reihenfolge des Ausscheidens mit Grund und ggf. Gewinn
Auszug Nr. Name Verbleib Gewinn
1 Fitore Aufgabe
2 Marvin S. Aufgabe
3 Tatjana Aufgabe
4 Heike Aufgabe
5 Fabian Aufgabe
6 Amelia Aufgabe
7 Vanessa Aufgabe
8 Adrian S. Aufgabe
9 Tobias D. Aufgabe
10 Marisa Aufgabe
11 Artan Aufgabe
12 Sebastian B. Zusammenbruch
13 Christian Aufgabe
14 Melanie P. Aufgabe
15 unbekannt nicht gesendet
16 Beatrice Scan Dich raus
17 Stefan Scan Dich raus
18 Philipp Scan Dich raus 1000,– Euro
19 Illya Rauswurf
20 Patrick H. Rauswurf
21 Benjamin Rauswurf
22 Josephine Rauswurf
23 Tom Rauswurf
24 Kai Rauswurf
25 Sven Rauswurf
26 Steffen Aufgabe
27 Jamie Aufgabe
28 Joe Aufgabe
29 Jasmin Aufgabe
30 Helena Aufgabe
31 Noci Aufgabe
32 Monika Aufgabe
33 Erdem Aufgabe
34 Serap Aufgabe
35 Ehab Aufgabe
36 Murielle Aufgabe
37 Sido Aufgabe
38 Sandra Aufgabe
39 Agnes Aufgabe
40 Mikail Aufgabe
41 Karina Aufgabe
42 Martin Scan Dich raus
43 Petra Scan Dich raus
44 Martina Scan Dich raus 2000,– Euro
45 Neli Rauswurf
46 Felix Rauswurf
47 Sunny Rauswurf
48 Markus N. Rauswurf
49 Sebastian A. Rauswurf
50 Emilie Aufgabe
51 Jennifer Aufgabe
52 Sebastian D. Aufgabe
53 unbekannt nicht gesendet
54 Gordana Spielniederlage
55 Thekla Rauswurf
56 Mihai Rauswurf
57 Ülmen Rauswurf
58 Adrian K. Rauswurf
59 Olivia Rauswurf
60 André Rauswurf
61 Sercan Rauswurf
62 Dominic Rauswurf
63 Iosif Rauswurf
64 Pascal Rauswurf
65 Hannelore Rauswurf
66 Marvin Aufgabe
67 Nadine Spielniederlage
68 Wolfgang Spielniederlage
69 Patrick B. Spielniederlage
70 Elisa Aufgabe
71 Zahide Spielniederlage
72 Angela Spielniederlage
73 Vanja Exit-Joker 500,– Euro
74 Rosanne Spielniederlage
75 Nathanael Spielniederlage
76 Henri Spielniederlage
77 Jackson Disqualifiziert bei

Scan Dich raus

78 Miriam Scan Dich raus
79 Christin Scan Dich raus 3000,– Euro
80 Chris Rauswurf
81 Lisa Rauswurf
82 Benjamin F. Rauswurf
83 Diana Rauswurf
84 Norbert Rauswurf
85 Kurt Rauswurf
86 Nico Rauswurf
87 Marie Rauswurf
88 Cedric Scan Dich raus

Deluxe

89 Maximilian Scan Dich raus

Deluxe

90 Tim Scan Dich raus

Deluxe

Auto
91 Babasch Scan Dich raus

Deluxe

92 Melanie S. Rauswahl
93 Marco G. Spielniederlage
94 Kate Spielniederlage
95 Alexander Ko. Spielniederlage
96 Deniz Spielniederlage
97 Natalie Spielniederlage
98 Jens Spielniederlage
99 Simon Spielniederlage
100 Oliver Gewinner 100.000,– Euro

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produziert wurde die Show in einem leerstehenden Haus im Mechernicher Stadtteil Satzvey.[4]

Vor Beginn der Dreharbeiten gab es aufgrund des Fernsehprojektes kritische Diskussionen bei der Sitzung des Mechernicher Stadtrats, da die Produktionsfirma aufgrund der ungewöhnlichen Nutzung eines Wohnhauses eine Baugenehmigung beantragt hatte. Die Fraktionen bedauerten die Anwohner, welche bereits durch regelmäßige Veranstaltungen der Wasserburg Satzvey belästigt würden. Die Baugenehmigung wurde erteilt, da die Produktionsfirma versicherte, dass nach der Ankunft ausschließlich innerhalb des Hauses gedreht werde.[7]

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ProSieben kündigte im Rahmen der Screenforce Days für 2019 eine zweite Staffel der Show an – damit ist er der weltweit einzige Sender, der eine zweite Staffel des Formats produzieren wird. Aufgrund der stark nachgelassenen Einschaltquoten von Folge zu Folge wurde sie in anderen Ländern bereits nach Staffel 1 abgesetzt. ProSieben möchte nun durch einen neuen Sendeplatz und prominente Kandidaten der Show zu einem Quotensprung verhelfen.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Anne Burgmer: Neue ProSieben-Show: „Get the Fuck out of my House“ ist noch extremer als „Big Brother“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  2. Get the F*ck out of my House - ProSieben startet am 4. Januar 2018 mit „Get the F*ck out of my House“ ins neue Jahr. In: www.prosieben.de. 12. Dezember 2017 (prosieben.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  3. "Get the Fuck out of my House": Darum geht’s in der TV-Show! In: Promiflash.de. 4. Januar 2018 (promiflash.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  4. a b Tom Steinicke: „Get the Fuck out of my House“: Kandidaten stürmen Haus für Pro7-Show in Satzvey. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  5. "Get The Fuck Out Of My House": So war die erste Folge arcor.de vom 5. Januar 2018, abgerufen am 10. Januar 2018
  6. Get the F*ck out of my House - Playlist: Alle ganzen Folgen von GTFOOMH. In: www.prosieben.de. 4. Januar 2018 (prosieben.de [abgerufen am 25. August 2018]).
  7. Günter Hochgürtel: TV-Show in Satzvey: „Hier werden doch nur voyeuristische Bedürfnisse bedient“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 4. Januar 2018]).
  8. Get the F*ck Out Of My House geht mit Promi-Kandidaten weiter. In: bbfun.de. 21. Juni 2018, abgerufen am 19. September 2018.