Gjøvik

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Gjøvik
Gjøvik (Norwegen)
Gjøvik
Gjøvik
Basisdaten
Kommunennummer: 0502 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Oppland
Verwaltungssitz: Gjøvik
Koordinaten: 60° 52′ N, 10° 31′ OKoordinaten: 60° 52′ N, 10° 31′ O
Höhe: 350 moh.
Fläche: 672,2 km²
Einwohner:

30.169 (30. Apr. 2016)[1]

Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Sprachform: Bokmål
Postleitzahl: N 2810
Gliederung: Gjøvik, Vardal, Snertingdal, Biri, Biristrand, Øvre Snertingdal, Redalen, Hunndalen und Bybrua
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Bjørn Iddberg (Ap) (2007)
Lage in der Provinz Oppland
Lage der Kommune in der Provinz Oppland

Die Kommune Audio-Datei / Hörbeispiel Gjøvik?/i in Norwegen hat eine Fläche von 672 km² mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 36,6 km und einer Ost-West-Ausdehnung von 30,3 km (Flüsse und Seen eingerechnet beträgt die Ausdehnung 31,5 km). Sie hat 30.169 Einwohner (Stand 30. April 2016), von denen etwa 18.000 im Zentrum wohnen und 2.600 Studenten an der Hochschule Gjøvik. Die Bevölkerungsdichte beträgt 45 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Kommune ist die größte in der Provinz (Fylke) Oppland am Westufer des Mjøsasees und wird von dem Ort Gjøvik verwaltet. Größere Ortsteile sind Snertingdal, Biri, Gjøvik und Hunndal. Die höchste Erhebung ist der Ringsrudåsen mit einer Höhe von 842 Metern.

Gjøvik von Nordlia aus gesehen, aus Richtung Süden

Geschichte und Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gjøvik wurde 1861 zur selbständigen Kommune erhoben. Die Stadt wurde rund um die Industrie gebaut, die sich am Fluss Hunnselv und am Mjøsasee entwickelte. Gjøvik Glasværk war die erste Fabrik. Heute ist Gjøvik ein bedeutendes Handels- und Dienstleistungszentrum im Inland. Hauptarbeitgeber sind das Krankenhaus, die Hochschule Gjøvik, Mustad (Angelhaken), Hunton (Isoliermaterial) und Hoff (Kartoffelprodukte). Mustad hat in den vergangenen Jahren große Teile der Produktion nach China verlagert. Das Einkaufszentrum („CC Mart'n“) ist das größte zwischen Oslo und Trondheim.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gjøvikbanen bildet die Eisenbahnverbindung nach Oslo.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Touristische Attraktionen sind der älteste in Betrieb befindliche Schaufelraddampfer, das Freilichtmuseum Eiktunet, die Fjellhall - größte Publikumshalle in einem Berg, das historische Glaswerk sowie das Veranstaltungsgelände Gjøvik Gård. Die Fjellhall wurde für die Eishockeyspiele der Olympischen Spiele 1994 in Lillehammer in den Fels gesprengt und liegt am Rande des Stadtzentrums unter dem Hausberg Hovdetoppen. Heute wird sie neben Eishockeyspielen für Konzerte und Flohmärkte genutzt. Außerdem beherbergt sie die einzige Schwimmhalle in Gjøvik.

Region Gjøvik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gjøvik ist auch der Name der Region, zu der die Kommunen Gjøvik, Østre-Toten, Vestre-Toten, Nordre- und Søndre Land gehören. Die Region hat 70.000 Einwohner und ist die bevölkerungsreichste Region von Oppland.

Zur Geologie siehe Vestre Toten

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gjøvik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistics Norway – Population and quarterly changes, Q1 2016