Gilles Simon

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Gilles Simon Tennisspieler
Gilles Simon
Gilles Simon 2014 bei den US Open
Spitzname: Gilou
Nation: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 27. Dezember 1984
Größe: 183 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jan de Witt
Preisgeld: 11.144.914 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 389:268
Karrieretitel: 12
Höchste Platzierung: 6 (5. Januar 2009)
Aktuelle Platzierung: 18
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 32:115
Höchste Platzierung: 117 (28. Januar 2008)
Aktuelle Platzierung: 193
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 6. Juni 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Gilles Simon (* 27. Dezember 1984 in Nizza) ist ein französischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von sechs Jahren begann der Sohn einer Ärztin und eines Versicherungskaufmanns mit dem Tennisspielen. 2002 wurde er Profi. 2004 gab Simon in Metz sein Debüt bei einem ATP-Turnier. 2005 erreichte er das Viertelfinale von Casablanca und stand bei den French Open erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turnier, als er in der ersten Runde seinem Landsmann Olivier Patience unterlag.

2006 erreichte Simon nach Siegen über Nicolás Massú und Tomáš Berdych die dritte Runde der Australian Open, in der er Thomas Johansson unterlag. Im April erreichte er beim Turnier von Valencia das Finale, in dem er Nicolás Almagro aus Spanien unterlag.

2007 gewann Simon in Marseille erstmals ein ATP-Turnier. Am 19. März 2007 stand er auf Platz 38 der Weltrangliste. Im selben Jahr erreichte er die zweite Runde bei den French Open und in Wimbledon.

2008 gelang Simon der Durchbruch. Beim Masters in Cincinnati schlug er den damaligen Weltranglistenersten Roger Federer. Im Halbfinale musste er sich Nicolas Kiefer geschlagen geben. Bei den US Open unterlag 2008 er in der dritten Runde dem Argentinier Juan Martín del Potro. Nachdem er im Finale von Bukarest den spanischen „Oldie“ Carlos Moyá bezwungen hatte, kletterte Simon erstmals auf Rang 13 der Weltrangliste.

2009 startete er als Nummer 6 der Setzliste bei den Australian Open und erreichte das Viertelfinale, in dem er gegen den späteren Turniersieger Rafael Nadal mit 2:6, 5:7, 5:7 ausschied. Die French Open gingen für ihn nach einem 4:6, 4:6, 2:6 gegen den Rumänen Victor Hănescu in der dritten Runde zu Ende. In Wimbledon besiegte er Victor Hănescu und erreichte das Achtelfinale, in dem er sich dem mit einer Wildcard im Hauptfeld spielenden Juan Carlos Ferrero geschlagen geben musste.

Nachdem er bei den US Open in der dritten Runde am Weltranglistenersten Rafael Nadal gescheitert war, gewann Simon im September 2010 in Metz seinen siebten ATP-Titel.

Das Jahr 2011 begann er mit seinem achten ATP-Titel in Sydney. Bei den Australian Open schied er in der zweiten Runde gegen Roger Federer mit 2:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6 aus; damit kassierte er in der dritten Begegnung gegen den Schweizer seine erste Niederlage. Es folgte in Hamburg der neunte ATP-Titel und damit der erste auf einem Turnier der Kategorie ATP World Tour 500.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (1)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (11)
Titel nach Belag
Hartplatz (7)
Sand (5)
Rasen (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Februar 2007 FrankreichFrankreich Marseille (1) Hartplatz Zypern RepublikZypern Marcos Baghdatis 6:4, 7:63
2. 16. September 2007 RumänienRumänien Bukarest (1) Sand RumänienRumänien Victor Hănescu 4:6, 6:3, 6:2
3. 24. Mai 2008 MarokkoMarokko Casablanca Sand FrankreichFrankreich Julien Benneteau 7:5, 6:2
4. 20. Juli 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis Hartplatz Flag of Russia.svg Dmitri Tursunow 6:4, 6:4
5. 14. September 2008 RumänienRumänien Bukarest (2) Sand SpanienSpanien Carlos Moyá 6:3, 6:4
6. 4. Oktober 2009 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) SerbienSerbien Viktor Troicki 7:5, 6:3
7. 26. September 2010 FrankreichFrankreich Metz (1) Hartplatz (i) DeutschlandDeutschland Mischa Zverev 6:3, 6:2
8. 15. Januar 2011 AustralienAustralien Sydney Hartplatz SerbienSerbien Viktor Troicki 7:5, 7:64
9. 24. Juli 2011 DeutschlandDeutschland Hamburg Sand SpanienSpanien Nicolás Almagro 6:4, 4:6, 6:4
10. 29. April 2012 RumänienRumänien Bukarest (3) Sand ItalienItalien Fabio Fognini 6:4, 6:3
11. 22. September 2013 FrankreichFrankreich Metz (2) Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:4, 6:3
12. 22. Februar 2015 FrankreichFrankreich Marseille (2) Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Gaël Monfils 6:4, 1:6, 7:64

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 16. April 2006 SpanienSpanien Valencia Sand SpanienSpanien Nicolás Almagro 2:6, 3:6
2. 19. Oktober 2008 SpanienSpanien Madrid Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 4:6, 6:76
3. 30. September 2012 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Richard Gasquet 2:6, 1:6
4. 22. Juni 2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne Rasen SpanienSpanien Feliciano López 6:75, 7:62, 0:6
5. 12. Oktober 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:76, 6:72
6. 27. September 2015 FrankreichFrankreich Metz Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:75, 6:1, 2:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gilles Simon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien