Gezeiteninsel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Mont Saint-Michel bei Niedrigwasser.

Eine Gezeiteninsel ist ein Landstück, das je nach Höhe der Tide mit dem Festland verbunden oder von Wasser umgeben ist. Faktisch ist es bei Niedrigwasser eine Landzunge oder eine Halbinsel, bei Hochwasser eine Insel.

Gezeiteninseln sind oft Sehenswürdigkeiten und Touristenattraktionen. Bekannte Gezeiteninseln sind zum Beispiel Enoshima in Japan, Ko Nang Yuan in Thailand, Lindo und Modo in Korea, Haji Ali Dargah in Indien, Lindisfarne in England, Eilean Tioram, Oronsay der Brough of Birsay und Start Island auf Orkney in Schottland, St. Patrick’s Isle auf der Isle of Man, Omey Island in Connemara (Irland), Île de Noirmoutier, Lihou, Île Molène und die Île Milliau in Frankreich, Mandø in Dänemark.

Der Mont Saint-Michel in der Normandie in Frankreich und der Standort des Opernhauses von Sydney waren ursprünglich Gezeiteninseln, die aber im 19. Jahrhundert mit dem Land verbunden wurden.

Literatur[Bearbeiten]