Gewässervermessung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Artikel Hydrographie, Gewässervermessung und Bathymetrie überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. AndréWilke 20:26, 6. Okt. 2011 (CEST)

Unter Gewässervermessung versteht man die Bestimmung von Form und Tiefe eines Gewässergrundes (Seegrund, Fluss- bzw. Gewässersohle) durch ein genau gesteuertes Boot oder Vermessungsschiff.

Wichtigste Messmethoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tiefenmessung erfolgt mit Handlot, Stangen- oder Echolot, die Positionsbestimmung durch Linienpeilung (gradlinige Messprofile), Flächenpeilung (Messraster) oder GPS.

Bei modernen Messausrüstungen wird die mittels Echolot gewonnene Tiefeninformation nicht getrennt von der Lageinformation registriert, sondern mit dieser gekoppelt, digital verspeichert und zwecks Kontrolle grafisch am Bildschirm ausgegeben. Anschließend werden die Messdaten zu einem digitalen Geländemodell des Gewässerbodens weiterverarbeitet.

Die früher vorherrschende Stangenlotung wird nur noch in Nebenflüssen oder flachen Seen eingesetzt, kann jedoch zusätzliche Daten über die Art des Gewässerbodens (Sand, Kies, Schlick usw.) und seinen Bewuchs liefern. Manchmal werden die Daten auch durch die Messung von Wassertemperatur oder Strömung ergänzt.

Einsatzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Einsatzgebiete der Gewässervermessung sind:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]