Gföhl

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Stadtgemeinde
Gföhl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gföhl
Gföhl (Österreich)
Gföhl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 80,73 km²
Koordinaten: 48° 31′ N, 15° 29′ OKoordinaten: 48° 31′ 0″ N, 15° 29′ 0″ O
Höhe: 579 m ü. A.
Einwohner: 3.791 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 47 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3542
Vorwahl: 02716
Gemeindekennziffer: 3 13 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 3
3542 Gföhl
Website: www.gfoehl.at
Politik
Bürgermeisterin: Ludmilla Etzenberger[1] (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
14
5
2
1
1
14 
Insgesamt 23 Sitze
Lage von Gföhl im Bezirk Krems-Land
AggsbachAlbrechtsberg an der Großen KremsBergern im DunkelsteinerwaldDroßDürnsteinFurth bei GöttweigGedersdorfGföhlGrafeneggHadersdorf-KammernJaidhofKrumau am KampLangenloisLengenfeldLichtenau im WaldviertelMaria Laach am JauerlingMautern an der DonauMühldorfPaudorfRastenfeldRohrendorf bei KremsRossatz-ArnsdorfSchönberg am KampSenftenbergSpitzSt. Leonhard am HornerwaldStraß im StraßertaleStratzingWeinzierl am WaldeWeißenkirchen in der WachauKrems an der DonauLage der Gemeinde Gföhl im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Hauptplatz von Gföhl
Hauptplatz von Gföhl
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gföhl ist eine Stadtgemeinde mit 3791 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gföhl liegt im Waldviertel in Niederösterreich auf einer Hochfläche nordöstlich des Kremstals. Die Stadt Krems an der Donau ist etwa 20 km entfernt. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 80,75 Quadratkilometer. 46,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Gföhl liegt am Südwestrand des Gföhler Waldes.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[3]):

  • Felling (103)
  • Garmanns (76) samt Au
  • Gföhl (2136) samt Alt Gföhl und Seefeld
  • Gföhleramt (294) samt Niederlage
  • Großmotten (135)
  • Grottendorf (52)
  • Hohenstein (63)
  • Lengenfelderamt (36)
  • Litschgraben (23)
  • Mittelbergeramt (46)
  • Moritzreith (116)
  • Neubau (35) samt Am Rodinger
  • Ober-Meisling (94)
  • Rastbach (105)
  • Reisling (59)
  • Reittern (100)
  • Seeb (117)
  • Unter-Meisling (182) samt Leisberg
  • Wurfenthalgraben (19)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Felling, Garmanns, Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Grottendorf, Hohenstein, Lengenfelderamt, Litsch und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Neubau, Obermeisling, Rastbach, Reisling, Reittern, Seeb und Untermeisling.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rastenfeld Jaidhof Langenlois
Lichtenau Kompass
Albrechtsberg Senftenberg,
Weinzierl
Lengenfeld,
Droß

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straßengruppensiedlung entstand durch das Zusammentreffen der Straßen nach Zwettl, Krems an der Donau, Langenlois und Gars am Kamp südlich des alten Adelssitzes Schloss Jaidhof.[2]

2011/12 wollte die Lotos-Lindmayer-Privatstiftung am Ortsrand von Gföhl eine buddhistische Stupa samt Parkplätzen und einem Gebäude für Mönche errichten. Am 12. Februar 2012 wurde über die notwendige Umwidmung des Grundstücks eine Volksbefragung abgehalten. Die Wahlbeteiligung erreichte 52 Prozent, rund zwei Drittel der abgegebenen Stimmen lehnten das Projekt ab.[4][5][6]

Von 1988 bis 2016 fanden mit der Freilichtbühne Gföhlerwald jährlich Karl-May-Festspiele statt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gföhl

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 152, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 276. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1691. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,92 Prozent.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtgemeinderat hat insgesamt 23 Sitze.

Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5, FPÖ 2, Liste Die Grünen 1, König Siegfried 1.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 2013 Karl Simlinger (ÖVP)[7]
  • seit 2014 Ludmilla Etzenberger (ÖVP)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann A. Wurzer (Hrsg.): 800 Jahre Gföhl. Heimatbuch. Niederösterreichisches Bildungs- und Heimatwerk – Ortsstelle Gföhl, Gföhl 1982.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtgemeinde Gföhl
  2. a b Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Gföhl, Seiten 266ff
  3. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  4. Georg Renner: Stupa: Als Buddha nach Gföhl kommen wollte. In: DiePresse.com. 11. Februar 2012.
  5. ORF-Berichterstattung über die Volksbefragung
  6. Projekt Friedenspagode Gföhl RegiowikiAT
  7. Gföhler Bürgermeister tritt zurück. In: derStandard.at. 6. Dezember 2013, abgerufen am 6. Dezember 2013.
  8. http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080203_OTS0043
  9. http://www.sommerkinoe.at/?ki=st20080615125529

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gföhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien