Gitta Gsell

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Gitta Gsell (* 1953 in Zürich) ist eine Schweizer Filmregisseurin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gitta Gsells Filmografie umfasst Spiel- und Dokumentarfilme. Mit Bödälä – Dance The Rhythm, einem Dokumentarfilm, der die Magie des perkussiven Tanzes thematisiert, gewann die Regisseurin den Prix du Public, den Publikumspreis der Solothurner Filmtage, der wichtigsten Werkschau des Schweizer Filmschaffens. Mit dem Spielfilm Propellerblume 1999 war die Regisseurin für den Schweizer Filmpreis nominiert. 2005 kam ihr Film über die Schweizer Jazzikone Irène Schweizer in die Kinos.

Gitta Gsell lebte von 1979 bis 1989 in New York und war Gründungsmitglied der Theatergruppe DIG. Die Stücke Clichés, ein 40-Minuten-Multimedia-Spektakel und Desert Island Games, ein 70-Minuten-Multimedia-Theater wurden in diversen New Yorker Clubs und Theaterhäusern wie Danceteria, Pyramid, NoSeNo, New York Theater Ensemble, BACA, Re-Cher-Chez aufgeführt.

Gitta Gsell kommt ursprünglich von der Fotografie und Kunst. Neben diversen Gruppenausstellungen in New York zeigte sie 1992 im Centre PasquArt Bienne eine Einzelausstellung mit grossformatigen Fotografien.

Gitta Gsell ist Mitglied der Schweizer Filmakademie und des Schweizer Regieverbandes, zudem engagiert sie sich im Vorstand von art-tv.ch, dem Schweizer Kulturfernsehen im Netz.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977–1979: F+F Schule für Experimentelle Gestaltung, Zürich
  • 1980–1982: School of Visual Arts, New York: Bachelor of Fine Arts
  • 1982–1984: Hunter College, New York: Master of Fine Arts in Combined Media

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Goodbye
  • 1984: A.R.T.
  • 1985: Immer diese Ewigkeit
  • 1987: Don’t Stand On The Ocean
  • 1990: Cornelia Forster – Künstlerin
  • 1990: Perception/Tension
  • 1994: Uma passagem/Umgezogen
  • 1995: Lilu in der Tanzbar (Kurzfilm)
  • 1997: Propellerblume
  • 1999: Virus-L (Kurzfilm)
  • 2004: Lilo & Fredi
  • 2005: augen blicke N
  • 2005: Irène Schweizer
  • 2010: Bödälä – Dance The Rhythm
  • 2013: Karambolage – Arnold Odermatt und seine Welt
  • 2016: Melody of Noise – wie Geräusch zu Musik wird

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]