Gleinstätten

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Gleinstätten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gleinstätten
Gleinstätten (Österreich)
Gleinstätten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Fläche: 21,91 km²
Koordinaten: 46° 45′ N, 15° 22′ OKoordinaten: 46° 45′ 13″ N, 15° 22′ 11″ O
Höhe: 308 m ü. A.
Einwohner: 2.863 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 8443
Vorwahl: 03457
Gemeindekennziffer: 6 10 51
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pistorf 160
8443 Gleinstätten
Website: www.gleinstaetten.
steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Franz Koller (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
11
2
2
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Gleinstätten im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei Wildon Arnfels Ehrenhausen an der Weinstraße Empersdorf Gabersdorf Gamlitz Gleinstätten Gralla Großklein Heiligenkreuz am Waasen Heimschuh Hengsberg Kitzeck im Sausal Lang Lebring-Sankt Margarethen Leibnitz Leutschach an der Weinstraße Oberhaag Ragnitz Sankt Andrä-Höch Sankt Georgen an der Stiefing Sankt Johann im Saggautal Sankt Nikolai im Sausal Sankt Veit in der Südsteiermark Schwarzautal Straß in Steiermark Tillmitsch Wagna Wildon SteiermarkLage der Gemeinde Gleinstätten im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick vom Sulmtal Richtung Pfarrkirche St. Michael (links) und Schloss Gleinstätten (rechts).
Blick vom Sulmtal Richtung Pfarrkirche St. Michael (links) und Schloss Gleinstätten (rechts).
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Pfarrkirche Hl. Michael in Gleinstätten
LandArt-Park beim Schloss Gleinstätten
Burgstall von Kelzenwert in Pistorf
Kapelle zum gegeißelten Heiland in Pistorf

Gleinstätten ist eine Marktgemeinde im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Leibnitz, Steiermark, Österreich und hat 2863 Einwohner (Stand 1. Jänner 2017). Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform[1] ist sie seit 2015 mit der Nachbargemeinde Pistorf zusammengeschlossen.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleinstätten liegt im Sulmtal nordöstlich des Zusammenflusses der Schwarzen und der Weißen Sulm bei Prarath.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus sieben Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[3]) bzw. gleichnamige Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2015[4]):

Katastralgemeinde Fläche abweichender Ortschaftsname Einw.
Dornach 179,90 ha 0088
Gleinstätten 433,39 ha 1012
Haslach 215,91 ha 0255
Mayerhof 235,27 ha Maierhof 0263
Pistorf 547,05 ha 0610
Prarath 184,70 ha 0171
Sausal bei Pistorf 394,00 ha Sausal 0432

Der Name Gleinstätten bezeichnet einen Ort in einer lehmigen Gegend, was sich durch die im Ort bestehende Ziegelherstellung bestätigt (ähnlich Gleinz). Haslach wird von Haselnusspflanzen abgeleitet, die an einem größeren Bach, einer Ache stehen. Prarath ist 1136 als Preurat, 1310 als Prewrewt belegt; es wird allerdings nicht als Hinweis auf eine Rodung gesehen, sondern von slowenisch prevrat „Umkehrung, Kehre“ abgeleitet[5], was durch den Verlauf der Flüsse in dieser Gegend erklärbar sein kann (Einmündung der Weißen und Schwarzen Sulm sowie des Leibenbaches zur Sulm).

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Martin im Sulmtal Sankt Andrä-Höch
Sankt Martin im Sulmtal Nachbargemeinden Kitzeck im Sausal
Oberhaag St. Johann im Saggautal Großklein

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleinstätten hieß ursprünglich Micheldorf. 1245 wird hier die Befestigung eines Konrad Micheldorfer urkundlich genannt. Von 1285 bis 1607 war das Salzburger Dienstmannengeschlecht der Gleinzer Herren des Orts. Von 1728 bis 1885 befand sich die Herrschaft in den Händen der Grafen von Khünberg. 1848 erfolgte die Aufhebung der Grundherrschaft. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Tourismus wird die Gemeinde beschrieben als „Badeteich-Gemeinde“ und „Zentrum des Kernöls“. Die Gemeinde ist Mitgliedsgemeinde des „Naturparks Südsteirisches Weinland“. Das Umland von Gleinstätten wird intensiv landwirtschaftlich genutzt, wobei der Anbau von Mais dominiert.

Zwischen Gleinstätten und Pölfing-Brunn blieben 6,1 Streckenkilometer der Ende Mai 1967 eingestellten Sulmtalbahn erhalten und dienen als Anschlussbahn für das Ziegelwerk der Tondach Gleinstätten AG. Der ehemalige Bahnhof befindet sich hinter dem Lagerhaus (Baustoffzentrum; nicht zu verwechseln mit der Zweigstelle, dem Lagerhaus-Supermarkt). Das Areal der Ziegelwerke liegt im Gemeindegebiet von Sankt Martin im Sulmtal. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern der Dachziegelerzeugung und expandiert seit 1992 auch nach Südosteuropa.

Gleinstätten wurde für das Projekt Shared Space von der Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder ausgewählt. Dieses Projekt wurde auch vom Land Steiermark finanziert, Fertigstellung war 2011.

Tourismusverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St.  Nikolai im Sausal und Tillmisch den Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist in Kitzeck im Sausal.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Koller (ÖVP) wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im April 2015 zum Bürgermeister gewählt.[7] Koller war bereits bis zum 31. Dezember 2014 Bürgermeister der Fusionsgemeinde Pistorf und wurde ab 1. Jänner 2015 zum Regierungskommissär der zusammengelegten Gemeinde ernannt.

Dem Gemeindevorstand gehören weiters der Vizebürgermeister Friedrich Stiegelbauer (ÖV) und der Gemeindekassier Werner Reiterer (ÖVP) an.[7]

Chronik der Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Gemeinde weist folgende Personen als Bürgermeister aus:[8]

Gleinstätten Prarath (1907 bis 1964 selbständig)
  • 1850–1861 Wilhelm Khuenburg
  • 1861–1871 Michael Waltel
  • 1871–1874 Josef Stoisser
  • 1874–1898 Franz Mörth
  • 1898–1902 Josef Jauk
  • 1902–1907 Franz Resch
  • 1907–1910 Franz Mörth
  • 1910–1928 Rudolf Brand
  • 1928–1930 Otto Wucherer-Huldenfeld
  • 1930–1934 Josef Jauk
  • 1934–1934 Michael Temmel
  • 1935–0000 Josef Theiler
  • 1935–1938 Franz Mörth jun.
  • 1938–1946 Franz Haas
  • 1946–1964 Anton Genseberger
  • 1965–0000 Friedrich Silberschneider
  • 1965–1984 Franz Scherer
  • 1984–2000 Karl Strohmeier
  • 2000–2014 Gottfried Schober
  • 2015–0000 Franz Koller
  • 1907–1914 Simon Sebathi
  • 1914–1919 Franz Krainer
  • 1919–1938 Anton Stani
  • 1938–0000 Karl Hörmann
  • 1938–1945 Johann Kremser
  • 1945–1947 Johann Prattes
  • 1947–1950 Peter Haindl
  • 1950–1964 Friedrich Silberschneider

ab 1965 mit Gleinstätten fusioniert

 

Pistorf (1907 bis 2014 selbständig)
bis 1946 liegen keine Aufzeichnungen vor

  • 1946–1947 Peter Sturm
  • 1947–1948 Gottfried Sackl
  • 1948–1950 Josef Lampl
  • 1950–1955 Franz Neukirchner
  • 1955–1975 Franz Koller
  • 1975–1987 Franz Schwarzl
  • 1987–2000 Franz Hirschmugl
  • 2000–2005 Hermann Nagler
  • 2005–2014 Franz Koller

ab 2015 mit Gleinstätten fusioniert

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 setzt sich dieser wie folgt zusammen:[9]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:
Partei 2015 2010 2005 2000
Fusions-
gemeinde
Glein-
stätten
Pistorf Glein-
stätten
Pistorf Glein-
stätten
Pistorf
Stimmen  % Mandate St.  % M. St.  % M. St.  % M. St.  % M. St.  % M. St.  % M.
ÖVP 1230 70 11 555 64 10 681 68 11 570 68 11 401 40 6 526 65 10 293 35 05
SPÖ 313 18 02 109 13 02 264 26 04 218 26 04 387 39 6 181 22 03 549 65 10
FPÖ 224 13 02 198 23 03 nicht kandidiert 050 6 00 nicht kandidiert 098 12 02 nicht kandidiert
Liste Schwarzl nicht kandidiert nicht kandidiert 060 06 00 nicht kandidiert 206 21 3 nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 2.391 1.215 1.206 1.187 1.170 1.073 1.065
Wahlbeteiligung 74 % 72 % 84 % 71 % 86 % 76 % 80 %

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen bis 2014
AUT Gleinstätten COA.png

Wegen der Gemeindezusammenlegung verlor das Wappen mit 1. Jänner 2015 seine offizielle Gültigkeit. Die Wiederverleihung erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 2015.[10]
Die neue Blasonierung lautet:

„Im schräglinks von Silber zu Rot geteilten Schild oben ein blauer, rücksehender Pfauenrumpf mit ausgebreiteten Schwingen, unten eine silberne, rot gezierte Bischofsmütze mit zwei abfliegenden Bändern.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche und Schloss um 1830,
Lith. Anstalt J.F. Kaiser, Graz
Schloss Gleinstätten
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gleinstätten
  • Schloss Gleinstätten: Das Schloss wurde im 16./17. Jahrhundert erbaut. Das heutige Erscheinungsbild ist ein dreigeschoßiger Vierflügelbau mit einem Arkadenhof, 1666 nach einem Brand von Franz Isidor Carlone im Stil der Renaissance wieder hergestellt. Eine Säule im Erdgeschoss ist mit 1556 datiert. 1975 bis 1978 erfolgte eine grundlegende Sanierung, Restaurierung und Adaptierung für die Volksschule und das Gemeindeamt. Der Arkadenhof wurde überdacht. Es finden regelmäßig die Gleinstättner Schlosskonzerte und andere Veranstaltungen statt.[11]
Romanisches Relief an der Pfarrkirche Gleinstätten
  • Filialkirche St. George: Die Filialkirche St. Georgen am Lukowisch liegt auf einer Hügelkuppe südlich Gleinstätten. Sie ist urkundlich 1383 erwähnt und in gotischem Stil erbaut.[13]
  • Tondachwerk und Stadion: Die Werksanlage der Tondach Gleinstätten AG und das mit ihrer Hilfe erbaute „Tondachstadion“ zeugen von der wirtschaftlichen Bedeutung der Ziegelerzeugung im Gebiet. Das Tondachstadion fasst etwa 2.000 Personen.
  • Naturlehrpfad hinter dem Schloss
  • Schlosspark mit „Landart“-Projekt (mit Skulpturen verschiedener Künstler wie Marina Bauer, Susanne Baumhakel, Michael Kinzer, Fritz Panzer, Wilhelm Scherübl und Gustav Troger)
  • Theresienkapelle in Gleinstätten-Höch aus 1838 mit barockem Tabernakelaltar
  • Steinplastik der Maria Immaculata um 1760
  • Kapelle südlich des Schlosses, barocker, im 19. Jahrhundert veränderter Bau[12]

Sport und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleinstätten ist auch die Heimat eines in der steirischen Landesliga spielenden Fußballvereines, des SV Union Tondach Gleinstätten. 1947 gegründet, zählt er neben dem SVL Flavia Solva und dem SV Allerheiligen bei Wildon zu den erfolgreichsten Vereinen der Region. Die Heimspiele werden im Tondachstadion ausgetragen. In der Saison 2009/10 konnte der Verein, dank eines Frühjahrsdurchganges, in dem 38 von 45 möglichen Punkten erspielt wurden, mit insgesamt 58 Punkten den Meistertitel in der Landesliga erreichen. Mit dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Mitte im Sommer 2010, konnte der SV Union Tondach Gleinstätten den größten Erfolg seiner Geschichte feiern. Mit dem Abstieg aus der Regionalliga wurde im Sommer 2012 auch ein Umbruch im Kader vollzogen (18 Spieler verließen den Verein).

Marktmusik Gleinstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marktmusik Gleinstätten wurde im Jänner 2006 gegründet. Unter Kapellmeister Franz Oswald feierte die Marktmusik bereits zahlreiche Erfolge. Beim Konzertwertungsspielen 2007 in Leibnitz wurde ein „Ausgezeichneter Erfolg“ erreicht. Im Mai 2008 wurde die Kapelle mit einer neuen Uniform ausgestattet, die am 18. Mai beim Marktfest eingeweiht wurde.

Bei der Marschmusikwertung in Wolfsberg 2008 erreichte die Marktmusik Gleinstätten mit Stabführer Johannes Knieley ebenfalls ausgezeichneten Erfolg in der Stufe C.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gleinstätten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 13. Juni 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Gleinstätten und der Gemeinde Pistorf, beide politischer Bezirk Leibnitz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 63/2013, 20. Stück, ZDB-ID 705127-x. S. 333.
  3. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  4. Einwohner nach Ortschaften (Excel-Datei, 766 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  5. Fritz Lochner von Hüttenbach: Die Rodungsnamen der Steiermark. In: Michaela Ofitsch, Christian Zinko: 125 Jahre Indogermanistik in Graz. Festband anläßlich des 125-jährigen Bestehens der Forschungseinrichtung „Indogermanistik“ an der Karl-Franzens-Universität Graz. Verlag Leykam, Graz 2000. ISBN 3-7011-0026-8. S. 249.
  6. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. ZDB-ID 1291268-2 S. 630–631.
  7. a b Gemeinde Gleinstätten: Gemeindevorstand, abgerufen am 9. Juni 2015
  8. Gemeine Gleinstätten: Die Bürgermeister, abgerufen am 9. Juni 2015
  9. Gemeinde Gleinstätten: Gemeinderatswahl 2015, abgerufen am 9. Juni 2015
  10. 106. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. November 2015 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Gleinstätten (politischer Bezirk Leibnitz), abgerufen am 9. Dezember 2015
  11. Gerhard Stenzel: Von Schloss zu Schloss in Österreich. Kremayr & Scheriau, Wien 1976, ISBN 3-218-00288-5, S. 176.
  12. a b Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio-Handbuch: Steiermark (ohne Graz). Die Kunstdenkmäler Österreichs – Topographisches Denkmälerinventar. Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll, Wien 1982. Seite 136–137. ISBN 3-7031-0532-1.
  13. Dehio-Handbuch. Seiten 426–427.