Giovanni Andrea Archetti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Giovanni Andrea Archetti

Giovanni Andrea Archetti (* 11. September 1731 in Brescia; † 5. November 1805 in Ascoli) war ein Kardinal der Römischen Kirche.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Archetti am 10. September 1775 die Priesterweihe empfangen hatte, ernannte ihn Papst Pius VI. am 11. September 1775 zum Titularerzbischof von Chalcedon. Wenige Tage später, am 17. September 1775, spendete ihm Kardinal Carlo Rezzonico (Jr.) die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren die Kurienerzbischöfe Orazio Mattei und Giuseppe Maria Contesini. Am folgenden Tag, dem 18. September 1775, ernannte ihn der Papst zum Nuntius in Polen. Zum Kardinal kreiert wurde Archetti am 27. Juni 1785, wobei ihm als Kardinalpriester die Titelkirche Sant’Eusebio zugewiesen wurde. Von dieser ergriff er am 27. Juni 1785 Besitz. Am 1. Juni 1795 zum Bischof von Ascoli Piceno – er führte fortan den persönlichen Titel eines Erzbischofs – wurde er am 2. April 1800 Kardinalbischof von Sabina. Von Dezember 1799 bis März 1800 nahm er an dem Konklave teil, das nach dem Tode Pius VI. Barnaba Chiaramonti zum Papst wählte, der daraufhin den Namen Pius VII. annahm.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Giovanni Archinto Kardinalbischof von Sabina
1800–1805
Ippolito Vincenti Mareri
Pietro Paolo Leonardi Bischof von Ascoli Piceno
1795–1805
Giovanni Francesco Capelletti