Glenn Layendecker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Glenn Layendecker Tennisspieler
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 9. Mai 1961
Größe: 185 cm
Gewicht: 79 kg
1. Profisaison: 1984
Rücktritt: 1992
Spielhand: Links
Trainer: Bill Drake
Preisgeld: 647.475 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 77:104
Höchste Platzierung: 48 (5. März 1990)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 119:127
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 32 (16. Oktober 1989)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Glenn Layendecker (* 9. Mai 1961 in Stanford, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Layendecker besuchte die Yale University, wo er 1983 in Wirtschaftswissenschaft graduierte. Anschließend wurde er Tennisprofi.[1] 1984 gewann er den Einzeltitel des Challenger Turniers von Nagoya. Im darauf folgenden Jahr stand er in Bristol erstmals in einem ATP World Tour-Finale, er unterlag jedoch Marty Davis. An der Seite von Glenn Michibata stand er zudem im Doppelfinale von Toronto. 1986 musste er sich einer Knieoperation unterziehen und trat ab Januar 1987 ähnlich wie Goran Prpić stets mit einer Kniebandage an. 1988 stand er zum zweiten und letzten Mal in einem Einzelfinale, in Scottsdale musste er sich Mikael Pernfors geschlagen geben. Seinen einzigen Titel auf der ATP World Tour errang er 1992 an der Seite von Byron Talbot in Stuttgart. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1990 mit Position 48 im Einzel sowie 1989 mit Position 32 im Doppel. Sein letztes Profiturnier bestritt Layendecker im September 1992 bei den US Open, wo er mit seinem Partner Kelly Evernden das Viertelfinalmatch gegen die US-Amerikaner Kelly Jones und Rick Leach verlor.

Sein bestes Einzelresultat bei einem Grand Slam-Turnier war die Drittrundenteilnahme bei den Australian Open 1991. In der Doppelkonkurrenz erreichte er zweimal das Viertelfinale der US Open, sowie je einmal das Achtelfinale der Australian Open, der French Open und von Wimbledon.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series (1)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1992 DeutschlandDeutschland Stuttgart Sand SudafrikaSüdafrika Byron Talbot SchweizSchweiz Marc Rosset
SpanienSpanien Javier Sánchez
4:6, 6:3, 6:4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erstes Profijahr 1984 (atpworldtour.com, abgerufen am 5. August 2014)