Giardini-Naxos

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Giardini-Naxos
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Giardini-Naxos (Italien)
Giardini-Naxos
Staat Italien
Region Sizilien
Metropolitanstadt Messina (ME)
Lokale Bezeichnung Giaddini
Koordinaten 37° 50′ N, 15° 16′ OKoordinaten: 37° 50′ 0″ N, 15° 16′ 0″ O
Höhe m s.l.m.
Fläche 5 km²
Einwohner 9.384 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 1.877 Einw./km²
Postleitzahl 98030
Vorwahl 0942
ISTAT-Nummer 083032
Volksbezeichnung Giardinesi
Schutzpatron Maria Santissima Raccomandata
Website Giardini-Naxos
Giardini-Naxos von Taormina aus
Giardini, am Strand

Giardini-Naxos oder kurz Giardini ist eine italienische Gemeinde der Metropolitanstadt Messina auf der Mittelmeerinsel Sizilien mit 9384 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016).

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giardini-Naxos liegt rund 50 km südlich von Messina und 40 km nördlich von Catania an der Ostküste Siziliens. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und im Tourismus. Giardini-Naxos ist ein Badeort.

Die Nachbargemeinden sind Calatabiano (CT) und Taormina.

Die Stadt hat Anschluss zur A18 Messina–Catania. Der Ort hat einen Bahnhof auf der Bahnstrecke Messina–Syrakus, der nächstgelegene Flughafen Fontanarossa befindet sich in Catania.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giardini-Naxos liegt an der Stelle des antiken Naxos. Naxos war die erste griechische Kolonie auf Sizilien. Sie wurde 735 v. Chr. von Bewohnern der Stadt Chalkis gegründet.

Von Naxos aus wurden weitere Städte gegründet, 730 v. Chr. Katane und Leontinoi und wahrscheinlich 728 v. Chr. Messina. Später wurde Naxos von Hippokrates von Gela unterworfen und schlug sich 415 v. Chr. auf die Seite von Athen. Nach der Zerstörung der Stadt im Jahr 403 v. Chr. durch Dionysios I. suchten die Bewohner Zuflucht in Tauromenion.

Bauwerke und Parkanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Maria SS. Raccomandata stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das archäologische Museum und ein archäologischer Park mit Ausgrabungen und Fundstücken des antiken Naxos sowie Reste eines Aphrodite-Tempels und einer Stadtmauer liegen am Meer innerhalb des Ortes.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Giardini-Naxos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien