Glückstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Glückstadt
Glückstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Glückstadt hervorgehoben

Koordinaten: 53° 47′ N, 9° 25′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 22,76 km2
Einwohner: 10.931 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 480 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25348
Vorwahl: 04124
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 029
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Markt 4
25348 Glückstadt
Website: www.glueckstadt.de
Bürgermeisterin: Manja Biel (CDU)
Lage der Stadt Glückstadt im Kreis Steinburg
AasbüttelAasbüttelAebtissinwischAgethorstAltenmoorAuuferBahrenflethBeidenflethBekdorfBekmündeBesdorfBlomesche WildnisBokelrehmBokelrehmBokhorstBorsflethBreitenbergBreitenburgBreitenburgBreitenburgBrokdorfBrokstedtBüttelChristinenthalDägelingDammflethDrageEcklakElskopEngelbrechtsche WildnisFitzbekGlückstadtGrevenkopGribbohmHadenfeldHeiligenstedtenHeiligenstedtenerkampHennstedtHerzhornHingstheideHodorfHohenaspeHohenfeldeHohenlockstedtHolstenniendorfHorst (Holstein)HujeItzehoeKaaksKaisborstelKellinghusenKiebitzreiheKleveKollmarKollmoorKrempdorfKrempeKremperheideKrempermoorKronsmoorKrummendiekKudenseeLägerdorfLandrechtLandscheideLockstedtLohbarbekLooftMehlbekMoordiekMoorhusenMühlenbarbekMünsterdorfNeuenbrookNeuendorf b. ElmshornNeuendorf-SachsenbandeNienbüttelNortorfNuttelnOelixdorfOeschebüttelOldenborstelOldendorfOttenbüttelPeissenPöschendorfPoyenbergPulsQuarnstedtRadeReherRethwischRosdorfSankt MargarethenSarlhusenSchenefeldSchlotfeldSilzenSommerlandStördorfStörkathenSüderauVaaleVaalermoorWackenWarringholzWestermoorWewelsflethWiedenborstelWillenscharenWilsterWinseldorfWittenbergenWristWulfsmoorKarte
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Glückstadt (dänisch: Lykstad) ist eine an der Unterelbe in der Metropolregion Hamburg gelegene Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Nach Itzehoe ist sie die zweitgrößte Stadt im Kreis Steinburg. Überregional bekannt ist sie vor allem durch die traditionsreiche Matjes-Produktion[2] sowie auch durch die Elbfähre Glückstadt–Wischhafen, die die Holsteinischen Elbmarschen mit Wischhafen in Niedersachsen verbindet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Glückstadt erstreckt sich am nordöstlichen Ufer der Elbe im Bereich der Krempermarsch, eine der Holsteinischen Elbmarschen. Die Stadt liegt etwa bei Elbkilometer 674.[3] Innerhalb des Gemeindegebiets liegt ebenfalls die im Flusslauf der Elbe gelegene Rhinplate, die das Hauptgewässer der Bundeswasserstraße zur holsteinischen Uferseite hin abtrennt. Das Stadtgebiet ist zur Elbe hin zusätzlich durch Deich­bauten geschützt und befindet sich teilweise unterhalb von Normalhöhennull.[4] Im südöstlichen Stadtgebiet mündet der Kremper Rhin in den Herzhorner Rhin, welcher etwa 1,4 Kilometer unterhalb vom Zusammenfluss durch zwei Schleuse­nbauwerke und ein Schöpfwerk in den Außenhafen von Glückstadt entwässert und dort in die Elbe mündet.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Bole, Butendiek, Kimming, Nord, Gewerbegebiet und Tegelgrund und den Siedlungen Nordmarksiedlung, Hans-Böckler-Siedlung und Temming-Siedlung.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benachbarte Gemeindegebiete von Glückstadt sind:[5]

Borsfleth[6] Blomesche Wildnis
Wischhafen (Land Niedersachsen),
Drochtersen (Land Niedersachsen)
Nachbargemeinden Engelbrechtsche Wildnis
Kollmar

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glückstadt lagert auf Marschland, welches erst wenige Jahre vor der Stadtgründung zu diesem Zweck eingedeicht wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monument König Christian IV.
Glückstadt um 1895
Häuserzeile am Binnenhafen

Glückstadt wurde 1617 von Christian IV. (König von Dänemark und Norwegen und Herzog von Schleswig und Holstein) gegründet, um dem wachsenden Hamburg einen Gegenpol zu bieten. Der Ort wurde nach Plänen des in holländischen Diensten stehenden französischen Festungsbaumeisters Pieter de Perceval in Niederländischer Festungsmanier errichtet[7] und sollte eine uneinnehmbare Festungs- und Hafenstadt an der Unterelbe werden. Der Name Glückstadt und die Fortuna im Wappen standen sinnbildlich für diesen Plan: „Dat schall glücken und dat mutt glücken, und denn schall se ok Glückstadt heten!“ (Christian IV.).

Der König versuchte, neue Einwohner durch das Versprechen der Religionsfreiheit zu gewinnen. Die ersten Einwohner übersiedelten aufgrund der kostenlos zur Verfügung gestellten Baugrundstücke und Steuerfreiheiten aus den Orten der näheren Umgebung in die neue Stadt. Im Jahre 1619 erhielten aus Portugal vertriebene und anfangs in die Niederlande geflüchtete sephardische Juden ein Privileg für die Ansiedlung in Glückstadt. Zusammen mit den wegen des spanisch-niederländischen Krieges aus den Niederlanden geflohenen Reformierten siedelten sie sich ab 1620 in der neuen Stadt an. Glückstadt war damit auch eine Exulantenstadt. Beide Exulantengruppen waren in den Gründungsjahren Glückstadts bis Anfang der 1640er Jahre wichtige Impulsgeber für die Wirtschaft der Stadt. Neben sephardischen Juden und Reformierten kamen auch Katholiken, niederländische Mennoniten (Täufer) und Remonstranten in die Stadt. Die Katholiken durften ihre Religion zunächst (im lutherischen Holstein) nicht offen ausüben. Die jüdische Gemeinde erhielt ebenso wie die niederländischen Gemeinden einen eigenen, heute noch bestehenden Jüdischen Friedhof.

Die Festung, deren Ausbau ab 1619 energisch vorangetrieben wurde, bewährte sich im Dreißigjährigen Krieg. Glückstadt blieb die einzige Festung in Schleswig-Holstein, die während des Krieges nicht durch Belagerung bezwungen werden konnte.[7]

Glückstadt mit der Festungsanlage und dem Schloss im Jahre 1652

Nach dem Dreißigjährigen Krieg verließen jedoch die meisten Exulanten 1644/1648 Glückstadt, das jetzt fast ausschließlich eine Festungs-, Residenz- und Verwaltungsstadt wurde. Die Mennoniten besaßen jedoch noch bis ins 18. Jahrhundert ein Gebetshaus in der Stadt.[8], die niederländische Kirche in der Schlachterstraße wurde noch bis 1816 als reformierte Kirche geführt.[9] Der historische Stadtkern ist bis heute ein Musterbeispiel für eine auf dem Reißbrett entworfene Fürstenstadt der Neuzeit.

Wirtschaftlich bedeutend waren Zucker-, Salz- und Seifensiedereien, eine Ölmühle, eine Münze und der Walfang um Grönland. Glückstadt wurde 1659 kurzfristig Sitz der Glückstädter Africanischen Kompanie, die 1671 zugrunde ging,[10] sowie von einer isländischen und norwegischen Handelskompanie.

1649 wurde die Regierungskanzlei für die königlichen Landesteile von Schleswig und Holstein von Flensburg nach Glückstadt verlegt, so dass Glückstadt Verwaltungszentrum wurde. 1713 wurde die Funktion auf die königlichen Teile Holsteins beschränkt, nach dem Ende des Gottorfer Herzogtums 1773 aber auf ganz Holstein ausgedehnt. Nach der Trennung von Justiz und Verwaltung 1834 blieb Glückstadt Sitz des holsteinischen Obergerichts, das bis 1867 bestand. Ab 1867 gab es hier nur noch ein Amtsgericht, das 1982 aufgehoben wurde. Seit 1867 gehörte Glückstadt zum Kreis Steinburg. Als „Hauptstadt“ Holsteins wurde Glückstadt 1845 an die neu errichtete Stammstrecke der Schleswig-Holsteinischen Marschbahn-Gesellschaft angeschlossen.

Bereits im 18. Jahrhundert war der wirtschaftliche Höhepunkt Glückstadts erreicht, und es zeigte sich, dass die Konkurrenz Hamburgs und Altonas zu stark war. Entscheidend war hierbei, dass die Schifffahrt durch die heute vor der Stadt in der Elbe liegende Sandbank behindert wurde und das tiefe Fahrwasser westlich der Sandbank in Richtung Hamburg erhalten blieb. Insgesamt war die Entwicklung Glückstadts deutlicher von Militär und Regierung geprägt als von Gewerbe und Handel. Später siedelten sich noch einige bedeutende Betriebe an, z. B. ein Eisenbahnausbesserungswerk und die Firma Gehlsen mit einem Sägewerk, allerdings schlossen diese und einige andere Betriebe gegen Ende des 20. Jahrhunderts.

Die Druckerei Augustin war weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Sie besaß mit dem Drucken fremder Sprachen wie Chinesisch, Arabisch, Hebräisch, Koptisch, Sanskrit, Japanisch und mit dem Drucken von Hieroglyphen ein Alleinstellungsmerkmal. Ein Schwerpunkt war der Druck chinesischer Schriften, die von den Setzern nach dem Bild der Seiten gesetzt wurden. Das geschah mit dem sogenannten chinesischen Zirkel, in dem die Schriftzeichen kreisförmig sortiert und nummeriert waren. Im März 1912 kam dieser chinesische Zirkel mit dem Postschiff aus Shanghai in Glückstadt an. Jimmy Ernst, der Sohn von Max Ernst und Luise Straus-Ernst, machte hier von 1934 bis 1938 seine Lehre als Schriftsetzer, bis ihm mit Hilfe des Druckers Heinrich W. Augustin die Flucht nach Amerika gelang. In den 70er Jahren endete der Bleisatz der Druckerei Augustin. Der Betrieb wurde über eine Auffanggesellschaft modernisiert und weitergeführt. Die alten Räume der Setzerei und Druckerei wurden geschlossen und blieben weitgehend unverändert.

Die Süberlingsche Kapelle und Musikschule existierte von 1877 bis 1937.

Zur Zeit des Nationalsozialismus nahm von Anfang April 1933 bis zum 26. Februar 1934 die Am Jungfernstieg in einem ehemaligen dänischen Militärdepot untergebrachte Landesarbeitsanstalt (von 1875 bis 1929 Provinzial-Korrektionsanstalt für die Provinz Schleswig-Holstein genannt) zusätzlich ein Schutzhaftlager auf. Das Gebäude wurde ab 1949 und bis 1974 als Landesfürsorgeheim Glückstadt zur Umerziehung von Jugendlichen weitergenutzt. Während dieser Zeit kam es systematisch zu gewalttätigem Missbrauch durch Heimangestellte und wirtschaftlicher Ausbeutung der dort eingesperrten Jugendlichen.[11][12][13]

Während des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1942 wurde das Marinelazarett Glückstadt in der Engelbrechtschen Wildnis eingeweiht. Als zum Ende des Krieges Deutschland schrittweise von den Alliierten besetzt wurde, unterschrieb Hans-Georg von Friedeburg im Auftrag des letzten Reichspräsidenten Karl Dönitz, der sich zuvor mit der letzten Reichsregierung nach Flensburg-Mürwik abgesetzt hatte, am 4. Mai bei Lüneburg, die Kapitulation aller deutschen Truppen in Nordwestdeutschland, den Niederlanden und Dänemark.[14] Am Nachmittag des darauffolgenden Tages zog ein britisches Vorauskommando, dass aus drei britischen Panzerspähwagen bestand, in die Stadt ein. Zwei Tage später erfolgte letztlich die eigentliche Besetzung des südwestlichen Schleswig-Holsteins durch einen britischen Hauptverband.[15] Zum Kriegsende verdoppelte sich die Einwohnerzahl der Stadt durch den Zuzug von Flüchtlingen, vor allem aus Ostpreußen.

Zur Linderung der Wohnungsnot wurden nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem weitere Wohnsiedlungen im Stil der 1950er Jahre erschlossen. Ein weiterer Stadtteil, vorwiegend mit Eigenheimen bebaut, entstand in den 1970er Jahren nach Eindeichung eines weiteren Bereichs des Elbvorlands. Weitere Stadtteile mit Eigenheimen folgten auch später noch.

1956 wurde Glückstadt eine Garnison der Bundeswehr. Die 3. Schiffstammabteilung (später bekannt unter dem Namen Marine-Ausbildungsbataillon 3) bezog die renovierte Wehrmachtskaserne. Die Soldaten leisteten bei den großen Sturmfluten, sowohl jener vom 16./17. Februar 1962, wie auch den beiden Fluten im Januar 1976, wesentliche Hilfe beim Schutz der Stadt. Nach der Auflösung des Marineausbildungsregiments verlegte hierher ab 1991 das Marine-Sicherungsbataillon 5. Nach dessen Abzug im Jahr 1994 wurde hier schließlich noch das nichtaktive Marine-Sicherungsbataillon 1 bis zum Jahr 2001 aufgestellt. Im Zuge der Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016 wurde am Ort vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ein Erstaufnahmelager eingerichtet.[16]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Kirche und Schule der niederländischen Gemeinden
Kapelle von 1692 auf dem Reformierten (Niederländischen) Friedhof, gelegen an der Itzehoer Straße/Holländergang außerhalb des Stadtgrabens
Das mit zwei Davidsternen versehene Eingangstor zum wiederhergestellten Jüdischen Friedhof

In der Stadt gibt es heute jeweils eine evangelisch-lutherische (Stadtkirche) und eine römisch-katholische (Sankt Marien) Kirchengemeinde. Des Weiteren besteht die pfingstlerische Freie Christengemeinde Glückstadt und die pietistisch geprägte Gemeinschaft in der Landeskirche.

In der Gründungszeit der Stadt gab es jedoch noch weitere Religionsgemeinschaften, die die Stadt über mehrere Generationen geprägt haben. Eine der ersten Exilantengruppen, die sich in Glückstadt ansiedelten, waren niederländische Reformierte (Contraremonstranten). Ebenfalls aus den Niederlanden kamen Remonstranten und Mennoniten (Täufer). Im Jahr 1624 garantierte Christian IV. in einem Toleranzedikt allen drei niederländischen Religionsgemeinschaften ihre Religion und Zusammenkünfte frey, sicher und womögliches ungehindert innerhalb beschlossen Thüren exercieren zu dürfen. Die Mennoniten waren zudem gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr von Bürgermilitär und Bürgereid befreit.[17] Reformierte, Remonstranten und Mennoniten nutzten in den ersten Jahren gemeinsam das zweistöckige Haus in der Schlachterstraße 7 als Kirche und Schule. Außerhalb der damaligen Stadtgrenzen an der Itzehoer Straße gab es einen gemeinsamen niederländischen Friedhof (auch Reformierter Friedhof genannt).[18] Die Remonstrantengemeinde löste sich jedoch noch im Laufe des 17. Jahrhunderts auf, und die Mennonitengemeinde konnte mit dem Kauf des Hauses Am Hafen 34 im Jahr 1655 ein eigenes Gebetshaus etablieren. Dieses Haus wurde noch bis 1734 als Mennonitenkirche genutzt. Anschließend wurde es der noch heute bestehenden Mennonitengemeinde in Altona übergeben, die es 1792 schließlich verkaufte. Die Kirche in der Schlachterstraße 7 wurde noch bis 1816 als reformierte Kirche weitergeführt. Zwei Jahre später wurde jedoch auch diese Kirche verkauft. Der ehemals gemeinsam genutzte niederländische Friedhof wurde zeitweise noch von der katholische Gemeinde genutzt und wird heute von der lutherischen Gemeinde verwaltet.[19]

Neben den drei aus den Niederlanden stammenden protestantischen Religionsgemeinschaften bildeten die aus Portugal stammenden sephardischen Juden eine weitere nicht unbedeutende Religionspartei der ersten zwei Jahrhunderte. Bereits 1619 hatte ihnen der dänische König Christian IV. ein Toleranzprivileg ausgestellt, das ihnen auch innere Rechtsautonomie und uneingeschränkte Handelsfreiheit innerhalb des dänischen Gesamtstaates zusicherte. 1630 wurde ihnen der Bau einer Synagoge gestattet. 1767 wurde die Synagoge in der Königstraße 6 neu aufgebaut. In den folgenden Generationen nahm die Zahl jüdischer Bürger jedoch immer weiter ab, was schließlich zum Verkauf und Abbruch der Synagoge im Jahr 1895 führte. Der jüdische Friedhof von 1622 ist jedoch zum Teil erhalten geblieben. Noch heute befinden sich dort Grabsteine sephardischer Juden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Stadt Glückstadt hatte sich nach dem Tod des letzten jüdischen Einwohners im Jahr 1914 verpflichtet, den Friedhof an der Pentzstraße instand zu halten. Dennoch wurden in der NS-Zeit sämtliche Grabsteine entfernt und das Gelände eingeebnet. Nach 1945 wurde der Versuch unternommen, den Friedhof zu rekonstruieren. Waren es in den ersten Jahrzehnten ausschließlich aus Portugal stammende sephardische Juden, siedelten sich später auch deutsche Juden in Glückstadt an.[20][21]

Eine weitere Religionsgemeinschaft waren die Katholiken, denen 1630 erstmals gestattet wurde, im Haus des spanischen Konsuls Gabriel de Roy private Gottesdienste abzuhalten. Von 1687 an versammelte sich die katholische Gemeinde in einer kleinen Kapelle Am Hafen 25. 1782 konnte die erste katholische Kirche an der namenlosen Straße fertiggestellt werden. 1966 wurde schließlich die noch heute genutzte Marienkirche eingeweiht. Zwischen 1645 und 1773 befand sich in Glückstadt eine Missionsstation der Jesuiten.[22] Zeitweise wurde der Reformierte (Niederländische) Friedhof auch als Begräbnisstätte der Katholiken genutzt.[23]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt Glückstadt wurde am 1. Januar 1974 durch Umgliederungen aus den Nachbargemeinden Blomesche Wildnis, Borsfleth, Engelbrechtsche Wildnis und Herzhorn vergrößert.[24]

Einwohnerzahlen[24]

Datum Glückstadt Blomesche
Wildnis
Borsfleth Engelbr.
Wildnis
Herzhorn
06.06.1961 12.348 370 34 216 243
27.05.1970 11.720 317 33 205 226
31.12.2017 11.143

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahrelang galt Glückstadt aufgrund des hohen Arbeiteranteils in der Bevölkerung als Hochburg der SPD im sonst eher landwirtschaftlich geprägten Kreis Steinburg, später glichen sich nach Eingemeindungen von Teilen des Amtes Herzhorn und dem Zuzug neuer Einwohner die Stimmenanteile dem Bundesdurchschnitt an. Bei den Kommunalwahlen im Jahre 2003 konnten die CDU und die FDP einen großen Sieg verbuchen. Der Verlierer war die Wählergemeinschaft GWG. Die SPD gewann die Landtagswahl und die Bundestagswahl im Jahr 2005 zumindest in Glückstadt.

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2018 sitzen in der Stadtvertretung sechs Mitglieder der CDU, sechs Mitglieder der Wählergemeinschaft BFG, vier Mitglieder der SPD, vier Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und drei Mitglieder der FDP. Bürgervorsteher ist Krafft-Erik Rohleder (CDU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Das Wappen der Stadt Glückstadt zeigt in blau die unbekleidete weiße Glücksgöttin (Fortuna) mit goldenen Haaren, mit ihrem rechten Fuß auf einer goldenen Kugel stehend und mit beiden Händen ein geblähtes Segel in Weiß haltend.“[25]

Patenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. August 1953 beschloss die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Glückstadt unter Leitung von Bürgermeister Horn und Bürgervorsteher Gosau die Übernahme der Patenschaft über die ehemalige Stadt Stolpmünde.[26][27][28] Besiegelt wurde dies mit einer Patenschaftsurkunde.[29]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz und Rathaus

Glückstadt ist auf einem geplanten, annähernd sechseckigem Grundriss errichtet. Den Mittelpunkt bildet der Marktplatz mit dem Rathaus und der Kirche, welcher vom Fleth unterbrochen wird und auf den sieben Straßen radial zulaufen. Der historische Grundriss ist bis heute erhalten und stellt damit ein in Schleswig-Holstein seltenes Beispiel einer Stadt „vom Reißbrett“ dar. Die historische Altstadt ist fast geschlossen erhalten, doch gibt es neben vielen gepflegten historischen Bauten noch sehr viele Beispiele missverstandener „Modernisierung“ der 1960er und 1970er Jahre.

BW

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 1632 erbauten Brockdorff-Palais befindet sich das Detlefsen-Museum, in dem die Stadtgeschichte und die Lebensweise während der vergangenen vier Jahrhunderte gezeigt werden. Das Museum selbst ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der Stadt.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Altstadt befinden sich viele historische Häuser und Adelshöfe, beispielsweise das Wasmer-Palais, das Brockdorff-Palais (heute Museum und Stadtarchiv) und das Palais Quasi non Possidentes. Im Bereich des heutigen Hafens stand von 1630 bis 1710 das durch Christian IV. von Dänemark errichtete Glückstädter Schloss, dieses musste jedoch wegen Baufälligkeit bereits im 18. Jahrhundert abgetragen werden. Übrig geblieben ist lediglich das heute ebenfalls baufällige Provianthaus.
  • Die Glückstädter Kirche, errichtet von 1618 bis 1623, ist ein Saalbau im Übergang von der Renaissance zum Frühbarock. Sie beherbergt neben dem Altar und dem Taufbecken verschiedene Kunstwerke aus ihrer Erbauungszeit. Am Turm ist ein Anker befestigt, der 1630 von einem hamburgischen Kriegsschiff erbeutet wurde.
  • Das im Stil der Spätrenaissance errichtete Glückstädter Rathaus steht an dieser Stelle schon seit 1642. Als es Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend baufälliger wurde, wurde von 1873 bis 1874 ein Neubau errichtet, dessen Fassade jedoch dem Vorgängerbau nachgebildet wurde.
  • An einem Haus am Binnenhafen ist der Wiebke-Kruse-Turm angebaut; das inzwischen stark veränderte Gebäude war ein Geschenk König Christians an seine Mätresse. Ebenfalls am Binnenhafen befinden sich der historische Salzspeicher und das Königliche Brückenhaus als freistehende Gebäude. Die gesamte Häuserzeile entlang des Binnenhafens steht unter Denkmalschutz.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite des Binnenhafens, am Rethövel, liegt das Adelspalais mit markantem Türmchen. Das Gebäude wurde vor dem Zweiten Weltkrieg als Frauengefängnis benutzt.
  • An der Stelle der ehemaligen Admiralität steht heute eine neu errichtete Jugendherberge. Das alte Sandsteinportal der Admiralität wurde restauriert und wird heute als Eingangsportal der Herberge genutzt.
  • Am nördlichen Rand der Altstadt liegt auf dem künstlich aufgeschütteten Venusberg der ehemalige Glückstädter Wasserturm, in dem sich früher ein Restaurant befand, das einen schönen Blick auf die Deiche und die Elbe bot.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein ausgedehnter Stadtpark grenzt im Nordosten unmittelbar an das Stadtzentrum an. Die Deichanlagen am Elbufer geben ebenfalls Gelegenheit zu Spaziergängen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1968 finden jährlich im Juni die Glückstädter Matjeswochen statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Binnenhafen

Glückstadt ist ein ehemaliger Marinestandort. Größter Arbeitgeber ist die Papierfabrik Steinbeis. Von Bedeutung ist auch der Farbenhersteller Wilckens. Beide Betriebe befinden sich in einem ausgedehnten Gewerbegebiet im Süden der Stadt.

Nach der Eingliederung des Kreises Steinburg in die Metropolregion Hamburg hat sich die Bevölkerung aber auch der wirtschaftlich dominierenden Metropole Hamburg zugewendet; inzwischen sind viele Glückstädter Pendler dorthin. Die demographische Entwicklung ist seit 1998 rückläufig und wird auch zukünftig eine leicht rückläufige Tendenz beibehalten. Positive Entwicklungen gibt es im Bereich des Tourismus. Der historische Stadtkern, die erfolgreichen Bemühungen der Stadtsanierung und die kulinarische Spezialität „Glückstädter Matjes“ machen die Stadt insbesondere für den Tagestourismus interessant.

Ansätze der Entwicklung im Bereich der Maritimen Wirtschaft wirken vor allem im Bereich vom Außenhafen. Hier können Seeschiffe mit bis zu 130 m Länge, 16 m Breite und 5,8 m Tiefgang anlegen. 2011 betrug der Güterumschlag rund 140.000 Tonnen.[30] Der Landeshafen Glückstadt wurde vom Land Schleswig-Holstein im Jahr 1995 an die Glückstadt Port GmbH, einem Tochterunternehmen der Schramm Group, verpachtet, die den Hafen nun betreibt.[31] Der Binnenhafen ist nur noch für die Sportschifffahrt interessant.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Glückstadt

Glückstadt ist mit dem Bahnhof gleichen Namens an der Marschbahn ins Netz des Schienenpersonennahverkehrs vom Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein eingebunden. Hier halten zwei Regionalbahnlinien (RB 61 sowie 71) auf dem Fahrtweg von Hamburg zum Bahnhof Itzehoe. Ausgangsbahnhof in Hamburg ist bei der RB 61 der örtliche Hauptbahnhof, die Linie 71 verkehrt ab Hamburg-Altona. Das aktuell mit dem Betrieb betraute Eisenbahnverkehrsunternehmen ist die Nordbahn Eisenbahngesellschaft.

Elbfähre

Überregional bekannt durch die regelmäßigen Meldungen im Verkehrsfunk ist die Elbfähre Glückstadt–Wischhafen. Ihre Existenz ermöglicht im Motorisierten Individualverkehr das Einsparen von bis zu etwa 150 Fahrtkilometern, welches bei einer jährlichen Beförderungsleistung von 600.000 Kraftfahrzeuge eine Menge von Kohlendioxid einspart. Es ist geplant, diese bei Verlängerung der Autobahn 20 durch einen Tunnel zu ersetzen. Die aktuelle Fährverbindung verbindet die Trassen der Bundesstraße 495 zu beiden Seiten des Elbflusslaufs. Sie zweigt auf holsteinischer Seite im Bereich der Nachbargemeinde Blomesche Wildnis von der Bundesstraße 431 ab. Die Autobahn 23 verläuft etwa 10 bis 15 Kilometer nordöstlich im Bereich der Gemeinden Hohenfelde, Rethwisch und Lägerdorf in Nordwestlicher Richtung nach Itzehoe. Die zuvor genannten Bundesstraßen sind Bestandteil der Ferienstraße Deutschen Fährstraße.

Fahrradreisetouristen erleben den Ort auf der D-Route Nr. 10 (Elberadweg) und die hier kreuzende Mönchsweg­route zwischen Bremen und Fehmarn.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgabe der Tageszeitung Glückstädter Fortuna

Glückstadt verfügt mit der im Jahre 1740 gegründeten „Glückstädter Fortuna“ über die älteste Tageszeitung in Schleswig-Holstein. Seit 1969 war sie nicht selbstständig erschienen, doch seit März 2014 erscheint die Zeitung wieder.[32][33] Glückstadt liegt im Sendegebiet des NDR, in der Stadt sind alle landesweiten Radiosender zu empfangen, ferner können Sender aus Niedersachsen und Hamburg sowie der British Forces Broadcasting Service empfangen werden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Betriebskrankenkasse Schleswig-Holstein hat ihren Hauptsitz in Glückstadt. Hervorzuheben ist ebenso eine Außenstelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Hamburg sowie eine Niederlassung der Bundesagentur für Arbeit.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus der Volkshochschule im Wasmer-Palais

Glückstadt verfügt mit dem Detlefsengymnasium über eine der ältesten Schulen in Schleswig-Holstein, Schulträger ist der Kreis Steinburg. Zu Beginn des Schuljahres 2007/2008 wurden die übrigen Glückstädter Schulen, die alle dem Glückstädter Schulverband angehören, umstrukturiert. Auf dem Gelände der ehemaligen Realschule am Janssenweg befindet sich nun die Bürgerschule als einzige Grundschule der Stadt, am Standort der ehemaligen König-Christian-Schule (Grund- und Hauptschule) entstand eine neue Regionalschule.

In der Erwachsenenbildung ist die Volkshochschule Glückstadt e. V. aktiv. Die Kurse und Veranstaltungen finden im Wasmer-Palais in der Königstraße statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Verfilmung des Kästner-Romans „Emil und die Detektive“ von 1954 dienen die Innenstadt und das Vorland des Glückstädter Außendeiches als Kulisse für die ersten Szenen.
  • Die Stadt diente 1974 als Drehort für Wim Wenders' Spielfilm Falsche Bewegung ebenso wie von 1979 bis 1982 für die Folgen der Fernsehserie Kümo Henriette.[35]
  • Zwiebelfische, 2010, Dokumentarfilm von Christian Bau und Artur Dieckhoff über Jimmy Ernst[36]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Köhn: Die Bevölkerung der Residenz, Festung und Exulantenstadt Glückstadt von der Gründung 1616 bis zum Endausbau 1652. Wachholtz-Verlag, Neumünster 1974, ISBN 3-529-02165-2 (dort die bis dahin erschienene Literatur).
  • Edith Beleites: Die Hebamme von Glückstadt; Historischer Roman, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag Reinbek, 2005, ISBN 978-3-499-24029-4.[37]
  • Adrian von Buttlar, Margita Marion Meyer (Hrsg.): Historische Gärten in Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Boyens & Co., Heide 1998, ISBN 3-8042-0790-1, S. 270–275.
  • Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Hamburg, Schleswig-Holstein. 3. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 2009, ISBN 978-3-422-03120-3, S. 320–328.
  • Eva von Engelberg-Dočkal: Kulturkarte Schleswig-Holstein. 1000mal Kultur entdecken. 2. Auflage. Wachholtz-Verlag, Neumünster 2005, ISBN 3-529-08006-3.
  • Büro EGL: Gartenhistorisches Gutachten. Hamburg 1996 (einsehbar im Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Kiel).
  • Ralf Zielinski: Die Geschichte der Marinekaserne Glückstadt und der in ihr beheimateten Truppenteile von 1936 bis 2004. Glückstadt 2016. ISBN 978-3-00-053699-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Glückstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Glückstadt – Quellen und Volltexte
Wikivoyage: Glückstadt – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2019 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Welt-Online: Fisch für’s Guinness-Buch: Matjes satt in Glückstadt.
  3. näherungsweise bestimmt nach topographischer Karte im Digitalen Atlas Nord
  4. Vgl. Angaben in der Topographische Karte auf Digitaler Atlas Nord
  5. Relation: Glückstadt (447206) bei OpenStreetMap. Abgerufen am 19. November 2020.
  6. nur im Bereich des Flusslaufs der Elbe
  7. a b Wilhelm Sager: Heere zwischen den Meeren - Heeres- und Kriegsgeschichte Schleswig-Holsteins. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft. Husum 2003, ISBN 3-89876-113-4, S. 41–42.
  8. Robert Dollinger: Geschichte der Mennoniten in Schleswig-Holstein, Hamburg und Lübeck. In: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 17, Neumünster 1930.
  9. Hans-Reimer Möller: Glückstadt - Ein Führer durch das Stadtdenkmal und seine Geschichte. Verlag J. J. Augustin, Glückstadt 1994, S. 50 f.
  10. Manfred Guido Schmitz: Die Dänische Africanische Compagnie in Glückstadt, Wilhelm Johann Müller und „Die africanische Landschafft Fetu“. Schmitz, Nordstrand/Nordsee 2011, S. 45, ISBN 978-3-938098-66-0.
  11. Die Rebellion von Glückstadt - 1969: Geschundene Heimkinder begehrten auf, in: Neues Deutschland, 8. Mai 2010.
  12. Heike Haarhoff: Justizskandal im Jugendheim - Das Leiden von Glückstadt, in tageszeitung, 18. Januar 2008.
  13. „Man wollte uns brechen“. Zwangsarbeit für Jugendliche im Heim bis in die 1970er Jahre vom 11. Februar 2008 und Heimkinder von Glückstadt warten weiter auf Entschädigung (mit Rechtsklick runterladen) vom 22. Juli 2010 in Deutschlandradio Kultur.
  14. Die Kapitulation auf dem Timeloberg (PDF, S. 16.; 455 kB).
  15. Norddeutsche Rundschau: Ende Zweiter weltkrieg: Erdbeeren gegen Corned Beef, 6. Mai 2015; abgerufen am 25. Juni 2019.
  16. Kay Müller: Flüchtlingskrise : Glückstadt und die Flüchtlinge: Zwischen Überforderung und Mitleid. www.shz.de, 19. September 2015, abgerufen am 20. November 2020.
  17. Glückstadt (Schleswig-Holstein, Germany). Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online, abgerufen am 25. Juni 2011.
  18. Schließfächer für die Ewigkeit. (Nicht mehr online verfügbar.) Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag/Norddeutsche Rundschau, ehemals im Original; abgerufen am 5. Januar 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.shz.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  19. Hans-Reimer Möller: Glückstadt - Ein Führer durch das Stadtdenkmal und seine Geschichte. Verlag J. J. Augustin, Glückstadt 1994, S. 50 f.
  20. Hans-Reimer Möller: Glückstadt - Ein Führer durch das Stadtdenkmal und seine Geschichte. Verlag J. J. Augustin, Glückstadt 1994, S. 51 f.
  21. Glückstadt. Das jüdische Hamburg - Ein historisches Nachschlagewerk, abgerufen am 25. Juni 2011.
  22. Gemeinde Sankt Marien Glückstadt, Geschichte. (Nicht mehr online verfügbar.) Katholische Pfarrei St. Ansgar Itzehoe, ehemals im Original; abgerufen am 25. Juni 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.st-marien-glueckstadt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  23. Glückstadt (Schleswig-Holstein, Germany). Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online, abgerufen am 2. April 2017.
  24. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 186.
  25. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein.
  26. Glückstädter Fortuna vom 3. August 1953.
  27. Stolper Heimatblatt für die Heimatvertriebenen aus der Stadt und dem Landkreise Stolp in Pommern, Jahrgang VI, Nr. 10, Oktober 1953, R 54, S. 150 f.
  28. Website der Stadt Glückstadt.
  29. Website der Stolper Heimatkreise e. V.
  30. Bilanz der deutschen Seehäfen 2011. In: Hansa. Heft 4, 2012, ISSN 0017-7504, S. 79.
  31. Carl L. Ahrens: Wichtige Säulen der regionalen Wirtschaft. In: Täglicher Hafenbericht vom 28. August 2014, Sonderbeilage Schleswig-Holsteinischer Hafentag, S. 9.
  32. „Glückstädter Fortuna“ erscheint wieder. 20. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2014.
  33. Wiederscheinen „Glückstädter Fortuna“ März 2014, Video bei YouTube.
  34. a b c d Seite der Stadt Glückstadt.
  35. Pia Klatt und Kai Labrenz: Filmland Schleswig-Holstein, Heide Boyens 2001 S. 122.
  36. Kein Glück in Glückstadt, Rezension auf taz.de, abgerufen am 22. Mai 2017.
  37. Zu diesem Roman gibt es Rundgänge durch die Stadt Rundgang zum historischen Roman Die Hebamme von Glückstadt (Memento vom 6. Oktober 2016 im Internet Archive) bei glückstadt-tourtismus.de.