Glattfelden

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Glattfelden
Wappen von Glattfelden
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich ZH
Bezirk: Bülachw
BFS-Nr.: 0058i1f3f4
Postleitzahl: 8192
UN/LOCODE: CH GFN
Koordinaten: 679857 / 268362Koordinaten: 47° 33′ 40″ N, 8° 29′ 59″ O; CH1903: 679857 / 268362
Höhe: 387 m ü. M.
Fläche: 12,35 km²
Einwohner: 4945 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 319 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
23,8 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.glattfelden.ch
Glattfelden

Glattfelden

Karte
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Glattfelden ist eine politische Gemeinde im Bezirk Bülach des Kantons Zürich in der Schweiz an der Staatsgrenze zu Deutschland.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Gold übereinander drei liegende schwarze Hirschstangen

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glattfelden liegt im Zürcher Unterland am letzten Teilstück des Flusses Glatt, der bei Rheinsfelden in den Rhein mündet. Der Ort umfasst neben dem Dorf Glattfelden die Siedlungen Schachen, Aarüti, Rheinsfelden und Zweidlen. Nachbargemeinden sind: Weiach, Hohentengen, Eglisau, Bülach, Hochfelden und Stadel. Zum Gemeindegebiet gehört auch die Exklave Neuhus, ein Einzelhof in der Rheinaue, wodurch Glattfelden auch mit Hüntwangen eine gemeinsame Grenze hat.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 593
1771 634
1836 1098
1850 1247
1880 1756
1900 1584
1950 2209
2000 3544
2007 3938

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepräsident ist Ernst Gassmann (FDP, Stand 2014).

Weiteren Mitglieder des Gemeinderats sind die bisherigen Thomas Steiner (SP) und Stefan Betschart (SVP).

Neu im Amt seit 2014: Martina Schurter, Robert Wermelinger und Marco Dindo (als Präsident der Schulpflege).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glattfelden liegt an der Hauptstrasse Nr. 7 Basel–Winterthur, die das Dorf als kantonale Autobahn A50 umfährt.

Der Bahnhof Glattfelden liegt ausserhalb von Glattfelden auf dem Gemeindegebiet Bülach an der Bahnstrecke BülachSchaffhausen und wird von der Linie S9 der S-Bahn Zürich bedient. Die Buslinie 540 des Zürcher Verkehrsverbunds verbindet den Bahnhof mit dem Dorf und weiter bis zum Bahnhof Zweidlen.

Zweidlen verfügt über einen eigenen Bahnhof, der bei Rheinsfelden an der Linie Winterthur-Koblenz. (S41) liegt. Dieser Bahnhof wurde im Zuge von Sparmassnahmen für den Personenverkehr 1995 geschlossen, nach Protesten fünf Jahre später im Jahr 2000 wieder eröffnet.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Glattfelden auf einer Zeichnung Gottfried Kellers von 1834.
  • Berühmt ist der Ort durch die innige Beziehung, die der Schweizer Dichter und Zürcher Staatsschreiber Gottfried Keller zu ihm hatte. In seiner Jugend verbrachte er seine Sommerferien in Glattfelden.
  • Der Pfarrer und Lexikograph Josua Maaler lebte und starb in Glattfelden. Er ist der Verfasser des ersten auf die deutsche Sprache fokussierten Wörterbuchs.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.
  • A. Näf: Geschichte der Kirchgemeinde Glattfelden. Bülach, 1863. Faksimile-Nachdruck: Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Glattfelden. Glattfelden 1985.
  • P. Gisin et al.: Glattfelden. Eine Gemeindechronik. (Hrsg. Gemeinde Glattfelden). Glattfelden 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Glattfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  2. Daten zur Wohnbevölkerung nach Heimat, Geschlecht und Alter (Gemeindeporträt). Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 13. April 2016.
  3. Statistisches Amt des Kantons Zürich – Datenbank (Gemeindeporträts)]. abgerufen am 16. Januar 2014.
  4. Martin Huber: Nächster Halt: Niemandsland. In: Tages-Anzeiger.ch vom 18./19. Juli 2016, abgerufen am 19. Juli 2016.