Getting Away with Murder

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Getting Away with Murder
Studioalbum von Papa Roach

Veröffent-
lichung(en)

31. August 2004

Label(s) Geffen Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Alternative Rock

Titel (Anzahl)

12

Länge

38 min, 2 s

Besetzung
  • Gitarre, Gesang: Jerry Horton

Produktion

Howard Benson[1]

Studio(s)

Royaltone Studios in Los Angeles (Oktober 2003 bis Dezember 2003)

Chronologie
Lovehatetragedy
(2002)
Getting Away with Murder The Paramour Sessions
(2006)

Getting Away with Murder ist das dritte offizielle Studioalbum der kalifornischen Band Papa Roach. Es wurde am 31. August 2004 veröffentlicht. Es war das erste Album der Band mit Geffen Records und erreichte Platz 17 der Billboard-Charts.

Musikstil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Getting Away with Murder sind weniger Nu-Metal-Anleihen als auf den Vorgängeralben Lovehatetragedy und Infest enthalten und enthält kaum noch Rap-Elemente.[2] Das Album geht stilistisch eher in die Richtung des Alternative Rock,[3] der Allmusic Guide nennt allerdings als Stilrichtungen auch Alternative Metal, Heavy Metal und Hard Rock.[1] Daneben sind auch Punkeinflüsse wie auf Tyranny/Normality und Done with You zu hören.[3] Letzterer wird daneben auch von Tempowechseln bestimmt.[3][4] Auf dem Titeltrack Getting Away with Murder sind Industrialelemente enthalten und[3] Be Free weist gewisse Parallelen zum musikalischen Stil AC/DCs auf.[2] Der Song Scars ist eine der ersten Balladen der Band überhaupt und hat dementsprechend einen anderen Rhythmus als die restlichen Stücke auf Getting Away with Murder.[3]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[5]
Getting Away with Murder
  DE 8 13.09.2004 (8 Wo.)
  AT 8 12.09.2004 (8 Wo.)
  CH 13 12.09.2004 (8 Wo.)
  UK 30 11.09.2004 (2 Wo.)
  US 17 18.09.2004 (36 Wo.)
Singles
Getting Away with Murder
  DE 38 06.09.2004 (9 Wo.)
  AT 28 05.09.2004 (8 Wo.)
  UK 45 18.09.2004 (2 Wo.)
  US 15 2004 (25 Wo.)
Scars
  DE 82 06.06.2005 (4 Wo.)
  US 69 2004 (1 Wo.)
  1. Blood (Empty Promises) – 2:55
  2. Not Listening – 3:09
  3. Stop Looking Start Seeing – 3:07
  4. Take Me – 3:26
  5. Getting Away with Murder – 3:12
  6. Be Free – 3:17
  7. Done with You – 2:52
  8. Scars – 3:28
  9. Sometimes – 3:07
  10. Blanket of Fear – 3:21
  11. Tyranny of Normality – 2:40
  12. Do or Die – 3:25

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Single des Albums ist nach dem Album benannt, sie heißt Getting Away with Murder. Sie erreichte in Österreich Rang 28 und in Deutschland Platz 38. Zudem ist sie der Soundtrack des Filmes Riddick. Weiterhin wurde der Titel Scars als Single ausgekoppelt, welcher auch auf dem Album The Paramour Sessions in einer spanischsprachigen Version als Bonuslied enthalten ist.

Bonustracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tour Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harder Than a Coffin Nail – 3:28
  2. Caught Dead – 3:04
  3. Take Me (Live) – 3:34

UK Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harder Than a Coffin Nail – 3:28
  2. Caught Dead – 3:04

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Album erreichte im deutschsprachigen Raum und in den Vereinigten Staaten die Top 20 der Charts. Nachdem Getting Away with Murder 2005 in den Vereinigten Staaten mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde, ist es dort inzwischen mit der höheren Platin-Schallplatte zertifiziert.[6]

Die Resonanz der Kritiker zu Getting Away with Murder fiel sehr unterschiedlich aus. Aus acht englischsprachigen Rezensionen errechnete die Website Metacritic eine durchschnittliche Bewertung von 59 von 100 möglichen Punkten.[7]

In deutschen Medien gab es ebenfalls unterschiedliche Meinungen zum Album. Rock-Hard-Autor Marcus Schleutermann lobte in seiner Kritik das Gitarrenspiel Jerry Hortons, welches „maßgeblich für den Wiedererkennungswert von Papa Roach“ sorge.[8] Außerdem befand er, Jacoby Shaddix' Gesang sei „gleichermaßen hart wie melodisch“ und „vermittle Emotionen“.[8] Eine ähnliche Meinung vertrat unter anderem Eberhard Dobler von Laut.de, welcher Jacoby Shaddix' „emotionale Power“ als einen Grund für den Durchbruch der Band sah.[3] Der Rezensent führte als Stärken der Band auf dem Album „griffige Songs […] und energetische Vocals“ auf.[3] Das E-Zine Vampster prognostizierte dem Album zwar geringeren kommerziellen Erfolg als Infest, war aber einer Meinung mit Laut.de und dem Rock Hard bezüglich Gesang und den Gitarrenriffs.[4] Die Mehrheit der Titel auf Getting Away with Murder wurde vom Kritiker des Magazins gut aufgenommen, so wurde das Lied Scars als „kraftvolle Ballade“ und Not Listening als „eingängiger Song“ beschrieben.[4]

Eine eher verhaltene Meinung über das Album wurde beispielsweise von Armin Linder von Plattentests.de vertreten, Scars sei ein „peinlicher Schlager“ und Jacoby Shaddix' Gesang „nicht immer unbedingt authentisch“;[9] die Stücke auf Getting Away with Murder würden sich ähneln, was ein schlechtes Zeichen sei.[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Johnny Loftus: Getting Away With Murder > Overview allmusic.com. Abgerufen am 30. Januar 2010.
  2. a b metal1.de: CD-Review: Papa Roach - Getting Away With Murder (Memento des Originals vom 29. Oktober 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metal1.info Abgerufen am 30. Januar 2010.
  3. a b c d e f g Eberhard Dobler: Papa Roach – “Getting Away With Murder” (CD-Kritik) laut.de. Abgerufen am 30. Januar 2010.
  4. a b c Vampster.com: Papa Roach: Getting Away With Murder. CD-review Abgerufen am 30. Januar 2010.
  5. Charts DE Charts AT Charts CH Charts UK Charts US
  6. RIAA: Sarch Results Abgerufen am 30. Januar 2010.
  7. Metacritic.com: Getting Away With Murder Reviews Abgerufen am 30. Januar 2010.
  8. a b Marcus Schleutermann: Papa Roach – Getting Away With Murder (Review). In: RockHard.de. Abgerufen am 8. September 2016.
  9. a b Armin Linder: Rezension: Papa Roach – Getting Away With Murder Review auf Plattentests.de. abgerufen am 29. Juli 2009.