Gisbert Palmié

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Gisbert Palmié (* 19. November 1897 in München; † 21. April 1986 in Murnau am Staffelsee) war ein deutscher Maler. Er war der Sohn des Münchener Landschaftsmalers Charles Palmié.

Gisbert Palmié erhielt seine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste München bei den Professoren Adolf Hengeler und Ludwig von Herterich. In den 1930er Jahren wurde er dann vor allem für seine "arischen" Frauenbildnisse bekannt. Er galt als Repräsentant der Antimoderne. Im Münchener Haus der deutschen Kunst stellte er 1935 und wiederholt in den Kriegsjahren aus. Im Krieg diente er in München bei einer Dolmetscher- und Kriegsberichterstatterkompanie und zuletzt in der Truppenbetreuung in zahlreichen Lazaretten in Garmisch-Partenkirchen.

Nach dem Krieg lebte er bis 1957 in Garmisch-Partenkirchen und nach 1957 in Atlanta, Georgia (USA). Als Porträtmaler genoss er weithin Anerkennung. Vor allem Industrielle, Künstler und Frauen ließen sich von ihm gerne porträtieren. Seine Bilder von Richard Strauss, der US-Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson sowie US-General George S. Patton erlangten Berühmtheit.

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