Gil Ofarim

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Gil Ofarim in Oldenburg (2014)

Gil Ofarim (* 13. August 1982 in München, eigentlich Gil Doron Reichstadt Ofarim) ist ein deutscher Musiker und Schauspieler.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Gil Ofarim ist der Sohn des Sängers Abraham Reichstadt, der unter dem Künstlernamen Abi Ofarim bekannt wurde, und dessen zweiter Frau Sandra.

Entdeckt wurde Ofarim für eine Foto-Love-Story in der Jugendzeitschrift Bravo, in der er einen Musiker darstellte. Daraus entwickelte sich ab 1997 eine eigene Musikkarriere unter dem Namen Gil und Ofarim erreichte mit Titeln wie Round 'n' Round (It Goes), Talk To You, Never Giving Up Now und If You Only Knew Chartplatzierungen.[1]

Gil Ofarim (2004)

2003 legte er sich ein „erwachseneres“ Image zu, nannte sich Gil Ofarim und tourte mit Band. Am 13. Juni 2003 trat er mit seiner Band im Münchener Olympiastadion als Vorgruppe für die Rockband Bon Jovi auf. Deren Frontmann, Jon Bon Jovi, war von seinem Konzertveranstalter auf den Nachwuchsmusiker aufmerksam gemacht worden und machte ihn kurzerhand zur Vorband.

Inzwischen gründete er mit Zoo Army eine eigene Rockband, die im März 2006 ihr Debütalbum 507 veröffentlicht hatte.

Im Jahr 2007 sang Ofarim zwei Songs für die deutsche Synchronisation von Walt Disney Kinofilmen: In Triff die Robinsons singt er Mehr als du seh’n kannst. Für Verwünscht interpretiert er die Ballade So nah!. Die Songs wurden jeweils auf den deutschen Soundtracks zu den Filmen veröffentlicht.

Ofarim ist auch als Schauspieler tätig. 1998 war er als Gaststar in einer Folge der TV-Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten engagiert. Er spielte 2003 in der Pro7-Produktion Endlich Sex! und 2005 im Fernseh-Zweiteiler Die Sturmflut mit. 2006 war er in dem Psychothriller Strip mind zu sehen. 2010 spielte er in dem Samstagskrimi Ein starkes Team mit.

Seit Ende 2008 arbeitet Ofarim an seinem neuen Musikprojekt ACHT. Mit dieser Band hatte er im Mai 2009 seinen ersten Auftritt in München. Außerdem war die vierköpfige Band Vorgruppe bei der Tour von Alex Band, dem Sänger von 'The Calling'.[2] Ihr Debüt-Album Stell Dir Vor wurde 2010 veröffentlicht.

Von August bis November 2012 nahm er in Berlin an der zweiten Staffel der Gesangs-Castingshow The Voice of Germany teil[3]. In der Gruppe von Xavier Naidoo schied er am 29. November 2012 im Halbfinale der Staffel aus. Mit seiner Version von Iris von den Goo Goo Dolls aus der Show hatte er einen weiteren Charthit.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Album Chartplatzierung[4]
DE AT CH
1997 Round 'n' Round (It Goes) (Gil) Here I Am 29 21 11
1998 Never Giving Up Now (Gil) Here I Am 37 40 15
1998 If You Only Knew (Gil)
(featuring The Moffatts)
Here I Am 98
1998 Talk to You (Gil) The Best of Gil 45
1999 Walking down the Line (Gil) The Album
1999 Out of My Bed (Still in My Head) (Gil) The Album 82
2003 The Reason On My Own 84
2003 She
(auf der Single „In Your Eyes“ enthalten)
On My Own
2004 In Your Eyes 59
2012 Iris (aus der Fernseh-Show "The Voice of Germany") 67
2012 Man In The Mirror (aus der Fernseh-Show "The Voice of Germany") 99

Alben[Bearbeiten]

Gil Ofarim mit seiner Band ACHT in Oldenburg (2014)
Veröffentlichung Titel Chartplatzierung[4]
DE AT CH
25. Mai 1998 Here I Am 20 47 34
2000 The Album
2001 The Best of Gil ... So Far
2003 On My Own
2010 Stell dir vor
mit Acht

Quellen[Bearbeiten]

  1. Ofarim-Sohn Gil will heute sein Comeback starten. In: Die Welt. 25. Oktober 2012, abgerufen am 16. November 2012.
  2. Ankündigung der Tour 2011 bei achtmusik.de.
  3. The Voice of Germany: Gil Ofarim startet letzten Versuch. In: starsontv.com. 25. Oktober 2012, abgerufen am 16. November 2012.
  4. a b Chartquellen: Deutschland - Österreich - Schweiz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gil Ofarim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien