Gisela Brackert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gisela Brackert (* 30. März 1937 in Bad Kreuznach) ist eine deutsche Journalistin.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Brackerts Eltern sind westfälischer Herkunft. Nach dem Abitur in Ibbenbüren studierte sie Germanistik und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Später ließ sie sich zur Prädikantin ausbilden.[2] Sie war verheiratet und hat eine Tochter und zwei Enkelkinder.[3] Sie lebt derzeit in Frankfurt am Main und im Hintertaunus in der Nähe von Wehrheim.[4]

Bereits während ihres Studiums war Gisela Brackert als Journalistin aktiv. Danach begann sie als freie Mitarbeiterin für Kunstkritik beim Hessischen Rundfunk zu arbeiten, sammelte journalistische Erfahrungen bei einer Einrichtung für Design und wechselte zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik.[2] Von 1981 bis 1997 war sie Leiterin des Frauenprogramms des Hessischen Rundfunks. 1987 initiierte sie die Gründung des Journalistinnenbundes, dessen Vorsitz sie vier Jahre lang innehatte.[4]

1991 wurde Gisela Brackert als Medienvertreterin in die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) berufen, deren Vertreterin sie von 1998 bis 2008 war. Zuvor war sie bereits von 1992 bis 2004 Mitglied des hessischen Kirchenparlaments gewesen.[5] Seit 1998 ist sie Ko-Autorin der Sendungen „Zuspruch am Morgen“ und „Evangelischen Morgenfeiern“ (hr2-kultur).[2] Seit mehr als 20 Jahren ist sie Vorstandsmitglied der Evangelischen Akademie Arnoldshain, stellvertretende Vorsitzende der Kammer für Mission und Oekumene der EKHN und Mitglied der Evangelischen Kirchen in Deutschland-Synode (EKD).[4] Sie war Vorsitzende des Förderkreises des Cornelia Goethe-Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität und war mehrere Jahre lang Mitglied der Jury des Hessischen Kulturpreises und des Elisabeth-Selbert-Preises.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gisela Brackert (Hg.): Kunst im Käfig: Thesen zum Thema Kunstausstellung. Kölling-Verlag, Frankfurt am Main 1970, DNB 457320532.
  • Gisela Brackert, Marianne Pitzen, Lu Preiss, Birgit Rosenberg: R(h)einskulpturen: Sibylle Plogstedt - Lu Preiss. FrauenMuseum - Kunst - Kultur – Forschung, 2001.
  • Gott ist eine Frau und sie wird älter: 88 Zusprüche. Helmer, Königstein/ Taunus 2007, ISBN 978-3-89741-233-0.
  • Himmelschlüssel suchen: Kleine Nachdenktexte. Helmer, Sulzbach/Taunus 2009, ISBN 978-3-89741-288-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Auskunft des Bundespräsidialamtes
  2. a b c Gisela Brackert auf Evangelische Kirche im HR
  3. Buchtipps auf Evangelische Kirche im HR
  4. a b c d Hedwig-Dohm-Urkunde 1997: Gisela Brackert
  5. Immer mit guten Argumenten – Für Gisela Brackert ist der Ruhestand mehr als Enkelhüten