Gewebsflüssigkeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unter Gewebsflüssigkeit oder Interstitialflüssigkeit versteht man in der Biologie Körperflüssigkeiten im Interstitium, die in der Regel nicht sezerniert werden, also Lymphe, Hämolymphe und ähnliche. Das Blut von Vertebraten, da in einem geschlossenen Gefäßsystem zirkulierend, zählt nicht zu den Gewebsflüssigkeiten. Mit etwa 13 Litern macht die Interstitialflüssigkeit etwa 75 % des Volumens der Extrazellularflüssigkeit aus.[1]

Flüssige Gewebe und Gewebsflüssigkeiten werden oft nicht voneinander unterschieden, wobei sich die flüssigen Gewebe wesentlich durch ihre räumliche Ungebundenheit und ihre Transportfunktion von den herkömmlichen unterscheiden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Walter F. Boron, Emile L. Boulpaep: Medical Physiology, 2e Updated Edition E-Book. Elsevier Health Sciences, 2012, ISBN 978-1-455-71181-9, S. 106.