Gilles Simon

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Gilles Simon Tennisspieler
Gilles Simon
Gilles Simon 2016 bei den US Open
Spitzname: Gilou
Nation: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 27. Dezember 1984
Größe: 183 cm
Gewicht: 70 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Jan de Witt
Preisgeld: 11.774.736 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 405:283
Karrieretitel: 12
Höchste Platzierung: 6 (5. Januar 2009)
Aktuelle Platzierung: 25
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 34:120
Höchste Platzierung: 117 (28. Januar 2008)
Aktuelle Platzierung: 262
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 16. Januar 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Gilles Simon (* 27. Dezember 1984 in Nizza) ist ein französischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von sechs Jahren begann der Sohn einer Ärztin und eines Versicherungskaufmanns mit dem Tennisspielen. 2002 wurde er Profi. 2004 in Metz gab Simon sein Debüt auf der ATP World Tour. 2005 erreichte er das Viertelfinale von Casablanca und stand bei den French Open erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers, als er dort in der ersten Runde seinem Landsmann Olivier Patience unterlag.

2006 erreichte Simon nach Siegen über Nicolás Massú und Tomáš Berdych die dritte Runde der Australian Open, in der er Thomas Johansson unterlag. Im April erreichte er beim Turnier von Valencia das Finale, das er gegen Nicolás Almagro verlor.

In Marseille gewann Simon 2007 sein erstes ATP-Turnier, am 19. März 2007 stand er auf Platz 38 der Weltrangliste. Im selben Jahr erreichte er bei den French Open und in Wimbledon jeweils die zweite Runde.

2008 gelang Simon der Durchbruch. Beim Masters in Cincinnati schlug er den damaligen Weltranglistenersten Roger Federer. Im Halbfinale musste er sich dann Nicolas Kiefer geschlagen geben. Bei den US Open unterlag er in der dritten Runde dem Argentinier Juan Martín del Potro. Nachdem er im Finale von Bukarest den spanischen „Oldie“ Carlos Moyá bezwungen hatte, kletterte Simon erstmals auf Rang 13 der Weltrangliste.

2009 startete er bei den Australian Open als Nummer 6 der Setzliste und erreichte das Viertelfinale, in dem er gegen den späteren Turniersieger Rafael Nadal mit 2:6, 5:7, 5:7 ausschied. Die French Open gingen für ihn mit einem 4:6, 4:6, 2:6 gegen den Rumänen Victor Hănescu in der dritten Runde zu Ende. In Wimbledon besiegte er Victor Hănescu und erreichte das Achtelfinale, in dem er sich dem mit einer Wildcard im Hauptfeld spielenden Juan Carlos Ferrero geschlagen geben musste.

Nachdem er bei den US Open in der dritten Runde am Weltranglistenersten Rafael Nadal gescheitert war, gewann Simon im September 2010 in Metz seinen siebten ATP-Titel.

Das Jahr 2011 begann er mit seinem achten ATP-Titel in Sydney. Bei den Australian Open schied er in der zweiten Runde mit 2:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6 gegen Roger Federer aus; damit kassierte er in der dritten Begegnung gegen den Schweizer seine erste Niederlage. Es folgte in Hamburg der neunte ATP-Titel und damit der erste auf einem Turnier der Kategorie ATP World Tour 500.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (1)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (11)
ATP Challenger Tour (2)
Titel nach Belag
Hartplatz (7)
Sand (5)
Rasen (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Februar 2007 FrankreichFrankreich Marseille (1) Hartplatz Zypern RepublikZypern Marcos Baghdatis 6:4, 7:63
2. 16. September 2007 RumänienRumänien Bukarest (1) Sand RumänienRumänien Victor Hănescu 4:6, 6:3, 6:2
3. 24. Mai 2008 MarokkoMarokko Casablanca Sand FrankreichFrankreich Julien Benneteau 7:5, 6:2
4. 20. Juli 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indianapolis Hartplatz Flag of Russia.svg Dmitri Tursunow 6:4, 6:4
5. 14. September 2008 RumänienRumänien Bukarest (2) Sand SpanienSpanien Carlos Moyá 6:3, 6:4
6. 4. Oktober 2009 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) SerbienSerbien Viktor Troicki 7:5, 6:3
7. 26. September 2010 FrankreichFrankreich Metz (1) Hartplatz (i) DeutschlandDeutschland Mischa Zverev 6:3, 6:2
8. 15. Januar 2011 AustralienAustralien Sydney Hartplatz SerbienSerbien Viktor Troicki 7:5, 7:64
9. 24. Juli 2011 DeutschlandDeutschland Hamburg Sand SpanienSpanien Nicolás Almagro 6:4, 4:6, 6:4
10. 29. April 2012 RumänienRumänien Bukarest (3) Sand ItalienItalien Fabio Fognini 6:4, 6:3
11. 22. September 2013 FrankreichFrankreich Metz (2) Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:4, 6:3
12. 22. Februar 2015 FrankreichFrankreich Marseille (2) Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Gaël Monfils 6:4, 1:6, 7:64
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 9. Januar 2005 NeukaledonienNeukaledonien Nouméa (1) Hartplatz DeutschlandDeutschland Björn Phau 6:3, 6:0
2. 2. Januar 2006 NeukaledonienNeukaledonien Nouméa (2) Hartplatz SudafrikaSüdafrika Rik De Voest 6:2, 5:7, 6:2

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 16. April 2006 SpanienSpanien Valencia Sand SpanienSpanien Nicolás Almagro 2:6, 3:6
2. 19. Oktober 2008 SpanienSpanien Madrid Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 4:6, 6:76
3. 30. September 2012 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Richard Gasquet 2:6, 1:6
4. 22. Juni 2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne Rasen SpanienSpanien Feliciano López 6:75, 7:62, 0:6
5. 12. Oktober 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 6:76, 6:72
6. 27. September 2015 FrankreichFrankreich Metz Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 6:75, 6:1, 2:6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gilles Simon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien