Gisela Manderla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gisela Manderla (2017)

Gisela Manderla (* 11. Februar 1958 in Kaiserswerth) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Von 2013 bis 2017 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Manderla ist seit 1981 verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und eine Enkeltochter. Sie ist römisch-katholisch und lebt mit ihrem Mann in Köln. Vor ihrer Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag betrieb die betrieblich gelernte und IHK geprüfte Umweltfachkraft gemeinsam mit ihrem Ehemann ein Ingenieurbüro in Köln.

Politische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 trat Gisela Manderla in die Christlich Demokratische Union Deutschlands ein. Von 1996 bis 1999 gehörte sie der Bezirksvertretung des Stadtbezirks Köln-Kalk an und war von 1997 bis zum Einzug in den Deutschen Bundestag 2013 Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Köln-Brück.

Im Jahr 2000 wurde Gisela Manderla in den Rat der Stadt Köln gewählt. Bis zu ihrer Wahl in den Bundestag 2013 durchlief sie dort verschiedene Funktionen. So war sie zunächst bis 2003 Mitglied im Sportausschuss sowie bis 2006 Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Ab 2006 übernahm sie den Vorsitz des Ausschusses für Schule und Weiterbildung und hatte diesen bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Rat inne. Von 2006 bis 2013 war sie zudem Sprecherin im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Recht.

Gisela Manderla ist seit 1997 Vorsitzende der CDU Frauen Union Köln[1] sowie seit 2004 stellvertretende Parteivorsitzende der CDU Köln[2]. Zudem ist sie seit 1999 stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Frauen Union Nordrhein-Westfalen[3].

Bundestagsabgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Manderla war Mitglied des 18. Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 trat sie als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 95/Köln IIIChorweiler, Nippes und Ehrenfeld – an und wurde über den Platz 22 der Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag gewählt. Sie war ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss[4] und stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss[5]. Innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war sie Mitglied im Parlamentskreis Mittelstand, im Kardinal-Höffner-Kreis, in der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik und in der Gruppe der Frauen. Darüber hinaus gehörte sie den Parlamentariergruppen Australien/Neuseeland, Slowenien und Griechenland an. Die Gründung des 1. FC Köln Bundestagsfanclubs „Koalition rut-wiess“ im September 2015 geht zudem auf ihre Initiative zurück.[6]

Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben ihrer Abgeordnetentätigkeit ist Gisela Manderla Vorsitzende des Brücker Informationen e.V., Vorstandsmitglied des Neue Medien für Kölner Schulen e.V. und Schirmherrin des Kölner Segelverbandes für Menschen mit Behinderung (SFBEH e.V.). Ferner ist sie stellvertretende Vorsitzende der Diözesangruppe Köln des Bundes Katholischer Unternehmer e.V. Im Zusammenhang mit ihrer ersten Ausschusstätigkeit stehen ihr Amt als Vorsitzende der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) sowie ihre Position als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gisela Manderla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CDU Köln - Frauen Union. In: CDU Köln. (cdu-koeln.de [abgerufen am 5. Juli 2017]).
  2. CDU Köln - Geschäftsführender Vorstand. In: CDU Köln. (cdu-koeln.de [abgerufen am 5. Juli 2017]).
  3. FU NRW | Vorstand. Abgerufen am 5. Juli 2017 (deutsch).
  4. Deutscher Bundestag - Verteidigungsausschuss. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 5. Juli 2017]).
  5. Deutscher Bundestag - Ausschuss für Gesundheit. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 5. Juli 2017]).
  6. Günter Bannas: FC-Fanklub im Bundestag: Koalition Rut Wiess. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. September 2015, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 2. August 2017]).