Gföhl

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Gföhl im Waldviertel. Für die Katastralgemeinde von Brand-Laaben siehe ebendort.
Gföhl
Wappen von Gföhl
Gföhl (Österreich)
Gföhl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land
Kfz-Kennzeichen: KR
Fläche: 80,73 km²
Koordinaten: 48° 31′ N, 15° 29′ OKoordinaten: 48° 31′ 0″ N, 15° 29′ 0″ O
Höhe: 579 m ü. A.
Einwohner: 3.715 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 46 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3542
Vorwahl: 02716
Gemeindekennziffer: 3 13 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 3
3542 Gföhl
Website: www.gfoehl.at
Politik
Bürgermeister: Ludmilla Etzenberger[1] (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
14
5
2
1
1
14 
Von 23 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Gföhl im Bezirk Krems-Land
Aggsbach Albrechtsberg an der Großen Krems Bergern im Dunkelsteinerwald Droß Dürnstein Furth bei Göttweig Gedersdorf Gföhl Grafenegg Hadersdorf-Kammern Jaidhof Krumau am Kamp Langenlois Lengenfeld Lichtenau im Waldviertel Maria Laach am Jauerling Mautern an der Donau Mühldorf Paudorf Rastenfeld Rohrendorf bei Krems Rossatz-Arnsdorf Schönberg am Kamp Senftenberg Spitz St. Leonhard am Hornerwald Straß im Straßertale Stratzing Weinzierl am Walde Weißenkirchen in der Wachau Krems an der DonauLage der Gemeinde Gföhl im Bezirk Krems-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Hauptplatz von Gföhl
Hauptplatz von Gföhl
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gföhl ist eine Stadtgemeinde mit 3715 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Krems-Land in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gföhl liegt im Waldviertel in Niederösterreich auf einer Hochfläche nordöstlich des Kremstals. Die Stadt Krems an der Donau ist etwa 20 km entfernt. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 80,75 Quadratkilometer. 46,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Gföhl liegt am Südwestrand des Gföhler Waldes.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 19 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[3]):

  • Felling (107)
  • Garmanns (72)
  • Gföhl (2028)
  • Gföhleramt (292)
  • Großmotten (121)
  • Grottendorf (45)
  • Hohenstein (70)
  • Lengenfelderamt (35)
  • Litschgraben (23)
  • Mittelbergeramt (50)
  • Moritzreith (131)
  • Neubau (34)
  • Ober-Meisling (82)
  • Rastbach (99)
  • Reisling (61)
  • Reittern (105)
  • Seeb (129)
  • Unter-Meisling (191)
  • Wurfenthalgraben (21)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Felling, Garmanns, Gföhl, Gföhleramt, Großmotten, Grottendorf, Hohenstein, Lengenfelderamt, Litsch und Wurfenthalgraben, Mittelbergeramt, Moritzreith, Neubau, Obermeisling, Rastbach, Reisling, Reittern, Seeb und Untermeisling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straßengruppensiedlung entstand durch das Zusammentreffen der Straßen nach Zwettl, Krems an der Donau, Langenlois und Gars am Kamp südlich des alten Adelssitzes Jaidhof.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 152, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 276. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1691. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,92 Prozent.

Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1988 finden auf der Freilichtbühne Gföhlerwald jährlich Karl-May-Festspiele statt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin der Stadtgemeinde ist Ludmilla Etzenberger, Amtsleiter ist Erich Hagmann. Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 23 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5, FPÖ 2, Liste Die Grünen 1, König Siegfried 1.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Ehrenbürger:

  • Erwin Pröll (* 1946) ist seit 3. Februar 2008 Ehrenbürger von Gföhl[4]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wesentliche Teile des Films Revanche (2008) wurden in Gföhl gedreht.[5]
  • 2011/12 wollte die Lotos-Lindmayer-Privatstiftung am Ortsrand von Gföhl eine buddhistische Stupa samt Parkplätzen und einem Gebäude für Mönche errichten. Am 12. Februar 2012 wurde über die notwendige Umwidmung des Grundstücks eine Volksbefragung abgehalten. Die Wahlbeteiligung erreichte 52 Prozent, rund zwei Drittel der abgegebenen Stimmen lehnten das Projekt ab.[6][7]
  • Bürgermeister Karl Simlinger (ÖVP) zog am 6. Dezember 2013 nach gegen ihn gerichteten Rassismus- und Antisemitismus-Vorwürfen die Konsequenzen und trat zurück.[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann A. Wurzer (Hrsg.): 800 Jahre Gföhl. Heimatbuch. Niederösterreichisches Bildungs- und Heimatwerk - Ortsstelle Gföhl, Gföhl 1982.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtgemeinde Gföhl
  2. a b Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990, Gföhl, Seiten 266ff
  3. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  4. http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080203_OTS0043
  5. http://www.sommerkinoe.at/?ki=st20080615125529
  6. Georg Renner: Stupa: Als Buddha nach Gföhl kommen wollte. In: DiePresse.com. 11. Februar 2012.
  7. ORF-Berichterstattung über die Volksbefragung
  8. Gföhler Bürgermeister tritt zurück. In: derStandard.at. 6. Dezember 2013, abgerufen am 6. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gföhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien