Gibeaumeix

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Gibeaumeix
Wappen von Gibeaumeix
Gibeaumeix (Frankreich)
Gibeaumeix
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Toul
Kanton Meine au Saintois
Gemeindeverband Pays de Colombey et du Sud Toulois
Koordinaten 48° 35′ N, 5° 44′ OKoordinaten: 48° 35′ N, 5° 44′ O
Höhe 252–397 m
Fläche 7,80 km2
Einwohner 165 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 21 Einw./km2
Postleitzahl 54112
INSEE-Code

Dorfeingang von Gibeaumeix

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Gibeaumeix ist eine französische Gemeinde mit 165 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Toul und zum Kanton Meine au Saintois (bis 2015 Kanton Colombey-les-Belles).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gibeaumeix liegt etwa 16 Kilometer südwestlich von Toul Wenige Kilometer westlich der Autoroute A31 an der Grenze zum Département Meuse. Die Nachbargemeinden von Gibeaumeix sind Rigny-Saint-Martin (im Département Meuse) im Nordwesten und Norden, Vannes-le-Châtel im Osten, Uruffe im Südosten und Süden, Sepvigny (im Département Meuse) im Südwesten sowie Chalaines (im Département Meuse) im Westen. Weite Teile der Gemeinde sind bewaldet. Der Aroffe durchquert die Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus gallo−römischer Zeit belegen eine frühe Besiedlung durch Menschen. Der Name der heutigen Gemeinde wurde im frühen 8. Jahrhundert erstmals in der Form Gibodivilla in einem Dokument erwähnt[1]. Am 7. Juli 1631 verheerte ein gewaltiges Gewitter den Ort. Im 17. Jahrhundert suchte der Dreißigjährige Krieg die Gemeinde heim. Im Mittelalter gehörte die Gemeinde zum Gebiet des Herzogtums Bar, das später an das Herzogtum Lothringen fiel. Genauer zum Amt (Bailliage) Commercy. Bis zur Französischen Revolution lag Gibeaumeix dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Toul zugeteilt und Teil des Kantons Allamps. Von 1801 bis 2015 war die Gemeinde in den Kanton Colombey-les-Belles eingegliedert. Mit Ausnahme der Jahre 1926 bis 1943, als sie zum Arrondissement Nancy gehörte, ist Gibeaumeix seit 1801 dem Arrondissement Toul zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurt(h)e. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1841 1911 1946 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2015
Einwohner 299 435 247 179 154 157 155 143 116 136 146 167
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Jean-Baptiste; älteste Teile aus dem 15. Jahrhundert, mehrheitlich aus dem 18. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-Pitié
  • Denkmal für die Gefallenen[3]
  • Gedenkplatte für die Gefallenen in der Kirche[4]
  • zwei Wegkreuze; an der D4 westlich des Dorfs und nördlich des Dorfs

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Namensformen der Gemeinde
  2. bewegliche Sehenswürdigkeiten
  3. Denkmal für die Gefallenen
  4. Gedenkplatte für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gibeaumeix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien