Gisela Weinreich

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Gisela Weinreich
Medaillenspiegel

Segelfliegen

DeutschlandDeutschland Deutschland
Europameisterschaften
Gold 1983 Frauen
Gold 1985 Frauen
Bronze 1987 Frauen
Gold 1989 Frauen
Gold 1991 Frauen
Silber 1993 Frauen
Silber 1995 Frauen
Gold 1997 Frauen

Gisela Weinreich (* in Lübeck) ist eine deutsche Segelfliegerin und fünffache Europameisterin.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinreich war Stewardess der Lufthansa. Im Jahr 1979 nahm sie an der ersten Segelflug-Europameisterschaft der Frauen in Ungarn teil. Vier Jahre später wurde sie, nach eigener Aussage „völlig überraschend“, erstmals Europameisterin in Saint-Hubert, Belgien. Ihren Titel verteidigte Weinreich 1985 in Subotica, Jugoslawien. Beim folgenden Wettbewerb erreichte sie 1987 in Bulgarien die Bronzemedaille. Im sowjetischen Orjol errang sie 1989 wieder die Europameisterschaft, die sie 1991 in Husbands Bosworth, Leicestershire erfolgreich verteidigte. Zwei Vizemeisterschaften erflog sie 1993 in Tschechien und 1995 im deutschen Marpingen. Ihren fünften Titel holte Weinreich 1997 in Prievidza, Slowakei. Sie flog jeweils in der 15-Meter-„Rennklasse“ mit dem Wettbewerbskennzeichen „WX“.[1] Sie war auch die erste Sprecherin der Frauen-Nationalmannschaft.

Den Barron Hilton Cup gewann Weinreich 1996/1997. Als fünffache Europameisterin galt sie in den 1990er Jahren als „beste Segelfliegerin der Welt“, da die erste Weltmeisterschaft der Frauen erst 2001 ausgetragen wurde. Weinreich ist seit 1980 Mitglied des Luftsportclub Bad Homburg und fliegt am Flugplatz Anspach.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinreich ist mit dem ehemaligen Flugkapitän und Luftsport-Funktionär Wolfgang Weinreich verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Söhne.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Weinreich wurde 1991 mit der zweiten Pelagia-Majewska-Medaille des Luftsportweltverbandes FAI ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. aweu.org: History of the Women’s International, European and now World Championships. (englisch, abgerufen am 20. Februar 2020)