Gischow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gischow führt kein Wappen
Gischow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gischow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 26′ N, 12° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Eldenburg Lübz
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: 16,87 km2
Einwohner: 233 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19386
Vorwahl: 038731
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 043
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 22
19386 Lübz
Website: www.amt-eldenburg-luebz.de
Bürgermeister: Jens Kühl
Lage der Gemeinde Gischow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Gischow ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Eldenburg Lübz mit Sitz in der Stadt Lübz verwaltet. Mit Wirkung zum 26. Mai 2019 wird sie in die Stadt Lübz eingemeindet.[2]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa zwei Kilometer südlich von Lübz in der Eldeniederung. Größere Erhebungen befinden sich im Norden mit 74,3 m ü. NHN. Südlich des Ortes Gischow befindet sich das Waldgebiet Burower Tannen. Östlich der Gemeinde verläuft die Müritz-Elde-Wasserstraße und nördlich die Bundesstraße 191.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Burow und Gischow.[3] Zwischen den beiden Ortsteilen gibt es noch die kleinere Ansiedlung Meierberg.

Dorfkirche in Gischow

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gischow wurde im Jahr 1304 als Gissekow erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname stammt vom altslawischen Lokator Ješik, also Ort des Ješik.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche in Gischow ist eine schlichte Fachwerkkirche aus dem Jahr 1715, deren Schiff auffällig mit Wildem Wein bewachsen ist. Der Fachwerkturm besitzt einen Spitzhelm, an dessen Spitze sich eine in den 2000er Jahren rekonstruierte Wetterfahne mit Baudatum und Mecklenburger Stierkopf befindet. Die Ziegelsteinfassade des unteren Turmbereichs stammt aus den Jahren um 1900. Zur Ausstattung der Kirche gehören ein gotisches Triptychon und eine barocke Kanzel. Auf einer Holztafel der Orgelempore gibt ein lateinischer Sinnspruch als Chronogramm das Baudatum verschlüsselt wieder. Eine Gischower Kirche wurde erstmals 1304 erwähnt.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gischow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 16. Januar 2019, AmtsBl. M-V, S. 254
  3. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 19 kB) der Gemeinde
  4. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 49.
  5. Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e.V. und START e.V. (Hrsg.): Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Parchim. Edition Temmen, Bremen/Rostock 2001, ISBN 3-86108-795-2