Gevenich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gevenich
Gevenich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gevenich hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 7° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Ulmen
Höhe: 390 m ü. NHN
Fläche: 7,12 km2
Einwohner: 658 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56825
Vorwahl: 02678
Kfz-Kennzeichen: COC, ZEL
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 034
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
56766 Ulmen
Webpräsenz: www.gevenich.com
Ortsbürgermeister: Walter Brauns
Lage der Ortsgemeinde Gevenich im Landkreis Cochem-Zell
Kalenborn (bei Kaisersesch)Eppenberg (Eifel)Laubach (Eifel)LeienkaulMüllenbach (bei Mayen)HaurothUrmersbachMasburgDüngenheimKaiserseschLandkernIllerichEulgemHambuchGamlenZettingenKaifenheimBrachtendorfUlmen (Eifel)AlflenAuderathFilz (Eifel)WollmerathSchmittBüchel (Eifel)Wagenhausen (Eifel)GillenbeurenGevenichWeiler (bei Ulmen)LutzerathBad BertrichUrschmittKlidingBeuren (Eifel)MoselkernMüden (Mosel)Treis-KardenLützLiegRoesMöntenichForst (Eifel)DünfusBrohlBinningen (Eifel)WirfusBriedenKailPommern (Mosel)BriedelAltlayPeterswald-LöffelscheidHaserichSosbergForst (Hunsrück)AltstrimmigReidenhausenMittelstrimmigBlankenrathPanzweilerWalhausenSchauren (bei Blankenrath)TelligHesweilerLiesenichMoritzheimGrenderichZell (Mosel)NeefBullaySankt AldegundAlf (Mosel)PünderichGreimersburgKlottenFaidDohrBremmBruttig-FankelSenheimNehren (Mosel)Ediger-EllerMesenichValwigErnst (Mosel)Beilstein (Mosel)Ellenz-PoltersdorfBriedernCochemLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichLandkreis Mayen-KoblenzRhein-Hunsrück-KreisKarte
Über dieses Bild

Gevenich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ulmen an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gevenich liegt sechs Kilometer westlich der Stadt Cochem auf einem nach Osten zum Ellerbach, einem Zufluss der Mosel, abfallenden Bergrücken. Die Ortschaft umfasst Höhenlagen zwischen 370 m ü. NHN und 415 m ü. NHN. Naturräumlich lässt sich das zur Hälfte landwirtschaftlich genutzte[2] Gemeindegebiet der Gevenicher Hochfläche zuordnen, im Westen umfasst es mit dem Gevenicher Forst ein größeres Waldgebiet. Dort erreicht das Gemeindegebiet auf dem Klausberg mit 473 m ü. NHN seinen höchsten Bodenpunkt, seinen tiefsten mit 205 m ü. NHN am südlichen Austritt des Ellerbachs aus der Gemarkung. Zu Gevenich gehört der am Ellerbach gelegene Wohnplatz Molkerei.[3]

Gevenich grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Ortsgemeinden Büchel, Faid, Weiler, Lutzerath, Gillenbeuren und Alflen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird in einer Urkunde Kaiser Heinrichs III. aus dem Jahre 1051 erstmals erwähnt. Seit 1476 war Kurtrier alleiniger Landesherr in Gevenich. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen kam Gevenich als Teil des Arrondissement Koblenz mit Weiler zum Kanton Lutzerath. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Notjahre um die Mitte des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene freiwillige oder auch von der Gemeinde erzwungene Auswanderung des ärmeren Teils der Bewohner reduzierten die Einwohnerzahl um ein Drittel. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gevenich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Hubertus mit Hubertusaltar
Gevenich, St. Hubertus

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholischer Kindergarten

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gevenich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[veraltet], S. 23 (PDF; 1,9 MB).
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen