Glatttal

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Dieser Artikel behandelt das Tal der Glatt im Schweizer Kanton Zürich. Weitere Flüsse des Namens sind Glatt (Thur) im Kanton St. Gallen und Glatt (Neckar) in Deutschland.
Das Glattal in der Umgebung von Wallisellen und Zürich-Nord, Ansicht von Rümlang
Flughafen Zürich
Sicht von Uster auf das Glattal

Das Glattal (amtliche und regional übliche Schreibweise,[1] nach reformierter Rechtschreibung Glatttal) ist eine Region im Schweizer Kanton Zürich. Es liegt zwischen dem Limmattal im Westen und dem Tösstal im Osten und bildet einen beträchtlichen Teil des Zürcher Unterlandes. Es wird gebildet von dem Fluss Glatt, die aus dem Greifensee fliesst und bei Glattfelden in den Rhein mündet.

Das Glattal ist dicht besiedelt und liegt zur Gänze im unmittelbaren Einzugsgebiet der Stadt Zürich und gilt als Teil der Metropolregion Zürich. Der Flughafen Zürich wurde ab 1948 in ein ehemaliges Moorgebiet der Glatt zwischen Kloten und Oberglatt gebaut.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Glatt (Rhein), Bezirk Bülach, Bezirk Dielsdorf, Bezirk Uster und Zürcher Unterland

Das Glattal umfasst Teile der Bezirke Uster, Dielsdorf und Bülach sowie Teile des Gemeindegebiets der Stadt Zürich (Zürich Nord). Die Glatt verfügt insgesamt über ein Einzugsgebiet von 416 km² oder knapp ein Viertel der Fläche des Kantons Zürich.[2] Das Glattal ist nach Osten vom Einzugsgebiet der unteren Töss abgegrenzt durch Hügelzüge, die eine Höhe von knapp 600 m ü. M. erreichen (Büliberg bei Bülach, 597 m). Gegen Westen ist das Glattal vom unteren Zürichsee und der Stadt Zürich abgegrenzt durch Adlisberg und Zürichberg; bei Regensdorf wird es durch Moränen (Standort der Strafanstalt Pöschwies) vom Furttal abgegrenzt, die Wasserscheide zum Surbtal verläuft zwischen Steinmaur und Schöfflisdorf, diejenige zum Fisibach (der bei Kaiserstuhl separat in den Rhein mündet) zwischen Neerach und Bachs.

Die Glatt fliesst aus dem Greifensee auf einer Höhe von 436 m ü. M. Sie bildet zunächst die Grenze zwischen den Gemeinden Schwerzenbach und Fällanden und fliesst dann durch das Zentrum von Dübendorf. Sie verlässt Dübendorfer Gebiet im Neugut (430 m). Hier wird ihr der Chriesbach aus der Gemeinde Wangen-Brüttisellen zugeführt.

Die Glatt verlässt nun den Bezirk Uster und bildet die Grenze zwischen Wallisellen und Zürich Schwamendingen. Sie durchquert den Glattpark (425 m) auf dem Gemeindegebiet von Opfikon und nimmt hier den Zürcher Leutschenbach in sich auf. Der Leutschenbach wird gespeist von Katzenbach und Katzensee und entwässert damit die Zürcher Quartiere Oerlikon, Seebach und Affoltern. Die Glatt fliesst westlich am Dorfkern von Opfikon vorbei und verlässt das Opfiker Gemeindegebiet bei Glattbrugg (422 m).

Danach folgt der Glattkanal der westlichen Abgrenzung des Flughafens Zürich-Kloten; er folgt dabei zunächst der Gemeindegrenze zwischen Kloten und Rümlang, durchfliesst dann Rümlanger Gemeindegebiet und erreicht schliesslich Oberglatt. Unter dem Flughafengelände wird der Glatt der Altbach zugeführt, der aus den Gemeinden Kloten, Bassersdorf und Nürensdorf abfliesst.

Bei Oberglatt verliert die Glatt ihren stark begradigten Charakter und erreicht in etwas naturbelassenerem Flussverlauf Niederglatt (418 m) und Höri (409 m) und bildet dann die Gemeindegrenze zwischen Bülach und Hochfelden (399 m). Bei Höri nimmt die Glatt den Fischbach auf, der die Gemeinden Steinmaur und Neerach entwässert. Auf dem Gemeindegebiet von Glattfelden überwindet die Glatt noch ein beträchtliches Gefälle (gegen 60 m auf etwa 5 km), bevor sie schliesslich bei Rheinsfelden in den Rhein mündet (335 m).

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Gemeinden (und Zürcher Stadtteile), die ganz oder teilweise im Einzugsgebiet der Glatt liegen:

Bezirk Uster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ und Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2015)
Fläche
in km²
Dübendorf 8600
Dübendorf
26'759 13,61
Fällanden 8117
Fällanden
8340 6,41
Greifensee 8606
Greifensee
5360 2,30
Schwerzenbach 8603
Schwerzenbach
5020 2,64
Volketswil 8604
Volketswil
18'489 14,00
Wangen-Brüttisellen 8306
Wangen-Brüttisellen
7742 7,90

Stadt Zürich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkreis Wappen Statistische Quartiere Einwohner[3]
(31. Dezember 2015)
Fläche
in km²[4]
Kreis 11
Affoltern
Affoltern 25'874 6,04
Oerlikon
Oerlikon 21'966 2,67
Seebach
Seebach 24'991 4,71
Kreis 12
Schwamendingen
Schwamendingen
Saatlen 8508 1,13
Schwamendingen Mitte 11'315 2,79
Hirzenbach 11'930 2,05

Bezirk Bülach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ und Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2015)
Fläche
in km²
Bachenbülach 8184
Bachenbülach
4026 4,25
Bassersdorf 8303
Bassersdorf
11'561 9,02
Bülach 8180
Bülach
19'342 16,09
Dietlikon 8305
Dietlikon
7605 4,26
Glattfelden 8192
Glattfelden
4945 12,35
Hochfelden 8182
Hochfelden
1989 6,16
Höri 8181
Höri
2639 4,85
Kloten 8302
Kloten
18'412 19,28
Nürensdorf 8309
Nürensdorf
5464 10,09
Opfikon 8152
Opfikon
18'482 5,61
Wallisellen 8304
Wallisellen
15'603 6,50
Winkel 8185
Winkel
4237 8,16

Bezirk Dielsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen PLZ und Gemeindename Einwohner
(31. Dezember 2015)
Fläche
in km²
Dielsdorf 8157
Dielsdorf
5917 5,86
Neerach 8173
Neerach
3044 6,01
Niederglatt 8172
Niederglatt
4751 3,62
Niederhasli 8155
Niederhasli
9085 11,24
Niederweningen 8166
Niederweningen
2856 6,88
Oberglatt 8154
Oberglatt
6789 8,29
Rümlang 8153
Rümlang
7752 12,39

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch lagen kaum Siedlungen direkt an der Glatt, da der Fluss in seinem natürlichen Verlauf auf seiner ganzen Länge von Sumpf und Moorlandschaften charakterisiert war. Durch diesen Umstand hat die Glatt nur selten den Charakter eines Dorfbaches, sondern folgt öfter den Grenzen zwischen Gemeinden bzw. historischen Siedlungskernen. Eine Ausnahme ist Dübendorf, wo bereits im Frühmittelalter Ansiedlungen direkt an der Glatt bestanden. An ihrem Unterlauf wurde die Glatt bereits im Mittelalter wirtschaftlich genutzt, indem man sich das relativ starke Gefälle zum Betrieb von Wassermühlen zunutze machte. Im 19. Jahrhundert wurde der Fluss praktisch auf der ganzen Länge korrigiert, um Überschwemmungen zu vermeiden und die Moore kultivierbar zu machen.[5]

Das Glattal fiel bereits in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in den Herrschaftsbereich der Stadt Zürich, die Gerichtsbarkeit blieb aber bei regionalen Herrschaften, zuletzt grossmehrheitlich bei der Herrschaft Kyburg, bis zur Gründung des modernen Kantons Zürich in der Mediationsverfassung von 1803. Bereits im frühen 18. Jahrhundert entstand im Glattal eine ausgedehnte Heimindustrie. Johann Conrad Fäsi schrieb 1765:

«Die Einwohner der Herrschaft [Greifensee] arbeiten seit 30. Jahren so stark in die Fabriken in der Stadt, daß in einigen Gegenden der Feld-Bau nicht wenig darunter leidet, ungeachtet die dasigen Felder einen der fruchtbarsten Theile des Cantons ausmachen.[6]»

Johann Conrad Fäsi: Genaue und vollständige Staats- und Erdbeschreibung der helvetischen Eidgenossenschaft

Um 1800 war etwa die Hälfte der Bevölkerung in der Baumwollverarbeitung tätig. Mit der einsetzenden Industrialisierung des 19. Jahrhunderts setzten sich die Industriellen besonders in Uster für den Bau einer Bahnlinie ein. Die Glatthalbahn wurde 1856 auf der Strecke Wallisellen–Uster eröffnet und noch in demselben Jahr mit der St. Gallisch-Appenzellischen Eisenbahn und der Südostbahn[7] zu den Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) vereinigt.[8] Damit war die Finanzierung des Weiterbaus bis Wetzikon (1858), Rüti ZH (1858) und Rapperswil SG (1859) gesichert. Die Glattalstrecke war von den VSB als Hauptverkehrsachse für die Verbindung Zürichs sowohl mit Österreich als auch mit der Gotthardbahn (seit 1871 in Planung) vorgesehen. Die VSB wurden 1902 verstaatlicht, und der Betrieb wurde von den SBB übernommen; der Ausbau der Bahnstrecke wurde zugunsten der linksufrigen Zürichseebahn aufgegeben. Erst 1980 wurde der Doppelspurausbau der Glatthalbahn in Angriff genommen (Inbetriebnahme auf der Strecke Wallisellen–Dübendorf am 31. Juli 1983).

Im frühen 20. Jahrhundert erhielt v. a. das mittlere Glattal zunehmend den Charakter einer Agglomeration der Stadt Zürich. Seit der Eingemeindung von 1934 gelten Teile des Glattals gar als eigentliches Stadtgebiet («Zürich Nord»). Ab 1909 entwickelte sich mit dem Flugplatz Dübendorf-Wangen ein gemischter ziviler und militärischer Flugbetrieb. Der Flugplatz war ab 1919 Heimat der Swissair-Vorgängerin Ad Astra Aero und ab 1932 der Swissair. Aus militärstrategischen Überlegungen kündigte der Bund, als Alleineigentümer des Flugplatzareals, 1939 dem Kanton Zürich vorsorglich die gemeinsame Nutzung. Der Zürcher Regierungsrat gab im April 1943 eine Studie in Auftrag, die mögliche Standorte für den Bau eines kantonalen Grossflughafens prüfen sollte. Der Bericht empfahl den Bau eines getrennten Zivilflugplatzes im Moorgebiet des Waffenplatzes zwischen Kloten und Oberglatt. Die beiden Kammern des Bundesparlaments verabschiedeten den «Bundesbeschluss über den Ausbau der Zivilflugplätze» vom 22. Juni 1945, der die Bundesbeiträge für vier kontinentale Flugplätze festlegte und den Zusatzausbau von Zürich-Kloten zum interkontinentalen Flugplatz bestätigte. Nach fünfjährigem Betrieb als Provisorium wurde der Flughafen Zürich-Kloten in einer dreitägigen Einweihungsfeier vom 29. August bis zum 31. August 1953 der Bevölkerung vorgestellt.

Die zunehmende Urbanisierung der Region im späteren 20. Jahrhundert wird reflektiert durch die Eröffnung im Jahr 1975 des Glattzentrums auf dem Gebiet von Wallisellen, eines der ersten grossen Einkaufszentren nach US-amerikanischem Vorbild in der Schweiz. Bedeutend für die Wahl des Standortes war die damals erst geplante Autobahn N1. Der Bau der «Einkaufsstadt» begann 1971 und umfasste neben dem eigentlichen Einkaufszentrum eine grosszügige Parkhausanlage, die damals übliche Grosstankstelle und ein Bürohochhaus. Koordiniert mit der Standortgemeinde, der Stadt Zürich, dem Kanton Zürich und dem Bund, welcher ebenfalls 1971 mit dem Bau der N1 Zürich–Winterthur begann, wurden die Strassenzufahrten erstellt, an welche die Bauherrschaft namhafte Beiträge leistete. So umfasst die zentrumsseitige Autobahn-Fahrspur (Richtung Zürich) innerhalb des Autobahnanschlusses Wallisellen eine direkte Ausfahrt zum respektive eine Einfahrt vom Einkaufszentrum.

Siedlungsentwicklung und Bauprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Glattal ist heute dicht besiedelt. Die Glattalgemeinden erfuhren seit dem späteren 20. Jahrhundert als «Flughafengemeinden» und verstärkt seit 1990 mit dem Betrieb der S-Bahn Zürich und der damit entstandenen Attraktivität für Pendler eine starke Zersiedelung. Exemplarisch dafür ist die demographische Entwicklung der Gemeinde Bassersdorf: Die Wohnbevölkerung betrug hier 1950 noch 2'143 Personen; sie verdoppelte sich innerhalb von 20 Jahren (1970: 5'590 Einwohner) und ein weiteres Mal in den folgenden 40 Jahren (2010: 11'052 Einwohner); während der Jahre 2001 bis 2010 erfuhr Bassersdorf ein Bevölkerungswachstum von 47 % (kantonaler Durchschnitt: 12,7 %; landesweiter Durchschnitt: 8,0 %).[9]

Die acht Gemeinden Rümlang, Kloten, Opfikon, Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf, Wangen-Brüttisellen und Dübendorf betreiben seit 2002 unter dem Motto glow. das Glattal eine gemeinsame Standortförderung.[10] Der Verein glow. das glattal treibt in Zusammenarbeit mit dem regionalen Planungsverband «Zürcher Planungsgruppe Glattal» (ZPG)[11] die Bautätigkeit weiter voran mit dem Ziel einer zusammenhängenden urbanen «Glattalstadt». Hervorgehoben werden die guten Standortfaktoren (Nähe zum Flughafen und zur Stadt Zürich, vorhandene Infrastruktur) und die Vorteile von «verdichtetem Bauen», als negativer Standortfaktor gilt die hohe Fluglärmbelastung. Dazu kommt, dass mit der Annahme der kantonalen Kulturlandinitiative 2012 langfristige Bauprojekte und die Verdichtung zu einer «Glattalstadt» in Frage gestellt wurden.[12]

Beispiele für grössere Bauprojekte im Glattal sind:

  • In Zürich Oerlikon und Zürich Seebach entsteht das urbane Wohnquartier Neu-Oerlikon, in Zürich Affoltern wird ebenfalls viel neuer Wohnraum geschaffen.
  • Zwischen 2010 und 2014 wurde in Wallisellen ein neues Quartier geschaffen, «Richti» genannt. Die Blockrandüberbauung entstand auf 72'000 m2 und bietet Wohnungen für 1'200 sowie Arbeitsplätze für über 3'000 Personen.
  • In Opfikon entsteht mit dem Glattpark seit 2001 bis 2020 ein neues Quartier, das Raum für 7'000 Einwohner sowie etwa gleich viele Arbeitsplätze bietet.
  • Am Flughafen Zürich soll mit «The Circle at Zürich Airport» bis 2017 ein Dienstleistungszentrum mit 5'000 neuen Arbeitsplätzen und 200'000 m2 Nutzfläche entstehen.[13]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das mittlere Glattal, namentlich Kloten, Glattbrugg und Wallisellen, hat laut Fachleuten die grösste Bäderdichte in Europa. In einer Entfernung von nur 1,5 bis 2 km befinden sich gleich drei Frei- und Hallenbäder.[14]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Glattal ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Der Flughafen Zürich liegt in Kloten, der Bahnhof Zürich Oerlikon ist einer der 15 meistfrequentierten Bahnhöfe der Schweiz. Die Linie S5 der S-Bahn Zürich folgt im Wesentlichen dem Glattal (zwischen Dübendorf und Oerlikon mit einem Umweg über das Stadtzentrum via den Zürichbergtunnel), allerdings ohne Halt in Dübendorf, Schwerzenbach und Nänikon-Greifensee, die von der Linie S9 bedient werden. Quer zum Glattal verlaufen die Linien S7, S12 und S16 (Verbindungen zwischen Zürich und Winterthur). Ausserdem wird das Glattal durchquert von der A1, die zwischen Brüttisellen und Opfikon ungefähr dem Verlauf der (begradigten) Glatt folgt. Ab Opfikon folgen die A51 («Flughafenautobahn») und die A50 («Umfahrung Glattfelden») dem Glattal, ab Brüttisellen führt die A53 («Oberlandautobahn») nach Uster.

Die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG) betreiben im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) als sogenanntes marktverantwortliches Unternehmen (MVU) den öffentlichen Nahverkehr in den Regionen Glattal und Furttal. Als reines MVU sind die VBG seit 1993 ausschliesslich für die Planung und Umsetzung des Verkehrsangebots zuständig, sämtliche Fahrleistungen werden von Transportbeauftragten erbracht, die Fahrpersonal und Fahrzeuge stellen.

Zur besseren Vernetzung der Glattalgemeinden wurde im Jahr 2010 die Glattalbahn eröffnet (nicht zu verwechseln mit der historischen Glatthalbahn). Sie verbindet die Zürcher Stadtkreise 11 und 12 sowie die Gemeinden Opfikon/Glattbrugg, Rümlang, Wallisellen, Dübendorf, Kloten und soll in weiteren Schritten auch Bassersdorf, Dietlikon, Wangen und das Stadtzentrum von Dübendorf besser an das Netz des öffentlichen Verkehrs der Stadt Zürich anbinden. Die Infrastruktur der Glattalbahn gehört den Verkehrsbetrieben Glattal (VBG), den Betrieb darauf wickeln die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) als Teil ihres Trambetriebs ab. Unter anderem wurde die Tramlinie 10 verlängert, so dass der Zürcher Hauptbahnhof seit Dezember 2008 direkt via Tram mit dem Flughafen Zürich verbunden ist. Seit Dezember 2010 verbindet die Tramlinie 12 auch den Bahnhof Stettbach mit dem Flughafen Zürich.

Das Verkehrsnetz der VBG setzte sich 2015 aus 48 Buslinien, die rund 24 Mio. Fahrgäste transportierten, und zwei Bahnlinien mit 7,5 Mio. Fahrgästen zusammen.[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Glatttal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus den Verhandlungen des Regierungsrates. Sitzung vom 4. Dezember 2002. Kommunikationsabteilung des Regierungsrates des Kantons Zürich, 5. Dezember 2002 (Medienmitteilung, archiviert auf der Website der Schweizer Orthographischen Konferenz).
  2. Als «Glattal» gilt allerdings nur das Gebiet unterhalb des Greifensees, der selber ein Einzugsgebiet von 169 km² hat; hydrographisch hätte damit das «Glattal» eine Fläche von 247 km².
  3. Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2016, S. 34 (33,4 MB)
  4. Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2016, S. 86 (33,4 MB)
  5. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 2: Emmenholz – Kraialppass. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1904, S. 343–346, Stichwort Glatt  (Scan der Lexikon-Seite).
  6. Johann Conrad Fäsi: Genaue und vollständige Staats- und Erdbeschreibung der helvetischen Eidgenossenschaft. Orell, Geßner und Compagnie, Zürich 1765, S. 404 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  7. Die mit englischem Kapital finanzierte Bahn strebte den Bau einer Lukmanier­bahn an. Sie ist nicht zu verwechseln mit der heutigen Schweizerischen Südostbahn (SOB).
  8. Anton Heer: Rorschach–St.Gallen–Winterthur: Zwischen 170-jähriger Eisenbahngeschichte und Zukunft. Historischer Verein des Kantons St.Gallen, 2005, abgerufen am 1. Februar 2014 (PDF; 14,2 MB).
  9. Bevölkerungsstand und -struktur – Indikatoren. Räumliche Verteilung: Kantone und Gemeinden. In: Website des Bundesamtes für Statistik.
  10. Gründung als Verein am 12. Juni 2002, vormals (1990–2001) «Interessengemeinschaft Zukunft Glattal» (IG ZUG). Historischer Abriss. In: Website von glow. das Glattal.
  11. Öffentliche Veranstaltung von glow. das glattal und der ZPG Zürcher Planungsgruppe Glattal: «glattal – eine stadt im werden». In: Guidle. Bassersdorf 2014 (PDF; 100 kB);
    Barbara Kieser: Das Glattal will eine Stadt werden (Memento vom 6. September 2014 im Internet Archive). In: Website des Vereins Metropolitanraum Zürich. August 2013: «Alle Welt spricht vom rasanten Wachstum der Stadt Zürich. Gleich daneben wächst aber eine Stadt noch viel schneller heran: die sogenannte Glattalstadt, auch bekannt als ‹glow.das Glattal›. Sie setzt sich zusammen aus den acht Gemeinden Rümlang, Kloten, Opfikon, Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf, Dübendorf und Wangen-Brüttisellen – und ist politisch gesehen natürlich keine Stadt. Trotzdem hat sie sich soeben erfolgreich für die Durchführung des Städtetages 2014 beworben.»
  12. Rita Schlegel: Kulturlandinitiative überraschend angenommen. In: Zürcher Oberländer. 17. Juni 2012.
    Martin Liebrich: Mehr Platz für Sportplätze (Memento vom 6. September 2014 im Internet Archive). In: Zürcher Unterländer. 26. Oktober 2012 (Abschnitt Fragezeichen Kulturlandinitiative).
  13. The Circle at Zürich Airport
  14. Hillmar Höber: Buhlen um Badegäste im Glatttal. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. November 2014, abgerufen am 19. Juni 2016.
  15. VBG beförderte 2015 mehr als 31 Millionen Fahrgäste. In: Website der Verkehrsbetriebe Glattal, 16. März 2016 (Medienmitteilung).