Gevaş

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Gevaş
Wappen fehlt
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Gevaş (Türkei)
Red pog.svg
OTGevasHalimHatunTürbesi1.jpg
Türbe der Halim Hatun
Basisdaten
Provinz (il): Van
Koordinaten: 38° 18′ N, 43° 6′ OKoordinaten: 38° 17′ 52″ N, 43° 6′ 20″ O
Höhe: 1750 m
Telefonvorwahl: (+90) 432
Postleitzahl: 65 700
Kfz-Kennzeichen: 65
Struktur und Verwaltung (Stand: 2018)
Gliederung: 38 Mahalle
Bürgermeister: Sinan Hakan
Website:
Landkreis Gevaş
Einwohner: 27.565[1] (2017)
Fläche: 1.544 km²
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner je km²
Kaymakam: İshak Çinar
Website (Kaymakam):

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Gevaş (ehemals armenisch Ոստան Vostan) ist ein ehemaliger Landkreis in der ostanatolischen Großstadtkommune Van im Rang einer Gemeinde (Belediye). Gevaş liegt im Westen der Provinz am Südufer des Vansees und grenzt im Westen an die Provinz Bitlis. Der Landkreis Gevaş umfasst auch einen Teil des Vansees mit der Insel Akdamar. Die Stadt liegt zwischen dem Vansee und dem Berg Artos (3650 m), der Teil des südöstlichen Taurusgebirges ist. Die Gemeinde besteht aus 38 Ortsteilen (Mahalle), die vor der Verwaltungsreform Dörfer (Köy) waren.

Seldschukischer Grabstein

Der Name Vostan (eigentlich Vostikan) ist ein Titel, den sassanidischen Militärgouverneure trugen. Diese regierten die damalige armenischen Provinz des Sassanidenreiches von der Stadt Gevaş aus. So ging der Name des Titels auf die Stadt über. Die Burg Vastankalesi am Ortsrand erinnert noch an den alten Namen der Stadt.
Etwas außerhalb an der Uferstraße liegt ein kleiner Friedhof mit teils umgestürzten seldschukischen Grabsteinen und der Halim Hatun Türbesi. Hierbei handelt es sich um ein polygonales Grabmal aus dem Jahr 1322, das im Untergeschoss eine Sargkammer, darüber einen Gebetsraum enthält. Der Bau ist mit einem spitzen Steindach gedeckt, an dessen Unterseite ein Fries verläuft. Die Eingänge sind mit einem Stalaktitengewölbe geschmückt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nufusu.com, abgerufen am 11. November 2018