Bettung

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Bettung

Eine Bettung (auch Bett) ist eine feste Unterlage, zum Beispiel für Geschütze, Handfeuerwaffen oder Maschinen.

Handfeuerwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Handfeuerwaffen bezeichnet Bettung die genaue Einpassung von Lauf und System im Schaft einer Waffe.

Militär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Militärtechnik werden Holz und Stein verwendet, um das Einsinken von Geschützrädern der Artillerie in den Untergrund zu verhindern. Bei Geschützaufstellungen von längerer Dauer, wie sie früher bei der Belagerungstechnik üblich waren, waren Bettungen notwendig, sofern die Geschütze keine Rahmenlafetten besaßen.

In der so genannten „Notbettung“ verwendete man Holzbohlen, um die beiden Räder und den Geschützschweif zu unterlegen. Die Holzbohlen wurden dann mit Pfählen befestigt.

Die so genannte „ganze Bettung“ bestand darin, dass man balkenartige Hölzer („Rippen“) parallel zur Schussrichtung in den Erdboden versenkte und quer darüber Bohlen mit Hilfe von Nägeln befestigte.

Für Feldhaubitze und Feldmörser sind vielfach auch transportable Bettungen im Einsatz.

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Eisenbahnstrecken bezeichnet man die Bettung, in der die Schwellen liegen, als Gleisbett oder Schienenbett. Gleis und Bettung werden mit dem Begriff Oberbau zusammengefasst. Hier besteht die Bettung aus Schotter, der regendurchlässig ist, bei der festen Fahrbahn jedoch aus Beton oder Asphalt, auf dem Niederschläge anderweitig abgeleitet werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]